Isaan Kultur am Ende?

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x-pat

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Da hier auf nittaya.de anscheinend viele mit der Isaan Kultur vertraut sind (einige leben sogar dort) würde ich gerne einmal fragen wie ihr die Isaan Kultur seht und welche Unterschiede ihr zu den anderen drei Kulturräumen Thailands, dem Norden, Süden, und Zentralthailand ausmachen könnt.

Insbesondere stelle ich die Frage in den Raum ob die Bräuche der familiären Unterstützung, von denen man hier auf Nittaya viel liest, eine Eigenart des Isaans ist, oder ob das in ganz Thailand anzutreffen ist. Mir ist aufgefallen das diejenigen die eine thailändische Familie unterstützen, sei es durch Geldsendungen, Häuslebauen, Pickupkaufen, etc., fast ausnahmslos mit Frauen aus dem Isaan verheiratet sind. Der Löwenateil der privaten Entwicklungshilfe scheint also in den Nordosten zu fliessen. Man hört hier selten von Leuten die ihrer Familie im Süden ein Fischerboot kaufen, oder von Leuten die ein Teakhaus in Chiang Mai bauen.

Dies ist schon sehr interessant, da sich die Erzählungen hier mit meinen Beobachtungen von Thaifamilien in Thailand decken. Thailänder mit Anghörigen im Issan, die in Bangkok arbeiten zahlen ebenfalls Tribute an die Familie im Isaan und nicht selten gibt es ein oder zwei Mitglieder die mit ihrer Arbeit eine zehnköpfige Familie unterstützen.

Prinzipiell ist es ja lobenswert. Mit Reichtum kommt Verantwortung. Die Gutverdienenden geben ihren ärmeren Brüder und Schwestern etwas ab. Es ist einzusehen das das in einer Agrargesellschaft mit selbstversorgenden Haushalten durchaus Sinn macht. Man hilft sich gegenseitig; so werden die Überlebenschancen für die Sippe optimiert. Dieser gesellschaftliche Altruismus wird auch vom Buddhismus unterstützt.

Die Bedingungen ändern sich jedoch ständig. Aus der Soziologie und Biologie wissen wir das altruistische Strategien instabil sind (Evolutionary Stable Strategies, Dawkins 1976). Eine altruistische Strategie ist nur solange stabil wie altruistisches Handeln belohnt wird; im Volksmund heisst es daher: Gefallen beruhen auf Gegenseitigkeit. In der modernen Industriegesellschaft ist das Prinzip der Gegenseitigkeit jedoch nicht mehr gegeben, da die Menschen heute als wirtschaftlich unabhängige Individuen agieren.

Im Klartext heist das, der Reis wird nicht mehr zusammen eingefahren wie früher. Stattdessen arbeiten heute manche Familienmitglieder in den Städten, während andere zu Hause bleiben. Die in den Städten Arbeitenden sind finanziell besser gestellt und bringen einen Teil ihres Reichtums zurück in den Isaan, wo sie es mit Angehörigen teilen. Die Zuhausgebliebenen merken dann schnell das man leichter an Geld kommt, wenn man ein oder zwei Söhne oder Töchter in die Stadt schickt, statt harte Feldarbeit zu verrichten.

An dieser Stelle bricht das agrar-orientierte altruistische Prinzip jedoch zusammen. Die Arbeiter in den Städten werden ausgenutzt und erhalten für die finanziellen Leistungen die sie erbringen keine oder nur wenig Gegenleistung. Den angeheirateten Ausländern ergeht es dann ähnlich wie anderen erfolgreichen Mitgliedern einer Isaan Familie. Aufgrund von sozialem Druck, Tradition, und Gruppenzwang ist es möglich das altruistische Prinzip eine Zeitlang aufrecht erhalten. Es vegetiert eine Weile im Zustand des Verfalls, welches von Parasitentum gekennzeichnet ist. Meiner Auffasung nach ist dies exakt der Status Quo der heutigen Isaan Gesellschaft. Ich denke (und hoffe!) das es eine vorrübergehende Erscheinung ist. Mit dem Einzug der Industrialisierung wird muss auch der Isaan von alten Traditionen und Werten Abschied nehmen.

X-Pat
 
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Tel

Gast
x-pat" schrieb:
Mir ist aufgefallen das diejenigen die eine thailändische Familie unterstützen, sei es durch Geldsendungen, Häuslebauen, Pickupkaufen, etc., fast ausnahmslos mit Frauen aus dem Isaan verheiratet sind. Der Löwenateil der privaten Entwicklungshilfe scheint also in den Nordosten zu fliessen. Man hört hier selten von Leuten die ihrer Familie im Süden ein Fischerboot kaufen, oder von Leuten die ein Teakhaus in Chiang Mai bauen.
Vielleicht liegt es ja einfach daran, dass doch die überwiegende Mehrheit an Thaifrauen die sich einen Falang angeln, aus dem Isaan kommt? ;)
 
T

thurien

Gast
Eesaan (Khorat, Nakhon Ratchasima) ist die größte und
eine der einkommen- u. kapitalschwächsten Provinzen THs:
Wen wundert, daß der Anteil an vorübergehend auswandernden
Eesaan- Frauen in allen Gewerben u. der Anteil der
Eesaan- Männer im "BKK- Fron"entsprechend hoch ist?

Einkommenstarke Chiang Mai- oder Phuket girls and boys
(mit bis zu 100% Chinese Origin u. entsprechend potenten
Netzwerken) brauchen einfach nicht in die Ferne zu schwärmen...

Ergo: Wer sich im Eesaan liiert muss sich von der 1. Minute an über
das gesamte dortige Umfeld im Klaren sein - sehr Vieles kann man
heutzutage intra-familiär schon steuern/mitbestimmen/sich nett
verweigern aber: es bleibt ein Fass ohne Boden, solange man
selbst auf Kühlschrank, WarmwasserBoiler, Waschmaschine, Moped,
Zahnarzt/Arzt privat, vernünftige Schule in Phimai oder ChumPuang,
GPRS- internet (wir haben keine Telefonleitung u. werden auch
keine gelegt bekommen!) etc. Wert legt...

Im MooBaan generell funktioniert das altruistische Prinzip noch
sehr gut. Die Familienverbände sind recht groß u. es ist ja auch
jeder in BKK oder HKT oder Saudi-Arabien oder SIN schaffende
Mensch nur immer begrenzte Zeit dort. Die Netto- Drainage von
Menschen im Eesaan in andere Regionen ist sicherlich hoch,die
Mikro- Dorfgesellschaften bleiben m.E. aber stark.
 
C

Chak2

Gast
Ich kann diese Parasitentum so nicht ganz erkennen.
Wer nach Bangkok geht tut dies in erster Linie um sich selbst bzw. seiner unmittelbaren Famlilie (Frau, Kinder) ein besseres Leben zu schaffen, und nicht unbedingt arbeitsscheuen Geschwistern oder gar Cousins.

Dass die Eltern was abbekommen, ist selbstverständlich, aber diese Unterstützung gibt es wohl in allen Gegenden Thailands und quer durch alle Gesellschaftsschichten, auch wenn die Eltern mehr Geld haben als die Kinder!

Sicherlich gibt es an der Schwelle zur Industrialisierung soziale Verwergungen, aber das Problem sehe ich da ganz woanders: Viele Kinder wachsen bei den Großeltern auf, weil die Eltern irgendwo anders zur Arbeit gegangen sind, und diese Großletern haben nicht unbedingt die gleiche Autorität.
So ist ein großer Teil einer ganzen Generation sich selbst überlassen.

Übrigens wäre ich etwas vorsichtiger Darwin auf menschliches Zusammenleben zu übertragen. Er selbst hat es so nie gemeint und Sozialdarwinismus wurde ja gerade in Deutschland sehr missbraucht.
 
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woody

Gast
x-pat" schrieb:
.......... Mit dem Einzug der Industrialisierung wird muss auch der Isaan von alten Traditionen und Werten Abschied nehmen...X-Pat
Danke X-Pat, das ist eine sehr gute Analyse der gesellschaftlichen Situatiuon in Thailand.


x-pat schrieb:
.....Da hier...viele mit der Isaan Kultur vertraut sind (einige leben sogar dort) würde ich gerne einmal fragen wie ihr die Isaan Kultur seht und welche Unterschiede ihr zu den anderen drei Kulturräumen Thailands, dem Norden, Süden, und Zentralthailand ausmachen könnt.....
Mir ist aufgefallen das diejenigen die eine thailändische Familie unterstützen, sei es durch Geldsendungen, Häuslebauen, Pickupkaufen, etc., fast ausnahmslos mit Frauen aus dem Isaan verheiratet sind. Der Löwenateil der privaten Entwicklungshilfe scheint also in den Nordosten zu fliessen. Man hört hier selten von Leuten die ihrer Familie im Süden ein Fischerboot kaufen, oder von Leuten die ein Teakhaus in Chiang Mai bauen.......
Du hast die Fragestellung eigentlich schon gut beantwortet. Thailand ist auf dem Weg zur modernen Industriegesellschaft, der Isaan hat diesen Sprung noch nicht geschafft, deshalb haben sich dort noch agrargesellschaftliche Strukturen erhalten, die aber auch dort nach und nach verloren gehen, da ein grosser Teil der Bevölkerung im Isaan, durch die zunehmende Mechanisierung der landwirtschaftlichen Produktion erwerbslos ist, bleibt auf Dauer nur die Abwanderung in die schon industriealisierten Landesteile (Landflucht).
Durch die Asienkrise ist diese Entwicklung kurz ins Stocken geraten, aber nicht aufgehalten worden, es wird so weiter gehen.
Man kann eigentlich nur hinzufügen, dass dieser Prozess nicht nur in Thailand so läuft, sondern überall auf der Welt.
 
x-pat

x-pat

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Thurien,

Im MooBaan generell funktioniert das altruistische Prinzip noch sehr gut. Die Familienverbände sind recht groß u. es ist ja auch jeder in BKK oder HKT oder Saudi-Arabien oder SIN schaffende Mensch nur immer begrenzte Zeit dort. Die Netto- Drainage von Menschen im Eesaan in andere Regionen ist sicherlich hoch,die Mikro- Dorfgesellschaften bleiben m.E. aber stark.
Ich finde das ist eine interessante Beobachtung. Die Existenz dieser Mikrodorfgesellschaften unterstützen die o.g. These, denn der Agro-Altruismus ala Isaan könnte in einer modernen Großstadtgesellschaft überhaupt nicht überleben. Er existiert nur noch in Gemeinschaften die von der Industrialisierung abgeschnitten sind, wie der strukturschwache Nordosten Thailands. Ich glaube aber das die Drainage von Menschen in andere Regionen nicht nur hoch ist, sondern das dies auch starke soziale Reibungsflächen schafft, wie es immer der Fall ist wenn Reich und Arm aufeinandertrifft.

Chak,

Ich kann diese Parasitentum so nicht ganz erkennen. Wer nach Bangkok geht tut dies in erster Linie um sich selbst bzw. seiner unmittelbaren Famlilie (Frau, Kinder) ein besseres Leben zu schaffen, und nicht unbedingt arbeitsscheuen Geschwistern oder gar Cousins.
Jeder Isaaner der in der Stadt arbeitet hat eine Familie und schickt Geld nach Hause. Das ist allgemein bekannt. Aber das heisst nicht immer das es mit Ausbeutung verbunden ist. In vielen Fällen (in der Mehrheit der Fälle die mir persönlich bekannt sind) ist es jedoch so. Ich denke zum Beispiel an die Isaan Maids die ihre trinkenden und spielenden Männer unterstützen, Bauarbeiter die sich krumm arbeiten um dem kleinen Bruder einen Handy zu kaufen, oder Prostituierte die ihren Eltern ein Haus bauen.

Übrigens wäre ich etwas vorsichtiger Darwin auf menschliches Zusammenleben zu übertragen. Er selbst hat es so nie gemeint und Sozialdarwinismus wurde ja gerade in Deutschland sehr missbraucht.
Der Author war Dawkins, nicht Darwin, der sich mit Altruismus und der EES These allerdings auf die Arbeit des englischen Biologen Maynard Smith bezieht. Übertragungen auf menschliches Sozialverhalten liegen nahe. Mit Sozialdarwinismus hat das nichts zu tun.

X-Pat
 
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MikeRay

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Viele Kinder wachsen bei den Großeltern auf, weil die Eltern irgendwo anders zur Arbeit gegangen sind, und diese Großletern haben nicht unbedingt die gleiche Autorität.

Darin sehe ich auch die größte " Gefahr", denn dieses altruistische Verfahren wird mit dieser Generation wahrscheinlich nicht mehr weitergeführt werden.Diese haben nämlich durch die jahrelange Entfremdung schon einigen gewissen Teil an emotionaler Bindung verloren.Die Eltern als Bezugsperson waren ja jahrelang gar nicht da.
Ob man dann noch jeder bereit ist später tamboon an seine Eltern zu entrichten ? :nixweiss:
 
C

Chak2

Gast
x-pat" schrieb:
Chak,

Ich kann diese Parasitentum so nicht ganz erkennen. Wer nach Bangkok geht tut dies in erster Linie um sich selbst bzw. seiner unmittelbaren Familie (Frau, Kinder) ein besseres Leben zu schaffen, und nicht unbedingt arbeitsscheuen Geschwistern oder gar Cousins.
Jeder Isaaner der in der Stadt arbeitet hat eine Familie und schickt Geld nach Hause. Das ist allgemein bekannt. Aber das heisst nicht immer das es mit Ausbeutung verbunden ist. In vielen Fällen (in der Mehrheit der Fälle die mir persönlich bekannt sind) ist es jedoch so. Ich denke zum Beispiel an die Isaan Maids die ihre trinkenden und spielenden Männer unterstützen, Bauarbeiter die sich krumm arbeiten um dem kleinen Bruder einen Handy zu kaufen, oder Prostituierte die ihren Eltern ein Haus bauen.
Genau das widerspricht eben meinen Beobachtungen, die aber auch keinen Anspruch auf Objektivität erheben. Es sind vielmehr Beobachtungen aus einem einzigen typischen Isaandorf.

Mich würde aber interessieren, woher du deine Erkenntnisse beziehst.
 
K

Kali

Gast
woody" schrieb:
... Thailand ist auf dem Weg zur modernen Industriegesellschaft, der Isaan hat diesen Sprung noch nicht geschafft, deshalb haben sich dort noch agrargesellschaftliche Strukturen erhalten, die aber auch dort nach und nach verloren gehen, da ein grosser Teil der Bevölkerung im Isaan, durch die zunehmende Mechanisierung der landwirtschaftlichen Produktion erwerbslos ist, bleibt auf Dauer nur die Abwanderung in die schon industriealisierten Landesteile (Landflucht)....
Und so stehen sie leer...


...wie dieses Haus der ´Landflüchtigen´ und einige andere in Ban Tab Kung, Ampö: Nong Saeng, Udon Thani 41340

Es ist in der Tat so, zumal ja auch die Industrialisierung am Issaan vorbeigehen wird.

Wobei ich zaghaft noch eine Einschränkung wage: Der Weltmarkt ist gesättigt, und das, was sich auch in Thailand noch bemerkbar machen wird, ist dieser Produktionstourismus, d.h., dass die Produktionsstätten in die Länder weiterwandern werden, welche die billigsten Lohnkosten haben.
Im Issaan wird letztendlich eine Überalterung eintreten, welche die Armut nur noch verschärfen wird. Unter anderem aus dem Grunde, weil die, die in den Städten arbeiten, egal, in welchem Bereich, sie schon heute z.T. vergessen, die , die in ihrem Heimatdorf auf Unterstützung warten.

Im Dez. 2002 war´s in Ban Tab Kung so - wie so treffend beschrieben -, dass durch die Mechanisierung für den Einzelnen lediglich nur noch für jeden dritten oder vierten Tag Arbeit vorhanden.

Am Altruismus - obwohl dieser Begriff der ´Eigenliebe´ die Situation etwas unglücklich beschreibt, wird sich im Issaan nichts ändern.
Tatsache ist nun mal - wie auch schon so zielsicher angemerkt -, dass die meisten derjenigen, die mit einem Farang verheiratet bzw. zusammen sind, eben aus diesem Gebiet, dem Korat-Plateau, stammen. Genau, wie die meisten der Taxi-Fahrer in Bangkok und ein Großteil der Selbständig Gewerbetreibenden in Pattaya oder sonstwo.

Von daher ist eben auch so wenig die Rede von Teak-Häusern in Chiang Mai oder Fischerbooten in Südthailand.
 
Loso

Loso

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Habe erstmal gedacht, was hat das mit Kultur zu tun? Dann dies gefunden:
Kultur-Definition
Kultur ist die „Gesamtheit der erlernten Verhaltensweisen und der übernommenen Einstellungen, Wertesysteme und Kenntnisse (...), die von Mitgliedern einer Großgruppe geteilt und tradiert werden. ‚Kultur‘ ist sowohl Ausdruck als auch Bedingungsstruktur für das Verhalten der Mitglieder einer bestimmten Gesellschaft.“
Oskar Weggel: Die Asiaten, München 1989, S. 22
Auch interessant, G.Ruffert
Wenn man ein paar typische Beispiele für die Werteordnung der Menschen im Isaan anführen sollte, dann wären es etwa die folgenden:
• Leben in Gemeinschaft geht über Privatatmosphäre
• Geld machen geht über ethische Regeln
• Schnell und einfach geht über korrekt und mühselig
• Freundliche Unterhaltung ist besser als theoretische Diskussion
• Äusserlichkeiten gehen über innere Werte
• Das Jetzt ist wichtiger als Zukunftsplanung
Zuerst habe ich nämlich an die Gesangsexperten (Übersetzung von "Mo Lam")in Begleitung der Khene, die traditionelle Kleidung wie sie bei Paraden zu sehen ist oder künstlerische Fähigkeiten dahinter vermutet.
Der Isaan ist gemessen an seinen natürlichen Resourcen überbevölkert, was Armut zur Folge hat. Diese Armut gibt es so im Norden oder Süden nicht. Daher taucht die Farang-Ehe und das Unterstützungsphänomen da zwangsläufig viel seltener auf. Diese Kultur des Hand-auf-Haltens kann daher gar nicht am Ende sein, solange der Isaan nicht auf wirtschaftlich gesunden Beinen steht, und es zB. genügend heiratswillige Farangs gibt. Eine rasante Entwicklung zur High-Tech-Dienstleistungsregion oder Spät-Industrialisierung ist für den Isaan wohl kaum in Sicht, selbst die Öffnung der anderen Länder Indochinas bringt eher Arbeitskräfte-Konkurenz als den Aufschwung in den Grenzregionen.
Im Gegensatz zu einem Thai erhält der Farang übrigens durch einseitiges Geben keinen höheren Status in der Familienhierarchie, idR. bleibt er selbst als Expat ausserhalb der Familienordnung, natürlich auch wg. der Sprachprobleme.
Der Thread-Titel hätte also ehrlicherweise "parasitäres Verhalten im Isaan" oder ähnlich heissen sollen. Instabil ist das schon in jeder Mikro-Struktur, denn wer nicht gehätschelt wird, der gibt nicht mehr lange, ganz unabhängig von sozialwissenschaftlichen Theorien.
 
Loso

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Gerade gefunden, ein kleines Beispiel zur Untermalung des Themas. Der Sänger Mike Piromporn in einem Interview:

Mike, wir haben gehört, dass du ein eigenes Isaan-Restaurant hast. Kümmertst Du Dich auch selbst darum?
M - Früher konnte ich mich noch selbst darum kümmern. Aber ich bin in letzter Zeit einfach zu sehr beschäftigt, so dass sich meine Vettern darum kümmern. Ich bin der Eigentümer des Restaurants. Eigentlich war es auch nicht unbedingt als gewinnorientiertes Geschäft für mich selbst geplant. Ich wollte mit diesem Restaurant für meine Vettern und für andere Verwandte Jobs schaffen. Viele von ihnen waren vorher arbeitslos und konnten keinen Job finden. Deshalb habe ich das Restaurant aufgemacht. Wenn wir in manchen Monaten mehr Gewinn machen, gebe ich ihnen dann etwas mehr Geld, als sie normalerweise an Gehalt bekommen. Ich fordere sie auf, ihr Geld zu sparen und ihren Eltern in Isaan etwas zuzusenden. Ich möchte sie natürlich nicht unterstützen, damit sie ihr Geld für Alkohol oder für den Kauf von irgendwelchen Luxusgütern ausgeben.
 
Micha-Dom

Micha-Dom

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Die Issaan Kultur ist nicht am Ende, sondern im Wandel der Zeit. Diese passt sich an.
Der Issaan ist DER Issaan ! Bayern bleibt Bayern... Strukturwandel und das globale Kapital.

Die Menschen werden abwandern, um ihr Überleben zu sichern und das was im TV gesehen und eingeredet wurde, einfacher auszuleben. Kennt man vom Ost D.
Also bleibt mehr Platz für neue Bewohner aus Europa, nur sind diese hoffungslos in der Minderzahl, sehr hoffungsvoll im Bereich des Monetären. :cool:

Ein für den Falang interessanter erkannter Wandel ist, dass die Töchter Issaan sich gerne an Falangs binden. Eine Zugewinn des Einkommen der Thai Family in Form des Nehmens (äh des Tribut) ist da zu bemerken, sowie das Erstellen von neuen Häusern in Issaan. Rat mal wer diese zahlt? :heul:
Ich meine, wer sich sich gerne abzocken lässt, nur weil die Phanraja Tränen vergießt, denn gebe ich gerne meine LOS Kontonummer an Zahlungswillige. Selber weine ich auch, wenn hier verdiente Geld an meine kleine Family vorbei fließt und dann versickert in LOS. Dann lieber in unsere Projekte. Mei john falang. :O

Vorbei ist die Zeit, wo man in LOS produzierte, man verlagert sich nach China. Dort wird Kapital gesteigert.
Da der Erdöl Preis steigen wird, verdient ein Issaan Family dann weniger, da gestiegene Energiekosten den Ertragswinkel abflachen lassen. :fertig:
Also wird man vor den Firmen ratlos herumstehen, da die Japaner und Andere die Firmen schließen, abwickeln und verlagern. So einfach.
So bleiben die alten Geldquellen: z.B. (zukünftig) Mangos oder andere Früchte (für China) anpflanzen, Rinderzucht bzw. Milchwirtschaft oder den fliegenden Händler.
Mit Reisanbau allein wird man nicht reich, jedoch eine Mühle bringt schon mehr. Für die meisten Dinge des Überlebens braucht man ein Startkapital, Moment, wie viel Töchter habe ich zu Hause herumsitzen als Thai??? :rofl:

Für die Zukunft bin ich doch froh, dass im Issaan nicht die Industrie im großen Stil Fuß fassen konnte. Bedauerlich für die Hoffungen mancher Bewohner, das Florians Prinzip lässt grüssen. Ich lebe nicht gerne im „Gewerbegebiet“ des Issaans. :rolleyes:

Was kann künftig im Issaan machen?
Mehrere Dinge … Als Projekt kann mit Viehhaltung eine Biogasanlage kombinieren und etwas Energie verkaufen, neben der Milch. Es gibt in der Autoindustrie Interesse an eine bestimmte Faser, einfach anzubauen und zu gewinnen. Es sind Projekte aus anderem asiatischen Land, jedoch übertragbar, die Infos sind schwer zu erhalten.
Die Zukunft liegt in Solarinstallationen, eine Förderung sollte es in LOS künftig geben, eine Frage des Energiepreises.

Damit alte Traditionen erhalten können, kann zB. Stoffe aus den Issaan kaufen, direkt vom Erzeuger. Hat dieser noch von Hand erstellte Stoffe, ist ein Kauf eine Hilfe. Genauso wie bei Möbel etc… Also liegt es an jeden selbst, traditionelle Kultur zu fördern, oder ?
Anders gefragt, ist es überhaupt für einen Falang eine Überlegung wert sich für die Kultur einzusetzen? Das setzt zumindens Verständnis vorraus. :round:

:undweg:
 
manao

manao

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x-pat" schrieb:
Thurien,

Jeder Isaaner der in der Stadt arbeitet hat eine Familie und schickt Geld nach Hause. Das ist allgemein bekannt. Aber das heisst nicht immer das es mit Ausbeutung verbunden ist. In vielen Fällen (in der Mehrheit der Fälle die mir persönlich bekannt sind) ist es jedoch so. Ich denke zum Beispiel an die Isaan Maids die ihre trinkenden und spielenden Männer unterstützen, Bauarbeiter die sich krumm arbeiten um dem kleinen Bruder einen Handy zu kaufen, oder Prostituierte die ihren Eltern ein Haus bauen.

X-Pat
Ja, gut beobachtet, für mich ist es eine Symbiose von Opfer und Parasiten. Die jeweilige Rolle wird fast immer klaglos/selbstverständlich akzeptiert. Mit Sicherheit gibt es auch Regeln wer Opfer und wer Parasit wird. Einer moralischen Wertung enthalte ich mich. Die Thais machen das schon selber. Aber besser verstehen würde ich das ganze schon gerne. Meine Freundin ist aus dem Isaan. Meine Fragen nach dem warumd das so ist beantwortet sie mit: Ich liebe meine Familie. Ihre Opferrolle scheint sie nicht zu stören. Ich verstehe das nicht so richtig. Ich glaube es wird sich einiges ändern wenn die Häuser größer werden, nicht mehr alle zusammen in einem Raum im Bett oder auf dem Boden schlafen und auf diese Weise die engen Bindungen schwinden. Der Issan wir niemals eine Industriegesellschaft. Die Voraussetzugen sind meines Erachtens gar nicht vorhanden. Reis, Obst, Männer und Frauen werden auf nicht absehbare Zeit die wichtigen "Exportartikel" und somit Lebensgrundlagen bleiben. Vielleicht setze ich mich mit dieser Auffassung auch in die Nesseln. Vielleich tritt aber auch eine dramatische Entwicklung ein wie in der Dom Rep. Dort gibt es keine "schönen" Mädchen mehr. Die sind alle "ausgewandert" worden. Dieser drain von Erbgut wirkt sich
schon jezt dramatisch aus. Gut, Dom Rep ist kleiner als Thailand und Isaan, aber ich kann mir schon vorstellen dass es einen ähnlichen Effekt in Thailand gibt. Die Wissenschaftler sind jetzt gefragt !!!
 
x-pat

x-pat

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Erst einmal danke für die vielen anregenden Antworten. Mike hatte die sozialen Probleme angesprochen die mit der Landflucht kommen. Das ist natürlich ein Riesenproblem im Isaan und ich glaube das wir heute davon nur die Spitze des Eisbergs sehen. Wenn es zu einem Zusammenbruch des traditionellen Wertesystems kommt und wenn die Regierung nicht einlenkt, dann wird dies zu einer Verschärfung der sozialen Probleme wie z.B. Armut, Klassengesellschaft, Alkoholismus, nach sich ziehen. Dann wären die Menschen im Isaan in einer ähnlichen Position wie heute die Aborigines in Australien.

Es bleibt natürlich zu hoffen das das nicht passiert und das mehr Geld in Strukturentwicklung fliesst. Micha hatte Solarenergie, Faseranbau, und Biogasanlagen erwähnt. Das sind hervorragende Ideen. Es ware schön wenn man dafür bei der Regierung Interesse wecken könnte. Deutsche und europäische Organisationen, wie z.B. die GTZ, haben solche Projekte in der Vergangenheit schon vorgeschlagen. Dafür gäbe es auch internationale Fördergelder. Der Energiesektor in Thailand wird jedoch von starken Machtinteressen bestimmt und man hat sich bisher nicht ernsthaft mit alternativen Energien beschäftigt.

Solaranlagen sind schön und gut; meiner Meinung nach herrscht jedoch dringendste Not im Bereich Bildung. Man muss leider sagen das das Bildungsniveau im Isaan auf einem Stand liegt wie man ihn von einem NIC (newly industrialized country) kaum erwartet. Die meisten Isaaner die ich kenne (es gibt Ausnahmen) können meinem neunjährigen Neffen in Deutschland bildungsmässig nicht das Wasser reichen. Ich halte das für äusserst bedenklich! Noch lieber als Solaranlagen würde ich daher Geld in Schulen, Bibliotheken, und Universitäten fliessen sehen.

Natürlich wird der Isaan der Isaan bleiben, so wie Bayern Bayern bleibt. Damit bleiben sicherlich auch manche regionale Besonderheiten erhalten. Meine eingangs gestellte Frage war ja genau dies: sind Agroaltruismus und Parasitentum eine Besonderheit des Isaans oder trifft man das überall in Thailand an? Ich neige dazu zu sagen das diese Isaan-spezifisch sind. Sogar thailändische Partner aus Thai/Isaan “Mischehen” haben das bestätigt.

Meine Erfahrungen sind natürlich –ebenso wie die von Chak– subjektiv in dem Sinne das ich akkumulierte Einzelerfahrungen interpretiere und Theorien bilde die diese bestmöglich beschreiben. Ich habe den Isaan bisher nur zweimal besucht und nie dort gelebt. In meiner 10-jährigen Arbeit in Thailand habe ich aber viele Einzelerfahrungen mit Isaanern gemacht, sowohl in meiner eigenen Firma, als auch in der Fabrik meiner Schwiegereltern, wo 90% der Belegschaft aus dem Nordosten stammt. Fast alle Maids, Boten, Arbeiter, und Fahrer mit denen ich gearbeitet habe stammen aus dem Isaan.

Die oben genannten von G. Ruffert genannten Werteordnungen der Menschen im Isaan sind vielleicht ein wenig überspitzt formuliert, treffen aber die Sache im Kern. Eine interessante Frage ist nun ob die beschriebene Mentalität zur Unterentwicklung und Strukturschwäche führt/beiträgt, oder ob sie sie eher eine Folge der Lebensumstände im Isaan ist. Was meint ihr?

X-Pat
 
Otto-Nongkhai

Otto-Nongkhai

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Im Isaan hat sich zu früher kaum etwas geändert,
nur dass heute mehr Touristen dort rumtrampeln. :heul:

Bin ich aber vieleicht auch mit schuld und darum auch meine Zurückhaltung in letzter Zeit!
 
M

MrPheng

Gast
Mir gefällt dieser Teil des Forums sehr gut. Hier besteht die Möglichkeit, den Isaan mal wirklich richtig kennenzulernen. Sozusagen frei Haus werden die Möglickeiten erwähnt, jahrtausend Jahre altes Kulturgut in moderne Strukturen umzuwandeln. Vom einfachen Reiskorn und Bambushütten zu genverändertem Kürbisgemüse und Solarzellengestützten Protondächern! :bravo:

Da werden die sich aber freuen, wenn alles verändert sein wird, in fünfzig Jahren?!?
Gruß MrPheng
 
Otto-Nongkhai

Otto-Nongkhai

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Vieleicht sollte ich mir wirklich mal die Arbeit machen diesen Thread zu uebersetzen und den Isaanern zum lesen zu geben.

Ach ,machmal wuerde ich gern ein Thai sein..... :undweg:
 
O

odysseus

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Servus :lol:
Wahr zwar noch :rolleyes: nie im Isann, aber ich muss sagen, eine Kultur geht nicht über Wochen oder Jahre zu Ende, :rolleyes: sonder sie verändert sich mit den Laufe der Zeit. Und das ist der Lauf der Ewigen Geschichte.
:computer:
 
C

Chak2

Gast
x-pat, Thailand kann man derzeit noch nicht als NIC bezeichnen, zumindest nicht über das ganze Land betrachtet. Dahin ist es auf jeden Fall noch ein weiter Weg, obwohl sich in den letzten 15 Jahren schon viel getan hat.

Ich habe irgendwie den Eindruck, du warst noch nicht wirklich im Isaan, oder?
 
W

waanjai

Gast
x-pat" schrieb:
Die Bedingungen ändern sich jedoch ständig. Aus der Soziologie und Biologie wissen wir das altruistische Strategien instabil sind (Evolutionary Stable Strategies, Dawkins 1976). Eine altruistische Strategie ist nur solange stabil wie altruistisches Handeln belohnt wird; im Volksmund heisst es daher: Gefallen beruhen auf Gegenseitigkeit. In der modernen Industriegesellschaft ist das Prinzip der Gegenseitigkeit jedoch nicht mehr gegeben, da die Menschen heute als wirtschaftlich unabhängige Individuen agieren.
Möchte eigentlich nur darauf aufmerksam machen, dass die Verwendung des Begriffs des Altruismus (und Parasitentums) zur Charakterisierung sozialer Verhaltensweisen in Thailand - insbesondere im Issaan - wenig treffend ist. Dies muß um so mehr gelten, wenn zur Definition des Altruismus vom Fragesteller selbst der Begriff der "Gegenseitigkeit" (reciprocity) verwandt wird.
Wenn aber "Gegenseitigkeit" der eigentlich charakterisierende Begriff ist, dann stellt sich als Nachfrage, warum die Issaan Kultur am Ende sei, wenn die gleichen Wissenschaftler festgestellt haben, dass "reciprocity is shown to be an evolutionary stable strategy"?

Solange auch bei uns noch Großfamilien existierten, gab es diese Gegenseitigkeit. Gegenseitige Unterstützung, wenn auch zumeist in "verschiedenen Währungen". Die finanzielle Unterstützung der nicht mehr arbeiten könnenden Generation der Alten wird u.a. kompensiert durch deren Erziehungs- und Beaufsichtigungsfunktionen gegenüber der dritten Generation sowie der historisch früher erbrachten Unterstützung der zweiten Generation. Mußte vorübergehend Arbeit außerhalb des Familienverbandes aufgenommen, so war diese Migration oftmals nur durch Unterstützung durch den Familienclan möglich. Erst der Aufbau von eigenständigen sozialen Sicherungssystemen wie z.B. der Rentenversicherung - als Inter-Generationen-Vertrag übrigens auch weiterhin das Prinzip der Gegenseitigkeit hochhaltend - mindert auf Dauer die Gegenseitigkeit zwischen Familienmitgliedern.
Ich sehe deshalb nicht den direkten Zusammenhang zwischen der ökonomischen Entwicklung Thailands und "einem Verfall der Gegenseitigkeit".
 
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Isaan Kultur am Ende?

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