..."Liebe Deinen naechsten Kunden"...

Diskutiere ..."Liebe Deinen naechsten Kunden"... im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; Hi, ...unter dieser Ueberschrift erscheint in der SOAZ/Ausg. 30-Seite 28, ein Artikel ueber die thailaendische Prostitution... Unter anderem wird...
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KLAUS

Gast
Hi,
...unter dieser Ueberschrift
erscheint in der SOAZ/Ausg. 30-Seite 28,
ein Artikel ueber die thailaendische Prostitution...
Unter anderem wird geschrieben,
dass neun von zehn Freiern, die in Thailand zu einer Prostituierten gehen, THAI sind, also, die Auslaender insgesamt sind eine verschwindend geringe Zahl, im Verhaeltnis zur gesamtzahl.Insgesamt ist der Artikel recht aufschlussreich, vielleicht kann man das online lesen...:-)

Es geht darin auch um die "neue Ordnung" und deren moegliche Folgen, besonders fuer die betroffenen...
Das nur fuer Interessierte als lesehinweis, andere aktuelle und geschichtliche Beitraege sind auch enthalten,
z.B. aus dem Leben des Koenigs RAMA VII.

Gruss Klaus
 
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seven

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Hat die Südostasienzeitung überhaupt eine Internetseite??? Ich konnte bisher nichts finden. Unabhängig von diesem Artikel würde mich das interessieren, da die soaz ganz gute Berichte schreibt.
 
Mang-gon-Jai

Mang-gon-Jai

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@Odysseus
Das ist eine alte Geschichte. Die Prostitution gibt es in Thailand (in andern Ländern natürlich auch) schon sehr lange. Schon viel länger, als es Farangs in Thailand gibt.
Schon immer haben Frauen ihre Körper verkauft. Wir Farangs, als Nachfolger der GI’s, haben lediglich die bereits bestehende Infrastruktur ausgenutzt.
Wenn Du längere Zeit im Issaan lebst (in anderen Gegenden kenne ich mich nicht aus), bekommst Du im Laufe der Zeit mit, wie so einige der Dorffrauen (auch Verheiratete) sich ein kleines Zubrot verdienen.
Manchmal, wenn ich viel Besuch habe, den ich dann bei mir nicht unterbringen kann, fahre ich mit meinen Gästen in ein Resort, eine Bungalow-Hotelanlage in der Nähe. Hier treffe ich dann meist die eine oder andere meiner Nachbarinnen, die dort stundenweise tätig ist. Das ist denen dann natürlich wahnsinnig peinlich.
Die meisten dieser Frauen gingen übrigens lieber mit Farangs als mit den eigenen Landsleuten. Die Thai und auch die Chinesen stehen in dem Ruf, nicht gerade sehr liebevoll zu sein.


Gruß

Mang-gon Jai
 
DisainaM

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In einem Land, wo die "Vernunftehen" an der Tagesordnung sind,
ist es klar, das nicht jeder verheiratete Thai, der in einer 'kulturellen Vernunftehe' ist,
sich eine Nebenfrau leisten kann.

Der Weg zu einer Partnerin für wenige Stunden, ist damit eher eine der kleinen Fluchten aus dem 'geregelten Ehealltag'.

Nur, weil Thailänderinnen ein für den westlichen Betrachter ansehliches Aussehen haben, kümmert sich überhaupt der Westen um die Situation dort.
Was weiß schon der Durchschnittsmensch hier über die Situation in Sri Lanka ?
 
K

KLAUS

Gast
Hi,
ist es nicht so,
dass die Prostitution in TH, nichts anderes ist, wie die Prostitution in jedem anderen Land der rde...?:-)
Nun es gibt kulturbedingte Unterschiede, sozusagen eine Prostitutionskultur, die ueberall anders aussieht, und das as immer so HOCHgespielt wird, also dieser kleine , fast unbedeutende Anteil der Auslaender, ist eigentlich ueberfluessig und manche nehmen das unnoetigerweise viel zu wichtig....
Was allerdings undzwar auch weltweit anzuprangern st, ist die Kinderprostitution und die Zwangsprostitution, wie sie nicht nr in Th vorkommt, hier been staerker ausgepraegt durch die noch groessere Armut in den nachbarlaendern, so kommen viele junge Frauen aus Burma, Cambodcha, Vietnam, China usw. weil sie sich in TH eine Zukunft erhoffen, das jedoch stellt sich dann als Trugschluss heraus, wenn diese menschen in den Puffs der Kleinstaedte und Doerfer landen und jahrelang ausgebeutet werden, das ist das eigentlich schlimme, nicht die seit angebinn bestehende Prostitution an sich, sie ist ein bestandteile jeder Gesellschaft und norwendig, wie notwendig sieht man ja auch in den Orten , wie Phuket Samui und Pattaya..LOL:-))
Aber eben normal fuer diese Welt, meisstens jedoch muss man sagen
fuer die Betroffenen, LEIDER...!
Dass TH jetzt versucht mit untauglichen massnahmen dieses Bild TH als Sexland zu revidieren, hat mit dem Problem nichts zu tun, es wird, egal was die Regierenden tun, IMMER diese Prostitution geben, heute, morgen und uebermorgen, sie wird lediglich krimminalisiert in Bereichen, wo sie bisher kontrollierbar war...
Aber es ist ja numal bekannt, dass die Regierenden sehr selten etweas tun, was durchdacht ist, dazu Bedarf es Dinge, die diese
Leute nicht haben, nichteinmal im Ansatz...:-)
Gruss Klaus
 
DisainaM

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Überall, wo die Einkommensunterschiede sehr groß sind, wird Prostitutionstourismus erzeugt.

Wenn man sich Gedanken über die Folgen des deutschen Prostitutionstourismus nach Tschechei macht, wird man feststellen, das dieser Geldstrom eine rasant ausufernde Rotlichtszene in der Tschechei schafft, mit der das Land noch Jahre zutun haben wird, insbesondere nach dem EU Beitritt.

Aber auch die tausenden Frauen, die jährlich von der Ukraine, Rumänien usw, nach DE in die Türkenpuffs verschleppt werden, sind eine Folge dieses Einkommensunterschied.

Ob nun unsere Rezepte dagegen wirksamer sind, als die thailändischen, ist die Frage.
 
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woody

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Hi Dauwing,

Wo gibt es denn in DE Türkenpuffs, das habe ich ja noch nie gehört?

gruss woody
 
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odysseus

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Ja, Mang-gon Jai. Die Gewerbe ist das oder eines der ältesten Gewerbe dieser Welt. Habe eine Geschichte gefunden, oder eines der ältesten Schriftlichen Überlieferungen dieses Gewerbes. Brauche bloß ein paar Minuten bis ich es gefunden habe, und es zusammen geschrieben habe. Teil 2 Folgt sogleich. Oder vielleicht war dieser arme Kerl sogar einer der Ersten Liebeskaspar dieser Welt.
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odysseus

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Servus Klaus.
Aus der Gilgamesch Sage ( ca. 5.000-4.000 Jahre vor Christus) Da lebte der wilde Enkidu, ein zottiges Wesen, in der Steppe und fraß mit den Gazellen Gras. Zu dem schickte der König und Halbgott Gilgamesch eine leichte Dame, um ihm Kultur beizubringen. Das war dringend nötig, denn Enkidu weiß nicht, wie man Brot ißt, er versteht nicht, Bier zu trinken. Da tat die Dirne ihren Mund auf und sprach zu Enkidu? Iß das Brot, Enkidu, das gehört zum Leben. Trinke das Bier, wie es im Leben Brauch ist. Enkidu aß das Brot, bis er satt war. Er trank das Bier, sieben Krüge voll. Da entspannte sich sein Inneres und er ward heiter. Sein Herz frohlockte und sein Angesicht strahlte. Er wusch sich den zottigen Leib mit Wasser, salbte sich mit Öl- und ward ein Mensch.
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odysseus

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Servus Klaus.:)
Ja er Arme:schuettel: Enkidu. Laut der alten Schriften soll das Bier an seinen:crazy: Bedenklichen Zustand schuld sein. Aber ich glaube ich habe den wahren Grund gefunden,:rolleyes: und zwar ganz einfach? Und ewig Lockt das Weib. :rofl:Er wurde ganz einfach zum Grandiosen Liebeskaspar.
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Mang-gon-Jai

Mang-gon-Jai

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@Odysseus
Zu dem schickte der König und Halbgott Gilgamesch eine leichte Dame, um ihm Kultur beizubringen
Die ‚leichte Dame’ von der Du sprichst, war eine ‚Schamkat’. Das ist keine Prostituierte, sondern eine Priesterin!
Bei seinen Erläuterungen um das Gilgamesch-Epos hat Prof. Dr. Albert Schott den von Dir angesprochenen Punkt so beschrieben:
Die Übersetzungen "Hure", "Dirne", "Prostituierte" wecken heutzutage falsche Assoziationen. Am Geschlechtsverkehr mit einer SCHAMKAT ist nichts Anrüchiges. So gibt es auch die "heilige Hochzeit", die der Stadtfürst von Zeit zu Zeit mit einer Priesterin oder in Wahrnehmung des jus primae noctis mit einer noch unberührten jungen Frau als Vertreterin der Göttin feierte, um dem Land die Fruchtbarkeit zu erhalten. Wie die Figur des Enkidu zeigt, bedeutet der Geschlechtsverkehr mit der SCHAMKAT auch einen zivilisierenden, weihvollen Akt.
Gruß

Mang-gon Jai
 
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odysseus

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Servus Mang-gon Jai.:)
Muss dir gestehen,:heilig: ich habe diese Passagen aus den Großen Lexikon des Biers herausgeschrieben. Und ich muss ein wenig gestehen? :rolleyes:Mesopotamien Kulturen sind nicht ganz mein Hobby. :super:Bin mehrer ein Leser von Römer, alte Griechen und ein wenig Mittelalter. Bin über diese Passagen nur zufällig Rüber gestoßen.
Und auserdem muss ich sagen, :bravo:Hut ab, du kennst dich ja ein wenig in der Weltgeschichte aus.
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odysseus

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Servus Mang-gon Jai.:)
Habe ein Bisschen gestöbert in meiner kleinen Bibliothek, und siehe da, ich habe ein Büchlein über Mesopotamien. Komme aber auch nicht recht weiter bei diesen Thema, also das nächste Buch? Geschichte der Prostitution. Ja jetzt habe ich was Vernünftiges gefunden. Hören wir Herodot, den wahren Vater der Geschichtsschreibung. Die Babylonier haben ein sehr schändliches Gesetz. Jede Frau, die in ihrem Lande geboren ist, muss sich einmal in ihrem Leben in den Tempel der Venus ( Istar währe wohl besser angebracht) und sich daselbst einem Fremden überlassen. Es ist ein beständiges Kommen und Gehen. Man sieht nach allen Himmelsrichtungen durch ausgespannte Seile getrennte Gänge führen, in denen sich die Fremden ergehen und die Weiber erwählen, die ihnen am besten gefallen. Wenn eine Frau einmal an diesem Orte Platz genommen hat, darf sie nicht eher nach Hause zurückkehren, als bis ihr ein Fremder Geld in den Schoss geworfen um mit ihr ausserhalb des geweihten Raumes Umgang gepflogen hat. Der Fremde muss, wenn er ihr das Geld zuwirft, dazu sagen: Ich rufe die Göttin Melitta an. Die Assyrier nennen nämlich die Venus Melitta. Wie gering auch die Summe sein mag, niemals darf sie zurückgewiesen werde, das Gesetz verbietes es, denn dieses Geld wird geopfert. Wenn sie endlich durch die Preisgabe ihres Körpers an einen Fremden ihre Verpflichtungen gegen die Göttin nachgekommen ist, darf sie nach Hause zurückkehren. Ok Mang-gon Jai. Babylon ist nicht Summerer aber sie sie sind eine Nachfolgende Kultur der Summerer, und das Gilgamesch Epos ist bei ihnen Zuhause, wie auch bei den Anderen Mesopotamien Kulturen. Aber auch die Hetiter und Ayssyrier kennen und Pflegen und Heckten dieses Epos und auch die Götter, nur vielleicht unter anderen Namen.
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KLAUS

Gast
Hi Odyss.,
hi MGJ,
nu isset doch wurschr, wann oder wo es die ersten "Damen des gewerbes" gab, dass es sie schon zu uralten Zeiten gab ist nunma ueberliefert...
..wier sagte mein alter Onkel frueher immer
"Die alten griechen wollten och mal dran riechen"...:-)
Also was er damit meinte..LOL:-)
Kann ich jetzt nicht mehr feststellen , aber immerhin hatten die auch schon Parfuerm, scheint mir...:-)
So gesehen ist Prostitution Zeitgeschichte und Gegenwart zugleich...:-)
Schlimm ist es nur immer fuer die Betroffenen!!
Gruss Klaus
 
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