Wieso traurige Realität. ethnisch sind das viele im Isaan. Wer sich mal mit der Geschichte, den Herrschafts - und Wanderungsbewegeungen
beschäftigt sollte das nicht verwundern. Thais= freie waren die wenigsten Vorfahren der heutigen Staatsbürger Thailands. Schaut euch mal in den Fernsehserien welche Rollen typische Isaanbewohner spielen- jedenfalls nicht den positiv besetzten Helden. Das kann man traurig nennen- ist aber so.
Nenne es ja auch deshalb nur traurig, weil es traurig ist.
Macht man im Isaan zum Spaß so, dass man den Leuten locker zu verstehen gibt, sie seien doch immer noch Laoten, etwa wenn man die Lyrics des Songs "Khoi pen Lao" rezitiert, dann ziehen nicht wenige die Stirne kraus und erklären direkt aus sich heraus, sie seien keine Laoten, sondern Isaan-Thai.
Und wenn ihnen da einige hochnäsige aber neureiche Thai-Chinesinnen in Bangkok noch heute noch Begriffe wie Laoten nachwerfen, dann sind die sauer. Ist inzwischen längst auch politiisiert worden, etwa in der süa daeng-Bewegung. Das kennen unter den Farangs viele erst wenn sie in Thailand wohnen. Vorher sind die daran interessiert wie an der UK-Premier League.
Ich denke die überwiegende Mehrheit der Leute im Isaan denken, dass sie sie ihre Integrationsleistungen erbracht haben. Warum die immer noch beschimpft werden, verstehen die nicht mehr und führt zu politischen Reibungen wie unter der Abhisit Regierung.