Mes amies,
chere Luc ( mein Französisch müßte auch mal wieder aufgefrischt werden)
Zur Bodenplatte und Fundamentierung ein paar Worte.
Natürlich kann ich hier nur deutschen Standart beschreiben, da ich dazu in LOS keine Erfahrung habe.
Zuerst wird das Erdreich soweit abgetragen bis die Oberkante der Streifenfundamente erreicht ist, zuzüglich etwa 20cm für den Einbau einer kapillarbrechenden Schicht unter der Bodenplatte ( grober Schotter oder Kies). Dann wird das Erdreich für die Streifenfundamente
ausgehoben. Diese sollten unter allen tragenden Wänden vorhanden sein. Breite je nach vorhandener Baggerschaufel so ca. 50 cm. Jetzt werden diese Streifenfundamente betoniert ( je nach Tragfähigkeit des Untergrundes evtl. mit Bewehrungseisen ). Die Oberkante der Fundamente soll ja um etwa 20cm über das Erdreich ragen damit später in die Flächen unter der künftigen Bodenplatte der Schotter/Kies eingebracht werden kann. Dazu muß der obere Bereich eingeschalt werden. Nach dem Ausschalen wird also der Schotter/Kies eingebracht und darüber noch eine starke Kunststoff-Folie verlegt, damit der Beton der Bodenplatte beim Einbau nicht in diese kapillarbrechende Schicht eindringt.
Bevor ich es vergesse: Grundleitungen für Wasser Abwasser Strom müsssen natürlich noch vor dem Betonieren der Bodenplatte verlegt werden !!! Hierbei auch die Durchlässe in den Streifenfundamenten nicht vergessen. So jetzt kann die Bodenplatte die also bis zur Außenkante der Streifenfundament reicht ( und hier außen auch wieder geschalt werden muß) hergestellt werden. (Die Oberkante der Bodenplatte sollte mindestens 10-20cm über die spätere fertige Geländeoberfläche reichen). Es wird zuerst eine dünne mindestens 5cm hohe Schicht Beton aufgebracht, dann werden die Baustahlmatten eingelegt und anschließend der Rest des Betons von etwa 10-15cm Höhe eingebaut.
Die Versorgungsleitungen müßten also jetzt noch über die fertige Oberfläche reichen. Auch Anschlußeisen der Bewehrung für evtl. Betonstützen ( Betonskelettbau ) sind an entsprechender Stelle jetzt zu sehen, wenn sie nicht vergessen wurden und nachträglich eingebohrt werden müssen. Wenn es ein sehr nasses Gebiet ist besteht in D die Möglichkeit wasserdichten Beton zu verwenden ( teuerer aber da sollte man nicht sparen). Vor dem Mauern wird nun auf eine etwa 1cm starke Mörtelschicht die erste Lage aluminiumkaschierte Bitumenpappe aufgebracht ( gibt es hier in entsprechenden Breiten auf Rolle ). Darauf dann wieder eine 1cm Mörtelschicht und darauf die erste Steinreihe.
Auf die Bodenplatte kommt später eine Abdichtung aus Bitumenschweißbahn, die mit dem Gasbrenner verklebt wird. Hierauf dann der Zementestrich ( ca. 7cm hoch ) mit glatter Oberfläche z.B. um Fliesen aufzukleben.
Das Fundament ist das Wichtigste, daher meine Ausführliche Beschreibung.
Viel Grüße
Michael