Wenn es eins gibt, worin mich die Realitäten in Thailand und im Isaan, über ein Maß überrascht haben, das ich nie erwartet hätte, dann ist das das Wachstum der Flora. Nun ist das Haus gerade mal 5 1/2 Jahre alt und schon mußten wir jetzt schon radikal eingreifen und Bäume und große Sträucher voellig zu entfernen.
Die waren einfach zu groß und/oder zu mächtig geworden und stellten mit ihren Wurzeln eine von uns angenommene Bedrohung der Umfassungsmauern bzw. der verfliesten Flächen rund um das Haus herum dar. In den Regenzeiten sind die halt unerwartet schnell und kräftig gewachsen. Es war nicht die Mauer als Ganzes oder ein Abschnitt hieraus, der uns gefährdet schien. Ganze Mauern oder -abschnitte kippen in Thailand unter der Last der Regenmassen innerhalb von umfaßten Grundstücken um. Das würde bei uns kaum passieren, weil bei uns jede 2. Säule durch eine weitere Querverstrebung mit eigenem Säulenfuß gesichert wurde. Aber vielleicht koennten kräftige Wurzeln die einzelnen Steine der Mauer "sprengen". Jedenfalls so etwas wollten wir gar nicht erst abwarten.
Und so wurde heute eine dreitägige Plackerei vollendet, die viel Grün vor und hinter dem Haus entfernte. Da kommen nun noch ein paar schnell wachsende Papaya-Pflanzen hin, die keine mächtigen Wurzeln haben.
Hier die Seite zur Soi hin.
Es ist alles viel heller nun und es wird auch weniger Luftfeuchtigkeit vorhanden sein. Hier ein Blick aus dem Zwischengang in Richtung Soi.
Auf der anderen Seite des Grundstücks, wo es an ein 13 Rai Reisfeld entlang der Staatsstraße grenzt.
Viele Bäume stehen deshalb noch links im Bild - Nordseite des Grundstücks - und rechts im Bild - Südseite des Grundstücks entlang der Staatsstraße.
