Issan-Ladies(Ruffert)

Diskutiere Issan-Ladies(Ruffert) im Ehe & Familie Forum im Bereich Thailand Forum; Also, ich muß zugeben bisher war ich doch ein großer Fan von Günther Ruffert und respektierte seine fundierte Issan-Kenntnisse. Nun habe ich durch...
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KlausPith

Gast
Also, ich muß zugeben bisher war ich doch ein großer Fan von Günther Ruffert und respektierte seine fundierte Issan-Kenntnisse.
Nun habe ich durch Zufall seinen "Kleinen Leitfaden für den Umgang mit Isaan-Ladies" gelesen.
Was er dort schreibt hat mich doch sehr negativ überrascht.
Kann das nur so deuten, daß er in der "Ich-Form" schreibt und den Inhalt auf sich selbst bezieht.
Ich betrachte es als eine maßlose Übertreibung und eigentlich eine Respektlosigkeit der weiblichen Isann-Bevölkerung.

Klaus
 
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seven

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Wo kann man denn die Geschichte lesen?
Sven
 
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Infatuatedfool

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@Klaus

Dir geht´s halt so wie den Leuten, die manchmal ihre Augen vor der Wahrheit verschließen, oder zuweilen romantisch verklärt durch Thailand schweben.

Das letzte übrigens ein Vorwurf, der G.Ruffert an anderer Stelle des öfteren gemacht wird. Komisch !

Ich kann dir versichern, daß ich alles, wiederhole alles, genauso wie von Günther beschrieben 100 x in Pattaya erlebt habe. Nur mein gesunder Menschenverstand (siehe: mein erster Thailandurlaub, nun auch als Bericht bei Uwe/Fandao) hat mich vor Schlimmerem bewahrt.

Im Gegensatz zu dir hat sich bei mir eine Hochachtung vor diesen Mädels aus dem Issan, die in Pattaya auf diese Art und Weise ihr Geld verdienen, entwickelt.
Mir und den weiblichen Expats aus dem Issan kann ein solch realistischer Bericht, wie der von Günther nichts anhaben.
Na ja, könnte vielleicht als geschäftsschädigend von den Mädels empfunden werden. Aber wahrscheinlich brauchen sie sich nicht zu sorgen. Es kommen bestimmt noch ein paar ähnlich Reaktionen, wie die deine.
 
Auch ich habe Briefe in gebrochenem Deutsch für sie geschrieben, auch ich habe Abschiedstränen mit "Stammkunden" gesehn, gefolgt vom nächsten Kunden nach wenigen Stunden. Auch mir wurden Schuhkartons mit Briefen gezeigt, in denen sauber sortiert die "Geldgeber" lagen, zusammen mit einem Terminkalender.

Das Geheimnis ist Kommunikation. Habe hunderte von Stunden an Bierbars verbracht, immer Mädels um mich herum, die, zwar im "broken English", aber in köstlicher humorvoller Art, mir ihre Geheimnisse anvertraut haben, nachdem sie mich über längere Zeit kannten und Vertrauen zu mir faßten.
Darauf bin ich heute noch stolz
Die Umsetzung dieser Geheimnisse ließen sich dann oft gleich beim Thekennachbarn beobachten. Die Mädels zwinkerten mir dann des öfteren zu, bevor sie zur Tat schritten. Was bedeutete, schau mal, was ich mit dem jetzt mache. Wenn er nett war, hab ich ihm geholfen, wenn er ein Arsch war, hab ich ihn voll in´s Messer laufen lassen.

So Klaus, obwohl ich, bisher nur in diesem speziellen Falle, nicht deiner Meinung bin, wünsche ich dir nicht, daß auch du mal einen Brief aus meiner Schreibe erhalten hast.;)

   
 
T

ThomasH

Gast
@ Iffy,
ich hatte in Pattaya auch schon ähnliche Erlebnisse wie Du, durfte auch schon mit einem lachenden und einem weinenden Auge kleine Briefchen schreiben und habe auch meine Hochachtung vor diesen Mädchen und Frauen nicht verloren. ABER, ich habe auch schon anderes erlebt, am eigenen Leib, wie bei anderen Falangs.
Bei meinem allerersten Urlaub in Pattaya war ich drei Wochen mit einer Frau zusammen, die sich schwer in mich verliebt hat, mehr als ich mich in sie. Fast am Ende des Urlaubs hätte ich noch eine Woche verlängern können, hätte dann aber deutlich weniger Geld für sie gehabt. Ich sagte ihr das und fragte, was ihr denn lieber sei - und ich sagte ihr schon vorher ganz ehrlich, daß es bei diesem einen Urlaub mit ihr bleiben wird, daß ich nach Deutschland zurückgehe und keinen Kontakt mehr mit ihr haben werde. Ich war sehr erstaunt, daß sie lieber auf die Hälfte ihres Geldes vezichtet hätte, als eine Woche weniger mit mir zusammen zu bleiben. Ich habe dann im Interesse dieser Frau nicht verlängert. - Sie arbeitete damals schon über vier Jahre in Pattaya. Und ähnliche Geschichten habe ich mehrmals erlebt. Frauen aus dem Isaan oder sonstwoher sind auch immer Menschen mit Gefühlen. Pragmatischer als deutsche Frauen mit Sicherheit, aber nicht so abgebrüht, wie von Ruffert beschrieben. Ich hatte bei vielen auch immer das Gefühl, daß es sich nicht so sehr um kalte Berechnung handelte, sondern daß sie das Ganze mehr spielerisch angingen. Ich glaube, daß es für die Frauen auch einiges an Selbstwertgefühl gibt, wenn sie es schaffen einen Typen auf den ersten Blick richtig einzuschätzen und die passende Variante ihrer diversen Maschen anzuwenden. Wenn sie dann allerdings bemerken, daß es sich um einen verletzlichen Menschen mit einem "good heart" handelt, dann bekommen viele doch Bedenken, ob sie ihn wirklich abzocken sollen. Haben die Frauen allerdings das Gefühl, daß er es nicht anders verdient hat, dann können etliche wirklich erbarmungslos sein.:-)
Nein, man darf diese Frauen einfach nicht so pauschal über einen Kamm scheren, dafür sind sie viel zu individuell - Buddha sei Dank.
Ich frage mich auch immer wieder, warum ich noch nie einen Bettelbrief erhalten habe, was mache ich richtig, was machen die anderen falsch? Liegt es daran, daß ich den Frauen deutlich zeige, daß ich sie, so wie sie sind, respektiere und mir kein Urteil über sie erlaube? Liegt es daran, daß ich immer ehrlich mit ihnen bin? Oder haben sie einen siebten Sinn dafür, daß ich den Braten riechen würde? - Weiß allerdings nicht, ob ich ihn riechen würde ;-) - das könnte ich erst beurteilen, wenn ich mal damit konfrontiert werden würde.
Euer Thomas H
 

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KlausPith

Gast
Hi Iffi,
musste schmunzeln beim lesen. Generell mags du vielleicht Recht haben.
Aber es sind halt immer wieder diese Einzelschicksale!! Und diese werden dann zur Verallgemeinerung hergenommen.
Und zu deinem "vertäumt durch Thailand".
Nach 15Jahren und (ich habe mal die Stempel im meinen Passport´s gezählt) 56 Besuchen und ?? Beziehungen (auch manchmal nur einige Wochen), frage ich mich.
Warum? habe ich nie einen Brief oder Storys erhalten/gehört über Schicksale wie,Unfall,Krankenhausaufenthalt etc.
Warum? habe ich nie mehr Geld investiert als ich wollte
Warum? ist mir in 15Jahren nicht 1Bath abhanden gekommen.

Die Antwort könnte sein: man(n) bekommt was man gibt bzw. wie man sich verhält.
und das was man bekommt, verleitet einen dann manchmal dazu,zu verallgemeinern.
Zitat G.Ruffert:
"Sei vorsichtig mit dem Verlieben. Sei dir immer darüber klar daß du für das Mädchen der Geldbringer und nicht die große Liebe bist. Sollte dir das schwer fallen, dann stell dich einmal im Spiegel neben deine Freundin und versuche dir selbst nichts vorzumachen."

Wenn ich dieses so schreibe und auch noch als Ratschlag klassifiziere,
stelle ich 1. alle und auch mich selbst (G.R.) Farang als dumme Geldbringer und 2. alle Issan-Ladies als liebesunfähige Geschöpfe
hin.

Meine jetzige Isaan-Partnerin ist mit Sicherheit nicht wg. Geld mit mir zusammen (wo es nichts gibt..) und Geldbbringer werde ich auch nie sein können. Warum also lebt sie seit Jahren glücklich mit mir zusammen.
Doch nicht etwa aus Liebe!!

Klaus
 

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KlausPith

Gast
und noch etwas Iffi,
hatte ich vergessen.

Ich kenne niemand (ausser dir vielleicht) der mehr Hochachtung vor den Ladys (und nicht nur denen aus dem Isaan) hat, wie ich.

Ich weiß nicht wie du aus meinem Posting entnommen hast, daß ich diese nicht habe.

Klaus
 
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Infatuatedfool

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OK,
Pauschalisieren ist auch nicht meine Art.

Kotot kap an die weiblichen Expats in Pattaya, die aus dem Issan kommen.

Muß mich hier leider rausziehen, da sonst zu viel von den kommenden Folgen: "Mein erster Thailandurlaub" verraten würde.

Na Thomas, hast wohl von damals auch ne Leiche im Keller ? ;)

Nee, ich muß endgültig mit diesem Thread aufhören.....
 
H

Harakon

Gast
Also ich würde Rufferts Bericht als "es gibt" und nicht etwa als "es ist so" interpretieren.
 
I

Infatuatedfool

Gast
OK,
Pauschalisieren ist auch nicht meine Art.

Kotot kap an die weiblichen Expats in Pattaya, die aus dem Issan kommen.

Muß mich hier leider rausziehen, da sonst zu viel von den kommenden Folgen: "Mein erster Thailandurlaub" verraten würde.

Na Thomas, hast wohl von damals auch ne Leiche im Keller ? ;)

Nee, ich muß endgültig mit diesem Thread aufhören.....
 
Jinjok

Jinjok

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Günther Rufferts Aussagen kann man mit etwas gutem Willen so oder so interpretieren. Das Buch ist in erster Linie nicht für den erfahrenen Sextouristen geschrieben, der mit Barfrauen umgehen kann wie ein Dompteur im Käfig mit den Tigern. Günther machte dieses Buch zum Leitfaden für den Neuling, dem wie wir allen wissen eine Menge unschöner Dinge in den Touri-Centren in TH passieren können.

Nartürlich passiert es nur im Ausnahmefall, daß man an eine geldgeile Hyäne gerät, die einem das Fell über die Ohren zieht. Und wer nach vielen Jahren heute immernoch mit seiner Frau aus einer Bar zusammenlebt, kann zurecht bestätigen, daß auch liebenswerte Menschen in diesem Millieu arbeiten und es verschieden Gründe geben mag, warum sie dorthin kamen.

Aber mehrheitlich sind Günthers Argumente (und es sind nun wirklich nicht nur seine) nicht ganz von der Hand zu weisen. Wir haben schon an anderer Stelle in anderen Foren kilometerlange Threads dazu volldiskutiert, was die Barfrauen dazu antreibt, die Farrangs auszunehmen und ob sie lieben können oder nicht.

Es ist auch nicht von der Hand zuweisen, daß es Frauen geben mag, die sich in jeden netten Kunden wirklich verlieben können und dann jedesmal mit Herz und Seelle in so eine 2...3 Wöchige Beziehung gehen, die dann am Zahltag endet.

Aber ersthaft, wieviele Prostituierte verlieben sich wirklich in ihre Freier oder (nur auf den Sex reduziert) empfinden irgendwas bei der Arbeit. An dieser Stelle machen sich die meisten Bordellbesucher was vor. Ein Leben im Postitutionsmillieu mach hart und kaltherzig. Das ist eine Schutzreaktion der Psyche um nicht die Selbstachtung vor sich zu verlieren und durchzudrehen.

Die Frauen die dabei am besten abschalten können, haben wahrscheinlich auch die wenigsten Probleme wieder ein normales Leben außerhalb des Millieus zu führen. Und das Thailands Millieu weitaus weniger Schäden bei den dort arbeitenden Damen anrichtet wie z.B. in HH oder FFM ist ja auch bekannt. Aber im Laufe eines Barlebens kommen eben nicht nur nette Kumpeltypen in die Bars, die sich angenehm unterhalten (reden) wollen, sondern da sind auch eine Reihe rauher Typen unterwegs, die alle möglichen Perversionen ausleben wollen. Das bleibt nicht ohne Effekt.

Sogesehen sollten man den Teil von Günthers Schriften nicht überbewerten, aber auf keinen Fall als Übertreibung oder Respektlosigkeit abtun. Er weiß sicher wovon er schreibt.

Mit Gruß vom Jinjok
 
I

Infatuatedfool

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@ Harakon

weise gesprochen und total auf dem Punkt. :super:
 
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KlausPith

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Ok Ok,
hören wir auf damit, bringt ja nichts. Jeder hat auf seine Art recht und das ist auch gut so.
Und nochmal, dennoch bin ich ein Fan von G.Ruffert.
Klaus
 
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seven

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Ich kann an Rufferts Bericht nichts schlimmes finden. Manchmal habe ich mich sogar innerlich gefreut, wenn eins dieser Mädels wieder einen Europäer gekonnt um den Finger wickelt und er dies nicht mal merkt.
Auch ich habe schon den ein oder anderen Brief übersetzen oder schreiben müssen. Dies alles hat aber meine Achtung vor den meisten dieser Mädels nicht schwinden lassen. Schließlich gehören immer zwei Leute dazu, wenn sich jemand übers Ohr hauen lässt.
Ich habe auch unter Barmädels schon nette Bekanntschaften gehabt, die weder im Bett geendet sind, noch auf finanzielle Interessen hinausliefen. Vieles - so zumindest mein Eindruck - hängt davon ab, wie man sich im Land verhält und mit den Menschen umgeht.  Pauschal zu behaupten, dass alle Barmädels so sind, kann ich nicht sagen, dass macht Ruffert aber auch nicht.
Sven
Letzte Änderung: seven am 24.08.01, 18:19
 
Zange

Zange

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@ seven
bin ganz deiner Meinung.
Wie diese Briefe aussehen wissen wir alle und ist bestimmt sehr lustig, wenn man welche zu lesen bekommt.
Gruß
Zange
 
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KlausPith

Gast
wollte ja eigentlich nichts mehr dazu schreiben,aber..
nochmal, wenn man solche dinge schreibt "... seid euch bewußt daß ihr immer nur die geldbringer seit........", und dies auch noch in meinen büchern veröffentliche, muß ich mir darüber bewußt sein, daß dies von einem millionen-publikum! (ich wünsche es ihm) gelesen.
und dies trägt genauso zur verallgemeinerung bei, wie auf anderen gebieten die medien praktizieren.
und wer sind die leidtragenden?
die beziehungen die hier in deutschland leben und ständig mit den vorurteilen zu kämpfen haben. die blicke die sagen, " die ist doch nur wegen des geldes mit dem zusammen. das hört und "liest" man ja überall". wenn man kein dickes fell hat (wie ich gottseidank) und nicht 1000% zu seiner partnerin steht, kann dies durchaus auch zum scheitern der beziehung führen.

davon abgesehen, dazu stehe ich auch weiterhin, stimmt dieses zitat einfach nicht. aber vielleicht hat es ja tatsächlich was mit dem erwähnten "spiegel" zu tun.

also, schluß mit der verallgemeinerung, weder in foren noch in sonstigen publikationen. es bringt keinem etwas, weder den expats, noch den einheimischen und erst recht nicht den hier lebenden d-th beziehungen.

klaus
 
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KlausPith

Gast
sind mir auf die schnelle eine schreibfehler unterlaufen.
..seine bücher etc.

klaus
 
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Chainat-Bruno

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ich kann nur eines dazu sagen.
wenn es 1984 schon all die bücher und das cybernet mit den foren wie Rami etz. (nittaya ausgeschlossen, hier wird objektiver gepostet, bei mir weiss ich noch nicht)gegeben hätte, ich glaube kaum, dass ich jemals in dieses herliche land gekommen wäre. den zu 95%, dies ist nur meine behauptung, ist alles scheisse, was geschrieben wird.

c-b
der im stress ist.
 

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Tschaang-Frank

Tschaang-Frank

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Es gibt viele Wahrheiten.
An Ruffert seiner Darstellung ist nichts auszusetzen - sie ist aber nicht allgemein gültig!

"Wie lange es der Farang unter den wohnungsmäßigen und hygienischen Verhältnissen eines Thai–Dorfes aushält, hängt von seiner Konstitution ab. Eine Woche dürfte – von Ausnahmen einmal abgesehen – die Schmerzgrenze sein. Dies unter anderem auch deswegen, weil der Farang sich zu Tode langweilt, denn er kann zwar jeden Tag mit der Familie und den Nachbarn saufen, aber sich mit niemanden außer seiner Freundin unterhalten, da kein Mensch englisch spricht."

Da muß ich ( Ausnahme? ) aber wiedersprechen - ich glaube das es so einige "Ausnahmen" gibt. Nach meinem letzten ( und längstem ) Aufenhalt in unserem kleinem Dorf ( 10 Monate ) woltte ich eigentlich gleich ganz dableiben  -und- es wurde nicht gesoffen ( doch - Sylvester 99/2000 und auf meinem Geburstag ) !!

Grundsätzlich ist Ruffert sein Ansatz aber wohl richtig - man muß sich schon sehr mit Land und Leuten beschäftigen und verdammt viel eigenes Interesse an dieser Kultur haben um dort zu leben.

Ich nehme an das die eigene einstellung zur Religion eine große Rolle spielt - ich bin nicht getauft, war nie in der Kirche habe mich aber schon immer für religöse Fragen interessiert. Lange vor dem Gedanken jemals nach thailand zu fliegen bzw . eine Thai zu heiraten - stand ich den Feststellungen Siddarta Goatamas, von allen weltlichen Anschaungen am nähsten. Ich bin der festen überzeugung, wenn mann dieses Land und seine Menschen verstehen will muß man sich intensiv mit dem Buhddismus und seine Geschichte in der Siamesischen Vergangenheit beschäftigen.
Viele Fragen nach dem " Warum machen sie das so -  warum verhalten sie sich so usw."  werden sich ganz schnell von selbst beantworten.
Natürlich gehört eine gehörige Portion offenheit, neugier und die Fähigkeit seine eigene Erziehung,Kultur und Denkweise in Frage zu stellen, dazu!

Frank
 
Jinjok

Jinjok

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Hallo Frank,

Religionen haben in mir bisher eine heftige Gegenreaktion ausgelöst. Da habe ich mich immer sofort in Opposition gesehen. Anders beim Buddhismus.  Natürlich sehe ich darin auch das Religiöse, aber man kann ihn auch als Lebensphilosphie begreifen, weil kein Gott angebetet wird, weder tot noch lebend. Anders als sonst gibt es keine Dogmen.

Beim Thereveda-Buddhismus, bestimmt ein jeder selbst, wie tief er gehen will bzw. welches Level der "Erkenntnis" man anstrebt. Vielleicht erklärt das auch, das er so viel Zustimmung im Lande findet, ohne daß es Restriktionen gäbe wie in religös geleiteten Ländern, wo sonst nur eine derart umfassende und homogene Religionsverteilung vorzufinden ist.

Ich habe auch noch nicht viel gelernt, aber ich denke den Schritt vom lärmenden Tourist, der die bunten Tempel als Attraktionern lärmend und respektlos abklappert, ablichtet, ist gemacht, wenn man die Allgegenwart des Buddhismus im Leben der Thai (an)erkennt und respektiert. Ein gläubiger Thai braucht keinen Tempel um Tam Buun zu machen. Das kann jeder immer und überall tun: Gutes den anderen gegenüber.

Etwas anderes ist der brahmanische Aberglauben der Thai, der die andere Seite der Religiösität der Leute dort ausmacht. Dabei kommt es sehr wohl darauf an, die richtigen Amulette zu haben, an berühmten Schrein zu opfern etc. Es gibt auch buddhistische Mönche die von diesem Aberglauben eine große berühmtheit bekamen. Aber das ist nicht das Wesen des Buddhismus. Das kommt von der Symbiose die Buddhismus und Brahmanismus in den letzten 2544 jahren eingegangen sind.

Aber wie überall im richtigen Leben klafft die Schere zwischen Ideal und Real etwas auseinander.

Mit Gruß vom nachdenklichen Jinjok
 
Thema:

Issan-Ladies(Ruffert)

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