Heiraten als Student mit geringen Einkommen

Diskutiere Heiraten als Student mit geringen Einkommen im Behörden & Papiere Forum im Bereich Thailand Forum; Hallo zusammen !! :hilfe: Ich möchte meine langjährige Freundin aus BKK heiraten. Neben den Behördengängen die sie in BKK machen muss, muss ich...
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roloss

Gast
Hallo zusammen !! :hilfe:
Ich möchte meine langjährige Freundin aus BKK heiraten. Neben den Behördengängen die sie in BKK machen muss, muss ich ja vorrangig in Deutschland bei der AB eine Verpflichtungserklärung unterschreiben. Hab ich schon alles gemacht und die Kopien der drei letzten Verdienstbescheinigungen abgegeben. Nur da ich Student bin, aber trotzdem nebenbei arbeite und ca. 500,-Euro durchschnittlich verdiene(in den Semesterferien mehr), bin ich mir unsicher ob die das akzeptieren.
Hat jemand Erfahrung damit oder weiss darüber bescheid, wie da eventuell entschieden werden kann ?
Können nötigenfalls auch meine Eltern für den Zeitraum bis zur Heirat eine Verpflichtungserklärung abgeben?

Ich wäre dankbar für Antworten :computer:
 
R

Rawaii

Gast
Ich glaube nicht das das klappen wird, haste denn niemanden der fuer dich eine verpfl.erklaerung machen wuerde?

Bruder, Eltern, Familie, usw....

Wie willst du deine frau mit 500 euro im monat durchbringen?

Komische vorstellungen hast du da.....
 
O

odysseus

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Servus roloss :ohoh:
Ja, dein Problem ist nicht leicht zu bewältigen, leider regiert Geld die Welt, und dein Verdienst als Student wird leider nicht ausreichen. So grausam wie es kliengen mag, aber aufgeben würde ich an deiner Stelle auch nicht, vieleicht können dir deine Eltern aushelfen, oder Geschwiester usw. Lass nicht locker, kann ich nur sagen.
:computer:
 
Loso

Loso

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@waanjai
Ich weiss jetzt nicht wo es steht, aber ich würde sagen: Nein.
Hatten wir wor wenigen Monaten hier schonmal, so einen Fall. Das Visum soll ja ein "Heiratsvisum"(Familienzusammenführung) sein. Wer soll das denn sonst unterschreiben wenn nicht der Zukünftige? Das ist AFAIK nicht teilbar nach dem Motto: Ich lade ein und meine Eltern bezahlen.
 
W

waanjai

Gast
Loso" schrieb:
@waanjai
Ich weiss jetzt nicht wo es steht, aber ich würde sagen: Nein.
Hatten wir wor wenigen Monaten hier schonmal, so einen Fall. Das Visum soll ja ein "Heiratsvisum"(Familienzusammenführung) sein. Wer soll das denn sonst unterschreiben wenn nicht der Zukünftige? Das ist AFAIK nicht teilbar nach dem Motto: Ich lade ein und meine Eltern bezahlen.
1. Das Standesamt fragt nicht nach den Einkommensverhältnissen. Denn Du darfst heiraten, auch wenn Du arm bist.
2. Das Ausländeramt kann das Heiratsvisum abhängig machen von der Bonität desjenigen, der die Verpflichtungserklärung unterschreibt. Auch von der Verfügbarkeit von ausreichendem Wohnraum. Antragsteller ist und bleibt die Verlobte.
3. Wenn die Heirat in D dann erfolgt ist, kann die Aufenthaltsgenehmigung nicht versagt werden (wg. GG, Schutz von Ehe und Familie).

Sollte während Phase 2 das Ausländeramt Probleme machen - dann ist halt "kreative Phantasie" gefragt. Man muß bedenken, das alles spielt sich hier in D ab. Bin ich heute noch ein armer Bettelstudent, so kann ich schon übermorgen relativ wohlhabend sein, wenn nur die Eltern mitspielen. Sei es, dass sie - vorübergehend natürlich - sein Bankkonto mit einem Darlehen füllen (sozusagen, sein Erbteil im voraus auszahlen), in der zukünftigen Schwiegertochter genauso eine förderungswürdige Auszubildende sehen, wie es der zukünftige Ehemann ja bereits ist etc. Alles ist möglich, nur offizielle Schulden sollte der Verlobte nicht machen, weil die Ausländerämter zunehmend sogar Schufa-Selbstauskünfte verlangen. Welches Ausländeramt glaubt eine Ehe verhindern zu können, wenn der Verlobte jederzeit behaupten kann, er würde sehr bald einen guten Job haben und zwischenzeitlich halt seine Eltern für alles Pekuniäre aufkommen. :-)

Ich glaube den Fall, an den Du gerade denkst, war ein Fall von Familiennachzug - Familienzusammenführung wäre ja der Nachzug der Ehefrau, die man in Thailand bereits geheiratet hat (problemlos) - von Kindern. Da sieht es erstmal so aus, dass da sehr wohl die Bonität der Ausländerin geprüft werden könnte, faktisch aber die Bonität des Stiefvaters ausreicht.
 
K

Kon Talüng

Gast
@roloss

Für die Verpflichtungserklärung nach der Eheschliessung muß Dein Einkommen herhalten.
Das sieht bei 500 € ja etwas schmal aus. Könnte zur Folge haben, daß sie nach der Eheschliessung kein Aufenthaltsrecht bekommt, da sie ja nicht versorgt ist.

Wenn Du Dich ein bißchen clever anstellst, kriegt Ihr das aber auf die Reihe.

Nächsten Monat fangen wohl die Semesterferien an. Da gehst Du am besten schön malochen, kriegst als Lohn auch noch ein paar attraktive Gehaltsbescheinigungen, mit denen Ihr dann zeitlich gut abgestimmt, auch keine Probleme bei den Behörden haben werdet.
Muß ja keiner wissen, daß sich das in Kürze wieder ändern wird.

Um die Versorgung Deiner Ehefrau, wirst Du Dir bei 500 € aber trotzdem Gedanken machen müssen.

Na dann viel Erfolg! :super:
 
T

Tel

Gast
Kon Talüng" schrieb:
Für die Verpflichtungserklärung nach der Eheschliessung muß Dein Einkommen herhalten.
Das sieht bei 500 € ja etwas schmal aus. Könnte zur Folge haben, daß sie nach der Eheschliessung kein Aufenthaltsrecht bekommt, da sie ja nicht versorgt ist.
Ich würde meinen, dass sie *nach* Eheschließung auf jeden Fall ihre (zunächst befristete) Aufenthaltserlaubnis bekommt, egal ob er nun Student, Millionär oder Sozialhilfeempfänger ist.
 
C

Chak2

Gast
Nach der Eheschließung gibt es doch gar keine gesonderte Verpflichtungserklärung mehr, die Ehe an sich ist da schon Verpflichtung genug.
 
AndyLao

AndyLao

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Tel schrieb:
Ich würde meinen, dass sie *nach* Eheschließung auf jeden Fall ihre (zunächst befristete) Aufenthaltserlaubnis bekommt, egal ob er nun Student, Millionär oder Sozialhilfeempfänger ist.
So ist es! Möglicherweise gibt es dann nicht gleich den 3jährigen Aufenthaltstitel.

Allerdings sollte man auch etwas veranwortungsbewusst da herangehen. Auch mit reichlichem Einkommen wird es schon genug Probleme geben. Aber bei 500 EUR !!?? Da würde Liebe bei mir Verzichten heißen.
 
Beachboy

Beachboy

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In Thailand heiraten und dann Ehegattennachzug nach Deutschland! So kommt man um die Verpflichtungserklärung herum. Auch eine private Krankenversicherung bis zur Heirat in Deutschland braucht die Frau dann nicht.
 
Thema:

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