Ich kapier‘s nicht mehr

Diskutiere Ich kapier‘s nicht mehr im Ehe & Familie Forum im Bereich Thailand Forum; Ich auch nicht, wobei es einer vernünftigen Ansicht schon sehr nahe kommt, wenn man den ´Isaan´ weg lässt, wie allerdings bereits erwähnt wurde...
K

Kali

Gast
Ich könnte mir nicht vorstellen ein dummes Isaanmaedel zu heiraten, das hier mit der Erwartung antanzt, das Geld in D waechst auf dem Baum.
Ich auch nicht, wobei es einer vernünftigen Ansicht schon sehr nahe kommt, wenn man den ´Isaan´ weg lässt, wie allerdings bereits erwähnt wurde.
Doch auch wenn ´man´ es sich nicht vorstellen kann, um mal die verallgemeinernde Form zu wählen, gibt es durchaus Dinge im Leben eines jeden einzelnen, die seine bisherige Vorstellungskraft sprengen, odda ? ;-D

Nun lese ich allerdings auch Grundsätzliches bezüglich harter Bandagen und vor die Tür zu stellender Koffer heraus. Manchmal weiß man vor lauter ´Koffervordietürstellen´ allerdings schon gar nicht mehr so recht, wessen Koffer derzeit eigentlich draußen stehen. :lol:

Die Crux scheint mir die (mangelnde) Fähigkeit zu sein, solche Erwartungshaltung zu problematisieren, wobei ich diesen Mangel nicht einseitig auf die beschränkt wissen möchte, die solche Erwartungshaltung verinnerlicht haben. Erwartungshaltung wird von irgendjemandem oder irgendwas provoziert, oft auch von denen, die als Farang in Thailand den (An-)schein erwecken, dass das Geld in Farangien in der Tat auf den Bäumen wachsen würde. Dazu kommt die Propaganda, die in Thailand daselbst betrieben wird, von Nachbarinnen, Freundinnen, Verwandten, von denen, die bereits selbst in irgendeiner Form abgeerntet haben - oder zumindest davon träumen. Verbunden mit der - gar nicht so dummen - Intention, erst einmal einen Status Quo, also den des Verheiratetseins zu schaffen, um dann so nach und nach den
entsprechenden Forderungskatalog zu präsentieren.
Umso größer dann natürlich die Enttäuschung, dass eigentlich bereits Schluss is´ mit lustich, da die Realität bei den meisten eben anders aus sieht.

Dem ist sich zu stellen, auf eine individuell behutsame Art, ungeachtet vielleicht noch der besonderen Empfindlichkeiten der angeheirateten südostasiatischen Ehehälfte. Auch Konsequenz ist angesagt, wenn auch nicht auf die mitunter gewohnt bewährte Holzhammermethode, mit der man vielleicht einen amerikanischen Manager in die Knie zwingen könnte. Da ist Sensibilität gefragt, Einfühlungsvermögen, Abpassen des richtigen Augenblickes, Geduld und nochmals Geduld.
Jede Beziehung erfordert aufgrund ihrer Einzigartigkeit auch ihre besondere Strategie. Darum meine bescheidene Meinung, dass es nur ein Vorteil sein kann, wenn man(n) Interesse für die Geschichte seiner Angeheirateten nicht nur heuchelt, sondern tatsächlich zeigt. Kein sozialpädagogisches Plattmachen seines Gegenübers, sondern feinfühlige Darlegung der allgemeinen und finanziellen Situation, möglichst untermauert durch ihre eigenen Erfahrung wie Einteilung selbst verdienten oder erhaltenen Geldes, auf jeden Fall unmissverständliche Klarlegung der eigenen pekuniären und emotionalen Grenzen.

Ein manchmal schwieriges Unterfangen, weil anscheinend wirklich einige mit einer knallharten Gefühlskanone arbeiten, wie tagelangem Schmollen, Liebes- und Beischlafentzug bis hin zur Androhung, das magere Salär durch eigenes (An)Schaffen aufbessern zu wollen.

Meine eigene Erfahrung ist sicherlich kein allgemeingültiges Rezept. Zunächst hatte ich mich mit Suays Hilfe eingehend mit ihrer Geschichte und ihren Lebensgewohnheiten in Thailand auseinandergesetzt, wir hatten in wer weiß wie vielen ´Brainstormings´ ihre und meine Erwartungen abgeklopft, nicht in einem strukturierten Rahmen, sondern mit viel Humor und Sanuk gewürzt. Wenn ihr ein Thema unangenehm war, haben wir es erst einmal zurückgestellt, entweder kam sie ein paar Tage später selbst damit raus, oder ich hatte es noch einmal vorsichtig angesprochen. Und alles, ohne sie unter Druck zu setzen oder vor anderen bloß zu stellen, weil Vertrauen ihre wohl größte Erwartung an mich war.
Natürlich hat auch sie noch ihren Traum, dass wir evtl. später gemeinsam in einem kleinen Häuschen in Thailand zumindest eine Zeit lang im Jahr leben können, wobei sie auch an eine zukünftige ´Heimat´ für ihre Tochter und den für Ende Januar zu erwartenden Enkelsohn denkt. Das deckt sich allerdings auch mit meinen Vorstellungen und unseren finanziellen Möglichkeiten, und wird mit Sicherheit innerhalb der nächsten vier Jahre realisiert werden können.

Ich hatte allerdings auch mal mit massivem Druck gearbeitet, als diese sporadische Sauferei kein Ende nehmen wollte. Noch vor unserer Hochzeit hatte ich sie vor die Alternative gestellt: Ich oder der Sprit. Nun, ich war ihr wohl wichtiger. :cool:

Ansonsten wären es in der Tat ihre Koffer gewesen, die vor der Tür gestanden hätten, auch, wenn ich gelitten und sie sehr vermisst hätte. Bei aller Zuneigung und Liebe zu ihr bin ich nicht bereit, meine eigenen Grenzen über Gebühr zu strapazieren.


Anm:
Komme gerade nach Hause - meine Jattin leicht ziemlich betüddelt im Bett. Das letzte Mal vor vier Monaten anlässlich eines Geburtstages.
Nun, mit diesen Zeitabständen kann ich leben...
´pi: mai, oder auf neudeutsch ´Neujährchen´ mit Freundinnen, oder so...
 
Dieter1

Dieter1

Senior Member
Dabei seit
10.08.2004
Beiträge
37.525
Reaktion erhalten
2.872
Ort
Bangkok / Ban Krut
Kali,

Deinem hervorragenden Post stimme ich voll zu.

Meine Sichtweise Thai / Deutscher Beziehungen ist selbstverstaendlich stark durch meine subjektiven und keinesfalls repraesentativen Erfahrungen als Partner einer mir finanziell weit ueberlegenen Thailaenderin gepraegt, die mit Deutschland schon eine zweite Heimat hatte, bevor ich sie kennenlernte.

Gruss Dieter
 
wingman

wingman

Senior Member
Dabei seit
30.11.2004
Beiträge
14.118
Reaktion erhalten
267
Ort
Natakwan
Lieber Kali,
dein Posting spricht mir so richtig aus der Seele und in einigen Passagen finde ich meine Kleine und mich wieder. Nur beim Thema Alkohol nicht da meine nicht trinkt (Gott sei es gelobt). Mit den Holzhammermethoden würde ich bei ihr nicht viel erreichen. Die asiatische Empfindsamkeit habe ich schon zu spüren bekommen und an einem meiner 54 Tage im Isaan dachte ich wirklich sie wirft mich aus ihrem Haus, sie tat es nicht und so sind wir noch beisammen. Wir rauften uns zusammen und zur Zeit ist unser Beziehungsschiff nicht auf Schlagseite. Auch die Geldprobleme habe ich grösstenteils verstanden hätte sie sich gleich mir anvertraut wäre manches sehr viel einfacher gewesen, so versucht ihre Familie den Farang herauszuhalten bis eben nix mehr geht.
Ich denke es ist am werden und niemand stellt bei uns des anderen Koffer vor die Tür. Brachialmethoden bringen gar nichts nur viel Geduld etwas das asiatische Wesen zu verstehen und sich mit ihr auseinanderzusetzen. Lange auf meine Kleine einzureden überfordert sie und sie wird mürrisch. Etwas Geduld entspannt die Lage und man kann die Sache angehen......
 
U

UAL

Senior Member
Dabei seit
23.08.2003
Beiträge
8.224
Reaktion erhalten
22
Ort
LOTTE
Da das Thema Geld, Hausneubau... erst nach der Hochzeit angeschnitten wurde, denke ich dass der Wunsch und Gedanke latent schon vorhanden war. :round:

Erwartungshaltung und Erwartung der sicherlich involvierten Familie gingen den Bach runter und masslose Enttäuschung machte sich breit. Wer weis, welche Erwartungen in der Familie hersch(t)en und geschürt worden sind bei der Ausssicht einen "reichen" Farang zu ehelichen.

Vielleicht auch ein bischen Taktik, das alles erst nach der Ehelichung anzuspechen, denn nun war ja mal eine Basis da...

Nun droht der "Kleinen" allerdings der Gesichtsverlust vor der Familie, wenn khun Farang nicht zahlt und nicht will - wie soll sie das verkaufen?

Wie schon angesprochen, müsst ihr erstmal wieder eine Basis finden, miteinander zu reden und eure Standpunkte klarmachen. Die Bestrafung, ins Zimmer zu rennen und dichtzumachen kann eine solche Basis nicht sein. Sie muss auch sehen, wo die Grenzen sind - so ist das ein Ausgrenzen des Themas, nach dem Moto "gibst du nicht nach, entziehe ich mich dir" :ohoh:

So geht das nicht! Das muss ihr verständlich gemacht werden, will sie es nicht verstehen sehe ich auch keine Grundlage einer Ehe mehr. Ich will nicht den Teufel an die Wand malen, aber wenn Du nachgeben solltest und das Haus finanzierst -obwohl Du nicht willst- wird das nicht die letzte Forderung bzw. Erwartung hinsichtlich Sponsorings gewesen sein, es wird eine Spirale... :fertig:

Setzt euch, wie gesagt, zusammen, redet miteinander und nicht gegeneinander, seht zu, dass ihr eine Annäherung erreicht.

Das mit dem Urlaub, mmhh weis nicht, ob ich sie allein losschicken würde...ich weis es wirklich nicht. Vielleicht ist es gut, dass sie wieder Heimatluft schnuppern kann, vielleicht ist sie allein aber auch zu sehr den Verwandten ausgesetzt. Zusammen kommt da mehr Halt auf, unter der Voraussetzung, dass ihr den gleichen Kurs steuert...

Geht ihr unversöhnlich bei dem Thema dorthin, bist Du der Kiniau und nicht wohlgelitten...

Also, erstmal zusammensetzen und eine Annäherung schaffen, dann klaptt´s auch mit dem Urlaub :super:

Ich wünsche euch eine gute, harmonische Zukunt :-)
 
M

martinus

Senior Member
Dabei seit
25.06.2003
Beiträge
2.956
Reaktion erhalten
0
@ jerry

Recht interessant, wie sich die Geschichten wiederholen. :-(
Der Wunsch mit dem Haus bestand meines Erachtens schon lange. Ausgesucht als potentieller Sponsor wurdest nun leider du.

Auch der Manipulierungsversuch des ewigen Weglaufens oder das Verschwinden in ein anderes Zimmer ist mir kein unbekanntes Benehmen.
Sie reden sich dann ein, daß sie vor dem Krokodil wegliefen und dem Tiger begegnet sind. (= Vor Regen in die Traufe kamen).

Obwohl ich fast 5 Jahre verheiratet bin und meine Frau und ich uns schon 6 Jahre schon genau kennen, versucht sie es immer wieder.
Die Redeversuche enden in neuen Manipulationsversuchen ihrerseits und in ständigen Wiederholungen der Fakten meinerseits (thail. Abiturienten diskutieren eben auch gerne, auch wenn es eigentlich nichts zu diskutieren gibt).

Das ganze kinderhafte Denken, Herumgezicke oder Manipulierungsversuche (entweder oder - du liebst mich nicht, wenn...) helfen nichts für die Beziehung, sind eher sogar schädlicher Natur.
Einzig und allein die Einsicht aufgrund der Offenlegung von Fakten (= Einnahmen und Ausgaben) helfen hier weiter!
Manche haben z.B. die seltsame Angewohnheit, nach Aufbrauchen der mitgenommenen 150,-- Euro zum Einkauf im Asiengeschäft am Ende zu fragen: Wo ist der Rest?
Antwort: 300 - 300 = 0
Frage: Warum ist nichts mehr übrig? In Thailand kostet das nur .... Baht.

Und da haben wir den Salat, in Wahrheit hat die Frau nicht kapiert, daß wir Euros verdienen und Euros ausgeben und nicht ihre im Kopf rumspukenden Baht.

Martin
 
J

jerry

Senior Member
Themenstarter
Dabei seit
24.03.2005
Beiträge
100
Reaktion erhalten
0
@Kali
Echt guter Beitrag, dem stimme ich voll und ganz zu. Aber um die Klarheit schaffenden Brainstormings durchzuführen brauchst Du jemanden der auch reden kann. Und das scheint wirklich die Crux bei mir zu sein, denn Madame ist absolut unfähig dazu über etwas zu reden. Sie hatte in der Vergangenheit schon einige Aktionen, bei der mir hier sicherlich 95% der Member recht gegeben hätten wenn ich sie postwendend zurückgeschickt hätte. Aber ich hab es dabei bewenden lassen und hab ihr zu verstehen gegeben, dass sie mit mir über alles reden kann ohne dass ich ihr den Kopf abreißen werde.

Dass ich als Familiensponsor ausgesucht wurde war mir schon bewusst. Sie hat eigentlich nie einen Hehl daraus gemacht, dass ihr das Wohlergehen ihrer Mutter sehr am Herzen liegt (der Rest der Familie sei jedoch für sich selbst zuständig). Das war auch etwas mit dem ich gut leben konnte. Aber selbst dem dümmsten Bauern ist klar, dass die Welt nicht an einem Tag erbaut wurde; also sollte sie auch wissen, dass man nicht erwarten kann innerhalb eines Jahres das komplette TH Heimatgefilde sanieren zu können; denn von step by step war nie die Rede, es musste alles sofort sein.

Ansonsten kann ich den Titel des Threads nur nochmal wiederholen.

Samstag: komme aus der Firma und werde von einer freudestrahlenden Frau begrüßt, als wenn nichts gewesen wäre. Mein Einwand, dass das so nicht geht und wir darüber reden müssen was passiert ist, verursachte wieder Funkstille und bekanntes Prozedere.

Sonntag: alle Versuche sie zum reden zu bringen scheitern an einer Mauer des Schweigens. Einwände wie, dass unsere Ehe kaputt geht und sie nichts sagend da sitzt, brachten auch nichts außer einen gelegentlichen Tränenfluß.
Bis zum Abend hatte sie sich dann zu einem ‚Entschuldigung‘ durchgerungen. Dass ich danach nicht freudestrahlend hochgesprungen bin hat schon wieder für Mißstimmung gesorgt. Wobei dann mein wiederholter Einwand, dass es damit nicht abgetan sein kann und wir über das Problem reden müssen, wieder einen Rückzug ihrerseits verursachte (mit dem Kommentar dass ich Ding-Dong wäre) und sie die Nacht auf dem Sofa verbrachte.

Vielleicht hätte ich es am Samstag dabei bewenden sein lassen und gute Mine zum bösen Spiel machen und es mit dem eitlen Sonnenschein hinnehmen sollen. Vielleicht hätte ich auch am Sonntag nach der Entschuldigung zufrieden sein sollen. Ich hab schon soviel darüber nachgedacht, zuviel.
Ich schätze mal, dass es das dann gewesen sein dürfte; ich sehe mich im Moment in einer ausweglosen Situation um diese Beziehung nochmals in richtige Bahnen zu kriegen und ehrlich gesagt sind meine Gefühle für sie mittlerweile auf einem Null-Pegel angelangt.
 
Khun_MAC

Khun_MAC

Senior Member
Dabei seit
20.06.2005
Beiträge
1.206
Reaktion erhalten
26
Ort
Chiang Mai
martinus" schrieb:
...
Auch der Manipulierungsversuch des ewigen Weglaufens oder das Verschwinden in ein anderes Zimmer ist mir kein unbekanntes Benehmen.

Obwohl ich fast 5 Jahre verheiratet bin und meine Frau und ich uns schon 6 Jahre schon genau kennen, versucht sie es immer wieder.
(Thail. Abiturienten diskutieren eben auch gerne).

Das ganze kinderhafte Denken und Herumgezicke.
In Wahrheit hat die Frau nicht kapiert, daß wir Euros verdienen und Euros ausgeben und nicht ihre im Kopf rumspukenden Baht.
Also, meine "Liebling Frau" = Partnerin (+ Eheweib ;-D ) ist KEINE "thail.Abiturientin"
und hat eigentlich "nur" die Grundschule.
Vielleicht ist sie gerade deshalb NICHT sooo blöd :aetsch:

m.f.G. :computer: Khun_MAC
 
U

UweFFM

Senior Member
Dabei seit
06.08.2003
Beiträge
2.041
Reaktion erhalten
52
Ort
Frankfurt
Als Nur-Urlauber habe ich mal ne Frage:
Irgendwie hatte ich oft das Gefühl führen zu müssen. Auf die Frage: Was machen wir heute? kam meist nix.
Brachte ich aber einen Vorschlag konnte ich an der Reaktion erkennen wie "Sie" jeweils dazu steht.
Hast du schon versucht ihr eine dir genehme Lösung zu präsentieren? Z.B. ne Weile sparen, Arbeit für sie suchen und dann nochmal über das Haus reden?
Viel Erfolg Uwe
 
Ralf_aus_Do

Ralf_aus_Do

Senior Member
Dabei seit
11.01.2005
Beiträge
3.787
Reaktion erhalten
1
Ort
Immer JWD ...
:bravo: Kali,

dennoch einige Anmerkungen von meiner Seite - oder mal ein hineinversetzen in ein Isaanmädel, möglicherweise (und hier erröten wir pflichtgemäß) einem so ganz und gar nicht mehr jungfräulichen als quasi gründlich deflorierten. Fairerweise habe ich die wenigen worte die ich tauschte mit Fettdruck und Durchstreichen kenntlich gemacht:

Kali" schrieb:
Die Crux scheint mir die (mangelnde) Fähigkeit zu sein, solche Erwartungshaltung zu problematisieren, wobei ich diesen Mangel nicht einseitig auf die beschränkt wissen möchte, die solche Erwartungshaltung verinnerlicht haben. Erwartungshaltung wird von irgendjemandem oder irgendwas provoziert, oft auch von denen, die als Bargirl in Thailand den (An-)schein erwecken, dass eine Frau aus Thailand immer zu Hemmungslosigkeit im Bett neigt. Dazu kommt die Propaganda, die in Deutschland daselbst betrieben wird, von Arbeitskollegen, Kegelbrüdern, Tresenbekanntschaften, von denen, die bereits selbst in irgendeiner Form für günstigen Sex nach Südostasien gejettet sind - oder zumindest davon träumen. Verbunden mit der - gar nicht so dummen - Intention, erst einmal einen Status Quo, also den des Verheiratetseins zu schaffen, um dann so nach und nach den
entsprechenden Forderungskatalog zu präsentieren.
Umso größer dann natürlich die Enttäuschung, dass eigentlich bereits Schluss is´ mit lustich, da die Realität bei den meisten eben anders aus sieht.

Dem ist sich zu stellen, auf eine individuell behutsame Art, ungeachtet vielleicht noch der besonderen Empfindlichkeiten der angeheirateten südostasiatischen Ehehälfte. Auch Konsequenz ist angesagt, wenn auch nicht auf die mitunter gewohnt bewährte Holzhammermethode, mit der man vielleicht einen amerikanischen Manager in die Knie zwingen könnte. Da ist Sensibilität gefragt, Einfühlungsvermögen, Abpassen des richtigen Augenblickes, Geduld und nochmals Geduld.
Jede Beziehung erfordert aufgrund ihrer Einzigartigkeit auch ihre besondere Strategie. Darum meine bescheidene Meinung, dass es nur ein Vorteil sein kann, wenn man(n) Interesse für die Geschichte seines Angeheirateten nicht nur heuchelt, sondern tatsächlich zeigt. Kein sozialpädagogisches Plattmachen seines Gegenübers, sondern feinfühlige Darlegung dessen, was man sich auch aus sexueller Hinsicht unter einer Beziehung vorstellt , möglichst untermauert durch ihre eigenen Erfahrung wie dem Schildern dessen was man selbst für befriedigend hält, auf jeden Fall unmissverständliche Klarlegung der eigenen [s:a68c9d2b6d]pekuniären und [/s:a68c9d2b6d] emotionalen Grenzen.

Ein manchmal schwieriges Unterfangen, weil anscheinend wirklich einige mit einer knallharten Abschiebedrohung arbeiten. Auch handfeste Übergriffe wie allabendliche Kneipenbesuche mit anschließender Vergewaltigung im stark alkoholisierten Zustand tragen in Ausnahmefällen zum zügigen Ende einer ohnehin zum Scheitern verurteilten Partnerschaft bei.
Auch diese auf den 'Blick vom anderen Ufer' umgeschriebene Darstellung ist gewiß nichts allgemeingültiges, sie bezog sich auch auf keinen Fall auf irgendwelche Boardmember. Allerdings wollte ich alle dazu veranlassen mal darüber nachzudenken ob 'falsche Erwartungshaltung' nicht eine wechselseitige Erscheinung vieler thai-deutscher Beziehungen ist.
 
K

Kali

Gast
Ralf_aus_Do" schrieb:
...ob ´falsche Erwartungshaltung´ nicht eine wechselseitige Erscheinung vieler thai-deutscher Beziehungen ist.
Womit sich der Kreis geschlossem hätte, du alter Kreisschließer, du :wink:
 
Wittayu

Wittayu

Senior Member
Dabei seit
28.05.2002
Beiträge
717
Reaktion erhalten
1
Ort
Glashütten im Taunus
Warum wird immer wieder probiert alles zu hinterfragen, genaustens zu sezieren und zu analysieren. Unsere lieben Thaifrauen sind aufgrund ihres kulturellen Hintergrunds nicht dazu gestrickt gleich alles auszudiskutieren um auf einen Konsens zu kommen. Es geht uns zwar gewaltig gegen den Strich, aber es ist nun meist so.

Also was tun sprach Zeus ..... was wuerde man in Thailand tun oder was wuerde SIE im umgekehrten Fall tun und wie verhaelt sie sich derzeit ??? Darauf kann es eigentlich nur eine Antwort geben, man(n) sollte (muss) es aussitzen. Auch wenn es etwas machohaft klingt, man(n) sitzt auch hier am laengeren Hebel. Denn, machen wir uns mal nix vor, wenn das ganze was Erwartungshaltung, Verhalten, gegenseitige Anpassung etc. nur eine Einbahnstrasse und immer nur der Farang-Saami der Nachgebende ist, wird es letztendlich nicht der letzte Versuch sein ihr Anliegen auf diese Art und Weise durchzusetzen.

Also, gute Miene zu boesem Spiel machen, das ganze Aussitzen und wenn sie zugaenglich ist fuer klaere Verhaeltnisse sorgen. Alternativen gibt es nicht viele, ein Dasein als willenloser Liebeskasper der zahlt wenn sie zickt, oder das beruehmte Loch des Maurers, wenn kein Konsens erreicht werden kann.

Wenn ihr etwas an Eurer Ehe liegt, echte Zuneigung bereits nach zwei Monaten vorhanden ist und die Motive fuer das Zusammensein und -bleiben ausserhalb der o.g. Einbahnstrasse ist, dann wird sie auf Dich zukommen.

Viel Erfolg und starke Nerven ....

Gruss, :wink:
Wittayu
 
walt.

walt.

Senior Member
Dabei seit
22.11.2003
Beiträge
237
Reaktion erhalten
3
Hallo,
meine Thaifrau hat sich unmittelbar, nachdem wir ausgewandert waren, von mir getrennt. Immerhin hatte ich sie in 4 Jahren Ehe unterstuetzt, deutsch gut zu lernen, den deutschen Fuehrerschein zu machen, Aushilfsjobs zu erhalten. Ihr Erspartes wurde letztlich von der Familie verschlungen. Ein vor drei Jahren mit meinem Geld fuer spaetere eigene Wohnzwecke gekauftes Grundstueck wurde von vorneherein als Familienbesitz betrachtet. Ungeachtet meiner finanziellen Unterstuetzung ( 250 Euro monatlich ) der langjaehrigen Schulausbildung beider Toechter, ungeachtet meines sonstigen Engagements feindete meine Frau mich zuletzt nur noch an, ich haette bei der Hochzeit nichts an die Eltern gegeben, zuwenig an die Toechter bezahlt, ihrer Schwester keine 500 000 Baht geliehen,
ich sei einfach ein A...
Nach der Auswanderung habe ich mich staerker auf meine EIGENEN Interessen besonnen und bin jetzt eher froh, ALLEIN in Pattaya zu leben.
Jeder hat die Moeglichkeit zu lernen, auch aus den Buechern von Dr. Labudda ueber thaideutsche Beziehungen, auch aus den postings in diesem thread, auch von den Erfahrungen eines Otto - Nongkhai beispielsweise. Rueckschluesse, was in einer thaideutschen Beziehung geht und was nicht geht, kann dann ein jeder fuer sich selbst ziehen. Es koennte sein, dass Jerry und andere SICH SELBST letztlich etwas Gutes tun, wenn sie solche Beziehungen besser frueher als spaeter beenden...
Gruesse
 
G

gregor200

Senior Member
Dabei seit
13.01.2005
Beiträge
945
Reaktion erhalten
1
Ort
Langenargen
Ich habe meiner Mia Noi auch ein Haus und Auto finanziert. Zugegeben, es ist sehr schön geworden und der Familiensitz, sodaß sich dort am Wochenende alle Geschwister treffen.
Aber ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie ihre Schwester bereits als Miteigentümerin eingetragen war und sich bei der Bank ein Darlehen besorgen wollte.

Grundsätzlich muß man jedes Investment in Thailand als Schenkung betrachten, man darf es nie als Darlehen sehen und etwa Gegenwert dafür erwarten. Thailänder denken generell kurzfristig, sie können auch finanziell nicht kalkulieren und ist das Vermögen verspielt, so ist es halt Schicksal.

Das Einzige, was für eine Thai wichtig ist, ist, nicht das Gesicht zu verlieren, und so konnte ich mit meiner MiaNoi nur damit argumentieren, daß der eifersüchtige Nachbar von nebenan nur darauf wartet, daß die Bank ihr schönes Haus versteigert, er bei der Bank bereits eine Option darauf abgegeben hat und nur darauf wartet, daß sie eines Tages wieder in ihrem Bretterhäuschen sitzt, und er aus dem neuen Haus dann auf sie heruntersehen kann....

Ich denke, das hat sie dann verstanden, sie hat dann gleich mit ihrer Mutter telefoniert. Thais wollen doch alle smart sein.
 
G

Gramol

Senior Member
Dabei seit
08.12.2004
Beiträge
250
Reaktion erhalten
1
Ort
Berlin
Also, gute Miene zu boesem Spiel machen, das ganze Aussitzen und wenn sie zugaenglich ist fuer klaere Verhaeltnisse sorgen.
Ich könnte soetwas nicht aussitzen. Wohlmöglich mehrere Tage kein Wort miteinander sprechen? Einer schläft auf dem Sofa? Never...
Für mich sind in einer Partnerschaft eine gemeinsame Kommunikation ( was neben gemeinsamen sprachlichen Mitteln auch eine gemeinsame Basis voraussetzt) und gegenseitiger Respekt absolute Voraussetzungen.
Diese bekannten Versuche "emotionaler Erpressung" sind ein extremer Ausdruck eines (gegenseitigen) Umganges, der beides vermissen läßt.
Ich stimme Kali zu, man sollte behutsam und sensibel versuchen, seinen Standpunkt darzulegen und um Verständnis werden.
Das setzt allerdings voraus, dass überhaupt Interesse daran besteht zu erfahren, warum kein Haus gebaut werden soll...und dass nicht die "Verweigerung dieses Herzenswunsches" bereits alle Ohren verstopft hat....
Meine Freundin ( Thai ) ist da pragmatischer: Sag einfach, in einem Jahr kann man vielleicht ein Haus bauen, das ist kein Nein, und er hat erst einmal seine Ruhe ;-D
 
Wittayu

Wittayu

Senior Member
Dabei seit
28.05.2002
Beiträge
717
Reaktion erhalten
1
Ort
Glashütten im Taunus
Hmm, wie ich hier sehe gibt es wohl mehrere Fraktionen:

1. Der Liebeskasper
Er kennt die Bedürfnisse seiner Frau und auch die ihrer Familie. Wünsche werden gnadenlos erfüllt und wenn es mal schwerfällt helfen tränengeflutete Mandelaugen das Murren zu unterdrücken. Bei harten Fällen hilft auch mal ein Nachmittag schmollen, bis er weich wird. Sie ist sich ihrer Position bewusst und weiss ihn gezielt ihren Zwecken zu steuern. Er ist beliebig austauschbar, wenn nicht mehr effizient bzw. flüssig.

2. Der Thaifrauenversteher
Er redet im Konfliktfall mit Engelszungen auf sie ein, damit die Wand, wohinter sie sich versteckt immer dicker wird. Man meint alles ausdiskutieren zu können und zu müssen, obwohl man damit meist den Konflikt noch ausweitet. Gesichtswahrung seiner Frau ist ihm wichtig, sein eigenes Gesicht und sein Stolz spielen nur eine untergeordnete Rolle.

3. Der Hardliner
Ist durch etwas tieferen Einblick in die Kultur seiner Ehefrau und Anspruchsdenken immun gegen solche zielorientiertes Verhalten. Man sitzt es aus, ist sich seiner Position als Geber bewusst und weiss es einzusetzen. Wenn sie sich damit arrangieren kann und er seine Vorzüge geschickt dosieren kann eine durchaus gute Konstellation.

4. .......
(bitte fortsetzen)

Diese sogenannten Schubladen sind nicht vollständig und sicherlich gibt es noch etliche weitere und auch Mischvarianten. Ich möchte damit auch kein Kliescheedenken forcieren. Ergänzungen sind ausdrücklich erwünscht.


Aber machen wir uns mal nix vor, bei den meisten unserer Ehefrauen (meine eingeschlossen) ist es halt mal so, dass es sich um "SecondHand-Frauen" (sorry, böses Wort) handelt, also Frauen, die auf dem thailändischen Heiratsmarkt durch Alter (> ca.28) und Kind(er) aus erster Ehe nicht mehr vermittelbar sind.

Bei uns sieht es ja ähnlich aus, aber durch die wirtschaftlichen Unterschiede haben wir den entscheidenden Vorteil. Deswegen zieht es auch die meisten ins paradiesische Farangland, nicht weil wir so "handsome" sind oder hier das Wetter so schön ist. Es kann doch noch keine Liebe sein, wenn eine Frau nach recht kurzer Kennenlernenszeit dem Khon Farang in seine Heimat folgt. Aber bestimmt bereits Zuneigung, aus der sich meist auch mehr werden kann. Oder ist Verzweiflung über die eigene schwierige Situation das Motiv ????


Wenn wir mal die Prioritätenlisten unserer Frauen mal ansehen, dann sieht es doch meistens so aus.

Wichtig für SIE ist:

1. die eigenen Eltern
2. vorhandene Kinder
3. Anschaffung von Wohneigentum, Haus für 1. und 2.
4. ihr eigenes Wohlbefinden und Sanuk
5. dann erst der ausländische Ehemann

Die Konsequenz (dieses Wort gibt es leider nicht im thailändischen Wortschatz) sollte eine eigene Prioritätenliste wie folgt aussehen:

Wichtig für IHN aus Selbstschutzgründen:

1. er selbst und sein Wohlbefinden
2. sein Besitz und Bankkonto
3. seine Ehefrau, ggf. seine eigenen Kinder aus erster Ehe
4. seine Restfamilie


Mangelnde Sprachkenntnisse und der kulturelle Unterschied machen diese zu einer recht schwierigen Konstellation, die hohe Scheidungsrate spricht dafür. In jedem Fall ist es imme reine recht schwierige Gratwanderung, der beide ausgesetzt sind.

Trotzdem will ich keine Minute meiner bisher sechsjährigen Ehe missen, Probleme bekommt man in den Griff, wenn man sich in den Partner reinversetzen kann, dessen Verhaltensweise zu verstehen beginnt und ein Mittelweg ausgelotet werden kann. Motivation beiderseits dazu vorausgesetzt. Rückfälle in o.g. Schubladen sind ggf. möglich und das Salz in der Suppe in den Ehen mit unseren Thaifrauen. Wenn alles zu glatt und harmonisch laufen würde wäre es doch auch langweilig, oder ???

Wollte mit diesem Beitrag nicht polarisieren oder jemanden angreifen oder zu nahe treten. Eigene und Erfahrungen von Freunden und Bekannten werden hier ein wenig wiedergespiegelt.

Grüße, :wink:
Wittayu
 
Joerg_N

Joerg_N

Gesperrt
Dabei seit
26.04.2005
Beiträge
15.167
Reaktion erhalten
256
Ort
Hamburg
4. der Ehemann mit gesundem Menschenverstand :super:
und selbserhaltungstrieb :cool:

Die Prioritätenliste meiner Frau sieht schon etwas anders aus

aber ansonsten wohl sehr gut beschrieben.

Gruss
Joerg
 
resci

resci

Senior Member
Dabei seit
20.01.2004
Beiträge
6.968
Reaktion erhalten
416
Ort
Malhier-Maldort
Wittayu" schrieb:
Wenn wir mal die Prioritätenlisten unserer Frauen mal ansehen, dann sieht es doch meistens so aus.

Wichtig für SIE ist:

1. die eigenen Eltern
2. vorhandene Kinder
3. Anschaffung von Wohneigentum, Haus für 1. und 2.
4. ihr eigenes Wohlbefinden und Sanuk
5. dann erst der ausländische Ehemann
die Prioritaetenliste ist nicht ganz korrekt, die sieht so aus:

1. Geld (des Falangs)
2. Gold (vom Falang)
3. die eigenen Eltern
4. vorhandene Kinder
5. Anschaffung von Wohneigentum, Haus für 1. und 2.
6. ihr eigenes Wohlbefinden und Sanuk
7. Auto
8. Auto fuer 3.
9. Motorrad fuer 4.
10. Fernseher fuer 3.
11. Computer/Video fuer 4.
12. Buffalo
13. Hund
14. Katze
15. der ausländische Ehemann

Resci

(jetzt gibts wahrscheinlich :zorn: boese Briefe :zorn: )
 
Wittayu

Wittayu

Senior Member
Dabei seit
28.05.2002
Beiträge
717
Reaktion erhalten
1
Ort
Glashütten im Taunus
....achso, noch einen kleinen Nachtrag zu meinem doch etwas zu lang geratenen Beitrag, der vielleicht etwas OFF-Topic wirkt.

Was ich nicht kapiere (das eigentliche Thema), ist dass sich die Damen bei Ihrer Zielorientierung durch das übliche Schmollen und Zicken das Leben selbst schwer machen, denn ein Mann der sich wohl fühlt, warum auch immer, ist doch zugänglicher als einer, der sich über die thaitypischen Eskapaden ärgern muss.

Gruß, :wink:
Wittayu
 
M

Moonsky

Gast
Wittayu" schrieb:
Hmm, wie ich hier sehe gibt es wohl mehrere Fraktionen:

1. Der Liebeskasper
...
Wow, selten habe ich hier einen so nüchternen Beitrag mit sehr viel Hintergrund und Durchblick gelesen.
Sollte man echt einrahmen! :bravo:
Selten hier erlebt, das wer versucht beide Standpunkte zu sehen und ein gesundes Mittelmass mitbringt. Dazu noch in sehr guten, verständlichen und fehlerfreies Deutsch.

Den gibt es sogar von mir inhaltlich nichts beizugeben.
~verneig~
 
M

Moonsky

Gast
Wittayu" schrieb:
....achso, noch einen kleinen Nachtrag zu meinem doch etwas zu lang geratenen Beitrag, der vielleicht etwas OFF-Topic wirkt.[/qoute] lange, aber sehr gut!
Was ich nicht kapiere (das eigentliche Thema), ist dass sich die Damen bei Ihrer Zielorientierung durch das übliche Schmollen und Zicken das Leben selbst schwer machen, denn ein Mann der sich wohl fühlt, warum auch immer, ist doch zugänglicher als einer, der sich über die thaitypischen Eskapaden ärgern muss.
Ist wohl recht einfach zu verstehen, wenn man sich in die Lage versetzt. Es prallen hier eben unterschiedliche Kulturen aufeinander. Man (oder hier Frau) versucht sich so zuverhalten, wie Sie es eben gelernt hat. Ist man (oder hier Frau) sein ganzes Leben damit erfolgreich gefahren, wird es schwer das abzulegen, auch wenn es vielleicht sinniger wäre. Dazu kommt eben noch, aus welcher sozialen Schicht die Abstammung eben ist. Jemand der eben nur geringe Schulbildung hat, kann dies nicht so leicht abschätzen.
Was nicht heisen soll, das wer schlauer oder dümmer ist - eher ist der Umgang mit solchen Situationen eine andere.

Viel schöner wäre es natürlich anders. Es ist eben doof, das viel Pauschalisiert wird. So denkt man bei Thaifrau eben direkt an Abzocke und ist vorsichtig. Viele würden sich nicht so weh tun, wenn andere ehrlicher wären.
 
Thema:

Ich kapier‘s nicht mehr

Oben