Samuianer
Senior Member
Hippo" said:Hallo Manfred
Tja, was du da beschreibst ist das alte Bildungsideal des 19. Jahrhunderts. Zur damaligen Zeit taf es auch zu.Ich bin fest der Meinung das erst eine weitgefaecherte Allgemeinbildung auch erst die Grundlagen fuer einen offenen Horizont - d.h. die noetigen Grundlagen um Fazite, die Faehigkeit Schluesse zum groesseren Verstaendniss des Ganzen zu ziehen, erschafft.
Fachidioten hernazu "zuechten" halte ichfuer den falschen Weg!
Heute sieht das anders aus. Ich z.B. habe beruflich mein Leben Lang mit Nachrichtentechnik/Funkanlagen für Behörden zu tun gehabt. Wenn du da auf dem Laufenden bleiben willst kannst du dich nicht intensiv boch um Philosophie kuemmern. Ich war jedenfalls voll damit ausgelastet beruflich auf dem Laufenden zu bleiben. Hast du das nicht gemacht, winkte von weitem schon die Arbeitslosigkeit.
Wobei mein vorteil war, das mein Job auch mein Hobby war/ist.
nach der "Grundausbildung" ist da ja klar, warum sollte dann ein Veterinaer (z.B.), der sich weiterbilden will, gezwungen werden Vorlesungen ueber Plato zu besuchen - da stimm ich voellig zu!
ich schrieb doch Allgemeinbildung, dazu zaehle ich nicht unbedingt das Geburtsdatum Napoleons oder das Cleopatra... aucn nicht den Beginn der Kriege "Leipzig/einundleipzich",
Aber bischen Literatur, Kunst, Philospie, Grundwissen in Naturwisenschaften schadet gewiss nicht!
Stimm aber durchaus zu das wenn sich ab einem gewissen (Grundschul) Bildungsgrad der Student entschliesst ein bestimmtes Fach zu belegen ihm da auch alle Foerderung zuteil werden sollte um in diesem Fach zu glaenzen!
Selbst der Umgang mit einem GPS System will gelenrt sein... und warum Norden immer "Oben ist".. das Strom nicht "aus der Steckdose kommt", und Wasser nicht "aus dem Hahn"..
Aber so hat halt auch Jeder seine ureigensten Vorstellungen, ich lese fuer mein Leben gern, bestimmt keine Krimis oder Soaps....


