Mal eine Zwischenlösung. Wir wissen bereits, dass viele Farangs in Thailand keinen vollen Krankenversicherungsschutz haben, viele davon aber noch in Deutschland. Die sind in Thailand deshalb sog. Selbstzahler, was ja auch bei der Inanspruchnahme von ambulanten ärztlichen oder zahnärztlichen Maßnahmen und für die medikamentöse Behandlung in aller Regel auch leicht privat finanzierbar ist. Anders hingegen bei evtl. notwendig werdenden Krankenhausaufenthalten, also bei stationärer Versorgung.
Da sagen sich viele Farangs ohne eigenen KV-Schutz: Dann muß ich in solchen Fällen halt zurück nach D fliegen. Was ja durchaus möglich sein kann, wenn man größere medizinische Eingriffe vorhersehen kann. Aber wie sieht es aus bei Unfällen? Definitionsgemäß also Ereignissen, die unerwartet auftreten und dann eine sofortige Behandlung erforderlich machen. Nix mehr mit Flugbuchung oder so.
Also habe ich letzten Monat für meine Frau und mich jeweils eine Unfallversicherung abgeschlossen. Im Falle von unter 60-jährigen kostet die im Jahr knapp 4.000 Baht; zwischen 60 u. 65: 20% Aufschlag.
Dafür bekommt man pro Unfall bis zu 100.000 Baht für Medical Expenses, bis zu 10.000 Baht für Knochenbrüche und 10.000 für eine angenehme, Fegefeuer-ähnliche,

Verbrennung. Nichts Luxuriöses.
Wenn man die KV-Karte für diese Unfallversicherung bei sich hat, wird man auch - etwa nach einem Motorrad-Unfall - als Einzelteile wieder eingesammelt. Ist also ein echter Ersatz für das Goldkettchen, was man als Biker sonst immer tragen sollte.
Aus der Karte entnimmt man den Versicherer: AIA und die Plan-Bezeichnung.