Die Wasserrechnung liegt bei 200 Bath, die Stromrechnung bei 1200 Bath, da die Pumpe einiges braucht.
Nun plane ich eine Motorpumpe am Kanal zu installieren, damit der Garten noch besser bewässert werden kann.
Mit anderen Worten - gemessen am Realverbrauch von, sagen wir einmal "öffentlich bereitgestelltem Wasser" - so gut wie nix. Weil Du halt in der glücklichen Lage bist, den Thais das Wasser effektiv "zu klauen". Überrascht?
Dann verfolge am besten einmal das thail. Fernsehen. Wo nahezu fast täglich die Aufrufe erscheinen, man solle doch bloß Wasser sparen. Die trockenen Monate - also April und Mai - kämen ja erst noch. Und alles Wasser, was man jetzt noch in den Kanälen hätte, das würde dann gebraucht werden, um das Nötigste zu erreichen.
Beim Leitungswasser - dem nam papa - dem Wasser aus der Wand - ist es ja ähnlich. Nur sparen, sparen ist angesagt. Deshalb auch die Subventionierung von Kleinstabnehmern in Thailand. Die dann dafür auch gar keine Wasserrechnung bekommen.
Großkotz Farang - der gießt seinen Garten jeden Tag oder jeden 2. Tag, der kauft sich unbegrenzt Trinkwasser hinzu, wenn es dann knapp wird. Braver Thai würde natürlich auch lieber täglich Blumen und Bäume gießen, aber er wird ständig von seiner Regierung angewiesen, doch zu warten bis die Regenzeit allen Thais wieder aushelfen würde.
Zwischenzeitlich sind es die räuberischen Farangs, die in ihrer Sucht nach kultiviertem Land zu einem großen Störfaktor in der Bereitstellung von Wasser und Elektrizität geworden sind. Was müssen die Stadt-und Landesplaner alles berücksichtigen, wenn irgendwo massiert "unliebsame" Farangs plötzlich massiert "Ressourcen" verbrauchen. Da müssen die Leistungen von ganzen Netzen neu kalkuliert werden, wenn Du verstehst, was ich meine.
Dass ein Farang, den Thais das Wasser wegnimmt, was die im Interesse der Gemeinschaft aufzusparen gedenken, dem können sie ohne Feinregulierung der Verbrauche an Wasser und Fai Fa nicht begegnen.
Die finden die schönen grünen Gärten der Egoisten auch sehr schön, folgen aber den Ermahnungen ihrer Notablen.
Habe da in Udon 'ne große Sache vor: starke Himmelsstrahler wie in D im WWII durch die Luftabwehr. Ständig in Bewegung. Dazu noch musikalische Unterlegung wie inzwischen ja gewohnt bei den events "Rhein in Flammen" und "Kölner Lichter" für eine Vergnügungsgesellschaft. Klar, dann wird es in einigen Dörfern nicht mehr genug Strom geben für die Zimmerbeleuchtung. Aber meinst Du nicht auch, dass so eine farang-initierte Multi-Kulti-Veranstaltung eines musik-synchronen Höhenfeuerwerks viel mehr wert ist, als das simple Interesse an einer Basisversorgung bei den Thais?
Und die anderen Farangs? Die folgen den Spuren des Königs und interessieren sich für das "Regenmachen". Vielleicht 'ne gedankliche Alternative zum musik-synchronen-Höhenfeuerwerk nach Beethovens 9. Sinfonie in Udon. Wo doch Beethoven immer so gerne in den Isaan zum Som Tam wollte.