Illegale Downloads-Kostenfalle !

Diskutiere Illegale Downloads-Kostenfalle ! im Computer-Board Forum im Bereich Diverses; Ich hab hier einen interessanten Artikel im "Tagesspiegel" gefunden. Wirklich äusserst übel, wie man da von Anwälten u. Industrie abgezockt werden...
Conrad

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Ich hab hier einen interessanten Artikel im "Tagesspiegel" gefunden. Wirklich äusserst übel, wie man da von Anwälten u. Industrie abgezockt werden kann.

Was mich mal interessieren würde: Mal angenommen, man streitet alles ab, läßt es auf ein Gerichtsverfahren ankommen. Da muß doch die Gegenseite Beweise bringen. Und was anderes als die ip haben die doch nicht. Bloß, die ip ist ja keine Telefonnummer. Mit jeder Einwahl gibts eine neue ip.

Als Beweismittel nur die ip, reicht das vor Gericht tatsächlich aus ? Was ist mit Übermittlungsfehlern oder Zahlendrehern. Eine einzige lange u. mehrstellige Zahl, als Beweismittel, um jemanden in den finanziellen Ruin zu treiben.....da macht es sich, wenn es denn so ist, die Justiz aber wirklich sehr einfach.

Kann man jemanden darauf hin einfach so verknacken u. abzocken ? Glücklicherweise bin ich nicht selbst betroffen, mein Bekanntenkreis auch nicht, damit hier keine falschen Vorstellungen entstehen.

Aber dieser Thread soll auch eine Warnung sein. Kann sein, man denkt sich nichts dabei und findet das nicht schlimm. Leider ist es dann doch schlimm. So schlimm, dass man am Ende komplett pleite ist.


Nur ein paar Klicks bis zum finanziellen Ruin

Tatort Kinderzimmer. Wie viele Familien durch die Netzausflüge ihres Nachwuchses in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, ist unbekannt. Sicher ist: Juristisch haben... - Foto: M/Kai-Uwe Heinrich/dpa



Es ist eine vermeintliche Bagatelle: Ein paar Klicks im Internet, der zwölfjährige Tim lädt seine Lieblingssongs runter. Seine Eltern ahnen davon nichts. Doch dann kommen die Rechnungen.

Ein Song von Lady Gaga: 1200 Euro. Ein unbedachter Klick in der Internettauschbörse: 450 Euro. Alle Anwalts-, Gerichts- und Mahngebühren zusammen: unbezahlbar.



Weil ihr Sohn im Netz illegal Musik geladen hat, ist die Zehlendorferin Irina Wolter (Name geändert) ins Visier von Musikindustrie und Justiz geraten. Was als vermeintliche Bagatelle mit ein paar Klicks im Internet begann, könnte ihre Familie ruinieren.



Berechtigte Forderungen der Rechteinhaber belaufen sich auf etwa eine Viertelmillion Euro.


Jeden Morgen geht Irina Wolter mit einem mulmigen Gefühl zum Briefkasten. Denn dort begann im Juli ihr ganz persönlicher Albtraum, der sie seitdem keine Nacht ruhig schlafen lässt. „Der erste Brief hat uns völlig überrascht“, sagt Wolter. Die Familie kam gerade aus dem Urlaub, als sie das Schreiben der Kanzlei Rasch aus Hamburg erreichte. In einer Internettauschbörse soll von ihrem Computer ein Lied illegal heruntergeladen worden sein, so der Vorwurf. Wolter kennt weder den Interpreten noch hat sie je in ihrem Leben Musik im Internet getauscht. Dennoch soll sie einen vierstelligen Betrag als Mahngebühr bezahlen und eine Unterlassungserklärung unterschreiben. Wie sich erst später herausstellt, war es ihr 12-jähriger Sohn Tim, der das Lied geladen hatte. Der Junge war sich keiner Schuld bewusst. „Es stand ja dabei: free Downloads.“



Jetzt weiß auch Sohn Tim, dass man sich darauf weder verlassen noch berufen kann. Also zahlte Wolter. „Wir dachten, damit wäre es vorbei.“ Doch seitdem kamen täglich neue Mahnungen. Recherchen auf dem Computer ihres Sohnes ergaben, dass Tim sich insgesamt 295 Titel aus dem Netz geholt hat. Einer nach dem anderen wird nun abgemahnt. Mal mit 500, mal mit 800 Euro. Als Wolter die Gesamtsumme überschlägt, wird ihr schwarz vor Augen.


Für die Wolters dürfte es kaum ein Trost sein, doch: Sie sind nicht allein. Viele Kollegen und Freunde haben ihr seitdem von ähnlichen Vorfällen berichtet. Eine Kollegin beispielsweise hatte gerade eine Rechnung über 3000 Euro begleichen müssen – ihre Tochter hatte sich ein Hörbuch der Kinderkrimireihe „Die drei Fragezeichen“ vermeintlich gratis im Internet besorgt. Günstig kam ein Vater davon, dessen Tochter sich ein Rezept für alkoholfreie Cocktails heruntergeladen hatte. Kostenpunkt für diesen Klick: 90 Euro.


Es gibt keine Zahlen darüber, wie viele Familien durch die Netzausflüge ihrer Kinder in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Juristisch haben die Familien keine Chance. Dass nicht die Eltern selbst, sondern ihre minderjährigen und damit nicht strafmündigen Kinder die Dateien geladen haben, wirkt nicht etwa strafmildernd, sondern sogar besonders schwer.



Als Inhaber eines Internetanschlusses sind sie allein verantwortlich und hätten besser auf die Kinder aufpassen müssen, so die gängige Rechtsprechung, die erst kürzlich vom Bundesgerichtshof bestätigt wurde. Irina Wolter findet das absurd. „Ich kann meinen Sohn nicht pausenlos beaufsichtigen.“


Die Hemmschwelle zur Straftat ist beim illegalen Musikdownload besonders niedrig. Die Betreiber der Plattformen werben mit kostenloser Musik und „free Downloads“. Dass dabei die Urheberrechte unzähliger Künstler mit Füßen getreten werden, steht dort freilich nicht. Die Musikindustrie setzt deshalb auf „Aufklärung durch Abschreckung“, wie Daniel Knöll, Sprecher des Bundesverbandes der Musikindustrie (BVMI) erklärt. „Wir wollten, dass jeder jemanden kennt, der schon einmal erwischt wurde“, sagt Knöll. Dabei seien Minderjährige nicht einmal das Hauptproblem. Knöll vermutet sogar, dass häufig die Kinder nur von Erwachsenen vorgeschoben würden. „Wenn wir auf einem Computer Lieder von Helene Fischer finden, entspricht das nicht dem Geschmack eines 13-Jährigen.“


Besonders eifrig beim Aufspüren der Missetäter ist die Kanzlei Rasch aus Hamburg. Sie vertritt die vier großen deutschen Musiklabels Sony, BMG, Warner und Universal.



Die Rasch-Anwälte haben deshalb, was man in Juristenkreisen als „Kaperbrief“ bezeichnet. Ein Generalmandat, das es ihnen erlaubt, selbstständig Jagd auf Urheberrechtsverletzer zu machen. Wer von ihnen erwischt wird, hat eigentlich keine andere Möglichkeit, als zu zahlen.


Illegale Downloads: Nur ein paar Klicks bis zum finanziellen Ruin - Berlin - Tagesspiegel
 
wingman

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ich hatte gestern eine mail im spamordner von einem rechtsanwalt florian giese. angeblich hätte ich songs runter und hochgeladen, bla bla und eine zahlung von 100,- euro würde gerichtliche schritte abwenden.
mein system hat diese mail richtig erkannt und ich habe diese mit den anderen schrottmails entsorgt.
 
Conrad

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Was mich interessiert: Wenn vor Gericht die Gegenseite als Beweis nur die ip hat, kann man dann daraufhin verurteilt werden ?
 
strike

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Was mich interessiert: Wenn vor Gericht die Gegenseite als Beweis nur die ip hat, kann man dann daraufhin verurteilt werden ?
Es gab am 21. Mai 2008 unter dem Aktenzeichen 6 O 156/08 eine Entscheidung des Landgerichtes Frankenthal.
Ob die noch gilt - bzw. fuer alle anderen Gerichte auch - mag ich nicht beurteilen.

Danach ist erstmal die Uebermittlung von erhobenen Telekommunikationsdaten an staatliche Behoerden nur dann statthaft, wenn eine schwere Straftat vorliegt.
Und eine IP-Adresse ein technisches und rechtliches Nullum, mit dem niemand etwas anfangen kann.
Im uebrigen sei diese Information nur durch bzw. nach dem Bruch des Fernmeldegeheimnisses verwertbar.
Aber Achtung: es ist eine Entscheidung aus 2008.

EDIT: Diese >> http://www.fastix.de/r/Beweislage_bei_Vorlage_einer_IP-Adresse.pdf << Beschreibung ist meines Erachtens lesenswert
 
Conrad

Conrad

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Es gab am 21. Mai 2008 unter dem Aktenzeichen 6 O 156/08 eine Entscheidung des Landgerichtes Frankenthal.
Ob die noch gilt - bzw. fuer alle anderen Gerichte auch - mag ich nicht beurteilen.

Danach ist erstmal die Uebermittlung von erhobenen Telekommunikationsdaten an staatliche Behoerden nur dann statthaft, wenn eine schwere Straftat vorliegt.
Und eine IP-Adresse ein technisches und rechtliches Nullum, mit dem niemand etwas anfangen kann.
Im uebrigen sei diese Information nur durch bzw. nach dem Bruch des Fernmeldegeheimnisses verwertbar.
Aber Achtung: es ist eine Entscheidung aus 2008.

EDIT: Diese >> http://www.fastix.de/r/Beweislage_bei_Vorlage_einer_IP-Adresse.pdf << Beschreibung ist meines Erachtens lesenswert
Danke !

Es ist doch völlig absurd, für irgendwelche Songs die man sich bei Youtube für den Privatgebrauch legal downloaden kann, zu völlig irrsinnigen Geldstrafen von einem deutschen Gericht verurteilt zu werden. Und womöglich für seinen 12jährigen Sohn zahlen zu müssen, den man ja nun nicht Tag und Nacht überwachen kann. Da wäre eine Strafe für sämtliche Downloads von vielleicht 100 € in Ordnung und Anwaltskosten von ebenfalls maximal 100 €, mehr aber auch nicht.

So eine Verurteilung eines Gerichts läßt ja fast auf eine regelrecht bürgerfeindliche Einstellung der deutschen Justiz schließen.

Wenn ich schon Sprüche höre wie "Der Richter ist völlig frei in seiner Entscheidung", da läufts einem ja eiskalt den Rücken runter. Das hört sich nach völliger Willkür an, da wirds einem ja Angst und Bange ! In einem Rechtsstaat ist ein Richter keinesfalls völlig frei in seiner Entscheidung. Im Gegenteil: Er ist streng an die Gesetze gebunden und sollte Gesetze nicht so auslegen, dass unbescholtene Bürger wegen ein paar Songs aus dem Internet in den finanziellen Ruin getrieben werden. Die Richter sind m.E. im Gegenteil dafür zuständig, genau diese Abzocke zu verhindern.

Vor allem, wenn die Gegenseite als Beweis lediglich eine ip-Nummer hat, also eine ansich völlig irrelevante Zahl, die nach technischen Kriterien vergeben wird, die für Laien völlig unverständlich sind.

Aber glücklicherweise gibts ja den europäischen Gerichtshof für Menschenrecht. Von 2001 bis 2009 wurde gegen Deutschland 82 mal geurteilt (Spiegel Nr. 42, Seite 59).

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte
 
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antibes

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Ich weiß schon warum ich die Downloadfunktionen nicht nutze. Die Lieder die ich gern höre sind immer irgendwo im Netz zum Anhören bereit gestellt und die anderen kaufe ich mir.

Wer weiß ob nicht rückwirkend eine große Mahnwelle eintrifft.

In welcher Zeitspanne ist ein illegaler Download verjährt?
 
Conrad

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Der Berliner Rechtsanwalt Hauke Scheffler versucht trotzdem zu retten, was zu retten ist. Das Geschäft läuft gut.

Auf seiner 24-Stunden Notrufnummer melden sich nach eigenen Angaben täglich Berliner Familien, die ebenfalls Post von Rasch und anderen Kanzleien erhalten haben. Einige zu spät. Ihnen blieb nur der Gang zum Schuldnerberater, sagt Scheffler. „Wir raten von einem Prozess ab. Wenn es zu einem Urteil kommt, wird es teuer.“ Der Trend gehe zu höheren Strafen.

Illegale Downloads: Nur ein paar Klicks bis zum finanziellen Ruin - Berlin - Tagesspiegel
Da kann man fast auf den Gedanken kommen, man hätte es mit der "guten" alten, vom Standesdünkel getriebenen und dem Großkapital hörigen Klassenjustiz zu tun, die nach dem Motto "Deine Armut kotzt mich an" unbescholtene Bürger noch mal zusätzlich in den Hintern tritt um diese höhnisch grinsend in den finanziellen Ruin zu treiben.

Aus Angst vor dieser Justiz zahlt man dann lieber gleich, da man weiß, dass man als Bürger vor Gericht sowieso den Kürzeren zieht, gegenüber den hochbezahlten Eliteanwälten der Musikindustrie.

Wird Zeit, dass die EU-Gerichtsbarkeit die deutschen Bürger vor ihrer grausigen Justiz in Schutz nimmt.
 
phimax

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vor'm Monitor
Vernachlässige einen Augenblick das Thema Abmahnwahn...

Wenn vor Gericht die Gegenseite als Beweis nur die ip hat,
kann man dann daraufhin verurteilt werden?
Damit jemand das Internet nutzen kann, bekommt er eine IP von seinem Provider zugeordnet.
M.W. ist diese bei Einwahl ins Netz bei den gängigen Anbietern immer eindeutig.
Kunde und jeweils zugeornete IP werden in Logfiles gespeichert (Verkehrdaten).

Wenn diese Daten nicht manipuliert etc. sind, kann daraufhin verurteilt werden.
Stell dir vor hier schreibt jemand Beiträge mit strafrechtlichen Inhalt.
Daraufhin kann der Betreiber des Nittaya gerichtlich zur Herausgabe der IP des Autors aufgefordert werden, um diesen ausfindig zu machen.
Wäre das für dich etwa nicht OK?

Wer also glaubt im Internet anonym zu sein, der glaubt auch an den Weihnachtsmann :p
 
andydendy

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Wer also glaubt im Internet anonym zu sein, der glaubt auch an den Weihnachtsmann

Nee dem ist nicht zu helfen.
 
Conrad

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Wer also glaubt im Internet anonym zu sein, der glaubt auch an den Weihnachtsmann

Nee dem ist nicht zu helfen.
Du weißt es, aber weiß es auch Dein 12jähriger Sohn/Tochter, die sich oben gerade "Star Trek Next Generation" runterladen ?:nixweiss:
 
Hans.K

Hans.K

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Das Herunterladen von Musiktiteln oder Filmen aus Tauschbörsen im Internet ist fast immer illegal. Ausnahmen stellen nur Songs und Filme dar, die jeder vervielfältigen darf – beim Löwenanteil der getauschten Musik oder Filmen ist das aber nicht der Fall.

Bei Online-Tauschbörsen ist diese Voraussetzung meist gegeben. Beim sogenannten Filesharing über die Tauschbörsen vernetzt eine Software den Bestand an Musiktiteln oder Filmen auf den Festplatten aller Börsennutzer und macht sie herunterladbar. Dadurch wird ein Nutzer, der etwas herunterlädt, in aller Regel automatisch auch zum Anbiete für andere Nutzer.Inzwischen geht der Gesetzgeber immer davon aus, dass über Tauschbörsen bezogene Dateien stets als offensichtlich rechtswidrig hergestellte Dateien gelten müssen.“ Kurz: Das Nutzen ist illegal.
 
andydendy

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Rellingen/Bangkok
So nun gehöre ich auch zum Kreis, aber wir hören keine Musik aus dem Internet.

Guten Tag,

in obiger Angelegenheit zeigen wir die anwaltliche Vertretung und Interessenwahrung der Firma Videorama GmbH,
Munchener Str. 63, 45145 Essen, an.

Gegenstand unserer Beauftragung ist eine von Ihrem Internetanschluss aus im sogenannten Peer-to-Peer-Netzwerk
begangene Urheberrechtsverletzung an Werken unseres Mandanten. Unser Mandant ist Inhaber der ausschliesslichen
Nutzungs- und Verwertungsrechte im Sinne der §§ 15ff UrhG bzw. § 31 UrhG an diesen Werken, bei denen es sich um
geschutzte Werke nach § 2 Abs 1 Nr. 1 UrhG handelt.

Durch das Herunterladen urherberrechtlich geschutzer Werke haben sie sich laut § 106 Abs 1 UrhG i.V. mit
§§ 15,17,19 Abs. 2 pp UrhG nachweislich strafbar gemacht.
Bei ihrem Internetanschluss sind mehrere Downloads von musikalischen Werken dokumentiert worden.

Aufgrund dieser Daten wurde bei der zustandigen Staatsanwaltschaft am Firmensitz unseres Mandanten Strafanzeige
gegen Sie gestellt.

Aktenzeichen: 230 Js 413/10 Sta Stuttgart

Ihre IP Adresse zum Tatzeitpunkt: 84.190.31.155

Illegal heruntergeladene musikalische Stucke (mp3): 13

Illegal hochgeladene musikalische Stucke (mp3): 21

Wie Sie vielleicht schon aus den Medien mitbekommen haben, werden heutzutage Urheberrechtverletzungen
erfolgreich vor Gerichten verteidigt, was in der Regel zu einer hohen Geldstrafe sowie Gerichtskosten fuhrt.
Link: Urheberrecht: Magdeburger muss 3000 Euro Schadensersatz zahlen

Genau aus diesem Grund unterbreitet unsere Kanzlei ihnen nun folgendes Angebot:
Um weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und anderen offiziellen Unannehmlichkeiten wie Hausdurchsuchungen,
Gerichtsterminen aus dem Weg zu gehen, gestatten wir ihnen den Schadensersatzanspruch unseres Mandanten
aussergerichtlich zu loesen.
Wir bitten Sie deshalb den Schadensersatzanspruch von 100 Euro bis zum 22.10.2010 sicher und unkompliziert
mit einer UKASH-Karte zu bezahlen. Eine Ukash ist die sicherste Bezahlmethode im Internet und
fur Jedermann anonym an Tankstellen, Kiosken etc. zu erwerben.
Weitere Informationen zum Ukash-Verfahren erhalten Sie unter: http://www.ukash.com/de
Senden Sie uns den 19-stelligen Pin-Code der 100 Euro Ukash an folgende E-Mailadresse zahlung@ra-giese.info

* alternativ konnen Sie auch mit Paysafecard zahlen
Link: http://www.paysafecard.com/de

Geben Sie bei Ihre Zahlung bitte ihr Aktenzeichen an!

Sollten sie diesen Bezahlvorgang ablehnen bzw. wir bis zur angesetzten Frist keinen 19- stelligen
Ukash PIN-Code im Wert von 100 Euro erhalten haben(oder gleichwertiges Paysafecard Coupon), wird der Schadensersatzanspruch offiziell
aufrecht erhalten und das Ermittlungsverfahren mit allen Konsequenzen wird eingeleitet. Sie erhalten
dieses Schreiben daraufhin nochmals auf dem normalen Postweg.

Hochachtungsvoll,
Rechtsanwalt Florian Giese
 
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antibes

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Und was machst du jetzt? Zahlst du freiwillig um weiteren Ärger zu vermeiden? :confused:
 
phi mee

phi mee

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Einmal kurz gegoogelt und schon finden siche die entsprechenden Hiniweise:

Falsche E-Mails im Namen der Firma Videorama GmbH im Umlauf - Betreff: Ermittlungsverfahren gegen Sie.


Videorama ist im übrigen ein Unternehmen das Pornofilme produziert und verleiht.
Wenn, dann hättest du dir sicher keine Musikstücke runtergeladen. :biggrin:

Geht der Branche nicht mehr so besonders, da reichlich kostenloses im Net angeboten wird. Wobei ja noch nicht feststeht ob das Unternehmen mit drin steckt oder auch nur deren Name missbtraucht wurde. In diesem Falle sollte es besonders in deren Interesse liegen dagegen vorzugehen.

Hatte mal beruflich ein dubiosen Schreiben mit einer ausländischen Bank als Hintergrund. Habe die Bank kontaktiert und die Mail weitergeleitet. Bekam kurzfristig Antwort von deren Rechtsabteilung mit einem Dank und der Bitte die Angelegenheit nicht weiter zu beachten, man würde seitens der Bank weitere Schritte einleiten.



:bye: phi mee
 
Lukchang

Lukchang

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Moin-Moin!

Schau mal bei dem ECHTEN >>ra-giese.de<< nach DER ist genervt über die Spam-Mails in seinem Namen!

>>>Hinweis und Mitteilung vom 21.10.2010 - 9:20 Uhr
Rechtsanwalt Florian Giese ist nicht Urheber von betrügerischen E-Mails mit dem Betreff "Ermittlungsverfahren gegen Sie". Hierbei handelt es sich um Spam-Mails von Betrügern.

Der Sachverhalt ist hier bekannt und Beweismittel sind ausreichend vorhanden. Bitte sehen Sie von Telefonanrufen und E-Mails ab und lesen Sie zunächst diese Mitteilung. Ich danke für Ihr Verständnis.

Update vom 21.10.2010: Die Betrüger versenden nunmehr Spam-Mails mit dem Betreff "Ermittlungsverfahren gegen Sie" unter Verwendung der Domain "ra-giese.info". Diese identischen Mails sind ebenfalls gegenstandslos und brauchen von Ihnen nicht beachtet zur werden. Ein Sperrungs-/Löschungshinweis für diese Domain ist gegenüber dem Provider ausgesprochen worden.
<<<

Also NICHT antworten, ignorieren!

Bei solchem Müll eigentlich nicht antworten (dann wissen die die haben ne echte Mailadresse!) gegebenenfalls mit Verweis auf Rechtsschutzversicherung, sehe Ihrer Klage gelassen entgegen, und bei weiteren Drohungen Anzeige und Berechnung von eigenem Arbeitsaufwand in Höhe von Euro 120.- pro Stunde ankündigen!

Nie wieder was gehört von solchen Scheissern!

Lukchang

>>> ach ja Kopie des Vorgangs an die zitierte Staatsanwaltschaft senden die werden dann gern selber tätig gegen den Urheber !!! <<<
 
K

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Frage: Ich habe auch Musikstuecke runtergeladen.Lebe in LOS,habe in D keine Adresse.
Wie sieht es denn da aus??Bekomme ich auch in LOS eine Anzeige??Oder kann ich ohne
Gefahr alles Herunterladen??
PETER
 
Thema:

Illegale Downloads-Kostenfalle !

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