Katastrophen-Journalismus

Diskutiere Katastrophen-Journalismus im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; Ein Bericht aus PhiPhi sicher mal interessant zu lesen: TP-Bericht
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MartinR

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Ein Bericht aus PhiPhi sicher mal interessant zu lesen:
TP-Bericht
 
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UweFFM

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:lol: oder :heul: ?
Sowas in der Art habe ich befürchtet. Da fehlen Schröders 1 Euro Experten aber noch, Farangs ohne Kohle, die den "Wilden" Expertenwissen und Zivilisation beibringen.
Wenn ich daran denke, das Spenden ähnlich sinnig verballert werden (Horrorpreise) :fertig:
Gruß Uwe
 
MadMac

MadMac

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Ziemliche Sauerei. Bei solchen Berichten fragt man sich, wieviel vom Geld tatsaechlich noch bei Betroffenen ankommt. Losgeschickt werden ja schon nur 60% (wenn ueberhaupt) nach Abzuegen fuer den "Verwaltungsaufwand" der Hilfsorganisationen.

Wahrscheinlich macht eine Geldspende ueber unabhaengige Medien oder z.B. in Thailand direkt ueber die Foundation des Koenigs am meisten Sinn. Da ist man wenigstens sicher, dass das Geld mangels fettem Overheads auch am Bestimmungsort ankommt. Auch im Zusammenhang mit der Absage Indiens und Thailand an Hilfszahlungen aus dem Ausland.

Gruss,
Mac
 
DisainaM

DisainaM

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Man muß auch etwas Verständnis für manche Hilfsorganisationen aufbringen,

da haben sie das Geld, was sie verbraten müssen, also was tun ?

Kriegt man die alten Decken aus dem Lager noch los ?
Burma erlaubt keine Helfer im Land, egal, liefert man 12.000 Decken nach Burma, dort liegen sie wahrscheinlich in einem Lager, weil das Militär sie auch nicht verteilt, egal, hauptsache hier sind sie weg, und damit haben wir wieder einen Verwendungsnachweis für Spendengelder.
 
Jinjok

Jinjok

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MadMac" schrieb:
Losgeschickt werden ja schon nur 60% (wenn ueberhaupt) nach Abzuegen fuer den "Verwaltungsaufwand" der Hilfsorganisationen.
Hallo MadMac
Hier tust Du zumindest den deutschen großen und kleinen Hilforganisationen unrecht, die DZI zertifiziert sind. Von denen gesammelte Hilfgelder gehen zu durchschnittlich 85% direkt zum Empfänger.
Viele Grüße
Jinjok

http://www.dzi.de/hinweise.htm
 
T

Tel

Gast
Jinjok" schrieb:
Hier tust Du zumindest den deutschen großen und kleinen Hilforganisationen unrecht, die DZI zertifiziert sind. Von denen gesammelte Hilfgelder gehen zu durchschnittlich 85% direkt zum Empfänger.
Nur welchen Empfänger, das bestimmen die Organisationen dann doch selbst. So ist es nicht verwunderlich, dass von zweckgebundenen Spenden derzeit abgesehen werden soll...
 
MadMac

MadMac

Moderator
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Jinjok" schrieb:
Hier tust Du zumindest den deutschen großen und kleinen Hilforganisationen unrecht, die DZI zertifiziert sind. Von denen gesammelte Hilfgelder gehen zu durchschnittlich 85% direkt zum Empfänger.
@Steffen

Ich les da was Anderes beim "DZI":

"Mitteleffizienz. (1) Die wirksame Mittelverwendung
verlangt, dass die Werbe- und Verwaltungsausgaben
der Organisation ein vertretbares
Maß nicht übersteigen dürfen.2Als
Richtlinie hierfür gilt, dass Werbe- und Verwaltungsausgaben
von mehr als 35% der Gesamtausgaben
nicht vertretbar sind."

Zuzueglich Gebuehren fuer die Erteilung des "Pruefsiegels" durch DZI. Sowas ist fuer mich nicht akzeptabel.

Gruss,
Mac
 
Jinjok

Jinjok

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Mac, die 65% Efektiv an den Empfänger ist der unterste Schwellwert, bei dem das Siegel noch vergeben wird. Leider habe ich den Bezug nicht mehr gefunden, der aussagt, daß es im Mittel aller 187 zertifizierten Organisationen 85% Effizienz sind.
:wink:
Jinjok
 
C

Chak2

Gast
Zumal, wie ich an anderer Stelle schon sagte, diese maximal 35% im Durchschnitt gelten. Bei den jetztigen Spenden sinkt der Verwaltungskostenanteil, weil die Fixkosten (Gebäudemieten, fest angestelltes Personal) ja nicht steigen und weil auch keine Werbung notwendig ist.
 
DisainaM

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Es stimmt zwar, daß es sich bei den Helfern um fest angestelltes Personal handelt,
aber es ist usus, daß bei Hilfseinsetzen im Ausland,
die Gehaltskosten aus dem Spendentopf bezahlt werden.

Außerdem, wie auf der gestriegen Pressekonferenz DRK-Vertreter erklärten,
beginnt nun das Programm - Hilfe für die Helfer -
weil viele zurückgekehrte Helfer mit den Bildern nicht klar kommen,
müssen sie nun betreut werden.
 
C

Chak2

Gast
DisainaM, das ist nicht ganz das, was ich gesagt habe. Die Verwaltungskosten sind die gleichen, oder werden die dann auch von den zusätzlichen Spenden umgeschichtet?
Dass die festangestellten Helfer aus den zweckgebundenen Spenden bezahlt werden ist doch legitim, denn schließlich sind die doch auch für den Zweck, für den gespendet wurde, unterwegs gewesen.
 
DisainaM

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Chak2" schrieb:
Die Verwaltungskosten sind die gleichen, oder werden die dann auch von den zusätzlichen Spenden umgeschichtet?
es muß genau zugeordnet werden, ob der Verein nun im Krisengebiet eine eigene Verwaltung aufbaut, bz. wie das Verhältnis Flugkosten der Mitarbeiter zu einer Koordination vor Ort wäre.
Wenn Helfer jede Woche ausgewechselt werden, würde ein Verein natürlich effektiver arbeiten, wenn sich die Helfer vor Ort erholen, bevor sie wieder arbeiten können.
Während Leichenbergungsmannschaften einem höheren Stress ausgesetzt sind, als Wiederaufbauhelfer, bleibt abzuwarten, wie die jetzt vorgehen.

Probleme entstehen erst, wenn
daß die Aufwendungen für Verwaltung und Werbung mehr als 2/3 der Gesamtausgaben ausmachen. Von den gesammelten Geldspenden kommt den Hilfsbedürftigen letztlich nur ein geringer Bruchteil zu.
http://vereinshandbuch.de/rechtspr/steuer/frei/0006.htm

die Tabelle in dem Link ist ein Beispiel, wie es nicht sein sollte.

[hr:90e1994285]

nachdem man Fischer also gesagt hatte, die thailändische Regierung braucht kein Geld, Hilfsorganisationen können den betroffenden vor Ort helfen,
und die Hilfsorganisationen in den Medien verbreiteten, Thailand braucht kein Geld,
kann man gespannt sein, was von dem Spendengeld überhaupt noch in Thailand ankommt.
 
Thema:

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