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Heirat ungültig

Diskutiere Heirat ungültig im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; @Pengox Ich denke ich habe da dann etwas verwechselt, aber ich hatte meine Info von irgendeiner offiziellen Seite, früher wären es sogar 15 Jahre...
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weedy

Gast
@Pengox
Ich denke ich habe da dann etwas verwechselt, aber ich hatte meine Info von irgendeiner offiziellen Seite, früher wären es sogar 15 Jahre gewesen, hiess es. Was Du in Deinem letzten Posting angegeben hattest, habe ich so noch nicht gewusst, aber es hört sich so an, als ob Du weisst wovon Du sprichst. Für Thaifrauen, die in Deutschland mit Ausländern verheiratet sind, gilt dann aber wohl die 8-Jahresregelung. Gruss
 
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weedy

Gast
@Pengox

Wenn ich aber jetzt den Faden weiterspinne, dann ist es ja folgendermassen. Falls die Ehe in D. nicht Rechtens wäre, wären ja auch die von Dir erwähnten Vorraussetzungen von 3 Jahren Aufenthalt und 2 Jahren Ehe nicht mehr erfüllt, weil sie ja überhaupt nicht verheiratet war.....Könnte wohl eine schon durchgeführte Einbürgerung rückgängig gemacht werden, falls die ganze Blase später noch platzt? Ich denke nicht, denn in dem Fall wäre der/die Betroffene ja dann staatenlos und das wäre ja dann doch etwas hart. :-) Hat sie denn mittlerweile eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis für D.?
 
PengoX

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weedy" schrieb:
@Pengox

Wenn ich aber jetzt den Faden weiterspinne, dann ist es ja folgendermassen. Falls die Ehe in D. nicht Rechtens wäre, wären ja auch die von Dir erwähnten Vorraussetzungen von 3 Jahren Aufenthalt und 2 Jahren Ehe nicht mehr erfüllt, weil sie ja überhaupt nicht verheiratet war.....Könnte wohl eine schon durchgeführte Einbürgerung rückgängig gemacht werden, falls die ganze Blase später noch platzt? Ich denke nicht, denn in dem Fall wäre der/die Betroffene ja dann staatenlos und das wäre ja dann doch etwas hart. :-) Hat sie denn mittlerweile eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis für D.?
Also soviel wie ich jetzt inzwischen weiss kann eine Ehe nicht rückwirkend aufgelöst werden. Sie kann nur ab dem Zeitpunkt eines Urteils aufgelöst werden. Also ists auch nix mit der Steuernachforderung.
Eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis hat die Frau bereits - aber ich denke sowas ist schnell wieder entzogen.


PengoX
 
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JT29

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Ich habe in einem anderen Zusammenhang gerade dieses gefunden:

Hier hätten wir so eine Art Paralelle .... muss nicht immer Th sein ..


-> guggste hier

Juergen
 
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weedy

Gast
Nun wenn die von der Seite "Ratgeber Recht" (Link von JT29) wirklich wissen wovon sie sprechen, dann ist die Ehe, über die wir hier sprechen, nicht Rechtens und hat somit nie existiert.
 
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Ralph-HF

Gast
@Juergen
hier gibt es zwar keine Indianer, aber soetwas ähnliches könnte ich mir hier durchaus vorstellen :super:

Aber danach hätte die zweite Ehe gar nicht existiert, man sollte wirklich in TH prüfen ob wirklich eine Heirat auf dem Ampoe eingetragen ist und wenn ja was dort zu machen ist!

Meine Frau war auch "verheiratet" aber "nur" buddhistisch, eine Scheidung war nicht nötig. "Er" hatte sich auch aus dem Staub gemacht und in BKK eine andere Frau geheiratet. (Mit allen Papieren)

Hier würde ich erst mal keine schlafenden Hunde wecken sondern wirklich erst einmal die Fakten und Möglichkeiten in TH prüfen. Wenn dann nichts zu machen ist :???: Anwalt fragen!

Gruß Ralph-HF
 
khon jöhraman

khon jöhraman

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Die erste Ehe in Thailand war sicherlich nicht nur buddhistisch. Denn ansonsten hätte der thail. Ehemann nicht die Scheidung gewollt.
Damit ist die zweite Ehe - die erste besteht ja immer noch - eine bigamische Ehe. Diese ist auf jeden Fall von Anfang an nichtig. Dies muss zwar auch von einem Gericht festgestellt werden, aber dies kann jedes Amtsgericht zu jeder Zeit feststellen. Dazu ist noch nicht mal ein Antrag notwendig. Falls es bekannt wird, dass zweite Ehe bigamisch, muss die Staatsanwaltschaft tätig werden.

Das Bestehen der ersten Ehe ist von so grundsätzlicher Art, dass das Feheln nicht geheilt werden kann (z:B. durch nachträgliche Scheidung). Und einfach so verschweigen kann auch einiges nach sich ziehen. Wenn dann später festgestellt: Erbschaft im Todesfalle, Rentenansprüche und auch die Steuern. Es ist zwar richtig, dass die Steuerklasse erst nach einem Scheidungsurteil (Rechtskraft) wieder geändert wird (wie bereits hier erwähnt), aber hier handelt es sich um keine Auflösung einer Ehe, sondern um die Feststellung, dass die Ehe überhaupt nie bestanden hat. Es wird auf jeden Fall vieles nach sich ziehen.

Gruß
K.J.
 
W

weedy

Gast
Es ist auf jeden Fall eine komplizierte und verfahrene Sache und selbst wenn sich in Thailand mit Geld was regeln liesse und der "Ex-Mann" von der Thai, die jetzt mit Farang verheiratet ist, seine Scheidungspapiere bekommt, um danach neu heiraten zu können, bleibt das "Ehepaar" Thai/Farang im Nachhinein trotzdem immer erpressbar.
Auf jeden Fall eine Situation, in der ich mich nicht befinden möchte. Wenn die Blase platzt, scheinen die Probleme vielfältig zu sein! An der Stelle des "Ehepaars" würde ich momentan aber gar nichts unternehmen, höchstens die Einbürgerung anleiern, wie Pengox ja auch schon erwähnte.
 
C

Chak2

Gast
khon jöhraman" schrieb:
Die erste Ehe in Thailand war sicherlich nicht nur buddhistisch. Denn ansonsten hätte der thail. Ehemann nicht die Scheidung gewollt.
Damit ist die zweite Ehe - die erste besteht ja immer noch - eine bigamische Ehe. Diese ist auf jeden Fall von Anfang an nichtig. Dies muss zwar auch von einem Gericht festgestellt werden, aber dies kann jedes Amtsgericht zu jeder Zeit feststellen. Dazu ist noch nicht mal ein Antrag notwendig. Falls es bekannt wird, dass zweite Ehe bigamisch, muss die Staatsanwaltschaft tätig werden.

Das Bestehen der ersten Ehe ist von so grundsätzlicher Art, dass das Feheln nicht geheilt werden kann (z:B. durch nachträgliche Scheidung). Und einfach so verschweigen kann auch einiges nach sich ziehen. Wenn dann später festgestellt: Erbschaft im Todesfalle, Rentenansprüche und auch die Steuern. Es ist zwar richtig, dass die Steuerklasse erst nach einem Scheidungsurteil (Rechtskraft) wieder geändert wird (wie bereits hier erwähnt), aber hier handelt es sich um keine Auflösung einer Ehe, sondern um die Feststellung, dass die Ehe überhaupt nie bestanden hat. Es wird auf jeden Fall vieles nach sich ziehen.

Gruß
K.J.
Das ist nicht ganz richtig. In dem oben zitierten Link wird von kandischem Recht gesprochen.
Glaube mir, steuerlich wird sie bis zur gerichtlichen Aufhebung der bigamistischen Ehe, auch wenn diese rückwirkend auf den Eheschließungszeitpunkt erfolgt, als verheiratet behandelt.
Wie alle anderen angesprochenen Probleme aussehen kann ich nicht beurteilen, das ist was für Juristen, die ich hier aber auch zu Rate ziehen würde anstatt mich auf Laienspekulationen zu verlassen.
 
T

Tel

Gast
weedy" schrieb:
Auf jeden Fall eine Situation, in der ich mich nicht befinden möchte. Wenn die Blase platzt, scheinen die Probleme vielfältig zu sein! An der Stelle des "Ehepaars" würde ich momentan aber gar nichts unternehmen, höchstens die Einbürgerung anleiern, wie Pengox ja auch schon erwähnte.
Wobei sich natürlich die Frage stellt, ob so etwas dann nicht auch anulliert werden kann. Wenn der bisherige Aufenthaltstitel allein auf 'Ehe' mit deutschem Mann basiert, scheint mir das nicht so abwegig. Bin aber natürlich kein Jurist... Ich nehme an sie hat schon länger eigenständiges Bleiberecht - aber auf welcher Grundlage, wenn schon die Anfangsvoraussetzungen nicht gegeben waren?
 
W

waanjai

Gast
Könnt Ihr Euch eigentlich vorstellen, wievielen lieben thailändischen Ehefrauen hier in D allmählich das Herz in die Hosen rutschen würde, wenn auch die hier ständig mitlesen würden / könnten / dürften? :lol:

Denkt ´mal allein daran, wie leicht es die thailändischen Auslandsvertretungen den hier verheirateten Frauen (deren Ehe jedoch nie in Thailand registriert wurde) machen, einen neuen Reisepaß auf ihren Mädchennamen ausgestellt zu bekommen und wieder als ledig zu gelten. Die können dann immer wieder neue heiratswillige Farangs aufgabeln. Ein Recycling ohne Ende. ;-D
 
PengoX

PengoX

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Unterschleißheim
Hallo

Also die Anwälte haben folgendes gesagt:
Die deutsche Anwältin:
Garn nichts machen und blos keine schlafenden Hunde wecken. Selbst bei einer Anzeige bei der deutschen Staatsanwaltschaft durch den thailändischen Ehemann Nr.1 würden Ermittlungen gar nicht so einfach sein da ja dann durch die deutsche Botschaft in Thailand bei den Behörden ermittelt werden müsste.

Der thailändische Anwalt:
Gar nichts machen. Die Ehe ist nur auf dem Ampoe registriert und nicht im Zentralregister. Die Unterlagen da könnte man bei Bedarf gegen Geld entfernen lassen.

Also es ist nicht alles immer so schlimm wie es zuerst aussieht.

Seine Frau war gestern übrigens am heulen als ich ihr gesagt habe, dass laut StGB bei uns 3 Jahre auf Bigamie stehen. Und dann kommt noch Betrug und Ukrundenfälschung dazu was dann maximal 6 Jahre sein kann ;-D

PengoX
 
W

woody

Gast
PengoX" schrieb:
......Seine Frau war gestern übrigens am heulen als ich ihr gesagt habe, dass laut StGB bei uns 3 Jahre auf Bigamie stehen. Und dann kommt noch Betrug und Ukrundenfälschung dazu was dann maximal 6 Jahre sein kann ;-D

PengoX
Da kannste mal sehen, das alte Sprichwort stimmt noch immer.

Es wird in Thailand nicht so heiss gegessen wie in Deutschland gekocht wird. Oder so ähnlich ;-D

Richtig ist die Erkenntnis: die Leute vom Ampur öfter mal zum Tee einladen,
nach 2-3 Jahren ist die Manschaft ausgetauscht
und keiner weiss was vorher war :cool: .
 
D

doc.gyver

Gast
"Die Unterlagen da könnte man bei Bedarf gegen Geld entfernen lassen. "

TIT (this is thailand) ;-) wenn´s nur bei uns manchmal auch so einfach gehen koennte - obwohl natuerlich ein rechtsstaat auch seine vorteile hat...
 
Thema:

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