Klima, CO2, Greta und alles andere zum Thema

Diskutiere Klima, CO2, Greta und alles andere zum Thema im Sonstiges Forum im Bereich Diverses; Wenn man es ein bisschen augenzwinkernd sehen möchte, könnte man auch sagen, dass bei der Verbrennung von Öl und Gas ja kein CO2 erzeugt wird...
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Godefroi

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Wenn man es ein bisschen augenzwinkernd sehen möchte, könnte man auch sagen, dass bei der Verbrennung von Öl und Gas ja kein CO2 erzeugt wird, sondern nur dasjenige CO2 freigesetzt wird, das damals in den Bäumen (und was sonst noch so im Öl drin ist) die heute Öl sind, während deren Lebenszeit gebunden worden war.

Ich glaube auch es bestreitet niemand, dass sich das Klima wandelt. Wo Uneinigkeit herrscht ist auch nicht ob, sondern in wie weit der Mensch diesen Prozess verstärkt, wie weit der Wandel gehen und wie dauerhaft er sein wird, wie kritisch das für unseren Lebensraum oder den vieler Tiere sein wird, und ob das CO2 tatsächlich der große Auslöser in diesem Prozess ist.

Die Gefahr ist, dass man sich hier auf Details konzentriert, die am lautesten vorgetragen werden, und möglicherweise viel kritischere Aspekte übersieht. Genau das ist ja in der Vergangenheit bei anderen Themen schon passiert, siehe Feinstaub.
 
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Godefroi, die Debatte ueber den Klimwawandel ist in FAchkresien eigentlich beendet. Da swind sich die Experten ueber die richtung einig. Du wirst in keiner anerkannten wissenschaftlichen Fachzeitschrift mehr jemanden finden der Zweifel am Klimawandel hegt. Diese Phase ist laengst vorbei.

Dass es gerade im Internet eine Menge selbsternannter Experten gibt die das Gegenteil aller serioesen Wissenschaft behaupten ist auch nicht gerade neu.

Und das Argument, der Kohlenstoff war ja immer schon da ist auch keins. Dass C0² in der Atmospaere etwas anderes ist als Kohle oder Oel im Boden duerfte einleuchten.
 
strike

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Glaubte man manchem Horrorszenario aus den 80er Jahren, gäbe es in Deutschland heute keinen Baum mehr.
Ein kleiner Spaziergang aber reicht aus, um festzustellen, dass er noch lebt, der deutsche Wald.
...
Wer am Waldsterben zweifelte, fand keinen Platz in den Zeitungen, um seine Zweifel auch kund zu tun. Die Nachbarstaaten verfolgten die deutsche Waldsterbedebatte mit Schmunzeln.
...
"Laut Waldzustandsbericht der Bundesregierung haben wir sogar 2004 so viele kranke Bäume gehabt wie nie zuvor." Nur hat der Forscher für das "neue" Waldsterben ganz andere Erklärungen, als die Wissenschaftler in den 80ern: "2003 gab es einen Jahrhundertsommer - lange Durstperioden und immense Hitze. Die Schäden waren eindeutig klimabedingt", erläutert Stengert.
...
Zu alter Schwarzmalerei aber sehen selbst die Naturschützer keinen Grund.
Quelle

Keine weiteren Fragen, Euer Ehren.
 
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Strike, der Wald mag ja noch gruen sein. Aber du wirst nicht mehr gar so viele gesunde Baeume finden. Sollte auch ein Laie erkennen koennen.
Und dass das damalige Waldsterben durch sChwefel ausgeloest wurde das danach durch ganz massiver Masnahmen aus der Umwelt so gut wie verbannt wurde ist doch auch hoffentliuch unstrittig.

Du hast doch auch eine wEile in der DDR gelebt, wie sahs denn um Bitterfeld etc aus? Und in welchem Zustand waren die Fluesse damals?
Alles ueberfluessige Masnahmen von verbohrten Weltverbesserern, dass die Umwelt in D heute ein klein bisserl besser dasteht? Wohlgemerkt ein klein wenig besser, von gut sind wir meilenweit entfernt.

Und was ist mit den ganzen Allergien vorwiegend in den staedten? Auch alles Panikmache die keienrlei Masnahmen erfordern? :ohoh:
 
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Godefroi

Gast
Extranjero" said:
...die Debatte ueber den Klimwawandel ist in FAchkresien eigentlich beendet.
Darüber dass er existiert, ja, in andere Punkten fetzen sie sich aber gewaltig. Gerade heute habe ich beispielsweise gelesen, dass wir in Mitteleuropa durch die Erwärmung des Nordpols erheblich kältere Winter bekommen könnten. Da musste ich an meine Kindheit denken, wo wir monatelang Schnee hatten, mit Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt.
 
Mr_Luk

Mr_Luk

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Die C02 Lüge ist insofern relevant als dass es sich hierbei eindeutig um eine gezielte Manipulation handelt, bzw. gehandelt hat. Das Prinzip ist einfach: die "Wissenschaft" und die Medien fokussieren im Auftrag der Politik und der mächtigen Organisationen auf das CO2, das menschlich produzierte, und kristallisiert das Problem dahingehend. Das so dargestellte und abstrahierte Problem, zu demman nicht "nein" sagen kann ohne sich als Umweltignorant oder Starrkopf zu outen, ist aber in Wirklichkeit eine Finte um von der Gesamtheit der Umweltprobleme, wichtiger noch der immer grösser werdenden Wasserknappheit und dem bevorstehenden Lebensmittelmangel abzulenken.

Als bald "Jeder" denkt, es ist das CO2, kann man dann implizit den Eindruck erwecken, man mache "politisch" und umweltorganisatorisch ALLES um den CO2 Ausstoß zu reduzieren und damit die Welt zu retten. Pustekuchen, gerade so als ob das ausreichen würde oder ob das die mannigfaltigen anderen Probleme die uns in absehbarer Zukunft bevorstehen lösen oder bewältigen würde.

Es ist natürlich ein ziemliches Ding, dass die Spezies Mensch es fertiggebracht hat den Planeten in solchem Masse auszubeuten und angefangen hat ihn unwiederrufbar zu zerstören. Frage ist ob Mensch es schaffen wird oder ob die Natur sich adäquat und präventiv rächen wird, bevor es "unwiederrufbar" oder dann eben fatal sein wird.

Absolute Ironie des Schicksals ist aber auch irgendwo dass der Mensch nun mal ein Teil der Natur ist. Ich meine man macht da leicht den Denkfehler den Mensch aus praktischen und taktischen Gründen von der Natur zu trennen, - entweder im positiven oder negativen Sinne: entweder die Krone der Schöpfung oder das schwarze Schaf. Der Mensch ist aber nicht nur Teil der Natur, der Mensch IST auch die Natur. Aber es sind tatsächlich nicht die Kühe die Welt zuscheissen werden oder die Schwalben die in derartigen Massen erscheinen werden, dass ewiger Winter die Erde gefrieren lässt. Und doch könnte auch eine andere Spezies in ein paar hundert tausend Jahren eine Menge Unfug anrichten, wenn keine andere (wie die unsere) ihr zuvorkäme. Wären die Dinosaurier nicht ausgestorben, bevor Homo Sapiens aufgetaucht ist, hätte es möglicherweise ein Leben unter ständiger Angst und Bedrohung bedeutet und wir wären heute noch irgendwo zwischen Stein- und Bronzezeit stehengeblieben und kämen nicht einmal an die Ölreserven ran. Edit: ach was sage ich, wenn das ganze Erdöl von den unter Vulkanasche begrabenen Saurier und Megabäumen stammt, dann gäbe es dieses ja nicht einmal.

Was ist denn nun der Sinn des Lebens in diesem Zusammenhang gesehen? Schlauer und schlauer werden, sich weiter und besser entwickeln, sich die Erde und die Tiere Untertan machen wie der Liebe Gott vorgeschlagen hat...das war´s dann wohl auch nicht, ein Ratschlag den er sich hätte sparen können!?

Ja, sich in Vernunft üben und Mass halten, ein alles umfassendes Bewusstsein entwickeln und sich die Lebensgrundlage wie selbstverständlich nicht nach und nach zerstören, den Ast auf dem man sitzt nicht einmal in Gedanken ansägen ,... das ist doch nicht von dieser Spezies, sondern wenn überhaupt erst von der nächsten, nachsinflutlichen Mutation zu erwarten :cool:
 
rolf2

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ganz genau Luk,

folgen wir der Logik des Systems "Natur", werden wir uns versuchen weiter zu vermehren, einzelne Gegenversuche wie die EinKindEhe oder Verweigerung der Nachkommenschaft in technisch
hochentwickelten Gesellschaften werden daran nichts ändern.

Ist alles nur bloße Mathematik das mit der Zunahme der Weltbevölkerung.

Was wird passieren, irgendsowas wie die Pest irgendsowas wie ein großer Krieg.....

die Natur entwirft und verwirft, nichts ist von Dauer
(die Zyklen des Planeten Erde werden nicht in tausend Jahren
Einheiten gemessen)

was bedeutet schon der Mensch...... (in diesen Zyklen)

er nimmt sich wichtig (ist sein gutes Recht :lol: ) doch eigentlich hat alles was er macht keine Bedeutung auf lange Sicht

Deswegen lass ich mir nicht den Spaß verderben mein Leben zu leben, ist irgendwann eh zu Ende ;-D
 
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Godefroi

Gast
Mr_Luk" said:
...ist aber in Wirklichkeit eine Finte um von der Gesamtheit der Umweltprobleme ... abzulenken...
Absicht hätte ich nicht unterstellt, denn cui bono, aber ist angesichts der Massivität und Breite mit der das Thema aufgetaucht ist ein verständlicher Gedanke.
 
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Dass in einer intakten Natur die Spezies Mensch sich weiter vermehrt halte ich doch fuer ein Geruecht. Sehe da auch laengst eine Kehrtwende. Die heutigen Ackerfalechen reichen wohl problemlos fuer 12 MRD Menschen, China hat ja laengst die Kehrtwende geschafft, mit allen daraus resultierenden Problemen fuer die Zukunft.

Die Weltbevoelkerung wird nur noch nennenswert in Suedamerika und vor allem in Afrika steigen. Das stellt aber kein echtes Problem fuer die Welternaehrung dar. Gerade in Afrika gibts genuegend brach liegende Flaechen. Fuer diesen Kontinent ist es ein Segen wenn die Europaer und die Amis mal ihre auf der Ausbeutung des suedamerikanischen Urwalds beruhende Ueberschuessproduktion in den Griff bekommen.

Dann rentierts sich fuer die Bauern dort mal wenigstens wieder was anzubauen. Man muss sich den Irrsinn doch blos mal vergegenwaertigen. Wir holzen die brasilianischen Urwaelder ab um dort Soja als Kraftfutter fuer unsere Tiere anzubauen und die daraus resultierenden Ueberschuesse karren wir dann als Entwicklungshilfe nach Afrika, womit wir die dortigen Bauern ruinieren.

Jetzt diese Flaechen bei uns zur Energieerzeugung zu nutzen ist nur logisch und ein Segen fuer die restliche Welt.


Richtig, der Mensch sollte sich nicht so wichtig nehmen. Der Planet ist lange genug ohne ihn ausgekommen und wird das mit absoluter Sicherheit die meiste Zeit seines restlichen Bestehens auch wieder ohne ihn prima hinbekommen.

Blos, es ist unser Lebensraum den wir gerade kaputt machen. Und wir entziehen uns unserer Lebensgrundlage wenn wir glauben so weitermachen zu koennen wie bisher.

Die Erde juckt das nicht. Fuer die ist das eine kurze nicht besonders erwaehnenswerte Episode, ein Wimpernschlag, mehr nicht.

Es gibt hier genug Nahrung fuer alle Menschen und es gibtr auch die Moeglichkeit dass alle ein einigermassen vernuenftiges Leben leben koennen. Aber wenn man das erreichen will bedeutet das eben, das man nicht einfach so weitermachen kann wie bisher.

Was aber nicht bedeutet, dass die Lebensqualitaet dadurch sinkt? Warum wird das blos immer so aufgefasst? Eine nachhaltige Umweltpolitik, eine Energiepolitik, die den Planeten nicht feur Jahrmillionen verseucht, eine Luft die man atmen kann ohne davon Asthma zu bekommemn, Nahrungsmittel die man essen kann ohne davon Allergien zu kriegen, das alles soll mit Einschraenkungen zu tun haben?
 
rolf2

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@Exrtanjero

schon mal daran gedacht, daß die Natur den Begriff der Moral
nicht kennt ?

selbst die Sonne wird eines Tages erlischen, es ist einfach
das Prinzip der Natur immer wieder neu zu erschaffen und zu
erlöschen.

Der einzelne Grashalm ist nichts, die Steppe alles, und dort wo heute Gras wächst, war gestern Urwald, war vorgestern Wasser, und davor Wüste, und davor Steppe und davor Urwald,
und so weiter.

was davon ist nun besser oder wichtiger ? zwischen all diesen Veränderungen wuseln die verschiedensten angepassten Lebensformen immer mittenmang, werden durch die Umwelt geschaffen und schaffen wieder eine andere, wer oder was bedingt hier wen ?

Ich sehe nichts als Veränderung und Anpassung die doch nur wieder verworfen wird, so wie Wellen ans Ufer gespült werden
keine ist wie die andere, jede ist so wichtig oder unwichtig wie die vorausgegangene oder die nächste :heul: :lachen:
 
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Godefroi

Gast
Hier ein Link zu einem aktuellen Artikel im Spiegel, der sich mit der aktuellen Diskussion um die IPCC moderat auseinandersetzt und ein paar neue Fakten benennt.

Dass die Menschen Raubbau an der Natur betreiben und dies unbedingt minimiert werden muss, darüber sind sich glaube ich alle einig. Ob das CO2 in dieser Hinsicht die Rolle spielt, die der IPCC-Bericht und andere Quellen ihm zurechnen, steht denke ich auf einem anderen Blatt.

Der Artikel deutet auch Antworten auf die ´Cui Bono´ Frage an, ohne sich aber in Verschwörungstheorien zu versteigen.
 
rolf2

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Ich bin da sowas von desillusioniert, das finde ich schon fast schade....... :cool:

Wenn meine Frau ein kleines Kätzchen sieht, dann sagt sie immer "ooohhhh, wie süüüüüüüüüß", dann füttert sie die Kleinen und 5 Monate später ärgert sie sich über Katzenschei.., über nächtliche Katerschreiereien, umgeschmissenen Blumentöpfe, geklautes Essen, oder eben 5 von den Viechern vor ihren Füßen, sodaß sie nicht laufen kann....

Ach ja, offenes Feuer im Garten und es kommt die Polizei,
wir wollen der Umwelt dienen...........

nöh, nöh, wir sind einfach zuviele und das nervt.

Ich hab übrigens ne Vasektomie (Samenleiterdurchtrennung) bei mir durchführen lassen, das ist einer meiner konsequenten Beiträge zu diesm Thema ;-)

Edit: die Katzen werden dann regelmäßig wieder plattgefahren, hat der Individualverkehr und die hohen Geschwindigkeiten also auch was gutes. ;-D
 
messma2008

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rolf2" said:
Ich hab übrigens ne Vasektomie (Samenleiterdurchtrennung) bei mir durchführen lassen, das ist einer meiner konsequenten Beiträge zu diesm Thema ;-)
Das nenne ich konsequent :super: RESPEKT
Hauptsache es kam kein CO2 an die Kleinen, sonst gibts ne Klimaerwärmung in der Unterhose ;-)
Für mich wäre das nix, an meine Bommeln kommt kein Messer. :lachen:
 
tomtom24

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rolf2" said:
Edit: die Katzen werden dann regelmäßig wieder plattgefahren, hat der Individualverkehr und die hohen Geschwindigkeiten also auch was gutes. ;-D
Ich denke, diesbzgl. hat die Natur auch eingerichtet, dass sich der Mensch immer gegenseitig platt macht. Das bremst das ganze dann doch noch ein wenig.

@goidefroi

Ja, wir sind uns alle einig, dass wir Raubbau betreiben. Aber wir lassen es dennoch geschehen. "Ja klar benutze ich weiterhin Plastik, Weshalb sollte ich auch afhoeren damit?" denke ich ist das problem. Noch mehr Fortschritt bedeutet noch mehr Raubbau. Und wer will denn wieder in ner Hoehle wohnen und statt tapezieren Hoehlenmalerei machen und das Handy gegen Rauchzeichen eintauschen?

Niemand. Also werden wir weiter konsequent an dem Ast saegen, auf dem wir sitzen. Denn das ist ja noch so weit weg, dass die meisten das noch gar nicht wirklich interessiert. Voll nach "und nach mir die Sintflut". Sind wir aber erst mal weg, wird sich was anderes durchsetzen 9falls wir nicht schnell genug mit der technik zum Umsiedeln sind auf andere Planeten. Dann ist der Evolotionsversuch "denkende Lebewesen" Schnee von gestern. Und wir sind ja eh nur sehr kurze Zeit hier.

Die letzten 10.000 jahre, in denen wir angefangen haben, uns so zu entwickeln habe ich mal in einem interessanten bildhaftem Vergleich erklaert bekommen:

Nimmt man als Zeit vom Punkt Null der Erde bis heute als vergleichbare Groesse als Groesse des Empire State Buildings, dann ist die Zeit, in der wir hier da sind, grade mal die Farbschicht auf der obersten Etage. Ein recht guter Vergleich, wie ich finde, seigt er doch wirklich bildhaft auf, wie lange wir hier sind. Die Erde gibt es also schon viel laenger.

Und genauso wie der Versuch Dinosaurier nicht funktioniert hat, wird es mit dem Versuch Mensch laufen. Aber irgendeinen Gewinner wird es geben. Und wenn es nur ein bestimmes Virus oder Bakterien sind. Wir jedenfalls nicht. Wir sind einfach zu schlau, so dass es schon wieder dumm ist... :rolleyes:
 
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rolf2" said:
@Exrtanjero

schon mal daran gedacht, daß die Natur den Begriff der Moral
nicht kennt ?
Nein, an so etwas habe ich tatsaechlich noch nie gedacht.
Es ist der Mensch der unmoralisch handelt, die Natur tut das nicht. Sie folgt klaren Gesetzen an denen nix unmoralisch ist.

Der Mensch mag ja manches was in der Natur passiert fuer unmoralisch halten, das ist aber blos ein Anzeichen, dass er sich von der Wirklichkeit um ihn entfernt hat. Das ist auch schon alles.

Der Mensch ist das einzige Wesen auf usnerem Planeten der zu Unmoral faehig ist. Na ja, kleine Einschraenkung, Schimpansen sind dazu auch schon begrenzt in der Lage.

Aber genau diese versuchte Abkopplung von der Wirklichkeit und den Naturgesetzen funktioniert eben nicht. Die geht gnadenlos schief und das ganz, ganz schnell.

Normalerweise wuerde ich jetzt gerade beim Abendessen sitzen, hab blos gerade keinen Hunger. Hab gerade die uebriggebliebene Haelfte von einem jungen Schaf entsorgt, war kein besonders schoener Anblick was da der Fuchs uebriggelassen hat und gerochen hats auch nicht sehr angenehm. Blos, das war das schwaechste Tier in der Herde, hatte auch nur ein Auge. Und so hats schon ds richtige getroffen.
Nein, die Natur ist keine Bambiwelt mit lauter niedlichen Flockis und Schmusekaetzchen sondern ein fressen und gefressen werden.
Aber unmoralisch ist daran nun so gar nix.

Der Mensch kann halt die Naturgesetze ignorieren, dann holen sie ihn ein. Oder er kann sich mit der Natur arangieren und wieder ein Teil von ihr werden.
Keine Frage von Moral sondern eine des schlichten Ueberlebens.

Auch mit noch so viel Sience-Fiktion wird sich der Mensch niemals ausserhalb die Natur bewegen koennen. das zeigen schon die immer zahlreicher werdenden Allergien.
 
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Godefroi

Gast
tomtom - Sind es Versuche oder einfach nur zufällige Entwicklungen... wer weiß. Aber ich stimme dir ansonsten völlig zu. Wir als Menschheit scheinen unfähig, in planerischer Voraussicht intelligent auf die Notwendigkeiten, die sich eigentlich ganz klar abzeichnen, zu reagieren. ´Homo Sapiens´... wenn´s denn wahr wäre ;-)
 
Joerg_N

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Tja, wenn wir mehr mit den Naturgesetzen leben sollen,

dann muss man Naturkathastrophen mit tausenden Toten halt in kauf nehmen.

Wenn alte krank sind oder Menschen hungern - dann muss man ihnen nicht helfen,
vielleicht möchte die Natur sich einfach von der Masse der Menschen befreien.

Wenn ein Löwe in Afrika Menschen reisst - dann muss man nicht hinter ihm herjagen.

kommt also dann nicht immer an und "heult" bei jeder Katastrophe,
bei jedem Hungernden und und und
 
Thema:

Klima, CO2, Greta und alles andere zum Thema

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