.........Unzählige sehnen sich nach Sonne und Wärme, nach übers Jahr hinweg Badewannentemperaturen im tropischen Meer. Das spiegelt sich im Tourismus wieder. Seit es diesem gibt, fahren die meisten in heisse Gefilde.
Ja, schon. Für einige Wochen.
Zu DDR-Zeiten sehnte wir in Osten uns auch klimatisch in hellere Gefilde. Das Licht Italiens war ja seit Jahrhunderten legendär.
Das habe ich im Prinzip in Griechenland erlebt, Ende Mai. In der ersten Woche war das schön....in der zweiten Woche kam die erste Hitzewelle. Auf der Halbinsel Peloponnes soll es ja im Sommer auf nahezu 50 Grad raufgehen.
In SOA waren wir zunächst immer im Winter und noch mit weniger Abgasen.
Nach dem ersten Besuch im "Herbst" lernte ich das gemäßigte Klima daheim so richtig schätzen.
Klar. Man kann da auch ganz anderer Ansicht sein. Aber ich denke schon, daß die Mehrheit sich gern in die künstliche Kühle der dortigen Klimaanlagen flüchtet. Auch die Reisesaison im Winter spricht dafür.
In Nordvietnam mit Hanoi ist die Luft nicht feuchtheiss und dort ist es kalt im Winter, liegt am nördl. Wendekreis.
Was auch mich überraschte: In Saigon ist es nicht selten trockener, so wie ich auch Bangkok im Winter erlebte.
Hanoi hat im Januar ab und zu einen kalten, feuchten Nordwind. Ab Februar ist es meist trockener, angenehm sonnig und mild. Der Frühling entspricht einem extremen deutschen Hochsommer.
Den Sommer dort habe ich stets gemieden.
Die Hoffnung eines milden Herbstes dort hat sich nicht erfüllt: Er war wie geschildert stets feuchtheiß um die 30° C.
In früheren Zeiten ohne Klimaregulierung in der Wohnung der Schwiegereltern, erlebte ich im Winter feuchten Niederschlag im Raum und schimmelnde Kleidung und leider auch Dokumente.
Deswegen wurden damals, in der vordigitalen Zeit, Fotos vom Labor in Plastik eingeschweißt geliefert.