Leben in Thailand im Alter!

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oberhesse

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Oberhessen - Isaan
Um auch mal eine Lanze für ein anderes Szenario als Rentner zu brechen: Ich lese hier immer wieder Vergleiche zwischen dem Großstadtarmutsrentner und dem Thailandstrandrentner.
Ich kenne viele Rentner und Rentnerinnen in Deutschland die auf dem Landin der Kleinstadt leben mit einer kleinen Rente die ein zufriedenes und ereignisreiches Leben führen. Die mit dieser Rente keine Chance hätten in Thailand ein einigermaßen menschenwürdiges Leben nach europäischen Maßstäben zu führen, ganz abgesehen davon dass sie dort niemanden hätten mit dem sie wie gewohnt kommunizieren könnten, keinen Hausarzt, nichts was auch nur annähernd vergleichbar mit dem bisherigen Leben wäre.
Und ich bitte auch zu bedenken, dass Leute mit einer knappen Rente eher nicht zu den Menschen gehören, die auf Grund ihres bisherigen Lebens, ihrer Arbeit ihres Umfeldes sich einfach in völlig verschiedener Kultur, Umgebung und Klima etc. zurecht und wohlfühlen.
Für die Klientel in den Städten wäre eine viel einfachere Alternative mal ernsthaft über ein Leben in einer Kleinstadt oder auf dem Land nachzudenken. Denn da brauchts auch keine 700 Euro für eine Wohnung vernünftiger Größe.
Und Aldi, Lidl, Netto, Internet, Fernsehen etc solls da auch geben...
 
DisainaM

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braucht man da als Deutscher aber m.E. nach eher etwas mehr verfügbares Geld in Thailand als in Deutschland, auch wenn man dort theoretisch deutlich günstiger leben kann.
zum einen ist die Frage,

wielange jeder leben will,
und wieviel er bereit ist, in
Gesundheitsvorsorge,
wertiges Essen, und
qualitatives Leben zu investieren.

Zu letzterem gehört ein Leben, wo man oft zum gemeinsamen Lachen kommt,
Wertiges Essen verhindert Mangelerscheinungen,
und Gesundheitsvorsorge bedeutet, Geld auszulegen, mit dem Risiko,
bei der späteren Versicherungsabrechnung nicht alles wieder zu bekommen.

Kopflos in der gefährlichen Mittagssonne,
helmlos durch den Verkehr,
geldlos abends im Condo,
- die Realität vieler Auswanderer mit knapper Börse ist eher der Versuch,
möglichst lange in Thailand durchzuhalten,
nur wenigen ist wirklich ein Leben ermöglicht.

Fakt ist, das an allen Stellen das Leben teurer wird,
die Essensportionen in den Foodcourts werden kleiner,
sodass 30 Baht Getränk und 100 Baht Essensteller, vielen nicht ausreicht,
ein subway Sandwich Gross kommt mit Getränk auf 188 Baht,
sodass viele zu dieser Variante greifen.

Sergios Pizza in der Second Road im Avenue, Pattaya,
kommt in der Woche, als Angebotsversion mit 350 Baht daher (incl Getränk),
am Wochenende 550 Baht, da sind die Tische schon leerer.

Wer im Basement des Royal Gardens zum Inder geht,
wird ebenfalls mit 500 Baht bei einem Gericht bezollt,
die Restaurants werden leerer,
Terminal 21 hat gerade ein Subway eröffnet und im Royal Garden ist ein subway angekündigt,

es findet ein Downsizing in der Esskultur statt.

Als Dieselfahrer merkt man nur an der Häufigkeit, wieoft man gestreckten Diesel ggetankt hat, weil das Wasser eben weissen Rauch macht und die Tankanzeige schneller nach unten geht, dass es dem Land und den Menschen schlechter geht, als früher.
 
chonburi

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Chonburi-Stadt
Hier gibts (...) die Behandlung im Krankenhaus für lau. Thailand ist nicht mehr billig im Vergleich.

Meine private KV hat in D-Land zunaechst einmal einen regelmaessigen Zahlungseingang erwartet, fuer Frauen nochmals sehr viel teurer (evtl. mittlerweile angeglichen?).

"fuer lau" waere jedenfalls dafuer nun wirklich nicht die angemessene Bezeichnung.
 
Chumpae

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Chumpae
ich weiss nicht wie hier einige leben! die rente ist die die gleiche wie deutschland. jeder weiss was er monatlich auf dem konto hat. wenn man seine 400000 bzw. 800000 baht auf dem konto hat und nicht angreifen muss lebt auf jedenfall immer noch in thailand günstiger als mit 1300 euro in deutschland minus 700 euro miete und andere dinge die noch zu bezahlen sind. wer es richtig anstellt kann sogar noch seine krankenversicherung pro jahr zusammen sparen und die dann auch noch bezahlen können.
Ich halte diese Aussagen gekoppelt mit denen von @ilse eigentlich als die Grundlegendsten- allerdings gibt es in Thailand(im Gegensatz zu vielen anderen Destinations innerhalb ASEANs oder auch Osteuropa)keine derartigen rigorosen Visa-bestimmungen. Was nützt es, wenn ich ein einfaches und befriedigendes Leben im Alter führen will und kann- und das Gastgeber-Land möchte nachweislich einen Betrag sehen, der mein persönlich gesetztes Budget um einen hohen Prozentsatz überschreitet.
Da brauch mir jetzt keiner kommen von wegen KV etc.-selbstverständlich habe ich das für mich selbst und ausschließlich für mich einzukalkulieren.
Und wenn man hier reihum in den Thai-Foren rumliest, wie Erwachsene und somit einigermaßen lebenserfahrene Menschen(meist Männer)speziell in Sachen Thailand mit seinen Einreise.-und Aufenthaltsbestimmungen seit Jahren forenfüllend diskutieren, dann stimmt mMn etwas nicht mit der "Gastfreundlichkeit"in LOS.
Das Letztere erinnert mich daran,wie damals(bis zum Bosnienkrieg)auch z.B. der gutbetuchte Schweizer Kollege sich schon in der Kälte der Berliner Nacht bei der ALB in einer Schlange mit den Flüchtlingen anstellen mußte, um seine erforderlichen Papiere zu aktualisieren.
 
Chumpae

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Chumpae
Arme Menschen leben imho besser in D. Diese Aussage habe ich sogar schon von Thailändern selbst gehört.
Weiß die Vorteile von Thailand durchaus zu schätzen. Aber als Hungerleider wollte- und könnte ich da nicht leben.
@micha- mir ist schon klar wie Du das mit dem "Hungerleider" meinst. Aber ich kalkuliere für mich hier in TH ein Leben ein, welches mich weder für mich selbst, noch für Dritte zum Hungerleider macht.Allerdings gehört zu dieser Kalkulation eben auch, daß ich nach einem arbeitsreichem Leben eben trotzdem nicht auf der Terrasse oder dem Steintisch sitzen möchte und über die Sinnlosigkeiten meines Hierseins nachdenken oder sogar reden möchte.
Ich "plane" mein Leben dafür ein wenig, Versuche eine Struktur aufzubauen- die es mir gestattet mit einem einfachen Leben und Kontakten in die Öffentlichkeit trotzdem aktiv bleiben zu können. Das wäre z.B. auch @chonburis Beispiel mit dem Fitness-oder aber auch irgendwelche nützliche Hilfen an Hand seiner erworbenen Fähigkeiten.
Natürlich ist es in der Realität so, daß letztendlich das Tagespensum seltsamerweise trotzdem nicht geschafft wird- aber das ist Teil meines ganz persönlicehn "Laissez fair".
Ich gucke immer gern von meinem Schreibtisch auf mein Lebensmotto und fühle mich darin bestätigt(und bisher Gottseidank auch noch nicht mit Krankheiten behaftet):
Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich zu ändern vermag, und gib mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.
Friedrich Oetinger (1702-82), dt. luth. Theologe
 
DisainaM

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@disi- ich wußte,Dich schonmal irgendwie,irgendwo gesehen zu haben !!!! https://de.wikipedia.org/wiki/Monk_(Fernsehserie)

Ein durchaus liebenswürdiger, wenn auch manchmal nerviger Typ !!!:think::gruebel:
Shampo beim Nassschnitt

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/shampoo-giftig-ia.html
Viele Shampoo-Inhaltsstoffe sind gesundheitsgefährdend

Bei den meisten dieser Inhaltsstoffe handelt es sich um sehr aggressive Chemikalien, die der Gesundheit nachweislich schaden.
wir reden hier von Abfällen aus der Erdölindustrie,
billige Shampohersteller in Rayong haben den schnellen Zugang zu Propylenglykol
Der große Shampoo Inhaltsstoffe Test
  • 3.1 Propylenglykol.
  • 3.2 Formaldehyd.
  • 3.3 PEG (Polyethylenglykol)
  • 3.4 SLS (Sodium Laureth/Lauryl Sulfate)
  • 3.5 Parabene.
  • 3.6 DEA (Diethanolamin) / TEA (Triethanolamin) / MEA (Monoethanolamine)
  • 3.7 Silikone.
  • 3.8 Oxylbenzone.
Wie erkenne ich ob ein Shampoo Silikone hat?
Letztere sind, wie der Name schon sagt, am hartnäckigsten. Silikone erkennst du an bestimmten Bezeichnungen unter den Inhaltsstoffen auf der Verpackung. Oft haben sie die Endung „-cone“ und „-xane“. Weitere Bezeichnungen für Silikone sind Dimethiconol, Trideceth-12 oder Hydroxypropyl.
Wie erkenne ich Erdöl in Kosmetik?Steht einer der folgenden Begriffe in der Liste der Inhaltsstoffe ("Ingredients"), ist Mineralöl in der Kosmetik:

  • Cera Microcristallina.
  • Microcristallina Wax.
  • Ceresin.
  • Mineral Oil.
  • Ozokerite.
  • Paraffin.
  • Paraffinum Liquidum.
  • Petrolatum.




wer den bedenkenlosen Umgang mit Giften ablehnt,
muss halt einen Friseur zum Nasschnitt besuchen, der die gesunden Shampoos im Programm hat.
 
waltee

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Bin immer erstaunt wie nach nur einem halben Jahr vieles wieder aufgeschlagen hat in Thailand.

Beispiel Haarschnitt von 60 auf 80 THB, sind immerhin 33% in zwei Jahren. Meistens wird gleich im 2-stelligen Prozentbereich aufgeschlagen. Einige Dinge die man zum täglichen Leben braucht sind inzwischen teurer als in DACH.

Die Krankenkasse für expats ist nahezu so teuer wie allgemein versichert in der Schweiz. Dabei bezahlen sie nicht mal alles oder nur bis zu einem gewissen Betrag. Und wenn man schon krank ist oder zu alt dann kriegt man keine Versicherung mehr.

Im Durchschnitt lebt man noch billiger in Thailand weil Essen, Energie, Transport und Unterkunft sowie Dienstleistungen deutlich weniger kosten.

Wie man billig lebt hab ich früher jahrelang praktiziert; inzwischen gönne ich mir und meinen Lieben auch gerne was ohne dass ich jedesmal mein Excel konsultieren muss ob die Ausgabe noch im Budget liegt. :grin:
 
Buddy

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Also ich, und ich spreche nur für mich, finde Thailands Einreise und Aufenthaltsbestimmungen in Ordnung.
Und was heißt: „Rigorose Visa-bestimmungen“

„Was nützt es, wenn ich ein einfaches und befriedigendes Leben im Alter führen will und kann- und das Gastgeber-Land möchte nachweislich einen Betrag sehen, der mein persönlich gesetztes Budget um einen hohen Prozentsatz überschreitet.“

Soll sich ein Land in dem Du gerne leben möchtest, nach Deinem Budget richten…Der „Gastgeber“ bestimmt die Gäste, das ist im Privatleben auch nicht anders, oder kann Jeder Mittellose auf Deine Party kommen und sich am Buffet bedienen, auch wenn er nicht eingeladen wurde?
Und das hat auch nichts mit Gastfreundschaft zu tun! Niemand will „Ungebetene Gäste“

Thailand will die „Mittellosen“ nicht haben, was ja auch wohl in Ordnung ist! Sie haben selber genug!

Wer für sich selber sorgen kann und dem Thailändischen Staat nicht auf der Tasche liegt ist willkommen! Und das ist völlig in Ordnung so und in anderen Ländern genau so, außer in der BRD!

Ich lebe jetzt fast 30 Jahre hier, ohne je ein Problem gehabt zu haben!
Finanzen in Ordnung, alle 90 Tage mal zur Immigration, und dann 1 x im Jahr neues „Jahresvisa“ holen. Also kostet der Aufenthalt Jährlich von der Behörden Seite 1900.-THB

Ist es besser Hunderttausende „Touristen“ ohne Visum ins Land zu lassen, die eben NICHT für sich selber sorgen können?

Die weder Unterkunft, Lebensunterhalt, Krankenversorgung oder sonstiges bezahlen können/müssen, aber alle von einem Staat alimentiert werden, der aber auf der anderen Seite kein Geld für Mindestlöhne, gerechte Renten, intakte Schulen, vernünftige Straßen und Brücken etc. hat aber mal so nebenbei mal flott wieder 1 Milliarde € & 300.-Millionen € in der zweiten Jahreshälfte an Syrien zahlt!

„Bei der Syrien-Konferenz 2017 war Deutschland der größte Geber und hat seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien 2012 bereits 4,5 Milliarden Euro an Hilfsmitteln gezahlt.“

Klar „Wir“ helfen Jedem…Aber was ist zum Beispiel mit all Denen die zu den „Tafeln“ gehen müssen…?

„Die 60.000 Freiwilligen von der Tafel versorgen deutschlandweit rund 1,5 Millionen Menschen mit Lebensmitteln. In den vergangenen 25 Jahren, seit Gründung der ersten Tafel in Berlin, steigt diese Zahl beständig.

Und WAS tut der Staat? Nichts, es tun die Freiwilligen!

„Und wenn man hier reihum in den Thai-Foren rumliest, wie Erwachsene und somit einigermaßen lebenserfahrene Menschen(meist Männer)speziell in Sachen Thailand mit seinen Einreise.-und Aufenthaltsbestimmungen seit Jahren forenfüllend diskutieren, dann stimmt mMn etwas nicht mit der "Gastfreundlichkeit"in LOS.

Nein, das ist nicht richtig, und hat auch nichts mit Lebenserfahrung oder Gastfreundschaft zu tun, das sind eben die Leute welche die Voraussetzung, die ihnen das „Gastland“ auferlegt nicht erfüllen!

Wollten diese „Lebenserfahrenen Menschen/Männer“ nach Australien oder in die USA oder auch nur nach Malaysia sieht es mit „Restriktionen“ da schon ganz anders aus!

Australien: Max.10 Jahre, dauerhafte Investition, heißt Eigentum erwerben oder eine Firma gründen. Sie müssen nachweisen, dass Sie über ein Vermögen von mindestens 500.000 bis 750.000 Australischen Dollar verfügen! Das sind mal eben 300.000.-€ Und einiges mehr…..

USA: Es gibt kein „Rentnervisum“ Egal, wie viel US-Dollar ein deutscher Rentner mit in die Staaten bringt, er/sie muss sich mit einem temporären Aufenthalt von maximal 180 Tagen begnügen.

Malaysia: Auf der Halbinsel Malaysia verlangt man z. Zt. für das Malaysia-My-Second-Home-Visa einen Nachweis über liquides Vermögen im Wert von 350.000 RM (Ca.75.000.-€ in cash auf Ihrem Bankkonto!) zusätzlich müssen Sie noch monatlich 10.000 RM (Ca. 2100.-€)Einnahmen nachweisen, plus 150.000 RM ( ca.32.000.-€)in Festgeld anlegen.

Ach ja, Kambodscha“ ist ja jetzt sehr aktuell, insbesondere bei den „Forenschreibern“ weil es da ja sehr einfach mit der „Gastfreundschaft“ ist, sprich VISA.

Da ist oft von: „Sihanoukville“ die Rede, obwohl dort die medizinische Versorgung schlecht ist, scheint aber auf Grund der anderen “Vorteile“ keine Rolle zu spielen….Und Krankenversicherung hat man eh keine...

„Anders als in Thailand gibt es in Kambodscha keinerlei Probleme ein Visum für einen Daueraufenthalt zu bekommen. Man braucht keinerlei Einkommensnachweise, Rentenbescheinigungen oder ähnliches vorzulegen. (Was sich aber geändert hat) Auch ist es nicht Notwendig ein bestimmtes Alter erreicht zu haben. So kommen auch Frührentner in den Genuss des dauerhaften Ruhestandes unter tropischen Palmen.“

Was sich aber 2016 geändert hat.

Das neu Rentner-Visum erfordert den Nachweis über die Verfügung ausreichender finanzieller Stabilität und Unterlagen die den Nachweis des Bezuges einer Pension aus den Heimatland des Antragstellers bestätigen.

Es ist klar zu sehen, das Kambodscha sich auf die Visa Regulationen des Nachbarlands Thailand einstellt.

Ansonsten sind Besitzer eines Rentner Visums genauso von der Möglichkeit in Kambodscha Häuser, oder Land zu erwerben, ausgenommen.

Na ja, nur mal so ein paar Gedanken von mir in Sache „Gastfreundlichkeit“ in Thailand…..
 
Micha

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@micha- mir ist schon klar wie Du das mit dem "Hungerleider" meinst.
Hm, habe bewusst so einen unpräzisen Begriff gewählt. Könnte nicht mal für mich genau definieren, wie viel ich denn tatsächlich für einen dauerhaften Aufenthalt bräuchte, geschweige denn für Dritte.
Weiß aber, dass ich meinen im Urlaub gepflegen Lebensstil bei einem längerfristigen Aufenthalt nicht halten könnte. Nicht mit meinem Gehalt und erst Recht nicht mit irgend einem Altersruhegeld.

Als junger Kerl hat es mir nichts ausgemacht, mit einem Spitz auf Knopf kalkulierten Budget und ohne Krankenversicherung in Thailand herum zu reisen. Heutzutage als alter Esel kann ich eine derartige (An-)Spannung nicht mehr gebrauchen. Habe es lieber ruhiger und wenn ich kein Geld habe, bleib ich daheim.
 
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Also ich, und ich spreche nur für mich, finde Thailands Einreise und Aufenthaltsbestimmungen in Ordnung.
Und was heißt: „Rigorose Visa-bestimmungen“

„Was nützt es, wenn ich ein einfaches und befriedigendes Leben im Alter führen will und kann- und das Gastgeber-Land möchte nachweislich einen Betrag sehen, der mein persönlich gesetztes Budget um einen hohen Prozentsatz überschreitet.“

oder kann Jeder Mittellose auf Deine Party kommen und sich am Buffet bedienen, auch wenn er nicht eingeladen wurde?


Wer für sich selber sorgen kann und dem Thailändischen Staat nicht auf der Tasche liegt ist willkommen!
In den meisten Punkten Deines Beitrags bin ich Deiner Meinung.

Aber :
Inwieweit / inwiefern ist es denn als Farang überhaupt möglich, dem thailändischen Staat "auf der Tasche" zu liegen ? (wenn man denn einmal von den wenigen Fällen einer nicht bezahlten KH-Rechnung mal absieht .......)

Bekommt der ordinäre Farang-Expat / Rentner, denn im Notfall irgendeine "Stütze" ??
Oder wird er nicht vielmehr - etwa bei Geldmangel - eiskalt in die kalte Heimat zurück verfrachtet ?
Übernimmt Thailand dann sogar die Rückflugkosten ?

Nicht einen Cent bekommt der Farang !

Der für die "Duldung" verlangte jährliche Bonitätsnachweis, dient ausschließlich als Beweis dafür, dass der Farang auch ja genügend Geld im Land lässt - sonst nix !
 
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Zunächst mal ist es das Recht eines Nationalstaates Gesetze zu verabschieden und durchzusetzen, in diesem Falle Aufenthaltsrechte an die sich der Ausländer zu halten hat, jedenfalls normalerweise.

Aus der Sicht eines Ausländers der in Thailand legal leben möchte ergeben sich daraus Anforderungen speziell finanzieller Art die er entweder leisten kann oder nicht.
Wenn dieser Ausländer nur von Früchten und Reis in einer bescheidenen Behausung leben will und dafür nicht mehr als 10.000baht braucht,
wie es ja immer wieder vom Inselhippie vorgekaut wird, dann nützt das herzlich wenig. Der thailändische Staat verlangt andere Summen vom Ausländer um dort auf Dauer legal leben zu können.

Dazu kommen Entwicklungen wie Inflation, ungünstige Wechselkurse, steigendes Alter und unausweichlich gesundheitliche Risiken die eben auch zusätzliche Kosten verursachen.

Wer diese Fakten untersucht und bewertet muss zum Schluß kommen das es mit einer knappen Rente von 1000 bis 1300€ keinen Sinn macht nach Thailand umzusiedeln sofern ansonsten keine größeren Ersparnisse vorhanden sind.

ich weiß nicht was daran nicht verstanden wird. Es ist dabei völlig belanglos ob das Klima, das Essen, das Leben und die Menschen dort möglicherweise oder real so viel besser sind.

Ein deutscher Rentner kann auch von einer schicken Villa oder einem teuren Sportwagen träumen, nur kann er sich das ebensowenig leisten. Was nützt es da davon rumzuschwafeln das die Villa einen schönen Garten, einen großen Pool, einen Fitnessraum und über neueste elektronische Helferlein verfügt. Die Villa kostet im Monat 4000€ kalt und die Rente besteht aus 1300€. Klare Sachlage.
 
DisainaM

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Inwieweit / inwiefern ist es denn als Farang überhaupt möglich, dem thailändischen Staat "auf der Tasche" zu liegen ? (wenn man denn einmal von den wenigen Fällen einer nicht bezahlten KH-Rechnung mal absieht .......)
er profitiert von den staatlichen Subventionen,
sonst hätte Thailands Papiergeld eine ähnliche Entwicklung genommen,
wie in Vietnam.
 
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Naja wer nur ans Fressen & Saufen denkt wird in Thailand sicher auf seine Kosten kommen..verhungert ist hier seit Menschengedenken noch niemand..in Europa in den letzten 80 Jahren schon..
Und wer unbedingt Eurostandart haben will..nun der ist hier einfach Fehl am Platze..:redcarded:..
Schlangensuppe übrigens schmeckt ähnlich wie Hühnersuppe..8-)
 
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Hallo Spencer

„Inwieweit / inwiefern ist es denn als Farang überhaupt möglich, dem thailändischen Staat "auf der Tasche" zu liegen?“
Was oder wer ist der Staat?

Mit einem Staat meint man ein Land und die Menschen, die darin wohnen.

Und natürlich kann man dem/denen auf der Tasche liegen, nicht nur mit unbezahlten Krankenhausrechnungen.

Indem man den Staat,also die Gesellschaft -schädigt!

Arbeiten ohne Arbeitserlaubnis, nehme also anderen den Job weg!

Betrügereien an Landsleute und Einheimischen zum eigenen Vorteil – also kriminelles Überleben.

Handel mit Drogen und Medikamenten (......)um zu überleben etc.

Damit schade ich einem Staat, namentlich der Gesellschaft und liege Ihm sinngemäß auf der Tasche!

„Bekommt der ordinäre Farang-Expat / Rentner, denn im Notfall irgendeine "Stütze" ??“

„Nicht einen Cent bekommt der Farang!“


Nein, wieso auch? Das wäre ja noch schöner!

Er verstößt gegen geltendes Recht des Staates und wieso sollte er dann auch noch eine „Stütze“ erhalten?
Kriminellen auch noch ein Taschengeld geben, oder was ??

Er wird abgeschoben, aber nicht wie in der BRD, nur auf dem Papier, wenn überhaupt!

Verstöße gegen aufenthaltsrechtliche Bestimmungen sind in Thailand keine Kavaliersdelikte.

Ausländer die die zulässige Aufenthaltsdauer überschreiten (“Overstay„), riskieren Festnahme und Abschiebehaft, empfindliche Geld- und Haftstrafen, eine Abschiebung auf eigene Kosten und eine Wiedereinreisesperre.

Bis zur Abschiebung wird in der Regel Abschiebehaft angeordnet. Also schon eine Art "Stütze".. ;-) Freie Unterkunft und Kost!

Das nenne ich Rechtsstaat, ein Staat der die bestehenden Gesetze auch anwendet!

Nicht einen Staat wo jeder sich jedes Recht herausnehmen kann, ein Beispiel muss ich ja wohl nicht nennen….

„Der für die "Duldung" verlangte jährliche Bonitätsnachweis, dient ausschließlich als Beweis dafür, dass der Farang auch ja genügend Geld im Land lässt - sonst nix !

Selten so einen Blödsinn gelesen…

DULDUNG nur mal kurz erklärt, man sollte schon wissen über was man schreibt ;-)

„Die Duldung ist eine „vorübergehende Aussetzung der Abschiebung“ von ausreisepflichtigen Ausländern. Sie stellt keinen Aufenthaltstitel dar und begründet daher auch keinen rechtmäßigen Aufenthalt. Geduldete sind daher weiterhin ausreisepflichtig.“

Und der Bonitätsnachweis ist das gute Recht eines Staates um Schmarotzer, Kriminelle, Drogenhändler und sonstiges unerwünschtes Gesindel erst gar nicht in sein Land zu lassen!

„Sonst nix“
 
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Und der Bonitätsnachweis ist das gute Recht eines Staates um Schmarotzer, Kriminelle, Drogenhändler und sonstiges unerwünschtes Gesindel erst gar nicht in sein Land zu lassen!
Hier hat sich ein langjähriger Forenmember und Expat (Benni) dahingehend geäußert das 10.000B im Monat reichen um in Thailand gesund und gut zu leben, jetzt schreibst du wiederum was von Bonitätstnachweis den Thailand verlangt ?

das ist ja alles total verwirrend wenn man verwirrtes Zeuchs denkt, 5555
 
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Hier hat sich ein langjähriger Forenmember und Expat (Benni) dahingehend geäußert das 10.000B im Monat reichen um in Thailand gesund und gut zu leben, jetzt schreibst du wiederum was von Bonitätstnachweis den Thailand verlangt ?

das ist ja alles total verwirrend wenn man verwirrtes Zeuchs denkt, 5555
Da ist gar nichts verwirrend Konto 800000 das war es monatliche Ausgaben variieren jeder ist eben anders
 
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