@socrates, wenn man sicher sein könnte, als 65jähriger Thailandneuling bei mitteleuropäischer Lebenserwartung, in den nächsten zwanzig Jahren lediglich von einer gut eingestellten Diabetes gestreift zu werden, wäre alles bestens. Gibt aber auch schlecht Eingestellte, die mehrmals wöchentlich zur Blutwäsche müssen, die Sehkraft verlieren, einen ersten Schlaganfall hatten und denen in Folge Duchblutungstörungen der Fuss abgenommen werden muss ... speziell in Thailand, beobachte ich unter versicherten Farangs prozentual vermehrt Unfälle und unterschiedlichste Erkrankungen in Folge übermässigem Alkoholgenuss, desweiteren eine ganze Reihe von Alterskrankheiten, aber auch Alzheimer und Krebserkrankungen bis runter zu Prostataleiden. Die Behandlung selbst kostet wenig Geld im "darling you can go governement hospital" und mehr in einer perfekt ausgestatteten Privatklinik. Lediglich im Bereich rheumatischer Beschwerden und Erkrankungen des Herz-, Kreislauf- und Gefässystems wirkt ein Daueraufenthalt im Süden lindernd. Mit einem jungen Weib im Arm dürfte auch die Altersschwermütigkeit stark sinken und falls ein alsbald gesund Ablebender resümieren sollte, wie unklug statt in eine Lady zusätzlich in eine Krankenversicherung eingezahlt zu haben .. gibt viele, die im selben Atemzug aus ihr viel Geld rausholen. Der Versicherung natürlich, die fast wie die Lady nie Miese macht und sich und ihre Aktionäre durch "Beitragsanpassungen" schützt. Gilt uneingeschränkt im Isaan, wie in den deutschen Versicherungshochburgen von Hamburg und Köln bis München und Würzburg ..
@kcwknarf, die Politik hat ab 01.01.2009 eine deutschlandweite Pflicht zur Versicherung ausgerufen und viele jahrelang unversicherte, schwer erkrankte Inländer und nicht wenige rückreisende Farangs, klatschten zum Ärger privater und gesetzlicher Kassen in die Hände. Es ist nicht sicher, wielange sich die Politik den inzwischen ausufernden Medizintourismus nach dem Motto "einmal onway FFM" mit "einmal Taxi Uniklinik" ansehen wird. In vielen europäischen Ländern greifen Wartezeiten und ich wette, daß unsere Berliner Hansels hier irgendwann nachjustieren. Das Tor zur weltweit sprudelnden Sozialhilfe im SGB XII hat nicht nur ein Florida Rolf geschlossen. Und genau davor schützt eine Anwartschaft, denn man ist gesetzlich verankert ein zwar wenig zahlendes, aber dennoch stilles zugehöriges Mitglied. Ich wiederhole Mitglied.
Das bringt schon heute, wie buddy richtig ausführt: bei der PKV keine erneute Gesundheitsprüfung, kein Abschieben in den 650€ teueren Basistarif oder gar ein Hosenrunterlassen bei Frau Müller im Sozialamt und bei GKV keine nervige Prüfung nach SGB V §5 (1) Punkt 13 ..