Micha L
Senior Member
Man darf das politische Gebilde nicht mit dem Land verwechseln.
Ich fühle mich auch nicht in der gesamten Ex-DDR heimisch.
Ich fühle mich auch nicht in der gesamten Ex-DDR heimisch.
Nein, politische Systeme prägen zwar auch, aber nicht das Gefühl von Heimat. Dafür sind in erster Linie Eltern, Freundschaften, Erlebnisse, Geographie und kindliche Eindrücke, hauptsächlich Gefühle, verantwortlich.Würde das nicht mehrere Generationen der in der DDR aufgewachsenen heimatlos machen?
Seh ich anders. Heimat ist Heimat, man ist jedoch nicht gezwungen diese Heimat als Erwachsener als Lebensmittelpunkt zu wählen, man kann sich dafür entscheiden woanders zu leben aus den unterschiedlichsten Gründen, diese können freiwilliger oder unfreiwilliger Natur sein.Dieses Gewese um eine Heimat - nutzlos wie ein Floh auf der Katze.
Wo dieses Heimatgewinsel hinführt, kann man z.Z. wieder mal gut am Verhalten der Türkei sehen.
Meine Heimat ist da, wo ich mich wohlfühle.
Betonung auf haben.
Seh ich anders. Heimat ist Heimat, man ist jedoch nicht gezwungen diese Heimat als Erwachsener als Lebensmittelpunkt zu wählen, man kann sich dafür entscheiden woanders zu leben aus den unterschiedlichsten Gründen, diese können freiwilliger oder unfreiwilliger Natur sein.
Für mich ist Heimat zunächst mal ein Wort mit einer Bedeutung. Worauf Du hinauswillst ist eine Bewertung diese Begriffs
Nur sollte man das eine nicht mit dem anderen verwechseln.
Ulrich Wickert, der Mister Tagesthemen hat ein neues Buch geschrieben....."Identifiziert Euch! Warum wir ein neues Heimatgefühl brauchen"? Es hat nichts mit "Rechts,Politik oder AfD" zu tun, sondern lediglich die Frage, was oder wo ist meine Heimat? Er beantwortet dies so: "dort wo ich mich wohl fühle" ! Dazu sage ich, ja genau so ist es für mich. 50 Jahre meines Lebens bin ich fern meines Geburtslandes gewesen, die letzten 10 Jahre ständig in TH. Ich fühlte mich zwar als deutsch sprechender Europäer aber wohl gefühlt hatte ich mich zuletzt in Bankrut, meiner 2. Heimat. Da gibt es Freunde, freundliche Menschen und kenne jeden Stein, wogegen in Wien kenne ich niemanden............ Es gab auch eine andere 2. Heimat in Panama oder damals in "West"-Berlin und später im Sauerland. Ulrich Wickert sagt im Interview gleiches, er lebte in Japan, Usa, Frankreich und in Deutschland, überall fühlte er sich wohl.............
WIE geht es eigentlich hier im Nitty so den Membern welche bereits lange Jahre irgendwo gelebt hatten oder leben? Wo ist Eure Heimat? TH oder D ? Oder sonstwo............
https://www.amazon.de/Identifiziert...ds=Heimatgefühl&qid=1572180660&s=books&sr=1-1
Hab Dir doch gar nicht widersprochen. Maße mir auch nicht an exakt zu definieren, was Heimat letztlich bedeutet. Sage nur, wohlfühlen ist mir als Definition zu dünn.Ich habe schon versucht den Begriff Heimat zu definieren, wenn auch zunächst grob. Das sich wohlfühlen in einem Land macht es nach meiner Definition nicht zur Heimat........
Also, zunächst mal Definition dieses Begriffes. Der Begriff kann auch nicht nur einseitig besetzt sein von einer Seite. Im Falle Thailands speziell geht's genauso darum ob ein Ausländer dort jemals als Einheimischer gleichgestellt werden würde. Man kann schwerlich ein Land zur Heimat deklarieren in dem man lediglich befristet geduldet wird.
Ein Hotelzimmer ist insofern ebenso kein Zuhause.
m.E. gibt es eine reale Heimat.... die ist dort, wo man seinen Reisepass/ Personalausweis erhält... also das Land, dessen Staatsbürgerschaft man besitzt.
dann gibt es die gefühlte Heimat... und da bin ich bei Dieter...
ich bin in den ersten 25 Lebensjahren 8 mal umgezogen...mit Entfernungen bis zu 500 km... dabei blieben Freundschaften und Vereinsleben auf der Strecke... seither ist meine Heimat dort, wo ich meinen Hut aufhänge...
Und das geht nur wenn ein Kind bis ins frühe Erwachsenenlebens ständig in anderen Gegenden und unterschiedlichen Ländern mit unterschiedlichen Kulturen und Sprachen aufwächst. Dann ist dieser Mensch heimatlos, wenn auch nicht staatenlos.Das ist eher gefühlt heimatlos.

Und das geht nur wenn ein Kind bis ins frühe Erwachsenenlebens ständig in anderen Gegenden und unterschiedlichen Ländern mit unterschiedlichen Kulturen und Sprachen aufwächst. Dann ist dieser Mensch heimatlos, wenn auch nicht staatenlos.
m.M.
Heimat fühlt man im Kopf..
oder auch nicht.![]()
