DisainaM
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Wir kennen den Begriff des KOTAU aus dem Chinesischen;
http://www.infobitte.de/free/lex/allgLex0/k/kotau.htm
Kotau (chines.), aus dem kaiserl. China stammende Unterwürfigkeitsbezeigung, Verbeugung.[/url]
Diese Autoritäts- und Unterwürfigkeitsbezeugung haben in China eine alte Tradition, denen heute noch eine besondere Bedeutung zukommt.
Bei diesen rituellen Handlungen, welche im Westen oft fälschlicherweise als Höflichkeitsfloskeln verstanden werden,
und schließlich sogar von unseren politischen Vertretern angewendet werden,
http://www.falundafa.ch/de/Meinungen/Zeitungen/Zeitungsartikel/kotau.htm
geht es um eine weit aus größere Bedeutung von Angebotender Dienerschaft.
Daher entsteht bei der Person, vor der gehuldigt wird, eine Erwartungshaltung.
Wird jedoch die angebotene Dienerschaft nicht erfüllt,
(nicht eingehaltende Bringschuld)
steht dem damit verletzten das Recht für ein Bestrafungsritual zu.
Jeder, der sich ein wenig mit diesen Automatismen beschäftigt,
kann Angst und Bange werden, wenn unsere Staatsvertreter so manche Erwartungshaltung produzieren.
Das der Umgang mit Unterwerfungsritualen nicht nur in der Politik,
sondern auch in multikulturellen Beziehungen zu katastrophalen Konstellationen führt, liegt auf der Hand.
In Thailand exsistieren eigene Formen des KOTAU,
wobei die hier Beteiligten wohl am ehesten mit einer bestimmten Verbeugung vor dem Familienoberhaupt der Ehefrau zutun haben.
Vereinfacht gesagt, wer vor dem Familienoberhaupt durch eine falsche Verbeugung die Dienerbereitschaft dokumentiert,
darf sich nicht wundern,
wenn diese mit all ihren Konsequenzen eingefordert wird.
Dem gegenüber die richtige Verbeugung wäre diejenige,
wo jemand, von einem höheren Stand bereit ist,
die Dienerschaft der Tochter vom Vater zu übernehmen.
Das würde jedoch vorraussetzen, das der Farang zunächst seine Verhaltensformen und Gestiken perfektioniert,
bevor er sich auch nur annähernd mit dem Gedanken trägt, zu heiraten.
Da solche Entwicklungen meist anders ablaufen (wie in der Politik),
ist bei vielen das Erwachen er später.
Wer dann seine Bringschuld nicht erfüllt,
weil er seine finanzielle Hilfe nicht in dem Moment leistet,
wo sie angefordert wird, darf sich später nicht wundern,
wenn das Familienoberhaupt aus Thailand seiner Tochter wissen läßt,
das der Farang für seine Respektsverletzung zu bestrafen ist.
Meist ist dies dann der Hintergrund für die Riege von enttäuschten Farangehemännern,
die sich dann plötzlich von ihrer Frau übervorteilt fühlen.
http://www.infobitte.de/free/lex/allgLex0/k/kotau.htm
Kotau (chines.), aus dem kaiserl. China stammende Unterwürfigkeitsbezeigung, Verbeugung.[/url]
Diese Autoritäts- und Unterwürfigkeitsbezeugung haben in China eine alte Tradition, denen heute noch eine besondere Bedeutung zukommt.
http://www.google.de/search?q=cache...este_Chinas.htm+KOTAU+Thailand&hl=de&ie=UTF-8Vor dem Familienaltar werden kleine Speisen als Opfergaben für die Ahnen ausgebreitet. Manchmal wird auch Salz ins Feuer gestreut; so soll den Ahnen Respekt erwiesen werden. Von ihnen erwarten sich Chinesen Schutz und Beistand. Die Jungen wünschen den Alten alles Gute und vollziehen in konservativen ländlichen Familien vor dem ältesten männlichen Familienmitglied den traditionellen Kotau als Zeichen der Verehrung und Anerkennung der Autorität. Dafür erhalten sie von ihren Eltern Geschenke, die diese im Trubel der vorfestlichen Zeit eingekauft haben. Symbolisch werden den Kindern auch kleine rote Umschläge (Hongbao; so werden in China auch Bestechungsgelder genannt) geschenkt, in denen mit rotem Papier umwickeltes Geld enthalten ist.
Bei diesen rituellen Handlungen, welche im Westen oft fälschlicherweise als Höflichkeitsfloskeln verstanden werden,
und schließlich sogar von unseren politischen Vertretern angewendet werden,
http://www.falundafa.ch/de/Meinungen/Zeitungen/Zeitungsartikel/kotau.htm
geht es um eine weit aus größere Bedeutung von Angebotender Dienerschaft.
Daher entsteht bei der Person, vor der gehuldigt wird, eine Erwartungshaltung.
Wird jedoch die angebotene Dienerschaft nicht erfüllt,
(nicht eingehaltende Bringschuld)
steht dem damit verletzten das Recht für ein Bestrafungsritual zu.
Jeder, der sich ein wenig mit diesen Automatismen beschäftigt,
kann Angst und Bange werden, wenn unsere Staatsvertreter so manche Erwartungshaltung produzieren.
http://www.google.de/search?q=cache...s/200211/5344.html+KOTAU+China&hl=de&ie=UTF-8Eindrückliches Beispiel lieferte etwa Konrad Seitz, viel gerühmtes Wunderkind der Diplomatenriege des früheren Außenministers Hans-Dietrich Genscher. Gleich bei seinem Amtsantritt in Peking, ließ Seitz 1996 den chinesischen Außenminister wissen, "lassen sie uns das Gerede von den Menschenrechten vergessen, uns geht es um Wirtschaft." Nachfolger Hans-Christian Überschaer stand dem in nichts nach.
Als er sich 1999 bei einem besonders tiefen Kotau im Pekinger Außenamt in einem vorauseilenden Akt des Gehorsams dafür entschuldigte, dass der deutsche Luft- und Raumfahrtkonzern Dasa einen Satelliten an Pekings feindlichen Bruder in Taiwan liefern wolle, vermasselte er zwar das Geschäft. Dennoch war er offenbar guten Glaubens, den bilateralen Beziehungen einen großen Dienst erwiesen zu haben, weil ja in China immer noch größere Geschäfte winken.
Das der Umgang mit Unterwerfungsritualen nicht nur in der Politik,
sondern auch in multikulturellen Beziehungen zu katastrophalen Konstellationen führt, liegt auf der Hand.
In Thailand exsistieren eigene Formen des KOTAU,
wobei die hier Beteiligten wohl am ehesten mit einer bestimmten Verbeugung vor dem Familienoberhaupt der Ehefrau zutun haben.
Vereinfacht gesagt, wer vor dem Familienoberhaupt durch eine falsche Verbeugung die Dienerbereitschaft dokumentiert,
darf sich nicht wundern,
wenn diese mit all ihren Konsequenzen eingefordert wird.
Dem gegenüber die richtige Verbeugung wäre diejenige,
wo jemand, von einem höheren Stand bereit ist,
die Dienerschaft der Tochter vom Vater zu übernehmen.
Das würde jedoch vorraussetzen, das der Farang zunächst seine Verhaltensformen und Gestiken perfektioniert,
bevor er sich auch nur annähernd mit dem Gedanken trägt, zu heiraten.
Da solche Entwicklungen meist anders ablaufen (wie in der Politik),
ist bei vielen das Erwachen er später.
Wer dann seine Bringschuld nicht erfüllt,
weil er seine finanzielle Hilfe nicht in dem Moment leistet,
wo sie angefordert wird, darf sich später nicht wundern,
wenn das Familienoberhaupt aus Thailand seiner Tochter wissen läßt,
das der Farang für seine Respektsverletzung zu bestrafen ist.
Meist ist dies dann der Hintergrund für die Riege von enttäuschten Farangehemännern,
die sich dann plötzlich von ihrer Frau übervorteilt fühlen.

einsteigen möchtest, kommst du mit deiner Einstellung wahrscheinlich für den Moment nicht schlecht über die Runden. So nach dem Motto: sie lächeln ja noch und mir ist nichts passiert.