Wo sind denn die Schlaumeier hier..?
Mit Infos liese sich der Thread hier ja überfüllen.
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Arbeitsagenturen und JobCenter zahlen Beschäftigungszuschüsse von bis zu 75 Prozent für Menschen mit Vermittlungshemmnissen
Die Agenturen für Arbeit und JobCenter unterstützen gezielt Menschen mit besonders geringen Vermittlungschancen. Sie fördern sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse mit einem hohen Zuschuss, sofern dadurch Langzeitarbeitslose mit mehreren Vermittlungseinschränkungen einen neuen Arbeitsplatz erhalten. Hemmnisse können beispielsweise geringe Qualifikationen wie fehlende Schulabschlüsse sein, leichte gesundheitliche Einschränkungen oder auch Schwierigkeiten mit dem Lesen, Schreiben oder der deutschen Sprache. Je nach Schwere der Einschränkungen übernehmen die Agenturen für Arbeit und die JobCenter bis zu 75 Prozent des tariflichen bzw. ortsüblichen Arbeitsentgeltes. In Niedersachsen könnten auf diese Art im Jahr 2008 zwischen 2000 und 4000 Personen gefördert werden, im Land Bremen zwischen 200 und 300.
„Von den Fördermöglichkeiten profitieren sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber. Motivierte langzeitarbeitlose Menschen finden endlich wieder eine Stelle und Arbeitgeber bekommen neue Mitarbeiter für einfache Tätigkeiten, mit denen sie ihr Fachpersonal entlasten können “, erklärt Dr. Götz von Einem, Geschäftsführer Grundsicherung (SGB II) bei der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit.
Diese Regelung nach §16a des Zweiten Sozialgesetzbuches (SGB II / Grundsicherung) ist für Menschen vorgesehen, die sonst praktisch keine Chance auf eine Stelle auf dem freien Arbeitsmarkt haben. Die Voraussetzungen für die Förderungen werden bei jedem Fall individuell geprüft.
Die Bezuschussung kommt in Frage, wenn mehrere Vermittlungshemmnisse vorliegen und es vorab mindestens sechs Monate nicht gelungen ist, den arbeitswilligen Langzeitarbeitslosen zu vermitteln und dies auch nicht für die nächsten zwei Jahre zu erwarten ist. Nach Ablauf der Förderung über 24 Monate kann auch eine dauerhafte Förderung bewilligt werden.
Die Bundesregierung hat dieses Instrument eingeführt, um arbeitsmarktfernen Arbeitsuchenden langfristig berufliche Perspektiven durch Erwerbstätigkeit zu bieten. Als Arbeitsplätze kommen Tätigkeiten mit einfachen Ansprüchen z. B. im Dienstleistungsgewerbe oder in der Industrie in Frage.
Arbeitgeber erhalten nähere Informationen zum Beschäftigungszuschuss unter der Servicenummer 0 18 01 - 66 44 66 (3,9 Cent aus dem Festnetz). Interessierte Langzeitarbeitslose wenden sich bitte an ihre Ansprechpartner/-innen in den Agenturen für Arbeit bzw. den JobCentern.
Quelle:
Link externhttp://www.arbeitsagentur.de/[...]rbeitslose.html
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Wer Langzeitarbeitslose einstellt, bekommt Zuschüsse
BERLIN -
Erwerbslosen Jugendlichen und schwer vermittelbaren Langzeitarbeitslosen soll mit Lohnkostenzuschüssen die Integration in den Arbeitsmarkt erleichtert werden.
Der Bundestag beschloss am Freitag ein Programm für 100 000 Langzeitarbeitslose. Jugendlichen unter 25 Jahren soll mit einem Eingliederungszuschuss die Jobsuche erleichtert werden. Die Gesetze treten am 1. Oktober in Kraft.
Der Zuschuss für die unter 25-Jährigen wird in Höhe von 25 bis 50 Prozent des Bruttolohns bis maximal 1000 Euro gezahlt. Voraussetzung ist, dass sie bereits erfolgreich eine Ausbildung absolviert haben.
Junge Arbeitslose ohne Ausbildung sollen mit einem Qualifizierungszuschuss gefördert werden. Sie können dann in einem Unternehmen arbeiten und sich weiterbilden. Der Zuschuss wird in Höhe von 50 Prozent des Bruttolohnes gezahlt, wovon mindestens 15 Prozent für die Weiterbildung verwendet werden müssen. Die Entscheidung über beide Zuschüsse liegt bei der Arbeitsagentur.
Aus dem Programm für 100 000 schwer vermittelbare Erwerbslose erhalten Arbeitgeber einen Lohnkostenzuschuss von bis zu 75 Prozent, wenn sie einen Langzeitarbeitslosen einstellen. Die erste Förderphase beträgt 24 Monate.
AP
erschienen am 7. Juli 2007
Quelle: Link externhttp://www.abendblatt.de/[...]/07/767108.html
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Beim Wingman, dem mit den 2 Facharbeiterbriefen, scheint das z.B. alles nicht zu nützen.
@ KKc:
hier mal was aus Hannover:
ARGE plant die Aktivierung von 30.000 Langzeitarbeitslosen
Link externhttp://im-altkreis.de/[...]0975/inhalt.inc