Das glaube ich dir nicht.
Warum denn das? Gibt es dafür gute Gründe?
Beginnen wir mit der Analyse des Probanden. Ich schrieb, es gäbe bei uns am kaum oder ganz wenige. Das glaubt er nicht, sagt er. Er will wohl nicht behaupten, bei uns gäbe es überhaupt keine. Würde ihm ja schwerfallen, da er das Haus nie in der Realität gesehen hat. Also meint er wohl mehr, so wie er es von seiner Primärerfahrung her gewohnt ist.
Hätte er nun geschrieben, daß sein Haus schon älter sei, es gar teilweise unterkellert sei, daß es viele tote Ecken auf dem Grundstück und eben den nahegelegenen Klong gäbe, dann hätte man aufhorchen koennen. Weil man bemerkt hätte, hier würde keiner den Plumpssack geht herum spielen wollen, sondern aufklärerisch wirken wollen.
Ich schrieb, daß ich auf unserem Grundstück noch keine Ratte gesehen hätte - wohl aber auf dem Markt. Nun haben wir einen Bungalow aus Stein und rund um den ganzen Bungalow - Haupthaus und Nebenhaus - sind Fliesen mind. 3 m - verlegt. Rechnet man die Betonboeden aus Stahlbeton hinzu, dann wird die Strecke zum Haus ne wahre Tortur für Schlangen. Durch die Verfliesung gibt es keine Ecken oder Loecher, wo man hineinlaufen koennte. Durch die Regenrinnen rund ums Dach plätschert während der Regenzeit auch kein Wasser auf den Grund um das Haus herum. Außer einem designierten Beet gibt es entlang der Außenmauer aus Stein auch keine Verstecke für Ratten, Mäuse oder Schlangen. Ne Holz-Sala haben wir auch nicht. Will meinen, man kann es irgendwie planen, daß man im Isaan nicht ständig von Schlangen, Takrab oder Ratten und Mäuse erschreckt wird. Zumindest innerhalb der Umfassungsmauer gibt es nicht das von den Tieren gewünschte Biotop. Von den Gartenflächen abgesehen, aber da regieren auch die Hunde. Abfälle werden bei uns entsorgt oder sofort vergraben. Als wollten die Ratten bei uns Abfälle fressen. Die gehen gleich ins Reisfeld an die Quelle.
Schreib doch mal, lieber wasa, warum Du relativ viele Ratten bei Dir herumlaufen siehst. Wie erklärst Du Dir das?