storasis
Senior Member
So - nachdem ich einige besonders dreiste Kommentare meinte kommentieren zu müssen (siehe vorherige posts) mein eigentliches Statement: (Ich habe den gesamten Thread heute von Anfang bis Ende gelesen)
MYLAW, ich bedauere wirklich Deine wirklich nicht beneidenswerte Lage.
Aus Deinem Post spricht eine große und ehrliche Liebe zu Deiner Tochter, eine
große Verletztheit durch Deine ehemalige Freundin und ein bewundernswerter Wille, ein Ziel zu erreichen.
Leider spricht auch viel Hass daraus, der Dich - wenngleich er verständlich ist - nicht weiter bringen kann.
Der Thread hat sich von einer kurzen Frage - nach den Rechten eines biologischen Vaters - zu einer Darlegung einer schwierigen Lebenssitutation gewandelt.
Manche Kommentatoren haben zynisch reagiert, ja manche scheinen sich am Unglück eines anderen regelrecht zu weiden.
Der erste Rat ist trotzdem: Achte darauf, dass die Wut in Dir nicht die Oberhand bekommt.
Lasse Dich zu keinen unüberlegten Reaktionen, jetzt nicht und in Zukunft nicht, hinreißen.
Du bist wahrscheihnlich ein "einfacher Arbeiter", aber scheinst nach all dem Vorliegenden ein ehrlicher Mensch zu sein.
Leider ist es in unserer Welt so, dass ein moralische Recht (und ein solches Recht hast Du zweifellos, Dein Vater-Sein auch verwirklichen zu können) in der Realität oft ignoriert wird, sogar ins Gegenteil verzerrt wird. Das sind die Fakten, die leider nun einmal weltweit so sind.
Im schlechtesten Fall musst Du also damit zurecht kommen, dass all Deine Anstrengungen letztlich erfolglos sein könnten. Das willst Du nicht, könnte aber durchaus so kommen, weil Deine Karten objektive gesehen ziemlich schlecht sind.
Mir scheint, dass der alte Mann, der nun mit Deiner Exfreundin zusammen ist, das Kernproblem darstellt. Wenn er einsehen würde, dass seine Rolle als Stiefvater von Kontakten des leiblichen Vaters nicht gefährdet wäre, dann könnte es eine Lösung geben. Leider scheint er sich aber allein durch Deine Existenz schhon bedroht zu fühlen. Wie das auszuräumen wäre, ist mir nach all dem was ich gelesen habe aber schleierhaft, nachdem er den Kontakt mit Dir ablehnt. Hier könnte man vielleicht versuchen, etwa über Mittelsmänner etwas zu erreichen. Ich meine jetzt - um absolut klar zu sein - positiven Kontakt, der ihm einmal die Furcht nimmt, seine Rolle als Pflegevater wäre bedroht. Dieser Weg scheint aber von Österreich aus sehr schwierig zu sein.
Vielleicht gäbe es dennoch die Möglichkeit, nachdem Du ja seine Skype-Adresse hast, einen MEDIATOR zu fragen, ob er hier einen Kontaktversuch starten könnte, sprich zunächst einmal zu klären, ob Kommunikation möglich ist.
Direkte Aktionen, wie Fotografieren mit Tele-Objektiv etc halte ich auf alle Fälle für kontraproduktiv, denn möglicherweise ergibt sich so eine Möglichkeit, Dir wegen Stalking polizeiliche Auflagen zu erteilen, und dann hast Du in einem anderen Bereich, dem juridischen Bereich, noch schlechtere Karten.
Im Bereich des Rechts ginge es darum, zunächst einen guten Anwalt zu finden. Wer Dir dabei helfen könnte, weiß ich leider nicht. Aber ohne diesen ersten Schritt geht wahrscheinlich gar nichts. Meiner Meinung nach hast du Recht, wenn Du meinst, der erste Schritt müsste die Eintragung Deiner Vaterschaft sein. Dass Du nicht nur biologischer Vater warst, sondern im Rahmen Deiner Möglichkeiten auch die Vaterrolle so gut wie möglich ausgefüllt hast, ist sicher Dein einziges rechtlich relevantes Argument.
Neben der Gerichts-Schiene wäre ein weiterer Ansatzpunkt eventuell der Abt des nächstgelegenen Wats, vielleicht könntest Du ihn mit einem Menschen der Thai spricht einmal aufsuchen und Dein Problem darlegen. Auch Autoritäten im Dorf könntest Du kontaktieren und versuchen dass irgendeine Vermittlung zu Stande kommt.
Alle diese Ansatzpunkte haben aber nur Sinn, wenn Dich kein ungezügelter Hass leitet. Sonst kannst Du das von vornherein vergessen.
Auch Dein Widersacher fühlt sich nämlich mehr oder weniger im Recht, indem er sich wahrscheinlich - neben seinen egoistischen Gründen - einredet, es sei für das Kind besser, dass der Kontakt zu Dir unterbunden ist. Hier müsstest Du dich fragen, mit welchen Aktionen, Aussagen etc. Du dieser Meinung unbeabsichtigt Vorschub geleistet hast.
Ich finde es gut, dass Du die Anzeige bei der Polizei gemacht hast, bezüglich seiner Drohungen, weil ihn das möglicherweise doch etwas in die Schranken weist. Ich denke, ihm ist nicht gleichgültig, was über ihn im Internet kursiert. Insofern finde ich es auch gut, die Sache einigermaßen öffentlich gemacht zu haben - wobei es sicher besser gewesen wäre, dies mit einem neutralen Vokabular zu tun - und nicht mit von Hass durchsetzen Worten.
Falls es also objektiv gesehen hier noch Informationen gibt, könnte es meiner Meinung nach sinnvoll sein, diese hier zu posten.
Dass Du allerdings einige Member hier verdächtigt hast, dieser Klaus zu sein, zeigt, dass Du unter einem gewaltigen psychischen Stress stehst. Das, was ich jetzt schreibe, wird Dir, wenn ich Dich richtig einschätze, schwer fallen zu akzeptieren: Ich rate Dir dennoch, suche Dir eine professionelle Anlaufstelle für Deinen aufwühlten psychischen Zustand. Ich meine damit keinen Psychiater, sondern einen Lebensberater eventuell auch Psychotherapeuten. Eine erste niederschwellige Anlaufstelle könnte die in Telefonseelsorge der katholischen Kirche sein - egal ob Du katholisch bist oder nicht - das kannst Du anonym zunächst einmal mit Menschen, die wirklich zuhören können reden und vielleicht weiter Schritte setzen, damit Du wieder ins innere Gleichgewicht kommst.
Ich denke, eine Lösung kann eigentlich nur in einer Einigung, wie auch immer, mit den Hauptakteuren bestehen. Auch wenn momentan wenig danach aussieht, ich wünsche Dir sehr, dass es dazu kommen kann.
Noch eine Anmerkung: Die Zeit arbeit leider gegen Dich, da zwar die ersten Lebensjahre sehr prägend für ein Kind sind, aber leider fast alles, was vor dem dritten Lebensjahr war, später vergessen werden wird. Eine Mutter hat natürlich die Möglichkeit, das Kind negativ gegenüber Dir zu beeinflussen, mit dem Ergebnis, dass von seiten des Kindes später der Kontakt abgelehnt wird - und dies auch etwa vor Gericht ausgesagt wird.
Wenn es diesem Klaus gelungen ist, deine ehemalige Partnerin (mit erfundenen Anschuldigungen?) gegen dich aufzuhetzen, wird es sehr schwer, diese negative Situation zu verändern. Leider erschwert eine Verbesserung der Situation auch die Tatsache, dass Du die Mutter Deiner Tochter mittlerweile zu verachten scheinst.
Auf der anderen Seite ist die Tatsache, dass Du Dich von Deiner ehmaligen Partnerin wegen ihrer Untreue getrennt hast, von dieser möglicherweise damals als Kränkung erlebt worden ist.
DassDein Exfreundin bei Deinem Besuch gleich die Polizei eingeschaltet hat, spricht ja schon eine klare Sprache wie entfremdet dies Beziehung mittlerweile ist. Vielleicht könnte es hier auch wieder über Mittelspersonen (Mönche, angesehene Gemeindebürger, gibt es Dir eingermaßen wohlgesonnenen Familienmitglieder?) einen Weg geben, versuchen kannst Du es.
MYLAW, ich bedauere wirklich Deine wirklich nicht beneidenswerte Lage.
Aus Deinem Post spricht eine große und ehrliche Liebe zu Deiner Tochter, eine
große Verletztheit durch Deine ehemalige Freundin und ein bewundernswerter Wille, ein Ziel zu erreichen.
Leider spricht auch viel Hass daraus, der Dich - wenngleich er verständlich ist - nicht weiter bringen kann.
Der Thread hat sich von einer kurzen Frage - nach den Rechten eines biologischen Vaters - zu einer Darlegung einer schwierigen Lebenssitutation gewandelt.
Manche Kommentatoren haben zynisch reagiert, ja manche scheinen sich am Unglück eines anderen regelrecht zu weiden.
Der erste Rat ist trotzdem: Achte darauf, dass die Wut in Dir nicht die Oberhand bekommt.
Lasse Dich zu keinen unüberlegten Reaktionen, jetzt nicht und in Zukunft nicht, hinreißen.
Du bist wahrscheihnlich ein "einfacher Arbeiter", aber scheinst nach all dem Vorliegenden ein ehrlicher Mensch zu sein.
Leider ist es in unserer Welt so, dass ein moralische Recht (und ein solches Recht hast Du zweifellos, Dein Vater-Sein auch verwirklichen zu können) in der Realität oft ignoriert wird, sogar ins Gegenteil verzerrt wird. Das sind die Fakten, die leider nun einmal weltweit so sind.
Im schlechtesten Fall musst Du also damit zurecht kommen, dass all Deine Anstrengungen letztlich erfolglos sein könnten. Das willst Du nicht, könnte aber durchaus so kommen, weil Deine Karten objektive gesehen ziemlich schlecht sind.
Mir scheint, dass der alte Mann, der nun mit Deiner Exfreundin zusammen ist, das Kernproblem darstellt. Wenn er einsehen würde, dass seine Rolle als Stiefvater von Kontakten des leiblichen Vaters nicht gefährdet wäre, dann könnte es eine Lösung geben. Leider scheint er sich aber allein durch Deine Existenz schhon bedroht zu fühlen. Wie das auszuräumen wäre, ist mir nach all dem was ich gelesen habe aber schleierhaft, nachdem er den Kontakt mit Dir ablehnt. Hier könnte man vielleicht versuchen, etwa über Mittelsmänner etwas zu erreichen. Ich meine jetzt - um absolut klar zu sein - positiven Kontakt, der ihm einmal die Furcht nimmt, seine Rolle als Pflegevater wäre bedroht. Dieser Weg scheint aber von Österreich aus sehr schwierig zu sein.
Vielleicht gäbe es dennoch die Möglichkeit, nachdem Du ja seine Skype-Adresse hast, einen MEDIATOR zu fragen, ob er hier einen Kontaktversuch starten könnte, sprich zunächst einmal zu klären, ob Kommunikation möglich ist.
Direkte Aktionen, wie Fotografieren mit Tele-Objektiv etc halte ich auf alle Fälle für kontraproduktiv, denn möglicherweise ergibt sich so eine Möglichkeit, Dir wegen Stalking polizeiliche Auflagen zu erteilen, und dann hast Du in einem anderen Bereich, dem juridischen Bereich, noch schlechtere Karten.
Im Bereich des Rechts ginge es darum, zunächst einen guten Anwalt zu finden. Wer Dir dabei helfen könnte, weiß ich leider nicht. Aber ohne diesen ersten Schritt geht wahrscheinlich gar nichts. Meiner Meinung nach hast du Recht, wenn Du meinst, der erste Schritt müsste die Eintragung Deiner Vaterschaft sein. Dass Du nicht nur biologischer Vater warst, sondern im Rahmen Deiner Möglichkeiten auch die Vaterrolle so gut wie möglich ausgefüllt hast, ist sicher Dein einziges rechtlich relevantes Argument.
Neben der Gerichts-Schiene wäre ein weiterer Ansatzpunkt eventuell der Abt des nächstgelegenen Wats, vielleicht könntest Du ihn mit einem Menschen der Thai spricht einmal aufsuchen und Dein Problem darlegen. Auch Autoritäten im Dorf könntest Du kontaktieren und versuchen dass irgendeine Vermittlung zu Stande kommt.
Alle diese Ansatzpunkte haben aber nur Sinn, wenn Dich kein ungezügelter Hass leitet. Sonst kannst Du das von vornherein vergessen.
Auch Dein Widersacher fühlt sich nämlich mehr oder weniger im Recht, indem er sich wahrscheinlich - neben seinen egoistischen Gründen - einredet, es sei für das Kind besser, dass der Kontakt zu Dir unterbunden ist. Hier müsstest Du dich fragen, mit welchen Aktionen, Aussagen etc. Du dieser Meinung unbeabsichtigt Vorschub geleistet hast.
Ich finde es gut, dass Du die Anzeige bei der Polizei gemacht hast, bezüglich seiner Drohungen, weil ihn das möglicherweise doch etwas in die Schranken weist. Ich denke, ihm ist nicht gleichgültig, was über ihn im Internet kursiert. Insofern finde ich es auch gut, die Sache einigermaßen öffentlich gemacht zu haben - wobei es sicher besser gewesen wäre, dies mit einem neutralen Vokabular zu tun - und nicht mit von Hass durchsetzen Worten.
Falls es also objektiv gesehen hier noch Informationen gibt, könnte es meiner Meinung nach sinnvoll sein, diese hier zu posten.
Dass Du allerdings einige Member hier verdächtigt hast, dieser Klaus zu sein, zeigt, dass Du unter einem gewaltigen psychischen Stress stehst. Das, was ich jetzt schreibe, wird Dir, wenn ich Dich richtig einschätze, schwer fallen zu akzeptieren: Ich rate Dir dennoch, suche Dir eine professionelle Anlaufstelle für Deinen aufwühlten psychischen Zustand. Ich meine damit keinen Psychiater, sondern einen Lebensberater eventuell auch Psychotherapeuten. Eine erste niederschwellige Anlaufstelle könnte die in Telefonseelsorge der katholischen Kirche sein - egal ob Du katholisch bist oder nicht - das kannst Du anonym zunächst einmal mit Menschen, die wirklich zuhören können reden und vielleicht weiter Schritte setzen, damit Du wieder ins innere Gleichgewicht kommst.
Ich denke, eine Lösung kann eigentlich nur in einer Einigung, wie auch immer, mit den Hauptakteuren bestehen. Auch wenn momentan wenig danach aussieht, ich wünsche Dir sehr, dass es dazu kommen kann.
Noch eine Anmerkung: Die Zeit arbeit leider gegen Dich, da zwar die ersten Lebensjahre sehr prägend für ein Kind sind, aber leider fast alles, was vor dem dritten Lebensjahr war, später vergessen werden wird. Eine Mutter hat natürlich die Möglichkeit, das Kind negativ gegenüber Dir zu beeinflussen, mit dem Ergebnis, dass von seiten des Kindes später der Kontakt abgelehnt wird - und dies auch etwa vor Gericht ausgesagt wird.
Wenn es diesem Klaus gelungen ist, deine ehemalige Partnerin (mit erfundenen Anschuldigungen?) gegen dich aufzuhetzen, wird es sehr schwer, diese negative Situation zu verändern. Leider erschwert eine Verbesserung der Situation auch die Tatsache, dass Du die Mutter Deiner Tochter mittlerweile zu verachten scheinst.
Auf der anderen Seite ist die Tatsache, dass Du Dich von Deiner ehmaligen Partnerin wegen ihrer Untreue getrennt hast, von dieser möglicherweise damals als Kränkung erlebt worden ist.
DassDein Exfreundin bei Deinem Besuch gleich die Polizei eingeschaltet hat, spricht ja schon eine klare Sprache wie entfremdet dies Beziehung mittlerweile ist. Vielleicht könnte es hier auch wieder über Mittelspersonen (Mönche, angesehene Gemeindebürger, gibt es Dir eingermaßen wohlgesonnenen Familienmitglieder?) einen Weg geben, versuchen kannst Du es.

