Bökelberger
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5. Teil
Ein Traum in Grün-Weiss-Blau.
Koh Chang, eine Insel zum Verlieben !
Nach einer ausgiebigen Poolerfrischung legten wir uns noch eine Weile an unserem Strand in die Sonne. Ich hatte mir Tage zuvor alle erdenklichen Informationsheftchen über Koh Chang gesorgt. Für uns war klar, dass wir die nächsten Tage nicht ausschließlich hier in diesem Hotel verbringen würden. Natürlich wollten wir was von der Insel sehen. Mit den hiesigen Taxifahrern hatte ich ja schon reichlich genug negative Erfahrungen gemacht, daher schied diese Option für uns aus. Motorbikes konnte man hier an jeder Ecke für etwa 200 Baht pro Tag mieten, aber ich habe nun mal eine schreckliche Antipathie gegen diese Dinger. Blieb also nix anderes übrig, als ein Auto zu mieten.
In einem der unzähligen Infobroschüren über Koh Chang entdeckte ich eine Anzeige von A&A-Car. Ich ließ Lamai dort anrufen um die Konditionen für einen Wagen nachzufragen. Die Dame von A&A nannte einen Preis von 1.200 thailändischen Baht pro Tag für einen Suzuki Jeep. Okay dachte ich, wollen wir mal sehen, was zu machen ist, schließlich hatten wir Lowsaison und wenn die Dinger nur so rum stehen, bringen sie schließlich gar nix ein. Ich lies Lamai erneut dort anrufen mit der Vorgabe, ihr auszurichten, wir wären bereit ein Auto für drei Tage für insgesamt 2.100 Baht zu mieten. Es begann eine recht intensive Diskussion, von der ich natürlich absolut nix verstanden habe. Nur das Wort Falang fiel mehrmals !!! Lamai flüsterte mir zu, 2.500 Baht wären ihr letztes Angebot. „Dann lassen wir es eben“ entgegnete ich ihr mit der Bitte, sie solle das Gespräch beenden.
Etwa 10 Minuten später klingelte Lamai’s Handy und die Dame von A&A-Car war jetzt auf einmal doch bereit, meinen Konditionen Folge zu leisten. Na also, schöne Sache die heutige Technik mit der Telefonnummernübermittlung. Vermutlich wäre auch noch mehr raus zu holen gewesen, aber ich war fürs erste mit meinem Verhandlungsgeschick zufrieden. Fairplay sollte man auf beiden Seiten walten lassen. Wir verabredeten, dass uns der Jeep am nächsten Morgen um 10 Uhr in unser Hotel gebracht werden würde. Den Abend ließen wir bei leisem Meeresrauschen, angenehmen Temperaturen in dem offenen Teil unseres Tropicana-Beachrestaurant und bei gutem Dinner zufrieden ausklingen.
Nach dem Breakfast machten wir uns bei tollem Wetter auf zur Rezeption. Die Dame von A&A-Car wartete schon geduldig auf unser Erscheinen, obwohl wir keine Minute zu spät dort eintrafen. Es wurden die notwenigen Formalitäten durchgeführt, die Schlüssel übergeben und die Handhabung des Wagens kurz erklärt. Nach meinem Führerschein wurde ich seltsamerweise nicht gefragt ! Der Jeep machte nicht gerade einen sehr vertrauenswürdigen Eindruck, aber was soll’s, es würde schon alles gut gehen.
Foto: Jeep von A&A-Car, nicht mehr ganz so junges
Gefährt, defekte Beleuchtung, aber ordentliche Bremsen.
Ich war noch nie in meinem Leben links gefahren und musste mich zwangsläufig erstmal ein bisschen eingewöhnen. Schon als wir von unserem Hotelholperweg auf die Hauptstraße einbogen, wechselte ich wie von Geisterhand gesteuert, auf die falsche Straßenseite lol. Was will man machen, 49 Jahre Rechtsverkehr sind einem halt in Fleisch und Blut übergegangen. Ich bat Lamai vorsichtshalber mit aufzupassen, falls mir wieder so ein Lapsus unterlaufen würde.
Wie gesagt, wir bogen rechts ab, also Richtung Süden der Insel. Die wollten wir nun mal als erstes in Augenschein nehmen. War vom Port bis Whitesandbeach noch relativ viel Verkehr, wurde es damit hier jetzt zunehmend dünner. Wir führen etwa 5 Kilometer auf dieser tollen Insel, auf der es schien, als würde wirklich auf jedem Sandkorn irgend etwas Grünes gedeihen, vorbei an kleinen malerischen Ortschaften und unzähligen Einfahrten zu den verschiedenen Resorts.
Kurz bevor wir das Seaview-Resort erreichten, führte die Strasse wieder fast atemberaubend steil ins Gebirge und mir blieb nichts anders übrig, als den ersten Gang unseres geliehenen Jeeps mal auf Herz und Nieren zu testen. Er meisterte die Steigung ohne Murren und so erreichten wir kurz hinter der Einfahrt zum Seaview den ersten Aussichtspunkt, an dem man ohne Gefahr anhalten und Fotos machen konnte. Danach wieder ein paar Meter zurück, hinunter auf den wirklich sehr steil abfallenden Verbindungsweg zum Seaview-Resort.
Ich hatte von diesem Hotel in irgendeiner Infobroschüre wirklich sehr schöne Fotos entdeckt und wollte dieses Hotel als erstes nach unserem eigenen "Wohnsitz" etwas genauer unter die Lupe nehmen. Mit einem fremden Auto, auf deren Sicherheitsleistungen man sich nicht unbedingt verlassen kann, war dieser „Abstieg“ schon etwas mulmig, aber zum Glück erwiesen sich die Bremsen als verkehrstüchtig. Unten endlich angekommen, konnten wir erstmal einen wirklich sehr schönen tropischen Garten bestaunen.
Foto: Koh Chang, oberhalb des Seaview-Resort
Foto: dito
Foto: Seaview-Resort
Aber Hallo Herr Specht ! Die Anlage war wirklich wunderschön konzipiert. Vom Parkplatz aus mussten wir einige Treppen nach unten zur der wirklich sehr großzügig und herrlich angelegten Poollandschaft absteigen, unmittelbar vor dem Meer gelegen. Alles wirkte perfekt, und überaus gepflegt. Auch der Strand hatte vom Anblick her, eine ganz andere Klasse, als unser eigenes Hotel. Wir haben dann hier im Seaview doch nur eine kleine Stippvisite eingelegt, da wir beide blöderweise unsere Badesachen vergessen hatten. Deshalb ging es kurze Zeit später wieder Richtung Norden, einmal zum Tanken und zum anderen zum Schwimmen. Hierher würden wir aber ganz gewiss wiederkommen. Ein ausführlicher Bericht zum Seaview-Resort folgt deshalb erst in einer der weiteren Teile.
Foto: Der Pool mit dem tollen tropischen Garten
Foto: Seaview, der Pool mit dem sehr schönen Strand
Foto: Lamai am Seaview-Beach
Nach dem Tanken zurück ins Tropicana und schnell mal ins hoteleigene Internet geschaut, was es denn wohl Neues bei Borussia.de und im Thailandforum geben würde. Dort las ich dann das Posting von einem Nittayamember Namens "Koh Chang", der mir mitteilte, sich mit seinem Internetcafe - vom Tropicana-Resort aus gesehen - nur cirka 600 Meter Richtung KaiBae zu befinden und mich einlud, doch mal vorbeizuschauen. Um es gleich im ersten Augenschein zu finden, sollte ich doch auch auf die FC-Basel-Flagge achten, die vor seiner Tür wehen würde. Aha, noch so ein Fußballverrückter wie ich und für mich war das keine Frage, dass ich diesem freundlichen Angebot gerne Folge leisten würde...
Nächster Teil, ein Besuch bei einem Nittayamember auf Koh Chang
und das Plaloma-Cliff-Resort.
Ein Traum in Grün-Weiss-Blau.
Koh Chang, eine Insel zum Verlieben !
Nach einer ausgiebigen Poolerfrischung legten wir uns noch eine Weile an unserem Strand in die Sonne. Ich hatte mir Tage zuvor alle erdenklichen Informationsheftchen über Koh Chang gesorgt. Für uns war klar, dass wir die nächsten Tage nicht ausschließlich hier in diesem Hotel verbringen würden. Natürlich wollten wir was von der Insel sehen. Mit den hiesigen Taxifahrern hatte ich ja schon reichlich genug negative Erfahrungen gemacht, daher schied diese Option für uns aus. Motorbikes konnte man hier an jeder Ecke für etwa 200 Baht pro Tag mieten, aber ich habe nun mal eine schreckliche Antipathie gegen diese Dinger. Blieb also nix anderes übrig, als ein Auto zu mieten.
In einem der unzähligen Infobroschüren über Koh Chang entdeckte ich eine Anzeige von A&A-Car. Ich ließ Lamai dort anrufen um die Konditionen für einen Wagen nachzufragen. Die Dame von A&A nannte einen Preis von 1.200 thailändischen Baht pro Tag für einen Suzuki Jeep. Okay dachte ich, wollen wir mal sehen, was zu machen ist, schließlich hatten wir Lowsaison und wenn die Dinger nur so rum stehen, bringen sie schließlich gar nix ein. Ich lies Lamai erneut dort anrufen mit der Vorgabe, ihr auszurichten, wir wären bereit ein Auto für drei Tage für insgesamt 2.100 Baht zu mieten. Es begann eine recht intensive Diskussion, von der ich natürlich absolut nix verstanden habe. Nur das Wort Falang fiel mehrmals !!! Lamai flüsterte mir zu, 2.500 Baht wären ihr letztes Angebot. „Dann lassen wir es eben“ entgegnete ich ihr mit der Bitte, sie solle das Gespräch beenden.
Etwa 10 Minuten später klingelte Lamai’s Handy und die Dame von A&A-Car war jetzt auf einmal doch bereit, meinen Konditionen Folge zu leisten. Na also, schöne Sache die heutige Technik mit der Telefonnummernübermittlung. Vermutlich wäre auch noch mehr raus zu holen gewesen, aber ich war fürs erste mit meinem Verhandlungsgeschick zufrieden. Fairplay sollte man auf beiden Seiten walten lassen. Wir verabredeten, dass uns der Jeep am nächsten Morgen um 10 Uhr in unser Hotel gebracht werden würde. Den Abend ließen wir bei leisem Meeresrauschen, angenehmen Temperaturen in dem offenen Teil unseres Tropicana-Beachrestaurant und bei gutem Dinner zufrieden ausklingen.
Nach dem Breakfast machten wir uns bei tollem Wetter auf zur Rezeption. Die Dame von A&A-Car wartete schon geduldig auf unser Erscheinen, obwohl wir keine Minute zu spät dort eintrafen. Es wurden die notwenigen Formalitäten durchgeführt, die Schlüssel übergeben und die Handhabung des Wagens kurz erklärt. Nach meinem Führerschein wurde ich seltsamerweise nicht gefragt ! Der Jeep machte nicht gerade einen sehr vertrauenswürdigen Eindruck, aber was soll’s, es würde schon alles gut gehen.
Foto: Jeep von A&A-Car, nicht mehr ganz so junges
Gefährt, defekte Beleuchtung, aber ordentliche Bremsen.
Ich war noch nie in meinem Leben links gefahren und musste mich zwangsläufig erstmal ein bisschen eingewöhnen. Schon als wir von unserem Hotelholperweg auf die Hauptstraße einbogen, wechselte ich wie von Geisterhand gesteuert, auf die falsche Straßenseite lol. Was will man machen, 49 Jahre Rechtsverkehr sind einem halt in Fleisch und Blut übergegangen. Ich bat Lamai vorsichtshalber mit aufzupassen, falls mir wieder so ein Lapsus unterlaufen würde.
Wie gesagt, wir bogen rechts ab, also Richtung Süden der Insel. Die wollten wir nun mal als erstes in Augenschein nehmen. War vom Port bis Whitesandbeach noch relativ viel Verkehr, wurde es damit hier jetzt zunehmend dünner. Wir führen etwa 5 Kilometer auf dieser tollen Insel, auf der es schien, als würde wirklich auf jedem Sandkorn irgend etwas Grünes gedeihen, vorbei an kleinen malerischen Ortschaften und unzähligen Einfahrten zu den verschiedenen Resorts.
Kurz bevor wir das Seaview-Resort erreichten, führte die Strasse wieder fast atemberaubend steil ins Gebirge und mir blieb nichts anders übrig, als den ersten Gang unseres geliehenen Jeeps mal auf Herz und Nieren zu testen. Er meisterte die Steigung ohne Murren und so erreichten wir kurz hinter der Einfahrt zum Seaview den ersten Aussichtspunkt, an dem man ohne Gefahr anhalten und Fotos machen konnte. Danach wieder ein paar Meter zurück, hinunter auf den wirklich sehr steil abfallenden Verbindungsweg zum Seaview-Resort.
Ich hatte von diesem Hotel in irgendeiner Infobroschüre wirklich sehr schöne Fotos entdeckt und wollte dieses Hotel als erstes nach unserem eigenen "Wohnsitz" etwas genauer unter die Lupe nehmen. Mit einem fremden Auto, auf deren Sicherheitsleistungen man sich nicht unbedingt verlassen kann, war dieser „Abstieg“ schon etwas mulmig, aber zum Glück erwiesen sich die Bremsen als verkehrstüchtig. Unten endlich angekommen, konnten wir erstmal einen wirklich sehr schönen tropischen Garten bestaunen.
Foto: Koh Chang, oberhalb des Seaview-Resort
Foto: dito
Foto: Seaview-Resort
Aber Hallo Herr Specht ! Die Anlage war wirklich wunderschön konzipiert. Vom Parkplatz aus mussten wir einige Treppen nach unten zur der wirklich sehr großzügig und herrlich angelegten Poollandschaft absteigen, unmittelbar vor dem Meer gelegen. Alles wirkte perfekt, und überaus gepflegt. Auch der Strand hatte vom Anblick her, eine ganz andere Klasse, als unser eigenes Hotel. Wir haben dann hier im Seaview doch nur eine kleine Stippvisite eingelegt, da wir beide blöderweise unsere Badesachen vergessen hatten. Deshalb ging es kurze Zeit später wieder Richtung Norden, einmal zum Tanken und zum anderen zum Schwimmen. Hierher würden wir aber ganz gewiss wiederkommen. Ein ausführlicher Bericht zum Seaview-Resort folgt deshalb erst in einer der weiteren Teile.
Foto: Der Pool mit dem tollen tropischen Garten
Foto: Seaview, der Pool mit dem sehr schönen Strand
Foto: Lamai am Seaview-Beach
Nach dem Tanken zurück ins Tropicana und schnell mal ins hoteleigene Internet geschaut, was es denn wohl Neues bei Borussia.de und im Thailandforum geben würde. Dort las ich dann das Posting von einem Nittayamember Namens "Koh Chang", der mir mitteilte, sich mit seinem Internetcafe - vom Tropicana-Resort aus gesehen - nur cirka 600 Meter Richtung KaiBae zu befinden und mich einlud, doch mal vorbeizuschauen. Um es gleich im ersten Augenschein zu finden, sollte ich doch auch auf die FC-Basel-Flagge achten, die vor seiner Tür wehen würde. Aha, noch so ein Fußballverrückter wie ich und für mich war das keine Frage, dass ich diesem freundlichen Angebot gerne Folge leisten würde...
Nächster Teil, ein Besuch bei einem Nittayamember auf Koh Chang
und das Plaloma-Cliff-Resort.


Klaus,
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