Wollte heute in BKK/Phaya Thai Wasser bei Tesco kaufen. Keins da. 7/11 hat nur noch ein Dutzend Fläschchen vom teuren Gebirgswasser. Der dritte 7/11 hatte dann noch ca 20 Packs mit je 6 grossen Flaschen. Big C hat gar keine grossen Flaschen mehr aber dafür immerhin eniges an Kleinen (ok, französisches Vittel schmeckt mir eh am besten).
Überall weiss man nicht, wann Nachschub kommt ...
Ein bis zwei Drittel des Landes sind geflutet, aber alle 65 Mio Einwohner wollen trinken. Wie soll das denn bitte funktionieren? Wie machen das die Leute im überfluteten Norden? Wie kommen die klar? Solange ein Herd verfügbar ist, kann man
notfalls Flutwasser abkochen und trinken. Lieber kurzfristig die Kontamination in Kauf nehmen als zu dehydrieren. Klar, langfristig ist das natürlich keine Lösung.
Weiss jemand, woher Bangkok seit Leitungswasser bezieht? Kommt das aus hinreichend ergiebigen innerstädtischen Tiefbrunnen oder wird's da noch zu Verteilungskämpfen mit dem Umland kommen?
Die jetzige Situation im eingeschlossenen BKK erinnert an die Berlin-Blockade 1948. Damals hatten die Alliierten gute Gründe, die 2,5 Mio Berliner mit enormem Aufwand aus der Luft zu versorgen. Heute sehe ich allerdings kaum logistisch handlebare Chancen, dass 12 Mio Bangkoker von irgendwem versorgt werden könnten oder dass die internationale Staatengemeinschaft die finanziellen Mittel dazu aufbringen wollen würde. Darüber hinaus ist ja nicht nur Thailand betroffen. Kambodscha, Laos und Vietnam brauchen auch Hilfe.
Ich
will keine Panik verbreiten sondern frage mich einfach, ob man aufgrund der Sachlage nicht besser in Panik geraten
sollte.
Wie auch immer. Es müssen Opfer gebracht werden. Ernsthaft, ab jetzt wird Wasser rationiert und ab 18 Uhr nur noch Bier getrunken! Davon gibt's im 7/11 genug
