Ich bin kein Vegetarier

Diskutiere Ich bin kein Vegetarier im Essen & Musik Forum im Bereich Thailand Forum; Das meinte ich auch so, wie ich es geschrieben habe. Ich empfinde puren Hass für diese Menschen. Nun, glücklicherweise denken nicht alle Chinesen...
maphrao

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Nunja, im Eingangspost von Dir ging es um Hundeschlachten in China, Dein Statement dazu war mehr oder weniger diese Leute umzulegen wenn Du könntest.
Das meinte ich auch so, wie ich es geschrieben habe. Ich empfinde puren Hass für diese Menschen.

Hierbei handelt es sich jedoch nicht um Tierquälerei aus Jux oder Frust, sondern um einen Teil einer Kultur eines anderen Landes und einer etsprechend anderen Denk.- und Empfindungsweise.
Nun, glücklicherweise denken nicht alle Chinesen so, viele wissen vermutlich gar nicht, was da so abgeht. Spielt sich ja auch nicht in allen Landesteilen ab.
Kultur akzeptiere ich aber nicht als Entschuldigung. In einigen arabischen Ländern ist Pädophilie kulturell bedingt verbreitet, in Papua Neuguinea gab es bis vor einigen Jahrzehnten noch etliche Menschenfresser, die Liste liesse sich beliebig fortsetzen.
Bringen wir es auf den Punkt: beim lebendigen Häuten geht es um Profit (blutbeschmierte Pelze bringen weniger Geld), beim Quälen um die kleinen Schwänze vieler Chinesen mit Geld.

Die andere Geschichte ist die, das Du in Deinem tatsächlichen Leben mit Tierquälerei konfrontiert wirst und zwar mehr oder weniger alltäglich, wobei Du hier merkwürdigerweise Unterschiede zwischen Hunden und anderen Lebewesen machst, zeigt mir nur das Du an die Sache herangehst ohne sie wirklich durchdacht zu haben. Emotional berührt Dich halt das Quälen eines Hundes, das Quälen von z.B. Fischen usw. spielt jedoch für Dein Empfinden also weniger eine Rolle. Find ich merkwürdig!
Natürlich mache ich Unterschiede. Auch wenn ich Tierquälerei generell verabscheue, ist das Leben eines unter Artenschutz stehenden Tigers mehr Wert, als das Leben eines gezüchteten Karpfens. Diese Unterschiede macht jeder, du also auch.
Hunde haben eine lange Geschichte an der Seite des Menschen (sogar in China), sie sind lernwillig und sozial. Das mag ein Fisch im Rahmen auch sein, aber auf einer anderen Stufe.


Ob sich dadurch nun etwas ändert auf Dauer für den Hund oder dessen im Grunde armseligen Besitzers ist Dir dabei eigentlich egal, also um was gehts Dir? um einen Grund mal jemandem eine reinzuhauen? oder willst Du einem Tier wirklich helfen?
Wenn jemand meine Freunde attackiert, dann helfe ich im Rahmen meiner Möglichkeiten und unter Abwegung der Risiken. Nein, ich würde mich wohl eher nicht in eine Salve aus Blei werfen, wenn ein Freund von mir in Lebensgefahr ist, aber ich würde sicherlich versuchen,
seinen Tod irgendwie zu verhindern.
Hunde sind meine Freunde, ganz einfach. Sie spüren auch sehr genau, wem sie trauen können und wem nicht. Sagen wir es mal so: würde eine neue Bekanntschaft von meinem Hund mit negativen Anzeichen begrüsst werden, wäre ziemlich klar, dass man dieser Person nicht trauen sollte.

Ist das also eine Art Deinen Protest kund zu tun? und meinst Du wirklich Du könntest jemandem der Dabei zuschaut verändern im Denken? ich glaube nicht!
Nochmal: dies ist ein Forum, wo ich ab und an was schreibe, um Ablenkung von der Arbeit zu bekommen, verändern werde ich hier kaum was. Vielleicht rege ich jemanden zum Denken an, vielleicht auch nicht, wer weiss das schon.

Diejenigen die Deine Position einnehmen würden sind schon sowieso auf Deiner Seite, naja und die anderen wirds schlicht nicht interressieren.
Wenn das generell so wäre, könnte man sich alle Diskussionen im Leben sparen, bringt ja dann eh nix.


Wenn ich aktuell in eine solche Situation kommen würde weiß ich tatsächlich nicht was ich machen würde, aber ich würde angemessen handeln unter Berücksichtigung das es ja auch noch ein Gestern gab und ein Morgen gibt, für mich, für den Tierquäler, für den Hund.
Das ist bei mir nicht anders, vielleicht ist meine Reaktion nur anders als deine.

Die Antwort auf eine solche Frage/Situation ist vielschichtig und nicht etwa schwarz weiß = zuschlagen oder weggucken
Richtig, würde ich nur schwarz und weiss kennen, säße ich schon länsgt im Knast.

Dir fehlen einfach die Alternativen, bzw. Du meinst es sei überflüssig darüber nachzudenken und genau da setzt meine Kritik an
Nein, du schätzt mich falsch ein. Ich habe Alternativen und bin nicht auf Gewalt aus. Manchmal ist alles andere sinnlos, meistens gibt es aber bessere Alternativen.
 
rolf2

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Dazu gibt es keine pauschale Erklärung.


Ich bin jünger, aber pauschal könnte man sagen: andere Länder, andere Sitten. Ich bin aber sehr gegen Waffen, habe noch nie eine genutzt und hoffe auch, dass es so bleibt.

ja, wollen wir mal hoffen, das die Jungs mit denen Du Dich so bereitwillig anlegen würdest auch so denken, meine Erfahrung in Thailand und auch anderswo lassen dafür aber wenig Raum



Dein Leben setzt du jeden Moment aufs Spiel, der Tod lauert an jeder Ecke. Es gibt Menschen, die aus Angst jegliches Risiko meiden und mit 30 plötzlich die Diagnose Krebs kriegen oder im Strassenverkehr ums Leben kommen.
kann mich gut an die Zeit erinnern als wir so ca 20 waren, da haben wir auch mal so gedacht, nach 30 lohnt sichs eh nicht mehr zu leben also scheiß drauf.

es ist nicht immer das (eigene) Leben das man aufs Spiel setzt, das wäre ja schön und einfach, z.B.

ich rase mit dem Motorrad und nehme jede Kurve so hart es nur geht, wowwwwww...... falls es schief geht bin ich halt tot, ja das ist ne Vorstellung mit der man rasen kann.

kann aber auch sein, das es Dir ein Bein abreißt, Deine Organe zerfetzt, du querschnittgelähmt aufwachst............

oder hinter der nächsten Kurve liegt ein Hund auf der Straße und träumt, oder ein Kind will seinen Ball holen.........


Du solltest einfach ein bißchen mehr nachdenken, so platte Parolen verfangen lediglich bei Leuten denen es entweder an Phantasie oder an entsprechenden negativen Erfahrungen fehlt.

aber gut, ich war auch mal so:rolleyes:
 
rolf2

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Das meinte ich auch so, wie ich es geschrieben habe. Ich empfinde puren Hass für diese Menschen.
wenn Du bedenkst das Menschen unterschiedlich aufwachsen, unterschiedlich erzogen werden usw. müsstest Du zu der Feststellung gelangen das Menschen sich auch verändern können und Dinge auch ganz unterschiedlich betrachten können. Folglich kann purer Hass mit Tötungsabsicht wohl kaum das Ergebnis von Verständnis und ganz allgemeinem Nachdenken über den Menschen an sich sein.

Nun, glücklicherweise denken nicht alle Chinesen so, viele wissen vermutlich gar nicht, was da so abgeht. Spielt sich ja auch nicht in allen Landesteilen ab.
Kultur akzeptiere ich aber nicht als Entschuldigung. In einigen arabischen Ländern ist Pädophilie kulturell bedingt verbreitet, in Papua Neuguinea gab es bis vor einigen Jahrzehnten noch etliche Menschenfresser, die Liste liesse sich beliebig fortsetzen.
Bringen wir es auf den Punkt: beim lebendigen Häuten geht es um Profit (blutbeschmierte Pelze bringen weniger Geld), beim Quälen um die kleinen Schwänze vieler Chinesen mit Geld.
Naja und vor wenigen Jahrzehnten wurden in Deutschland Menschen vergast, vor einigen Jahrhunderten Hexen verbrannt und Ungläubige gefoltert, scheint hier also um ein Problem des Menschen zu gehen und nicht irgendwelcher Bevölkerungen in irgendeinem Land. Auch bei uns werden heute noch Tiere misshandelt usw. Ist Gewalt also die Lösung? oder was sonst?


Natürlich mache ich Unterschiede. Auch wenn ich Tierquälerei generell verabscheue, ist das Leben eines unter Artenschutz stehenden Tigers mehr Wert, als das Leben eines gezüchteten Karpfens. Diese Unterschiede macht jeder, du also auch.
Hunde haben eine lange Geschichte an der Seite des Menschen (sogar in China), sie sind lernwillig und sozial. Das mag ein Fisch im Rahmen auch sein, aber auf einer anderen Stufe.
Nicht der Wert eines Tigers ist höher nur die Wahrscheinlichkeit des kompletten Verlustes dieser Tierart, ich differenziere nict in der Art wie Du es tust, Quälerei ist Quälerei, einer Fliege ein Bein auszureißen ist im Prinzip das Gleiche, das Totschlagen ist ne andere Sache.


Nochmal: dies ist ein Forum, wo ich ab und an was schreibe, um Ablenkung von der Arbeit zu bekommen, verändern werde ich hier kaum was. Vielleicht rege ich jemanden zum Denken an, vielleicht auch nicht, wer weiss das schon.
555, ok.... möglich das auch Du den einen oder anderen Gedanken als nützlich für Dich empfindest

Nein, du schätzt mich falsch ein. Ich habe Alternativen und bin nicht auf Gewalt aus. Manchmal ist alles andere sinnlos, meistens gibt es aber bessere Alternativen.
siehst Du, geht doch, das klingt doch schon wesentlich gemäßigter
 
maphrao

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ja, wollen wir mal hoffen, das die Jungs mit denen Du Dich so bereitwillig anlegen würdest auch so denken, meine Erfahrung in Thailand und auch anderswo lassen dafür aber wenig Raum
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich einen Angriff von ca. 10-15 besoffenen Thais relativ unbeschadet überstanden habe. Dies war wohl in erster Linie der Tatsache zu verdanken, dass ich ziemlich schnell ausgerastet bin,
das wurde sogar den Thais zu heiss. Klar, hätte nur einer ein Messer gezückt, wäre ich vielleicht jetzt tot. Angst ist aber der falsche Ratgeber für mich.


kann mich gut an die Zeit erinnern als wir so ca 20 waren, da haben wir auch mal so gedacht, nach 30 lohnt sichs eh nicht mehr zu leben also scheiß drauf.
Selbstverständlich lohnt es sich zu leben, auch wenn die Welt alles andere als ein Paradies ist, wenn man die Augen öffnet. Natürlich muss man auch mal Dinge ausblenden, denn sonst würde man am Leid der anderen zu Grunde gehen, das gilt auch für Tiere.


ich rase mit dem Motorrad und nehme jede Kurve so hart es nur geht, wowwwwww...... falls es schief geht bin ich halt tot, ja das ist ne Vorstellung mit der man rasen kann.
Ich bin kein Egoist, ich nehme Rücksicht auf andere, bis zu einer bestimmten Grenze.


Du solltest einfach ein bißchen mehr nachdenken, so platte Parolen verfangen lediglich bei Leuten denen es entweder an Phantasie oder an entsprechenden negativen Erfahrungen fehlt.
Ich glaube nicht, dass ich noch mehr nachdenken sollte, das mache ich sehr ausgiebig. Und was die negativen Erfahrungen angeht, da liegst du komplett falsch, mein bisheriges Leben war spannender und gefährlicher,
als die gesamten Leben von 5 Durchschnittsdeutschen, da kannst du dir sicher sein. Natürlich war da auch sehr viel negatives und gefährliches bei, gerade deshalbn vertrete ich ja diese Einstellung.
 
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Ich glaube nicht, dass ich noch mehr nachdenken sollte, das mache ich sehr ausgiebig. Und was die negativen Erfahrungen angeht, da liegst du komplett falsch, mein bisheriges Leben war spannender und gefährlicher,
als die gesamten Leben von 5 Durchschnittsdeutschen, da kannst du dir sicher sein. Natürlich war da auch sehr viel negatives und gefährliches bei, gerade deshalbn vertrete ich ja diese Einstellung.
joh Mann, lass ma gut sein, ich hab Dich wohl jetzt verstanden, und mit dem Nachdenken ist es ja so.......



wenn man einmal damit angefangen hat kann man nicht wieder aufhören,55555

wird schon werden, alles easy, schönen spannenden Tag noch ;-)
 
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Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich einen Angriff von ca. 10-15 besoffenen Thais relativ unbeschadet überstanden habe. Dies war wohl in erster Linie der Tatsache zu verdanken, dass ich ziemlich schnell ausgerastet bin,
das wurde sogar den Thais zu heiss. Klar, hätte nur einer ein Messer gezückt, wäre ich vielleicht jetzt tot. Angst ist aber der falsche Ratgeber für mich.
10-15 besoffene Thais ? naja das geht ja noch, das ist ja easy,5555

mit nur einem kleinen durchgeknallten Jaba Junkie mit ner Knarre hättest Du mich jetzt mehr beindruckt, das wär cool
 
maphrao

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mit nur einem kleinen durchgeknallten Jaba Junkie mit ner Knarre hättest Du mich jetzt mehr beindruckt, das wär cool
Ok, es war ne Bande aus Klongtoey, beeindruckender?
 
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Antares

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Ich bin jünger, aber pauschal könnte man sagen: andere Länder, andere Sitten. Ich bin aber sehr gegen Waffen, habe noch nie eine genutzt und hoffe auch, dass es so bleibt.
Was hast Du gegen Waffen? Waffen ermöglichten den Fortschritt der Menschen durch effektivere Jagd, Waffen schützen vor gefährlichen Tieren, Menschen mit Waffen beschützen Ernten vor tierischen Räubern.
Waffen gehören seit Jahrtausenden zur Kultur der Menschen, Waffen haben wesentlich die Entwicklung des Menschen begleitet. Menschen mit Waffen beschützen andere Menschen vor Verbrechern.
Waffen sind nicht "böse", Waffen gehören zu unserem Kulturgut. Waffen sind Werkzeuge und manchmal Kunstwerke. Der legale Umgang mit Waffen fördert die Disziplin und das Verantwortungsbewußtsein des Besitzers.
Und ja, Menschen mit Waffen können töten, verletzen und verstümmeln. Das liegt in der Natur der Dinge. Auch Hunde werden als Waffen eingesetzt, um andere Menschen zu bedrohen und einzuschüchtern oder als Rettungs
und Suchhunde je nach dem.....

M.
 
maphrao

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Was hast Du gegen Waffen?
Ich habe nicht generell etwas gegen Waffen, ich habe aber ein grosses Problem damit, in Auseinandersetzungen Waffen einzusetzen. Nur Lutscher kämpfen mit Waffen.
 
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Das habe ich ganz anders gelernt. Ist zwar schon einige Jahre her, aber mir wurde beigebracht das wenn eine physische Auseinandersetzung mit einer anderen Person als warscheinlich oder unvermeidbar anzunehmen ist:
1. Jeder irgendwie geeignete Gegenstand ist zu ergreifen und möglichst effektiv einzusetzen. Gehen Sie immer davon aus das ihr Gegner sie töten will.
2. Kämpfen Sie niemals fair, kämpfen Sie um zu überleben, das ist immer die oberste Prämisse.
3. Hören sie niemals auf zu kämpfen, oft nehmen auch scheinbar aussichtslose Situationen eine überaschende Wende!

M.
 
maphrao

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4. Wende diese Regeln beim Fussball an und du bekommst von den eigenen Leuten dermassen was auf die Glocke, dass du nie mehr kämpfen möchtest.
 
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4. Wende diese Regeln beim Fussball an und du bekommst von den eigenen Leuten dermassen was auf die Glocke, dass du nie mehr kämpfen möchtest.
Von Ritual-Kämpfen habe ich keine Ahnung. Der alte Krieger aus Calw hat es uns so beigebracht: Verbal deeskalieren, wenn das nicht geht abhauen, wenn das nicht geht.... wie unter #232 beschrieben.

M.
 
maphrao

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Nun in normalen Situationen steh ich auch nicht auf Waffen, aus einem einfach Grund: die sind oft tödlich und zum Mörder wollte ich eigentlich nicht werden. Sicherlich, in absoluter Notwehr, wo es nur darum geht,
ob man selbst überlebt oder der Gegner, sieht es anders aus.
Man sollte aber generell bedenken, dass die möglichen Folgen eines Angriffs mit Waffe generell als schlimmer einzustufen sind. Würde mich jemand mit Waffe angreifen und ich könnte den Angriff abwehren, dann wär
ich danach ganz sicher weniger zimperlich und ziemlich gnadenlos mit dem Gegner, anders als bei einer "fairen" Attacke.
Es ist schon gut, dass Privatpersonen nicht ohne triftigen Grund eine Waffe tragen dürfen, die negativen Folgen kann man sehr gut hier in Thailand beobachten, Konflikte endet oft fatal. Habe selbst schon der einen oder anderen Schiesserei und Messerstecherei
beiwohnen dürfen, ist nicht ganz so lustig und die fehlende Praxis im Umgang mit Schusswaffen kann ganz schnell zu Kollateralschäden führen.
 
Yogi

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Ich habe nicht generell etwas gegen Waffen, ich habe aber ein grosses Problem damit, in Auseinandersetzungen Waffen einzusetzen. Nur Lutscher kämpfen mit Waffen.
Deine Einstellung wird deinen Gegner sicherlich erfreuen.
 
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Ich bin mein ganzes Leben noch nie in die Situation gekommen mich verteidigen zu müßen und kann da nicht mitreden. Ich habe aber 2 Seminare zur Selbstverteidigung mitgemacht.
Die rechtlichen Aspekte habe ich alle als Sportschütze bei der Sach und Gesetzeskunde gelernt, was maphrao da beschreibt wird in Deutschland als Notwehrexzess im StGB abgebildet. Um auf die Hunde in Asien zurückzukommen:
In Thailand, Indonesien und Malaysia sowieso, haben Hunde und Tiere allgemein einen ganz anderen Stellenwert. Da muß man sich dran gewöhnen. so wie an Bettler und die Fahrkünste der Thailänder.
Auf gar keinen Fall würde ich bei irgendwelchen Tierquälereien in Thailand einen konflikt mit den gestörten Quälern eingehen. Das hat nix mit fehlender Empathie gegenüber der geschundenen Kreatur zu tuen sondern mit Logik und Verstand.

M.
 
maphrao

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In Thailand, Indonesien und Malaysia sowieso, haben Hunde und Tiere allgemein einen ganz anderen Stellenwert. Da muß man sich dran gewöhnen. so wie an Bettler und die Fahrkünste der Thailänder.
Die Thais, mit denen ich mich umgebe, sind alle sehr hundefreundlich, einige haben selbst Hunde als Haustiere, so wie wir es aus Deutschland kennen. Auch die Mopedtaxifahrer vor unserem Condo kümmern sich gut um die Hunde,
ich kann also generell nicht sagen, dass es hier negativ ist. Andere Einstellung ist trotzdem korrekt, da Haustiere im uns bekannten Sinne nur ab der Mittelschicht im Kommen sind, ansonsten sind es meist halbwilde Hunde, denen man
etwas zu fressen gibt.
Indonesien und Malaysia ist allein schon deshalb anders, weil die Mehrheit Anhänger einer intoleranten Religion sind, für mich als Grund eh fast allein ausreichend, dort nicht leben zu wollen.


Das hat nix mit fehlender Empathie gegenüber der geschundenen Kreatur zu tuen sondern mit Logik und Verstand.
Eher mit Gleichgültigkeit, aber ich will nicht alles von Beginn an neu aufrollen. Man muss ja nicht gleich sein Leben riskieren, aber man deutlich zeigen, dass gewisse Dinge nicht in Ordnung sind.
 
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Tramaico

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Interessant ist, dass es Petshops zwischenzeitlich in Bangkok wie Sand am Meer gibt, wie auch Tierkliniken und Krankenhaeuser. Wir haben hier im unmittelbaren Umkreis ca. 5 Petshops und ebensoviele Tierkliniken/Tierkrankenhaeuser. Auch Ladenketten wie Tesco Lotus, Makro, Topps etc. stehen in Bezug auf Haustierartikel ihren westlichen Equivalenten in nichts nach.

Ebefalls bemerkenswert ist, dass damals nach dieser Hundetransportsache in kuerzester Zeit Millionen von Baht an Spendengeldern intrudelten. Also ganz klare Anzeichen, dass es zumindest in Thailand anscheinend doch erstaunlich viel Empathie fuer Tiere gibt, wobei aber sicherlich wiederum der Buddhismus eine wesentliche Rolle spielt.

Mit Malaysia und Indonesien kenne ich mich nicht aus, da war ich noch nie. :rolleyes:
 
Micha

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... dass es zumindest in Thailand anscheinend doch erstaunlich viel Empathie fuer Tiere gibt, ...
Staune immer wieder in Surin mit welcher Selbstverständlichkeit alle möglichen Arten von Hunden die Seitenstraßen vereinnahmen. Die Tiere liegen oftmals mitten auf der Straße und springen keineswegs beiseite, wenn sich ein PKW nähert. Erst wenn man hupt und konsequent drauf zu hält, erheben die sich und bewegen sich mit thailändischer Gelassenheit gemächlich ein Stück weit beiseite. Und ich habe in ganz Surin nicht einen toten Hund auf der Straße gesehen.

Nebenbei, in Surin hat es einen Laden, der ist von außen mit der Aufschrift "อาบน้ำ สุนัข" beschildert. Weiß nicht mehr ob das erste Wort tatsächlich deutlich größer geschrieben ist, jedenfalls fällt es nach meiner Erinnerung im vorbeifahren sofort und deutlich ins Auge, während man erst beim genaueren hinsehen erkennt um was es eigentlich geht.
 
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