Zurück von der Fortbildung. Wichtiger Teil davon war auch der Besuch einer Musterfarm in der Nähe von Korat. Landwirtschaft im Wandel der Generationen. Hier aus dem Herrschaftshaus des Gutsherrn das Beförderungsmittel, welches uns zum Reisfeld bringen sollte, welches standhaft der Verkarstung der Böden auf der Hochebene von Korat ausweicht. Es ist ein E-Tan (von den Locals aber dort auch wegen seines unverwechselbaren Motorengeräuschs auch Tuk-Tuk genannt, wobei aber auch noch unklar ist, ob es nicht eine spezielle Babysprache ist, um es den Farangs zu erklären, wie z.B. Lecker-Lecker beim Essen oder Bumm-Bumm bei Gewehren)
Es ist ein reines Nutzfahrzeug und dient dem Lastentransport, welcher Art auch immer. Hunde.
Dann auch Weibsbilder
So voll beladen ging´s zu den Reisfeldern. Der Berichterstatter natürlich auf dem Walter Scheel-Platz. Zum Ausstieg verwendet man ein höchst komplizierte Vorrichtung, die an die Abstiegsvorrichtungen der Damen im 18. Jahrhundert aus dem Damensattel erinnert.
Und dann ging´s in die Reisfelder. Wenn da ein Reisbauer mit dem anderen Reisbauern zusammenkommt, dann wird da die Scholle befühlt, berochen und besprochen. Gefachsimpelt halt.
Ich persönlich habe mich weniger ums Feld, als um dieses merkwürdige Ungetüm E-Tan gekümmet. Mit seinen für den Normal-Thai leicht verständlichen und umsetzbaren Erlaubnissen und Verboten
Und ich ließ mir noch einmal den Kurz-Vortrag von dem Gelbhemd Chamlong durch den Kopf gehen: "Als Terrorist steckbrieflich gesucht - immer noch auf Kaution auf freiem Fuß". Das ist der Sinn von Fortbildung: was dazu lernen. Im Vordergrund sieht man als Antriebsaggregat die 14PS Kobuta Maschine, die ich schon vor kurzem als Walk-Behind Traktor gezeigt habe. Ein Universal-Dingens, könnte von Küppersbusch sein.