In nur einer Sekunde

Diskutiere In nur einer Sekunde im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; ist dein Leben vorbei ! Ich war der Meinung das ich mich mit dem Tod auseinandergesetzt habe ( Buddhistisch im Sinne von Siddarta ) und damit...
Tschaang-Frank

Tschaang-Frank

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ist dein Leben vorbei !

Ich war der Meinung das ich mich mit dem Tod auseinandergesetzt habe ( Buddhistisch im Sinne von Siddarta ) und damit klarkomme und eine "gesunde" Einstellung dazu habe, muss leider wieder feststellen das ich nicht wirklich damit umgehen kann.

Das Suki Yaki ist ein Thairestaurant bei uns um die Ecke, seit 15 Jahren gehen wir dorthin und meine kleine arbeitet oft Aushilfsweise dort.
Kurzum, die Chefin "Tukta" 52 Jahre jung, eine gute Freundin, klagt am Sonntag ueber Kopfschmerzen, gegen Nachmittag werden die Schmerzen so stark das sie ihren Sohn ( 15 Jahre ) bittet einen Krankenwagen zu rufen. kaum das er den Wagen gerufen hat faellt Tukta ohnmaechtig um.
Sie war bis dahin absolut gesund ! Am Diesntag ist sie verstorben - es war ein schwerer Schlaganfall !
So schnell kann es gehen, von einem Moment auf den anderen - aber muss das schon mit 52 Jahren sein ? :sad:
Der tagtaegliche Tod in den Medien tangiert einen kaum noch, doch wenn es direkte Bekannte, Verwandte betrift sieht es doch ganz anders aus.
Meine Frau und zahlreiche Bekannte werden bereits am Freitag Nachmittag im Wat Hannover eine Zeremonie abhalten, nach der Bererdigung ( termin steht noch nicht fest ) dann nocheinmal die Zeremonie im Wat mit der Asche von Tukta.

Ich bin ja nun auch "gerade" 50 - man lebt einfach so in den Tag hinein und macht sich keinen Kopf - man ( ich) sollte vielleicht doch mal wieder oefters ueber Sinn und Unsinn des Lebens nachdenken und wie man sein Leben so gestaltet !
 
F

Franky53

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nicht mehr hier
da ist einerseits der Schock einen liebgewonnenen Menschen pötzlich zu verlieren ,andererseits ,merkt man wie schnell es gehen kann.


habe schon einige Freunde auf den letzten Weg begleiten müssen ,die waren teilweise jünger als ich.

aber wie du sagst ,man lebt in den Tag hinein,und macht sich keinen Kopf .ich hatte schon mal eine Diagnose ,dass ich beimir dachte ,und bin ich jetzt der nächste ?........,..is nochmal gut gegangen ,oft ist es der berühmte Wink mit dem Zaunpfahl.

jedenfalls sehe ich vieles nicht mehr so verbissen .
 
Derk

Derk

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Ich gehe morgen einen Freund besuchen, den ich diesen Sommer als Zimmernachbarn in der Klinik hatte.
Er liegt mal wieder, diesmal Schlaganfall, aber zum Glück schon auf dem Weg der Besserung.
Jetzt lernt er mit 49 nochmal von vorne das Laufen...

Bye,
Derk
 
nfh

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Das ist der Lauf des Lebens.
Ich 55 lebe nun im gefährlichen Alter.Das sollte einem schon bewusst sein.
Wenn man die Todesanzeigen liest,sterben doch einige in diesem Alter.
Ab 60 ist der kritische Zeitpunkt dann überwunden.Ich lebe schon bewußter und versuche möglichst mir wenig Stress zu machen.
schönen Donnerstag
 
R

redwood

Gast
ist dein Leben vorbei !
Der tagtaegliche Tod in den Medien tangiert einen kaum noch, doch wenn es direkte Bekannte, Verwandte betrift sieht es doch ganz anders aus.
Genau so ist das.

Starke Kopfschmerzen aus dem Nichts sind immer ein sehr ungutes Zeichen. Ich kenne mehrere Personen bei denen es auch etwa so lief, die Haelfte verstarb sofort, die andere Halfte ist Invalid. Nur einer erholte sich sehr gut und man merkt fast gar nichts mehr.

redwood
 
Otto-Nongkhai

Otto-Nongkhai

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Irgendwo im Outback!
Die Chanse das man ueberlebt ist aber in Deutschland groesser als wie in Los.
Wenn dort ein Farang auf der Strasse liegt gehen die Thais davon aus,der ist besoffen und helfen nicht!
 
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Tramaico

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man ( ich) sollte vielleicht doch mal wieder oefters ueber Sinn und Unsinn des Lebens nachdenken und wie man sein Leben so gestaltet !
Es ist in der Tat einfacher tot zu sein als lebendig. Ist es nicht erfreulich, dass der Tag mit Sicherheit kommen wird, wenn alles viel, viel einfacher ist? Warum also mit dem Augenblick und dem Dasein hadern? Khun Tukta tut es nicht mehr. Khun Tukta hat Dir einiges voraus. Es ist also nicht notwendig fuer Dich sie zu bedauern oder zu betrauen. Ergo, kuemmere Dich um die Lebenden und lasse die Toten einfach ruhen. Die Toten sind gluecklicher als die Lebenden. Denke HIERUEBER doch einfach mal nach. :rolleyes:
 
paulsson

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Ohh Gott die Toten sind Glücklicher als die lebenden.
So'n Teita.Um das zu wissen musste erst mal beweisen das du tot warst.
 
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siamthai1

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abend

also ich bin lieber glücklich am leben !
 
Tschaang-Frank

Tschaang-Frank

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Es ist in der Tat einfacher tot zu sein als lebendig. Ist es nicht erfreulich, dass der Tag mit Sicherheit kommen wird, wenn alles viel, viel einfacher ist? Warum also mit dem Augenblick und dem Dasein hadern? Khun Tukta tut es nicht mehr. Khun Tukta hat Dir einiges voraus. Es ist also nicht notwendig fuer Dich sie zu bedauern oder zu betrauen. Ergo, kuemmere Dich um die Lebenden und lasse die Toten einfach ruhen. Die Toten sind gluecklicher als die Lebenden. Denke HIERUEBER doch einfach mal nach. :rolleyes:
Das mach ich ja auch aber ich merke das ich mich die letzten 3-4 Jahre nicht mehr mit dem Gedanken "Tod" auseinandergesetzt habe. Das habe ich bis zum Jahre 2008 getan, ist ja nichts schlimmes, der Tod gehoert ja zum Leben.
Der Tod meiner Tante (49 Jahre) 2004 udn meiner Grossmutter 2006 - damit konnte ich gut umgehen. Damals habe ich noch regelmaessig und viel uber Siddarta und seine Lehrreden gelesen. Ich habe mich bis dahon immer aus Siddartas Sicht mit dem Tod mehr oder weniger regelmaessig beschaeftigt und es ( Tod, Krankheit..) hatte absolut nichts "ueberraschendes; schreckliches oder trauriges" mehr fuer mich.
Ich stelle seit Gestern wieder fest das ich das Thema seit 4 Jahren nicht mehr im Kopf habe, also die moeglichkeit schwerer Krankheit oder Tod nicht wirklich im Denken existent ist ! Umsomehr hat es mich jetzt wieder "ueberraschend erwischt"

Ich habe ja schon die Erfahrung gemacht das es sehr hilfreich ist wenn man im alltaeglichen sich oefters Gedanken ueber Tod und Krankheit macht - im positiven Sinn - also das es normal ist, das es dazugehoert.
Ich bin damit besser klargekommen als ich noch regelmaessig das Thema fuer mich im Alltag hatte.
Das regelmaesige lesen Siddartas Lehrreden - und da geht es ja sehr viel um Tod und Krankheit - hat mich ja nicht "runtergebracht" im taeglichen Leben - genau im gegenteil, es hat ( MIR !!) geholfen, genau damit umzugehen "ohne Schrecken" !!

Ich muss mal wieder oefters ueber die "vergaenglichkeit" in der Welt nachdenken, dann stehe ich nicht so ueberrascht da ( wie jetzt ) wenn es mal wieder soweit ist. Man verdraengt es halt sehr oft im Wahnsinn des Alltagsstresses !!
 
T

Tramaico

Gast
Ohh Gott die Toten sind Glücklicher als die lebenden.
So'n Teita.Um das zu wissen musste erst mal beweisen das du tot warst.
Zeige mir einen ungluecklichen Toten, aber ich zeige Dir Millionen ungluecklicher Lebender. Menschen, tz, tz, tz. Gut im Empoeren, schlecht im Denken. Aber fuer wen Leid natuerlich Glueck bedeutet, fuer den trifft meine Aussage nicht zu.

Frank, der Threadstarter ist derzeit bedrueckt wie sein Post zeigt. (Fakt). Ist er erst einmal tot, dann wird es keine bedrueckten Posts mehr von ihm geben. Ergo, er ist dann gluecklicher als jetzt. Das steht zwar nicht im Einklang zur menschlichen Fehlerhaftigkeit, ist aber logisch.

Ich habe jetzt belegt, dass ein Lebender ungluecklich ist. Nun musst Du belegen, dass Khun Tukta ebenfalls ungluecklich ist. Viel Erfolg. :rolleyes:
 
T

Tramaico

Gast
Ich stelle seit Gestern wieder fest das ich das Thema seit 4 Jahren nicht mehr im Kopf habe, also die moeglichkeit schwerer Krankheit oder Tod nicht wirklich im Denken existent ist ! Umsomehr hat es mich jetzt wieder "ueberraschend erwischt"
Gut, dass Du Gedanken an schwere Krankheit und Tod ueber 4 Jahre verdraengt hast. Ein guter Weg, da solche Gedanken unnoetig sind wie die Sorge um ungelegte Eier, da es hierdurch lediglich zur Bedrueckung kommt.

Du siehst, das Leben ist voller Ecken und Kanten. Leid, schwere Krankheit und Tod. Der Tod befreit aber davon. Somit ist der Tod nicht der Feind des Lebenden sondern der Freund. Siehe ihn also als einen guten, vertrauten Kumpel. Leben ist lediglich der Zustand, der kurzzeitig die Harmonie durcheinanderbringt. Jemand der dem Leben anhaftet und es hochstilisiert tut sich keinerlei Gefallen sondern er erreicht nur eins. Er vergroessert lediglich sein Leid. Wo ist hier also der Nutzen?

Nehmen wir einmal an, es waere genau umgekehrt, also nicht Khun Tukta haette das Zeitliche gesegnet sondern Du. Meinst Du, dass Du dann ungluecklicher waerst als jetzt und sie gluecklicher? Wenn ja warum sollte dies so sein? Wer den Tod als ein Problem sieht, der hat tatsaechlich ein erhebliches Problem. Wie kann der sein kurzes Dasein als Lebender ueberhaupt wirklich voll auskosten, wenn da Sorge um schwere Krankheit und Tod existent ist? Ein Dasein in Ketten. Je aelter ich werde, je weniger verstehe ich die Menschen und umso leichter wird es fuer mich Lebewohl zu sagen.

Rat: Korrigiere und zwar nicht dahingehend, dass Du nicht ueber schwere Krankheit und Tod nachdenkst sondern realisiere, dass Du derzeit (noch) nicht davon betroffen bist. Ergo, geniesse also den Augenblick, denn er ist ja sehr schnell vergaenglich. Alles andere ist kontraproduktiv.

Do you see the light, Frank, do you see it?!!!!!!! :rolleyes:

 
Otto-Nongkhai

Otto-Nongkhai

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Irgendwo im Outback!
Nach dem buddhistischen Glauben ist der Tot die Erloesung,besonders wenn das Buch mit den Rabattmaerkchen gefuellt wurde.

Also kann dann jeder mit ruhigem Gewissen sterben,es ist ja im Schlaraffenland fuer einem gesorgt und dort soll das Leben besser sein als im real live.

Wichtig ist nur das es schnell geht,denn ich habe schon Menschen auf den Strassen in ihren eigenen Morast dahinvegetieren sehen,da will man wirklich nicht tauschen und die im Gefaengniss auf ihren Tod warten,diese Menschen sind auch nicht zu beneiden!!
 
R

redwood

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Gut, dass Du Gedanken an schwere Krankheit und Tod ueber 4 Jahre verdraengt hast. Ein guter Weg, da solche Gedanken unnoetig sind wie die Sorge um ungelegte Eier, da es hierdurch lediglich zur Bedrueckung kommt.
Das ist deine persoenliche Ansicht und dagegen ist nichts einzuwenden. Aber viele denken da halt anders und dagegen ist auch nichts einzuwenden.

redwood
 
T

Tramaico

Gast
Schrieb ja schon oft, dass ich den Eindruck habe, dass viele Menschen tatsaechlich nur Freude aus Leid, Zetern und Sorgen zu ziehen scheinen und dass ich auch viele deshalb fuer nicht sonderlich intelligent halte. Da aber jeder letztendlich seines Glueck Schmied ist, belastet mich die Absurditaeten meiner Mitmenschen natuerlich nicht. Damit wuerde ich mir ebenfalls den selben Baerendienst erweisen.

Somit ist meiner Ansicht auch nichts dagegen einzuwenden, wie Du schon sagst, wenn sich 99,99% der Menschen jeden Morgen nach dem Aufstehen mit einem Hammer selbst vor den Kopf hauen wuerden. Solange es Ihnen Freude macht. Nur zu.

Da der Tschaang-Frank aber anscheinend ein Problem hat und somit diesen Thread eroeffnete, gab ich ihm eine Empfehlung wie er damit umgehen koennte. Ob er sich letztendlich daran haelt oder nicht, ist fuer mich persoenlich ohne jegliche Relevanz.

Was raetst Du ihm denn in seiner Situation? :rolleyes:
 
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klaustal

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Cha AM-Hua Hin
hallo erst einmal

wer sich vor dem tod erschreckt und darüber nachdenkt,hat meines erachtens nicht wirklich gelebt und denkt an dinge die er unbedingt noch machen möchte oder muß.

habe seit 32 jahren ständig den tod vor augen und sehe das der tod nur unheil bringt. er bringt trauer,verzweilung und auch hoffnungslosigkeit. viele stürzen sich selbst in den tod und verursachen noch mehr leid und trauer,aber das merken sie ja vielleicht nicht.

der leitspruch meiner tante war und sie ist 106 jahre alt geworden:

liebe den tag und geniese ihn, es könnte der letzte sein.

gruß klaustal
 
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Thaigirl

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Deine Tante hatte ja ein biblisches Alter. Fast so alt wie Juppi. :rolleyes:
 
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redwood

Gast
liebe den tag und geniese ihn, es könnte der letzte sein.
gruß klaustal
Das heisst dann, jeden Tag den Tod in den Augen.

Schrieb ja schon oft, dass ich den Eindruck habe, dass viele Menschen tatsaechlich nur Freude aus Leid, Zetern und Sorgen zu ziehen scheinen und dass ich auch viele deshalb fuer nicht sonderlich intelligent halte. Da aber jeder letztendlich seines Glueck Schmied ist, belastet mich die Absurditaeten meiner Mitmenschen natuerlich nicht. Damit wuerde ich mir ebenfalls den selben Baerendienst erweisen.
Ziemlich arrogant.
Aber da ich ja auch zu jenen gehoere, wird meine Meinung nicht als intelligent klassiert werden.
Was solls, ein Frosch kann die Sonne nicht beleidigen, sagte mal eine bekannte deutsche Person.

redwood
 
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klaustal

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Cha AM-Hua Hin
hallo erst einmal
moin redwood, man kann natürlich lesen wie man möchte. natürlich habe ich ihn weiterhin vor augen,da ich beruflich(feuerwehr/rettungsdienst,notarzt)damit konfrontiert bin. das heist aber nicht das ich den tag nicht geniessen kann. das ganze war auch nur darauf bezogen,das der tod nichts schönes mit sich bringt.....vielleicht wenn einer viel geld zu vererben hat.

gruß klaustal
 
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