Ich bin kein Vegetarier

Diskutiere Ich bin kein Vegetarier im Essen & Musik Forum im Bereich Thailand Forum; Mit etwas Glueck hast Du vielleicht die Satzzeichen von meinen Posts verstanden. Wenn nicht, auch egal. Weitermachen, die Majoritaet ist mit Dir...
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Tramaico

Gast
Hat er nicht! Er behauptet das die Nennung des Rechtes der Menschen auf Kinder als fahrlässige Tötung anzusehen ist. Rechtlich ist das völliger Nonsens. Ich könnte jetzt aus seinem Geschreibsel dialektisch ableiten das er eine
Zwangssterilisation von armen Menschen fordert. Ist mir aber zu blöde da ich mich damit auf sein verdrehtes Weltbild einlassen würde.

M.
Mit etwas Glueck hast Du vielleicht die Satzzeichen von meinen Posts verstanden. Wenn nicht, auch egal. Weitermachen, die Majoritaet ist mit Dir und die Idiotie staendig steigend. Ergo, Du bist auf Linie, ein Teamplayer. Frohlocke. Wenn es Dir und Deinen Dumbos Freude macht, koennt ihr ruhig mit Schlamm nach mir werfen, was aber die Realtiaet auch nicht veraendert. Matt ist Matt, Antares, auch wenn Du wutentbrannt das Spiel und Figuren vom Tisch fegst.

Und schon wieder bin ich ein Stueck weitergekommen, Dank Deiner Kooperation. Collateral damages sind da manchmal nicht vermeidbar. Einfach nicht persoenlich nehmen. :rolleyes:
 
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Tramaico

Gast
Ich stell mir die Sache gerade mal vor. Ich bin also eine Negermama in einem Kral im tiefsten Afrika. Hab ich schon erzählt, dass meine Haut pechschwarz ist? Durch Überlieferung meiner Ahnen hab ich gelernt, dass man 3 bis 4 Kinder haben muss, damit die dich, wenn du mal alt bist unterstützen und verorgen können. Um aber 3 bis 4 Blagen durchzubringen musst du ca. 10 Stücker gebären. Mir sind da die Tölen in SOA sows von egal. Wichtig sind mir meine Ziegen vor der Haustür.
Und wenn mir dann ein Arschloch erzählt, wenn du es dir nicht leisten kannst, darfst du auch nicht mehr vögeln, möchte ich diesen, aus seinen 5.000 $ Zimmer / Nacht, mal zu mir einladen und ihn an seinen Eiern ein wenig aufhängen.
Hm, Du meinst also Dich einfach in Ruhe lassen und alles ist gut, Schwarzbaermam? Keine Entwicklungshilfe, humane Hilfe, kein Unicef etc. etc. sondern einfach fremde Kulturen und Gegebenheiten so zu akzeptieren wie sie sind? Ja, das waere in der Tat durchaus ein alternativer Weg. Stimme ich voll und ganz zu. :rolleyes:
 
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Tramaico

Gast
Ich bin ueberzeugt, das alle seine Schuetzlinge nicht mehr zeugungs/empfaengnisfaehig sind.
Alle derzeit 50 Exemplare in Haus und Hof sind natuerlich kastriert und wir haben sogar Sonderkonditionen beim lokalen Tierarzt. Na ja, bis auf Mali, die ist nur sterilisiert. Dem damaligen depperten Tierarzt war wohl die Kastration bei einer Huendin zu aufwendig, was zur Folge hat, dass sie gelegentlich rollig wird.

In den heissen Zeiten wird das Hirn bei den Tieren praktisch auf Null gestellt und sie kommen dann ausgesprochen menschlich rueber. Zum Glueck verfliegt es aber nach einigen Wochen und der Normalzustand stellt sich ein. Aber auch nur, wenn sie die hirnlosen Zeiten ueberlebt haben. Net ganz einfach hier in so 'ner grossen Stadt. Da sind manchmal die Ueberlebensaussichten mit denen von kleinen Negerkindern im fernen Afrika en par. In ein aussichtsloses Leben einfach hineingeboren. Die Arschkarte bereits bei Geburt gezogen. Schuldlos.

Ja, ja, ich weiss, natuerlich alles meine Schuld, weil ich mich fuer die Tiere in meiner Gegend einsetze. In stockdunklen Naechten beame ich mich in die afrikanischen Krals und gebe dort den Massivbefruchter, weil mir warm um's Herz wird, wenn kleine Kinder elendig verrecken. Muhahahaha... die Menschheit ist in ihrer Deppertheit schon weiter als ich jemals vermutet haette. Wenn ich mal ganz reich bin, dann spendiere ich jedem einen Schaukelreifen und eine Staude Bananen und hoffe, dass ich dann dadurch meinen Ruf in der Gutmenschenliga rehabilitiere. :rolleyes:
 
x-pat

x-pat

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Wenn ich den Threadstarter richtig verstehe, geht es hier um die industrielle Tierhaltung und Schlachtung und das damit verbundene Leid der Tiere. Es geht nicht darum ob jemand einen Hund auf der Straße tritt (das ist doch eher ein Trivialfall über den sich nur Deutsche aufregen), und es geht auch nicht um afrikanische Kinder oder peruanische Meerschweinchen. Zu der Verminderung des Leids der Tiere kann jeder etwas beitragen, nämlich ganz einfach indem er weniger (oder kein) Fleisch konsumiert. Als Konsumenten sitzen wir letztendlich am längeren Hebel, denn die Industrie ist von uns abhängig, auch wenn es manchmal nicht so aussieht.

Ob und wie man das tut ist immer eine persönliche Entscheidung. Zu einer ganzheitlichen Lebensweise gehört meiner Meinung nach auch eine ganzheitliche Ethik. Das heisst wer Industriefleisch kauft, der muss die industrielle Fleischproduktion auch mitverantworten. So isses nun mal. Und was thailändische Straßenhunde angeht: wer seine Vierbeiner nicht kastriert, weil er zu faul oder zu geizig dafür ist, der muss das Leid der Straßenhunde ebenso mitverwantworten. In beiden Fällen brauchen wir mehr Aufklärung und Bewusstmachung, denn das scheint vielen Leuten nicht ganz klar zu sein.

Ob man seine Mittel dazu verwendet um afrikanischen Kindern oder thailändischen Straßenkötern auszuhelfen spielt doch keine Rolle. Ist ja schon gut wenn man überhaupt etwas tut was anderen hilft. Ich habe selbst mal 14 Straßenköter verpflegt und weiss wie anstrengend und teuer das ist. Also Respekt. In den Urlaub fahren kann man dabei schon fast gar nicht mehr. Meine heutigen Bemühungen gehen eher in Richtung Menschheit; da bin ich eben Speziist, oder wie das auf Deutsch heisst.

Cheers, X-pat
 
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Antares

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Alle derzeit 50 Exemplare in Haus und Hof sind natuerlich kastriert und wir haben sogar Sonderkonditionen beim lokalen Tierarzt. Na ja, bis auf Mali, die ist nur sterilisiert. Dem damaligen depperten Tierarzt war wohl die Kastration bei einer Huendin zu aufwendig, was zur Folge hat, dass sie gelegentlich rollig wird.

In den heissen Zeiten wird das Hirn bei den Tieren praktisch auf Null gestellt und sie kommen dann ausgesprochen menschlich rueber. Zum Glueck verfliegt es aber nach einigen Wochen und der Normalzustand stellt sich ein. Aber auch nur, wenn sie die hirnlosen Zeiten ueberlebt haben. Net ganz einfach hier in so 'ner grossen Stadt. Da sind manchmal die Ueberlebensaussichten mit denen von kleinen Negerkindern im fernen Afrika en par. In ein aussichtsloses Leben einfach hineingeboren. Die Arschkarte bereits bei Geburt gezogen. Schuldlos.

Ja, ja, ich weiss, natuerlich alles meine Schuld, weil ich mich fuer die Tiere in meiner Gegend einsetze. In stockdunklen Naechten beame ich mich in die afrikanischen Krals und gebe dort den Massivbefruchter, weil mir warm um's Herz wird, wenn kleine Kinder elendig verrecken. Muhahahaha... die Menschheit ist in ihrer Deppertheit schon weiter als ich jemals vermutet haette. Wenn ich mal ganz reich bin, dann spendiere ich jedem einen Schaukelreifen und eine Staude Bananen und hoffe, dass ich dann dadurch meinen Ruf in der Gutmenschenliga rehabilitiere. :rolleyes:
Ob deine soziale Inkompetenz terapierbar ist bezweifele ich. Aber versuch es trotzdem mal mit Menschen auszukommen, nicht nur mit Hunden, vieleicht wirst Du überascht sein.

M.
 
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Tramaico

Gast
Lass uns mal einen Zug durch meine Gemeinde hier machen und Du wirst sehen wie ausgezeichnet ich hier mit den Menschen zurechtkomme. Von sozialer Inkompetenz keinerlei Spur. Der einzige Unterschied ist jedoch, dass ich meinen Verstand vor Emotionen setze, was von weitaus groesserem Nutzen ist als tumbe Gefuehlsduselei.

Noch einmal, um es auf der Zunge zergehen zu lassen. Es gibt kein Recht auf Kind, aber es gibt Veranwortung gegenueber dem Nachwuchs VON DEN ERZEUGERN! Wo liegt jetzt genau meine soziale Inkompetenz? Das ich mich fuer die einsetzen, die dem eigentlichen Schutz beduerfen? Du stellst jedoch die Rechte der volljaehrigen, Geschaefsfaehigen ueber die der eigentlichen Schutzbeduerftigen. Dies ist fuer mich soziale Inkompetenz. Moechtest Du als afrikanisches Kind in einem Kral geboren werden und kennenlernen was Leid ist nur weil da zwei unterbelichtete Erwachsene meinen Dich in die Welt setzen zu muessen aus welchem Grund auch immer? Wo ist da die soziale Verantwortung, wo ist da die soziale Kompetenz?

Wer ein Kind in die Welt setzt ohne sich Gedanken ueber dessen Zukunft zu machen ist asozial. Wer dieses dann auch noch unterstuetzt ist es ebenfalls. Warum bist Du so herzlos gegenueber Kindern? Ist das Egoismus oder einfach nur geistige Unfaehigkeit die Zusammenhaenge zu verstehen?

Wieviel Kinder hast Du adoptiert um ihnen nach dem Versagen ihrer Eltern eine Zukunft zu gewaehren? Wo ist DEINE soziale Verantwortung? Du spendest fuer Brot fuer die Welt? Dummkopf, du verschlimmerst die Problematik nur, anstatt sie zu verbessern. Versuchst Feuer mit Benzin zu loeschen. Das ist nicht sozial sondern einfach nur bleed. :rolleyes:
 
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Tramaico

Gast
Hier auch noch die Auslassungen eines Dummkopfes: Embryonenschutz: Es gibt kein Recht auf ein Kind ohne Behinderung - Nachrichten Debatte - WELT ONLINE

Der Bursche spricht von seinem Recht auf ein behindertes Kind. Die Zeugung eines Kindes, bei dem schon die erbliche Vorbelastung erhebliche Risiken mit sich bringt, dass hier ein Mensch mit erheblichen Behinderungen zur Welt kommt. Ein noch leidvolleres Dasein fuer einen Menschen in einem fuer viele gesunden Menschen bereits leidvolles Leben.

Er, der Vater muss nicht ein Leben mit einem "offenen Ruecken" fristen, er ist ja gesund und liebt nur sein Kind mit dem offenen Ruecken. Die Arschkarte bei der ganzen Sache hat aber das betroffene Kind rein basierend auf dem Egoismus des tumben Erzeugers. Dieses Interview strotzt von asozialen Egoismus, den ich selbst als nicht gerade bekennender Menschenfreund niemals an den Tag legen koennte. Solche Menschen finde ich in der Tat zum kotzen. Ihre vermeintlichen Rechte fuegen anderen Menschen massives Leid zu. Da ist unhuman oder vielleicht auch nicht. Vielleicht im Gegenteil nur typisch Mensch, weil nichts so unhuman ist wie der Mensch. :rolleyes:
 
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franky_23

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Tramaico,

Es gibt die Tendenz, Embryos abzutreiben sofern u.a. Trisomie 21 etc, Mutationen des Chromosoms 7 (Mukoviszidose) festgestellt werden.

Beide sind z.B. relativ gut behandelbar. In beiden Fälle gibt es Fälle, dass sie im Erwachsenenalter ein eigenständiges Leben führen können.

80 % der Behinderungen entstehen während oder nach der Geburt. Willst dann für die überwiegende Anzahl eine Euthanasielösung?

Du willst beurteilen ob ein Kind mit Trisomie 21 leidet? Es sind i.d.R. Menschen die fröhlich, freundlich sind und gemeinhin einen hohen sozialen IQ haben. Du bist Herrscher über das was als Leid empfunden werden muss? Vergleichbares könnte man fortsetzen. Du willst Buddhist sein? Offensichtlich bist auch nach Jahren ein mickrigster Anfänger im Verständnis der Lehre Buddhas.

Ich habe nichts gegen ein Wahlfreiheit. Dass jemand durchaus selektieren darf, aber er sollte nicht von der Gesellschaft dazu gedrängt werden. Das erinnert -nur im umgekehrten Fall - an die Situation aus der Zeit vor den Regelungen für legalen Schwangerschaftsabbruch in D.

Wenn z.B. bei einem Menschen mit Gendefekt vorher dem Wunsch Rechnung getragen werden kann ein Baby ohne bekannten Gendefekt auf die Welt zu bringen, warum nicht?

Bleiben wir beim Beispiel:

Hat ein Elternteil den Gendefekt und der andere nicht und ist auch nicht latenter Träger des zu ca. 5% (gibt auch abweichende Zahlen) in der Bevölkerung zumindest latent verbreiteten Gendefektes, so ist die Wahrscheinlichkeit auf ein gesundes Kind 50 %. Wieso sollte man dies nicht vorher prüfen? Wenn aber die Eltern meinen, sie möchten der natürlichen Schöpfung keine Abbruch tun, so finde ich es daneben dies zu fordern.
 
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Tramaico

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Ich will gar nichts sondern zeige lediglich die menschliche Idiotie auf.

Niemand wird gefragt, ob er ueberhaupt geboren moechte sondern andere entscheiden darueber. Es gibt soviel ungewollte Kinder auf der Welt, die keiner haben will, doch dennoch lieber selber zeugen. Weil man kinderlieb ist oder darauf aus ist, dass die eigenen Gene weitergetragen werden? Ist das nicht sehr egoistisch?

Buddhismus ist die Lehre des Verstandes und somit bin ich natuerlich sehr buddhistisch. Ist es nicht erstaunlich wie ich, im Grunde der vermeintliche Menschenhasser darauf aus bin, Leid von anderen zu vermeiden, waehrend Du und andere nach Rechtfertigungen suchen Leid anderen bescheren zu koennen. Das ist in der Tat unbuddhistisch und darum haenge ich diesem auch nicht nach. Leben ist Leid. Leben ist Leid. Leben ist Leid. Der erste Grundsatz in der buddhistischen Lehre. Wer leben schenkt, schenkt somit Leid. Was fuer eine Resourcenverschwendung wo es doch soviele bereits Leidende gibt.

Nur ein Lebewesen, das nicht geboren wird leidet unter Garantie nie. Ist es einmal geboren ist das Aeusserste was rauszuholen ist sich vom Leid zu loesen, was die buddhiste Lehre ja anstrebt. Ist es nicht erstaunlich, dass gerade in der entwickelten Welt soviele an Derpessionen leiden. In den hoechentwickelten USA scheinen viele nicht mehr in der Lage zu sein ohne Psychater und/oder Psychopharmaka ihr Leben bewaeltigen zu koennen. Ob diese Leute wohl froh darueber sind jemals geboren worden zu sein, obwohl es sich noch nicht einmal um echte afrikanische Hungerkinder handelt? Die, die Suizid begehen sehen anscheinend ihr Leben nicht als wertvoll an.

Nun wird jemand auf die Welt gebracht, der von vornherein gehandicapt ist. Er oder sie wird nicht nur nicht auf eigenen Wunsch geboren sondern dazu noch gleich mit einem schwarzen Peter. Natuerlich kann sich dieser Mensch zu einer gluecklichen Person entwickeln aber wohl auch nur dann, wenn er eine wirklich starke Psyche hat. Eine Psyche, die viel staerker sein muss als die eines nicht behinderten Menschen. Es besteht die Gefahr, dass ein Kind zu 50% mit einem Gendefekt geboren wird. Egal, so lange es nur unser eigen Fleisch und Blut ist? Wie kinder- oder menschenlieb sind diese Menschen wirklich?

Es ist leicht fuer Dich als Nichtbehinderter fuer die Behinderten zu sprechen, weil Du ja nicht betroffen bist. Natuerlich wird es fuer jemanden immer nur den Weg geben, das Beste daraus zu machen, wenn er erst einmal ungefragt mit Leben "gesegnet" wurde. Sage mir aber mal, mit welchem Recht entscheiden Menschen eigentlich ueber das Schicksal von anderen, in dem sie Kinder in die Welt setzen? Speziell dazu noch unter schlechten Bedingungen. Sind sie Herren ueber Leben und Tod? Ueber eines sind wir uns sicherlich einig, Leben endet immer toedlich. Eltern nehmen dieses fuer ihren Nachwuchs in Kauf. Aus welchem anderen Grund als rein egoistischen Gruenden? Ist dies, was Du unter human verstehst?

Ich fordere von niemanden etwas ein, kann aber nur empfehlen einmal wirklich den Verstand zu verwenden, soweit dies eben moeglich ist. Hier scheinen dann aber viele sehr schnell an ihre natuerlichen Grenzen zu stossen. Gewollt oder nicht weiss ich nicht, da ich leider nicht ueber die Empahtie verfuegen mich in solche Menschen hineinzuversetzen.

Ist ein Kind bewusst in die Welt zu setzen nicht fahrlaessige Koeperverletzung oder Toetung? Wie kann man im voraus wissen, ob aus dem Nachwuchs jemals ein gluecklicher Mensch werden wird speziell dazu noch unter erschwerten Bedingungen? Kann man nicht? Nun, dann wird wohl das moegliche Leid eines anderen Menschen billigend in Kauf genommen ohne ihm ueberhaupt irgendein Wahlrecht einzuraeumen. Ist das nicht Bullytum pur? :rolleyes:
 
Micha

Micha

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Von Luft und Liebe allein kann niemand leben. Unzählige vernünftige Menschen wissen das und handeln danach.
Wie ist es denn im Tierreich? Der Adler und viele andere edle Tierarten sterben in immer mehr Gebieten der Erde aus. Die Ratten vermehren sich dagegen immer und überall.
 
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Tramaico

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Leben ist Liebe.

Liebe ist Leben.

Leben ist Hoffnung.

Fehlt Liebe und Hoffnung - ist Leben Leid.
Auf Leben folgt Tod.

Liebe macht anfaellig fuer Leid.

Hoffnung ist die Basis fuer Enttaeuschung.

Liebe und Hoffnung funktionieren nur, wenn sie erfuellt werden sonst sind sie schnell der Anfang von Leid.

Sogar fuer Jesus Christus war sein kurzes Leben Leid. Trotz aller Liebe und Hoffnung.

Leben ist solange noch Leid, wie auf Beerdigungen noch getrauert wird und es noch Traenen gibt.
 
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Tramaico

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Kommt auf die Definition von Liebe an.

Die Vorstellungen gehen da sehr weit auseinander...
Fuer afrikanische Hungerkinder besteht die Vorstellung von Liebe sicherlich in Wasser und Brot.
 
Waitong

Waitong

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Naja, es steht und faellt im Leben alles mit der inneren Einstellung.

Das schreibsel ich nicht eben mal so dahin; haette ich keinerlei Hoffnung

mehr gehabt waere mein Leben wahrscheinlich nur noch Leid.

'Was waere wenn', ist nicht mehr meine Denkart.

Was muss ich tun, damit es vernuenftig weiter geht ist die Art wie ich nun denke und lebe.

Dazu musste ich natuerlich einiges aufgeben...
 
x-pat

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Leben ist Liebe. Liebe ist Leben. Leben ist Hoffnung. Fehlt Liebe und Hoffnung - ist Leben Leid.
Tja, da muss ich Waitong ausnahmsweise mal zustimmen. Gleichzeitig sprechen wir damit auch einen problematischen, bzw. etwas schwierigeren Aspekt des Buddhismus an, denn das Leben ist ja nicht nur Leid sondern auch eine Chance, vor allem (im Verständnis des Buddhismus) sich vom Leid zu befreien. Möglicherweise beantwortet das auch folgende Frage:

Sage mir aber mal, mit welchem Recht entscheiden Menschen eigentlich ueber das Schicksal von anderen, in dem sie Kinder in die Welt setzen?
Abgesehen davon, dass es nicht wirklich praktisch ist Neugeborenen vor ihrer Geburt zu fragen, ob sie denn Lust hätten ein Teil der Familie zu werden, muss man sehen dass die meisten Menschen -wenn man sie fragt- die eigene Existenz ihrer Nicht-Existenz vorziehen. Das Leben ist daher ein Geschenk und damit ist es auch schon gerechtfertigt. Das Andere über unser Schicksal entscheiden ist auch eine falsche Ansicht, zumindest in der Sichtweise des Buddhismus, denn die Gründe für eine Wiedergeburt als Mensch sind ja durch das Karma bestimmt. Viele Buddhisten glauben, dass unsere eigene Anhaftung an das Leben zur Wiedergeburt führt.

Niemand wird gefragt, ob er ueberhaupt geboren moechte sondern andere entscheiden darueber. [...] Ist das nicht sehr egoistisch?
Ich halte das nicht für egoistisch, ganz im Gegenteil. Ich kann mir nur wenige Tätigkeiten im Leben vorstellen die weniger egoistisch sind als Kindererziehung. Zumindest ist das bei Eltern so, die ihren Elternjob ernst nehmen. Die eigenen Ressourcen werden ja zum Wohl eines anderen (der Kinder) eingesetzt. Es ist vermutlich die älteste Methode der Uneigennützigkeit.

Ist es nicht erstaunlich wie ich, im Grunde der vermeintliche Menschenhasser darauf aus bin, Leid von anderen zu vermeiden, waehrend Du und andere nach Rechtfertigungen suchen Leid anderen bescheren zu koennen. [...] Wer leben schenkt, schenkt somit Leid. Was fuer eine Resourcenverschwendung wo es doch soviele bereits Leidende gibt.
Nein, das ist ein wenig verdreht. Auch im Buddhismus wird das Leben sehr hoch geschätzt und gerade aus diesem Grund steht die Nicht-Töten Regel an der ersten Stelle. Außerdem hat der Buddha den großen Wert eines Menschenlebens besonders betont. Im Gegensatz zu den Tieren, die aufgrund des fehlenden Verstandes ihr Karma durch passives Leiden lediglich "abarbeiten" können, hat der Mensch die Möglichkeit sich durch eigene Erkenntnis der Erleuchtung zu nähern. Daraus würde folgen, dass das Leben eines Menschens wertvoller ist als das Leben eines Tieres.

Cheers, X-pat
 
rolf2

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hochtrabendes Blabla Jungs,


die Wirklichkeit sieht so aus das der Sextrieb alles beherrscht und daraus nunmal Kinder entstehen, die paar Wenigen die versuchen diesen Trieb zu verstehen und zu beherrschen werden das aller Wahrscheinlichkeit erst im fortgeschrittenen Alter tun, wenn die Libido nachlässt8-)

ich bezweifele das der Mensch aus Vernunft heraus handelt, seine Handlungen sind triebgesteuert, die Vernunft versucht nur zu begründen was der Mensch jeweils für richtig hält und ist außerdem ständiger Anpassung unterworfen.

Die Vernunft ist ja nicht plopp! vom Himmel gefallen und für jeden Menschen gleichmäßig verfügbar und genormt, das was wir Verunft nennen ist das Ergebnis von Try and Error, praktisch oder auch nur gedanklich vollzogen. Immer aber limitiert durch die jeweilige persönliche Entwicklung und Erfahrung.
 
waltee

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Zur Entlastung der Umwelt würde es beitragen wenn Sie kleine Negerkinder fressen würden - doch das werden Sie sicher nie begreifen....
Wie ich am Beispiel Thailands erfahren konnte führt Wohlstand zu kleineren Familien. Es braucht nicht mehr 10 Kinder in der Hoffnung dass einige überleben und eins so erfolgreich ist um die Eltern im Alter zu unterstützen.

Aber das werden sie nie begreifen.

PS: X-pat, deine Lebenshaltung beeindruckt mich und deckt sich mit meiner Einstellung, z. B. bzgl. verdrehtem Buddishmus.
 
rolf2

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PS: X-pat, deine Lebenshaltung beeindruckt mich und deckt sich mit meiner Einstellung, z. B. bzgl. verdrehtem Buddishmus.

Leben ist Leiden? Definitionssache und nur dann erklärbar wenn man diesem Leben etwas besseres entgegenzusetzen hat als Vergleich, aber was ist diese Vergleichsthese? auch nur Gedanken eines Menschen, in diesem Falle Buddhas

Geht man jedoch von einem "Nichts" und "Sinnlosigkeit menschlicher Existenz" aus, kann man durchaus mehr Freude an diesem nämlich einzigen Leben erfahren, vor mir war nichts und nach mir ist nichts, was zählt ist ausschließlich dieses Leben, und meine Einstellung dazu.
 
rolf2

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Von Luft und Liebe allein kann niemand leben. Unzählige vernünftige Menschen wissen das und handeln danach.
Wie ist es denn im Tierreich? Der Adler und viele andere edle Tierarten sterben in immer mehr Gebieten der Erde aus. Die Ratten vermehren sich dagegen immer und überall.
das hat die Evolution eben so eingerichtet das Beutetiere sich durch einen höhere Geburtenrate vermehren, der Adler hat wenige natürliche Feinde, also vermehrt er sich langsamer, was zur Folge hat, das seine Anpassungsfähigkeit an sich im Moment rasant verändernde Umweltbedingungen nicht hinterherkommt, dieses Prinzip hat für den Adler Jahrtausende gut funktioniert und wird auch weiterhin gut funktionieren.

Der Adler bleibt dabei möglicherweise auf der Strecke, genauso wie wir, die Natur probiert und verwirft, nichts mehr und nichts weniger, die Prinzipien bleiben jedoch gültig.
 
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