Diese Vorzeige-Regel, die 800,000 THB 2 Monate vor und 3 Monate danach vorzuhalten, sollte die Anträge auf geschmierte Extensions erschweren. Gebracht hat sie nicht viel, ausser dass die „Ehrlichen“ nun auf ein paar Dinge mehr achten müssen.
Und im Fall des Bekannten von Seilerheinz auch mit sehr sehr ärgerlichem Ausgang.
Nun ein Wort zu "Agenten / Agenturen"
Es ist nicht schwer, Anzeigen zu finden, die auf Personen für "Visa / Verlängerungen für Langzeitaufenthalte" ausgerichtet sind.
Viele nutzen Agenturen / Agenten, weil sie die finanziellen Anforderungen nicht erfüllen können oder wollen, um die gewünschte Verlängerung des Aufenthalts zu erreichen. Tatsächlich würde ich wetten, dass Tausende von Menschen überall in Thailand diese Methode anwenden, um am Rad zu drehen und diese Hintertür zu schmieren, um unterm Tisch Verlängerungen zu bekommen.
Beachte, dass ich nicht gesagt habe, dass es sich nicht um echte Verlängerungsstempel handelt. Sie sind echte Stempel von echten Immigrationsbehörden von echten Immigrationsbeamten.
Der Nachteil bei diesem Vorgehen kann sein:
Sobald man sich auf dieses Glatteis begibt - indem man seinen Reisepass und einen Haufen Geld jemandem anvertraut, der ihn möglicherweise in eine Provinz bringt, in der man gar nicht gemeldet ist, somit eine Immigrationsbehörde verwendet, die normalerweise gar nicht für einen zuständig ist, sollte man wissen worauf man sich einlässt.
Man erhält zwar einen Verlängerungsstempel für den Grund, dessen Anforderungen man nicht erfüllen kann, und steckt für den Rest der Zeit, in der man hier bleiben möchte, im Prinzip fest, weil man ihn nur eingeschränkt für weitere Vorgänge nutzen kann.
Man zwar eine 90-Tage-Meldung bei jeder Immigration abgeben, mit einer Verlängerung aus einer anderen Provinz und einem TM30 das gar nicht zum Verlängerungsstempel passt, aber jeder Immigrationsbeamte, der es sich das auf dem Computer ansieht, wird genau wissen, wie man diesen Stempel bekommen hat.
Es ist nichts Falsches daran, Agenturen / Agenten zu nutzen, ABER man sollte wissen, worauf man sich einlässt, und darauf vorbereitet sein, alle zukünftigen Verlängerungen nur noch über solche Hintertür-Geschäfte und nicht mehr über den „normalen“ Weg zu erhalten. Es ist schwierig, wieder "über dem Tisch" Geschäfte zu machen, wenn man erst einmal ein Visum/Verlängerung "unter dem Tisch" erhalten hat.