Du sollst ja ruhig mit Deiner neuen Liebschaft und Nebenfrau leben. Dagegen gibt es garnichts, null-komma-nix einzuwenden.
Aber wo ich mich gegen wende ist, wenn Du die Verhältnisse in Thailand "schlecht redest" nur weil Du in Deinem konkreten Fall durch die bestehenden Visa-Regelungen gebeutelt wirst.
Hättest Du - wie so viele andere Farangs hier - nur eine thail. Frau und würdest mit ihr ständig in Thailand leben, bräuchtest auch garnicht alle Nase-lang nach D reisen, dann würdest Du über keine der vielen Schikanen, die Du nun persönlich zu erleiden hast, hier überhaupt klagen.
Du wärest glücklicher Resident. Alle 5 Jahre mal zur Immigration, um Deinen Polizei-Ausweis zu erneuern. Keine Jahresaufenthaltsgenehmigungen, keine 90-Tage-Meldungen bei der Immi und ab und zu mal ein Re-Entry-Permit, um auf Bali Urlaub zu machen. Das war es dann auch schon.
Vergleiche dies mit den Auflagen, die die große Mehrzahl von Non-Immigranten in Thailand zu erfüllen haben.
Dass diese sehr oft, die von Dir schon längst geschulterten Auflagen nicht erfüllen können (und deshalb auch nicht mehr wollen) kann Dich ja nicht beeindrucken. Die haben halt schlicht Angst davor, unangenehme Fragen beantworten zu müssen und insbesondere den Sprachtest bestehen zu müssen. Da ist es doch viel einfacher, hier das Hohe Lied des sich durch tägliches Essen von Thai-Food in Thailand integrierenden Farangs zu singen. (Ersatzweise: tägliches Bummsen).
