Isaan zufrieden mit ausländischen Ehemännern

Diskutiere Isaan zufrieden mit ausländischen Ehemännern im Thailand News Forum im Bereich Thailand Forum; Vermute doch mal ganz stark, dass in der Schule, im Isaan.. Bangkok Thai gesprochen / gelehrt wird. Bin vor Jahren geschieden, von einer Frau aus...
Nokgeo

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Vermute doch mal ganz stark, dass in der Schule, im Isaan..
Bangkok Thai gesprochen / gelehrt wird.

Bin vor Jahren geschieden, von einer Frau aus dem Isaan.( Korat )

Das über die Leute dort nicht soo gut geredet wird, find
ich nicht soo doll. Das " Gerede " überträgt sich auf die
Falang Ehemänner, der Frauen, die nicht aus dem Isaan sind..

Meine " Heimatbasis " ist seit Jahren Nähe Chonburi..und am
Anfang fiel mir die Umstellung schwer. Sprich..Korat hatte mir eher zugesagt.
Was die Menschen anbelangt, da seh ich keine grossen Unterschiede. Gibt überall nette und weniger nette, arme und weniger arme.. usw. gruss.
 
x-pat

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Die oben angesprochene Kultur gibt es nicht nur im Isan, owohl diese Gegend besonders notorisch ist, sondern auch im Norden, zu einem geringeren Maß in Zentralthailand und, und zu einem noch geringeren Maß im Süden und in Bangkok.

Armut gibt es in allen Teilen Thailands, besonders in den grenznahen Gebieten. Im Isan hat sich dieses Problem jedoch trotz beträchtlicher Mittel, die im vergangenen Jahrzehnt in die Region geflossen sind, als besonders hartnäckig erwiesen.

Cheers, X-Pat
 
Samuianer

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Bummbui aus München" schrieb:
In Thailand habe ich mich oft über die abwertende und ablehnende Haltung gegenüber der Bevölkerung des Isaan gewundert. .........

........Oder habe ich etwas übersehen? :cool:
Wurde in vorangegangenen Posts ja schon angekratzt, ganz einfach: Frage ein/e Thai und sie werden antworten: "Lao"! Eben keine Thais, sie sprechen Isaan ein Lao-Dialekt, was viele Thais nicht verstehen, ein enthnischer Knick, ist mit den Leuten aus dem Norden (Nuea) und dem Sueden (Dai) ebenfalls so. Nur Thais sind eben Thais....Obwohl das Lan Na Reich Land der Millionen (Reis-)Felder und der Isaan schon einige Zeit zu Thailand gehoeren.

Vor den 1960ern wurden die Einheimischen noch als Lao bezeichnet; sie schrieben und lasen das Lao-Alphabet, bevor die Schulen nach Anweisung der Zentralregierung das Thai-Alphabet einführten.

Hierbei ist vielleicht noch interessant anzumerken das die Sued-Isaaner, die an den Grenzen zu Kambodscha leben, eher Khmer als Lao sprechen!

In D. haben wir die Bayern und die Preussen, die Ostfriesen, die Amerikaner haben ihre "Rednecks" etc. so duerfte jedes Land ethnische Bevoelkerungsgruppen haben die aus 1000erlei Gruenden die Pruegelknaben oder die Aussaetzigen der Nation sind.

Da entstehen dann in all dem Nationalstolz so Stilblueten wie die Geschichte mit Tiger Woods, dem angeboten wurde "Ehrenbuerger Thailands" zu werden, nach seinen ersten grandiosen Erfolgen, er hatte, mit der Begruendung er fuehle sich als Amerikaner, dankend abgelehnt...! :cool:

Mit Som Tam haben die Isaan´er auf alle Faelle einen interessanten Siegeszug in die gesellschaftlichen Barrieren der "Thais" vollzogen. ;-D

Auch ist die Musik (Luk Thong, Mor Lam), etwas frivol, froehlich, manchmal melancholisch, sehr beliebt bei den "Thais".

Also Summa Summarum ist diese Form der demonstrierten Ablehnung, nur eine Form von Lippenbekenntniss, die nicht das Wasser haelt.

Genauso wie nicht alle Deutschen "Bierbauchschieber" sind, die sich nur von Haxe, Sauerkraut und Pueree ernaehren und Weisswurstfinger haben....


Aus dem Wikipedia:Link:
"Isaan besitzt eine Anzahl bedeutender bronzezeitlicher Fundstellen von Höhlenmalereien, Artefakten und Hinweisen auf frühen Reisanbau. Bronzewerkzeuge wie die in Ban Chiang gefundenen, sind möglicherweise älter als vergleichbare aus Mesopotamien. Später geriet die Region unter den Einfluss zuerst der Dvaravati-Kultur Link: und dann des Khmerreiches, das Tempelanlagen in Phimai und Phanom Rung zurückließ.

Nachdem das Reich der Khmer ab dem 13. Jahrhundert zerfiel, wurde Isaan vom laotischen Lan Xang-Königreich beherrscht. In der Folge wurde die Region in steigendem Umfang von Lao besiedelt. Im 17. Jahrhundert fiel Isaan an Siam, das die zwangsweise Ansiedlung von Kolonisten aus Laos im 18. und 19. Jahrhundert durchführte. In den Verträgen, die Siam 1893 und 1904 mit Frankreich abschloss, wurde Isaan zur Grenze zwischen Siam und der Kolonie Französisch-Indochina bestimmt. Hierbei spielte der Fluss Mekong als natürliche Grenze eine entscheidende Rolle.

Im 20. Jahrhundert wurde im Rahmen der „Thaiifizierung“ die Eingliederung Isaans als integraler Teil Thailands verfolgt, wobei die Lao-Wurzeln der Bevölkerung in den Hintergrund gerieten. Diese Politik hinterließ ihre Spuren auch in der Bezeichnung „Isaan“ selbst, die sich herleitet von Isana, einer Erscheinungsform Shivas als „Gott des Nordostens“."
 
Mr_Luk

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Hier im Norden, (sicherlich einzelne Freunschaften ausgenommen) mögen die Leute wohl nur die talentierten Sänger und Musiker aus dem Isaan...

Es gibt eine Menge Isaaner und Isaanerinen hier in CNX, Auffällig ist wohl auch dass viele Mias der Expats nicht wie erwartet aus dem Norden-, sondern vermehrt aus der genannten Ecke stammen. Bei manchen Kommentaren in "Stresssituationen" heißt es manchmal einfach nur "Isaan"!!! (ohne Kuhn), was dann wohl allesbedeutend sein soll. Die Unterschiede in Mentalität, Kultur, Benehmen, "Stil" etc... scheinen für die Chiang Maier zumindest so klar und deutlich zu sein, dass dem auch ungehemmt Ausdruck verliehen wird (wenn die "Betroffenenen" nicht anwesend sind, versteht sich), um es einmal politisch korrekt zu formulieren. ;-)
 
DisainaM

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Bei vielen Isaanies wird übrigens auch die Legende, dass weisse Haut der Massstab sei, ob jemand hoch angesehen wird,
wiederlegt.

Isaanies mögen zwar für Bkk Thais mehr die Vertreter einer bäuerlichen Umgangsverhaltensweisen sein,
auch wenn der Begriff Proleten-thais an der Sache vorbei geht,
denn fehlendes rassistisches Denken im Kult, zu wieviel Prozent die Familie reines Thaiblut hat, und ein dierekterer und offenderer Umgang mit Aussenstehenden mag zwar für viele Hardliner befremdlich wirken,
trotzem sind sie echte Thais.

Richtig, dass sie im verstärkten Masse sich auf Farangbeziehungen eingelassen haben, und viele Frauen ihre Farangehemänner nach der fertigstellung des Hauses nicht in die Wüste geschickt haben,
sondern mit ihm gemeinsam ihren Lebensandend in Thailand verbringen,
was für einige zwar wie Verrat an der Sache aussieht,
doch in Wirklichkeit eher Herz und Aufrichtigkeit belegt.

Reinheit des Blutes und dieser ganze Pol-Pot-Quatsch, sitzt leider in vielen Köpfen in Asien fest,
darum findet Farang im Isaan wohl eine grosse Toleranz vor,
wenn man es prozentual mit den in Thailand fortgeführten ausländischen Ehen sieht.
 
S

schiene

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Denke in Thailand herrscht wie überall in der Welt ein Klischeedenken welches zwar immer irgendwelche Ursachen hat(wenn auch vielleicht schon lange her) aber bestimmt nicht auf die Mehrheit der "Isaanies"zutrifft.Ich meiner seits habe nur gute Erfahrungen gemacht und finde eher die Südler fauler und unflexiebler und Geldgeil.Aber wie gesagt,das sind meine Erfahrungen.
 
Henk

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Die Isaans die ich kenne schimpfen über die dummen und faulen Nordthais... So wie wir Schwaben über die Deutschen nördlich des Brezel-Äquators :lol:
 
Gerd / Muenchen

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Ich möchte auch noch mein Klisché mitteilen:

Ich halte die Isaan-Leute für das Rückgrat der ehrenwerten und wohlhabenden Thai-Gesellschaft.
Denn ohne sie würde kein Wolkenkratzer oder Shoppingcenter stehen, ohne sie hätte die U-Bahn oder der neue Flughafen gar nicht gebaut werden können. Hut ab vor ihnen! :respekt:

Denn der normale, "gebildete" Thai ist sich für solche Dienste doch viel zu Schade... ;-)
 
Khun_MAC

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Gescheit-und schönreden hilft aber nicht viel, Isaan bleibt Isaan :aetsch: :fertig: ;-D
 
Gerd / Muenchen

Gerd / Muenchen

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Ist anscheinend bei Dir nicht ganz angekommen:

Ich wollte eine Lanze für diese Leute brechen. :bravo:
 
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woody

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Es gehört eigentlich nicht zum thread aber warum nicht.

Einige Thesen:

In SOA hat die Völkerwanderung ähnlich wie in Europa ein Konglomerat der Ethnik geschaffen.

Der Isaan ist nicht mehr und nicht weniger davon betroffen als Nord- Zentral- oder Süd-Thailand.

Im gesamten heutigen Staatsgebiet von Thailand gibt es helle, braune und dunkelbraune Menschen.

Sie alle gehören bis auf wenige Ausnahmen(Malaien, Khmer Mon etc) zu den Thai- und Laosprachigen.

Bis vor einigen Jahrzehnten definierte sich Thailand, wie jeder Feudalgesellschft über seinen Herrscher und nicht über das Volk.

Das heutige Thailand versucht, ähnlich wie die europäsischen Länder vor ca. 150 Jahren zu einer Nationalstaatlichkeit zu finden.
 
T

thurien

Gast
Bummbui aus München" schrieb:
...der normale, "gebildete" Thai ist sich für solche Dienste doch viel zu Schade...
wirklich gebildete Thai sind die Ausnahme, sicherlich nicht die Normalität
 
Mr_Luk

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Klischees und Stereotypen sind etwas ganz seltsames! Wo der Mensch sie auf der einen seite ablehnt, kommen sie an anderer Stelle wie gerufen.

Es nützt natürlich auch nichts sie zu verändern, oder zu verschönern, daraus werden dann eben nur andere Klischees und Vorurteile. Ein voreingenommenes positives Vorurteil ist schlussendlich auch ein Vorurteil... sowie ein "aufpoliertes" Klichee trotzdem ein Klischee bleibt.

Woody´s "ethnisch-sozialhistorischer" Lösungsversuch ist eigentlich ganz interessant. Nur kommen mir da unerwartete Bedenken...

woody" schrieb:
Bis vor einigen Jahrzehnten definierte sich Thailand, wie jeder Feudalgesellschft über seinen Herrscher und nicht über das Volk.
Stimmt das tatsächlich? Ich meine wie bestimmten sie "einander" wohl, wenn sie gerade mal vom Herrscher abgelenkt waren und Zeit für die "Unterschiede" innerhalb des Volkes hatten?

woody" schrieb:
Das heutige Thailand versucht, ähnlich wie die europäsischen Länder vor ca. 150 Jahren zu einer Nationalstaatlichkeit zu finden.
Ja, da ist natürlich was dran, es scheint tatsächlich so, dass man (nicht nur in Thailand) mit "Identitätsarbeit" ein wenig hintendran ist.

Aber ist diese "Arbeit" in Europa denn tatsächlich abgeschlossen, bzw. wie stark sind denn die Unterschiede noch, bzw. wie stark werden sie immer noch, innerhalb von Ländern und Ethnien wahrgenommen? Erst einmal in Deutschland: also ich glaube schon, dass ich sogar als "Nichtgermane" bereits das eine oder andere Mal (sogar innerhalb des Forums) glaube, einen klaren Unterschied zwischen einem Hessen und einem Bayern machen zu können. Einmal ganz abgesehen davon, dass ich vermuten kann, wer gerade noch innerhalb der Oder-Neiße Linie beheimatet ist. ;-)

Dann denke ich aber vor allem an Belgien, ein "Kleinstaat" in dem es zwei grundverschiedene Völkergruppen gibt, die sich nicht nur sprachlich nicht verstehen, sondern noch nie wirklich riechen konnten. Und seit dem Jugoslawien Krieg esse ich auch keine serbische Bohnensuppe mehr.

Also finde ich im Nachhinein (ohne mich jetzt weiträumig in Europa umzuschauen), dass man in Thailand da nicht unbedingt dermaßen weit hintendran sein dürfte. Dass der Issaner als "Lao" gilt, ist dann wohl irgendwo auch verständlich. Ob er im Schnitt nun wirklich dunkelhäutiger, als etwa der Nordthailänder ist, wäre ja nicht einmal erwähnenswert, wenn Thais dem keine Bedeutung zumessen würden. Aber solche ´Mythen´ gibt es bei allen "Farbigen", da heißt es stets: je heller umso "besser". In dieser Frage möchte Jeder immer das sein was er nicht ist. Nun, wenn man es genau nimmt, ist der ´abendländische Sonnenkult´ auch mit nichts zu rechtfertigen. Anderseits glaube ich dass man schon zu einer betroffenen ´Minorität´ bzw. Ethnie gehören muss, um eine solche Denkweise wegen der Hautfarbe überhaupt nachvollziehen zu können.

Man sagt den Isaanern mitunter sogar Unehrlichkeit nach! Wieso wohl, frage ich mich (ganz unrhetorisch gemeint)?

Einmal ganz abgesehen von diesem weiteren groben Klischee, - Ehrlichkeit muss man sich erst einmal leisten können! Auch diese Überlegung ist auf Anhieb nicht selbsterklärend. Aber es gibt tatsächlich immer noch Orte auf dieser Erde, wo ein ehrlicher Mann urplötzlich ein toter Mann sein kann! Und auch dazu bedarf es keineswegs der Mühe, den ganzen Ozean zu überqueren. :nixweiss:
 
W

woody

Gast
Hi Luc

Interessantes weiterspinnen von dir ;-D

Zu meiner Feststellung: das Staatsvolk wurde im Feudalstaat über seinen Herrscher definiert.

Diese Tatsache hat in Europa bis zur französischen Revolution gegolten. Danach ist die ´Nation´ in Europa aus der Taufe gehoben worden.

Davor galt, jeder der mein Untertan ist, gleich welcher Sprache oder Herkommens ist mein Untertan, der Staat bin ich(der Souverän)

Noch ein Nachsatz:

Du bezeichnest dich nicht als Germane, das tue ich auch nicht, denn die Germanen gibt es wie die Römer schon lange nicht mehr. Wir gehören unterschiedlichen aber benachbarten Regionen an, und sprechen die gleiche Sprache. Wir sind Bürger einer Union die versucht, die Nationalstaatlichkeit hinter sich zu lassen.

Aus diesem Blickwinkel hat Thailand in seiner geschichtlichen Entwicklung noch einiges vor sich ;-D
 
S

Sioux

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Der deutsche Nationalstaat hat nun mal eine sehr kurze, dafuer umso unruehmlichere Geschichte.

Kann man schlecht mit Laendern wie Frankreich, England oder auch Thailand vergleichen. Deswegen hinkt der Vergleich doch sehr.

Sioux
der sich viel mehr als schwaebischer Bayer als als Deutscher sieht.
 
W

woody

Gast
Sioux" schrieb:
Der deutsche Nationalstaat hat nun mal eine sehr kurze, dafuer umso unruehmlichere Geschichte......
Der deutsche Nationalstaat ist vom Anfang 1848 bis zur Abdankung des Kaisers gegängelt worden. Nach einem kurzen Aufleben 1919 wurde er 1933 von den Nazis wiederum vergewaltigt.

GB war nie ein Nationalstaat und wird auch keiner mehr werden, die überspringen den Teil der Geschichte ;-D
 
Mr_Luk

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Ich weiß, philosophishe Ansätze werden nicht immer "gern genommen", aber worum geht es (oder ging es bei den letzten Posts) hier?

Es geht doch letztendlich um das "Trennende" und das "Verbindende". Dualismus versus Monismus. Ganz egal wie man es verpackt oder ob man es aus internationaler, nationaler, ethischer oder auch politischer Ebene aus betrachtet.

Ich weiß jetzt wirklich nicht mehr wer das mal gesagt hat: "ich bin für alles Verbindende und gegen alles Trennende... ;-)
 
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das waren noch Zeiten, als es hier ohne vielosofen und überkandideltem Geschwätze in aller Freundschaft zuging.

Wie gesagt, das waren noch Zeiten. :round: ;-)
 
Mr_Luk

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Nun, wenn ich mich recht erinnere waren es mitte 2001 (als ich mich zum ersten Mal hier angemeldet habe) nur zwei händevoll Philosophen, die über Thailand philosophiert haben. Heute ist es tatsächlich anders, heute ist es ratsam Fußnoten anbringen um sich dafür zu rechtfertigen :P
 
DisainaM

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woody" schrieb:
Bis vor einigen Jahrzehnten definierte sich Thailand, wie jeder Feudalgesellschft über seinen Herrscher und nicht über das Volk.

Das heutige Thailand versucht, ähnlich wie die europäsischen Länder vor ca. 150 Jahren zu einer Nationalstaatlichkeit zu finden.
Diese Suche nach der Nationalstaatlichkeit stellt sich teilweise sehr unterschiedlich dar.

Eine stark verankerte Richtung ist es,
sich über die Reinheit des Blutes zu definieren.
So weisen manche Thais untereinander sich darauf hin, dass ihr Blut zu 100 % reines Thaiblut ist.
Lukkruengs in der 2 Generation, ("wo was anderes mit reingemischt wurde"), wird damit als 2.klassiger Thai klassifiziert.
Seit den Verirrungen im Nachbarland Kambodscha ist diese Entwicklung der "Pol Pot-Ideologie" mit vorsicht weiter zu beobachten.

Eine andere Richtung definiert sich über die Zugehörigkeit zu den "Thai-Werten".
Wer in diesem Regelwerk lebt, wird als zugehörig anerkannt, unabhängig, wieweit sein Blut gemischt ist.
Gefahr droht hier allenfalls durch verschiedene Abgrenzungstechniken gegenüber denjenigen, die man als Nicht-Zugehörig sieht, also das "Fremde".
Gegen diese fremden Einflüsse grenzt man sich entweder zurückhaltend ab, oder, im Falle von "fremden Menschen" auch offensiv, durch die Sattahbaan oder Union Satarter oder sonstigen Abgrenzungsprogramme.

Als der König vor einigen Jahren vor den doppelten Standarts in der Behandlung der Mitmenschen warnte,
waren auch diese Abgrenzungsprogramme gemeint,
die so manchen Zugereissten das Leben schwer machen.
 
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