Mr_Luk
Senior Member
Das Leben an sich, geboren werden (Selbst)Bewusstsein haben und das ganze Sein mit allen seinen Sonnen und Schattenseiten- und letztlich dennoch recht schnell aus dem Verkehr gezogen werden, das hat nun mal eine gewisse Fatalität. Das ist schon mal ein ziemliches Trauma das jeder Einzelne verkraften- oder aber sich ständig davon ablenken muss, bzw. dauernd zwischen diesen Bewusstseinszuständen hin und her getrieben ist. War es nicht Schubert der meinte: entweder ich hab' Hunger oder mir ist schlecht"? Diese ständige Zerrissenheit zwischen Glück und Elend (wie Hermann Hesse es hätte ausdrücken können) ist glaube ich die Ursache vieler unserer Un- und Missgeschicke und unseres ansonsten oft seltsamen Treibens. Das Mysterium des Lebens, seines Ursprungs, der Vergänglichkeit versus der Unvergänglichkeit ist gleichzeitig etwas Wunderbares und doch der grösste erdenkliche Frust. Wäre es unsere Natur ewig zu leben - dann würden wir uns mit Sicherheit umweltbewusster, klüger und gelassener, aber vor allem menschenfreundlicher verhalten 



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