Georgien überfällt Südossetien

Diskutiere Georgien überfällt Südossetien im Sonstiges Forum im Bereich Diverses; oder von einer anderen partei :fertig: so, wie es aussieht sprechen die fakten eine deutliche sprache,die auch konform geht,mit allen medien...
Fred

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Changnam43" said:
antibes" said:
Die andauernde Provokationen durch die aggressive Politik der USA haben in dieser Ecke der Welt ein Ende.
Sei mir nicht boese, aber dieser Satz koennte aus dem Zentralorgan der SED vor 25 Jahren rauskopiert worden sein.
oder von einer anderen partei :fertig:

so, wie es aussieht sprechen die fakten eine deutliche sprache,die auch konform geht,mit allen medien.

haben sich wohl die amerika"kritiker" wieder blamiert ;-D
 
Dieter1

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Mich wuerde interessieren, wie die USA auf die Abspaltung von Texas reagieren wuerden.

Vielleicht wuerden sie militaerisch vorgehen und muessten harte Kritik aus der EU und Russland und deren Presse ueber sich ergehen lassen :lachen: .
 
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antibes

Gast
Fred" said:
[
so, wie es aussieht sprechen die fakten eine deutliche sprache,die auch konform geht,mit allen medien.

haben sich wohl die amerika"kritiker" wieder blamiert ;-D
Die Fakten sind:
Der alkoholkranke georgische Präsident wird wegen dem Verbrechen des Völkermordes und der Vorbereitung eines Angriffkrieges vor ein Südossietisches Gericht gestellt. Es bleibt ihm nur die Flucht.
 
KKC

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Es ist wirklich erstaunlich wie kritiklos hier manche gegenüber den USA sind (und die gedanklich wohl irgendwo noch im Kalten Krieg stecken geblieben sind).
Es ist nun mal Fakt, das die USA alles im Einflußbereich der Russen unternehmen um die Russen zu einer Reaktion zu provozieren, um diese dann entsprechend ausschlachten zu können.
Wie miserabel diese Politik ist zeigt sich ja daran, das die USA das Vorgehen der Chinesen in Tibet hingenommen haben (was anderes hätte ihnen ja geschadet) aber den Überfall Georgiens auf Südossetien auf das heftigste kritisieren.
Gruß
 
Hippo

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Russland rüstet sich für zweite Front in Abchasien

Der Kaukasus-Konflikt greift auf die abtrünnige georgische Provinz Abchasien über. Russland zieht 9000 Fallschirmjäger und 350 Panzer zusammen - und stellt ein Ultimatum. Georgien wirft dem Kreml vor, eine Invasion und Besatzung des ganzen Landes zu planen.

Tiflis/Moskau - In Südossetien deutet vieles auf eine Niederlage der Georgier hin. Nun gerät auch das zweite abtrünnige Gebiet, Abchasien, in den Blickpunkt. Russland hat Georgien ultimativ zum Abzug seiner Truppen aus der abtrünnigen Region aufgefordert.
Der Kommandeur der russischen Truppen, Sergej Tschaban, verlangte am Montagmorgen laut der Nachrichtenagentur Interfax binnen weniger Stunden den Rückzug aller georgischen Kräfte aus der Sicherheitszone, die Georgier und Abchasier trennt. Von georgischer Seite wurde das Ultimatum sofort zurückgewiesen.

Auch die Führung der von Russland unterstützten Separatistenrepublik erhöhte den Druck auf die Georgier: In der Hauptstadt Suchumi teilte sie mit, dass die georgischen Truppen im oberen Kodori-Tal komplett umzingelt seien. Das meldete die russische Agentur Interfax. Die abchasischen Machthaber stellten den georgischen Soldaten und Zivilisten ein Ultimatum. Wenn sie nicht unverzüglich das obere Kodori-Tal durch einen Korridor verließen, werde angegriffen.

Georgiens Präsident Michail Saakaschwili hatte 2006 nach einer Polizeiaktion im oberen Kodori-Tal eine georgische Verwaltung errichten lassen. Die Abchasen betrachten das obere Kodori-Tal, in dem wenige tausend Menschen leben, aber als ihr Territorium.
Interfax zufolge hat Russland seine Truppen in der Abchasien bereits verstärkt. Es seien dort nun mehr als 9000 Fallschirmjäger und 350 Panzer stationiert, zitierte die Nachrichtenagentur einen russischen Militärvertreter. Damit solle verhindert werden, dass russische Friedenstruppen in eine ähnliche Situation wie in der südossetischen Hauptstadt Zchinwali gerieten. Nach einem Waffenstillstandsabkommen von 1994 darf Russland in Abchasien nur bis zu 3000 Soldaten stationieren.
Im südlichen Grenzabschnitt zwischen Abchasen und Georgiern spitzte sich die Lage zu. Die Regierung in Tiflis sprach von russischen Bombardements auf georgische Militärstellungen im Landkreis Sugdidi. Georgische Medien berichteten von weiteren Bombenangriffen russischer Flugzeuge auf Ziele im Grenzbereich. Etwa 50 russische Bomber hätten in der Nacht zum Montag in ganz Georgien Städte und Dörfer unter Beschuss genommen, teilte die Regierung in Tiflis mit. Die Bombardierungen dauerten ungeachtet des georgischen Angebots einer einseitigen Waffenruhe an.

Außer den in Abchasien stationierten russischen Soldaten haben auch viele Einheimische in der Region einen russischen Pass. Abchasien hatte wie Südossetien Anfang der neunziger Jahre einen Unabhängigkeitskrieg gegen Georgien geführt.

Die georgische Regierung warf Russland vor, eine Invasion und die Besatzung Georgiens zu planen. Von der Nato hieß es heute, Russland setze "unverhältnismäßige" Gewalt ein und verletzte die territoriale Integrität Georgiens - Kritik gab es unter anderem auch von den USA. (mehr...)
In anderen Regionen und rund um Südossetien kam es ebenfalls wieder zu Gefechten. Eine Behördensprecherin in der südossetischen Hauptstadt Zchinwali teilte laut Interfax mit, drei Soldaten der Friedenstruppen seien durch georgischen Artilleriebeschuss getötet worden. 18 Soldaten seien verletzt worden. Auch ein russischer General berichtete, georgische Truppen hätten Stellungen in der Nähe von Zchinwali beschossen. Georgien habe rund 7400 Soldaten in und um Zchinwali herum stationiert, meldete die russische Nachrichtenagentur RIA-Nowosti.
Der Chef des georgischen Sicherheitsrates, Alexander Lomaja, sagte, unter heftigem Artilleriefeuer hätten sich die georgischen Truppen aus Südossetien zurückgezogen und neue Positionen außerhalb der Region eingenommen.

Auch die Stadt Gori in Zentralgeorgien sei am Montag erneut aus der Luft angegriffen worden, hieß es. Berichten internationaler Medien zufolge bahnt sich dort ein neues Flüchtlingsdrama an. Russische Truppen waren am Wochenende mit Panzern nach Gori vorgedrungen.

Praktisch alle Nachrichten aus dem Kaukaus-Konflikt kommen von einer der Konfliktparteien - neutrale Meldungen gibt es kaum.

asc/dpa/Reuters/AP/AFP
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Russland fährt das Jugoslavien-programm diesmal andersrum,
Beweise suchen, für ethnische Säuberungen,
dann in der Hauptstadt einmarschieren,
um den georgischen Kriegsverbrecher festzunehmen.

wenn die EU lamentiert, prima,
damit sagt Russland, Den Haag ist passe,
er kommt vor ein russisches Gericht.
 
Conrad

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Mordor
antibes" said:
Die andauernde Provokationen durch die aggressive Politik der USA haben in dieser Ecke der Welt ein Ende.
Du hättest aber ruhig noch ein "Lang lebe die ruhm- und glorreiche Sowjetarmee" hinzufügen können. ;-D
 
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Hier mal die Meinungen der Internationalen Presse

INTERNATIONALE PRESSE
"Stunde der Wahrheit für Europa"

Die internationale Presse bewertet die andauernden Kämpfe im Kaukasus sehr unterschiedlich: Die russische Tageszeitung "Kommersant" erwartet, dass der Krieg das Verhältnis Moskaus zum Westen schwer belastet. Die "Neue Zürcher Zeitung" wirft Russland dagegen Unverhältnismäßigkeit vor.

"Le Figaro" (Paris): "Angesichts der Entschlossenheit Russlands, einen Fuß im Südkaukasus behalten zu wollen, muss man zunächst entschieden die Souveränität Georgiens verteidigen. Es wäre unsinnig, Russland erniedrigen zu wollen. Doch Moskau sollte die schleichende Besetzung Südossetiens und Abchasiens durch Unterstützung der Separatisten einstellen. Georgien will in die Nato, was Russland als Bedrohung betrachtet. Über diese Dinge muss man reden. In erster Linie mit den USA, Russland und der Europäischen Union. Die europäische Diplomatie sollte als Fortführung der deutschen Initiative zu Abchasien in Moskau vermitteln, um den Frieden auf unserem Kontinent zu bewahren."

"Kommersant" (Moskau): "Die Eskalation des Konflikts zwischen Russland und Georgien um Südossetien sowie die Ausweitung des Kriegsgeschehens haben die Haltung der USA und anderer westlicher Staaten grundlegend geändert. Sie bezeichnen das Eingreifen Moskaus nicht mehr nur als "gefährlich und unannehmbar". Vielmehr drohen sie mit einer Verschlechterung der Beziehungen. Im Gegenzug hat Moskau gewarnt, dass es seine Haltung in anderen, für den Westen wichtigeren Fragen verschärft. Damit rückt nicht nur ein baldiges Ende der Gewalt in Georgien in weite Ferne. Es droht eine ernsthafte Abkühlung der Beziehungen zwischen Russland und dem Westen."

"El País" (Madrid): "Die Entscheidung des georgischen Präsidenten Micheil Saakaschwili zur militärischen Intervention in Südossetien war ein tragischer Fehler. Der Staatschef durfte trotz aller Provokationen der Separatisten das Recht nicht in die eigene Hand nehmen. Das gewaltsame Vorgehen gegen Ossetien ist nicht zu rechtfertigen. Die Entscheidung bedeutete obendrein aber auch einen politischen Fehler. Und daraus versucht Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin nun Kapital zu schlagen. Seine überzogene Reaktion macht deutlich, dass er die Absicht hat, Russlands Hegemonie in der Region zu stärken."

"Neue Zürcher Zeitung" (Genf): "Wie das neue Russland Krieg führt, lässt sich wieder am Konflikt im Kaukasus ablesen. Von Verhältnismäßigkeit im Sinne der vielen Theoretiker und Völkerrechtler kann keine Rede sein. Der brutale Einsatz von Kampfbombern und Raketen gegen georgisches Territorium und Wohnhäuser von Zivilisten als Antwort auf - wahrscheinlich provozierte - Übergriffe gegen russische sogenannte Friedenssoldaten zeigt dies überdeutlich."

"Gazeta Wyborcza" (Warschau): "Der Krieg in Südossetien ist eine Stunde der Wahrheit für Polen und Europa. Für Polen, weil wir Nato und EU durch unseren Beitritt auf Ereignisse im Kaukasus außerordentlich sensibilisiert haben. Für Europa, weil es jetzt eine Chance hat, sich zu rehabilitieren für die jahrelange Politik, die darin bestand, die Augen für Probleme der Völker zu schließen, die ein Objekt der neoimperialen Politik Moskaus gewesen waren. Der Grund war die Erhaltung guter Kontakte zu Russland. (...) Der Moment ist günstig. Den EU-Vorsitz hat mit Frankreich ein großes europäisches Land, das niemals einen Hehl daraus machte, dass die EU zum Player in der Weltpolitik werden soll."
"Der Standard" (Wien): "Wäre Georgien schon Nato-Mitglied, wie es vor allem die USA wollten, dann hätte die Allianz jetzt einen Verteidigungsfall. Amerikaner, Deutsche, Kanadier, Spanier - sie alle müssten den Georgiern zu Hilfe eilen und die anlaufende Invasion der Kaukasusrepublik zu beenden versuchen. Man kann es aber auch weiterdenken: Wäre Georgien Mitglied der Nato - kommenden Dezember wollten die Nato-Minister über den Beitrittsplan beraten -, wäre es gar nicht erst zu dem Krieg gekommen. Russland hätte nicht gewagt, Georgien anzugreifen, und Michail Saakaschwili hätte es sich zweimal überlegt (mit freundlicher Nachhilfe des Westens), ob er die anderen Nato-Staaten in einen Konflikt um eine winzige Separatistenprovinz ziehen darf."

"Trouw" (Den Haag)
: "Die russischen Absichten zeigen sich auch in den Bombardierungen von Zielen in Georgien selbst. Ziele sind Städte, aber auch Öl- Einrichtungen, Fabriken und Militärbasen. Ganz offensichtlich kommt Russland nicht, um seine Brüder zu retten, sondern ergreift die Gelegenheit, um der Infrastruktur des wirtschaftlich ziemlich erfolgreichen Georgiens einen schweren Schlag zu versetzen. (...) Der Westen kann auf kurze Sicht wenig ausrichten, außer vielleicht Saakaschwili hinter verschlossenen Türen dafür zu rüffeln, dass er den Russen diesen Vorwand gab. Aber der Verlauf der Kämpfe zeigt nur, wie Recht die Balten, Polen, Georgier, Ukrainer und andere direkte Nachbarn Russlands haben: Dass nur die feste Integration im Westen, einschließlich der Nato-Mitgliedschaft, Schutz gegen russische Einmengung bietet."

"De Morgen" (Brüssel): "Die territoriale Integrität von Georgien muss respektiert werden. Und dass sich Abchasien und Südossetien als aufständische Provinzen betragen, gibt Russland nicht das Recht, sein Militär dorthin zu schicken. Dennoch kann man sich fragen, was den prowestlichen - und vor allem proamerikanischen - Präsidenten Michail Saakaschwili bewegt hat, diesen lokalen Brandherd anzufachen. (...) Man kann sich des Gedankens nicht erwehren, dass Saakaschwili ein Eingreifen des Westens herausfordern wollte. Er hat es noch nicht verwunden, dass eine Mehrheit beim Nato-Gipfel im April seinem Land die Mitgliedschaft in dem Militärbündnis verweigerte."

"Gandul" (Bukarest): "Der wehrlose Saakaschwili hat den Westen um Hilfe gebeten. Keine Großmacht hat diesen Appell beantwortet. Mehr noch, wahrscheinlich atmen die westlichen Staaten auf, erleichtert darüber, dass Georgien beim Nato-Gipfel in Bukarest kein grünes Licht (für einen Nato-Beitritt) bekommen hat. Denn sonst wären Frankreich, Deutschland und sogar Rumänien verpflichtet, das georgische Territorium im Fall eines russischen Angriffs zu verteidigen. Der georgische Präsident hat auch an dieser Front verloren und das Nato-Treffen im Dezember, bei dem der kaukasische Staat (zur Vorbereitung eines Beitritts) in den Membership Action Plan hätte aufgenommen werden sollen, wird verschoben oder annulliert werden. Denn auch Europa kann sich keinen Krieg gegen Russland leisten".

"Magyar Nemzet" (Budapest): "Die Verhältnismäßigkeit des jetzigen (russischen) Eingriffs kann infrage gestellt werden, ansonsten ist es aber eine ebensolche humanitäre Intervention wie jene der Nato 1999 im Kosovo gegen Jugoslawien. (...) Saakaschwili aber lebt in einer Welt, in der Doppelmoral die Norm ist, daher konnte er kaum kalkulieren. Die Unterstützer des georgischen Präsidenten, die an Druck auf Russland interessiert waren und (Saakaschwili) ständig bestärkten, waren nicht hilfreich. (...) Der Versuch, die regionale Krise zu internationalisieren, ist vergeblich, denn die USA, die zwar am geopolitischen Spiel im Kaukasus interessiert sind, würden jetzt wiederum wegen Tiflis keinen unmittelbaren Konflikt mit Moskau riskieren. Saakaschwili hat daher ein Eigentor geschossen."

son/dpa
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antibes

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Lamai" said:
Du hättest aber ruhig noch ein "Lang lebe die ruhm- und glorreiche Sowjetarmee" hinzufügen können. ;-D
Ich weiß nicht in welcher Welt du lebst. :nixweiss:

Es dämmert inzwischen sogar den Letzten, daß man solche riskante Kriegspiele besser bleiben läßt.
Der georgische Präsident, nach seiner öffentlichen Demütigung durch seine niederländische Frau, ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Alkoholkrank und medikamentenabhängig wird er wahrscheinlich diesen unsinnigen Einsatzbefehl gegeben haben, der vielen seiner Landsleuten das Leben und Georgien seine Unabhängigkeit kostet.
Seine Familie wurde schon am Folgetag des Einmarsch der Georgier in Südossetien in die USA ausgeflogen. Welch weise Entscheidung. Nur sein Volk darf diesen Konflikt nun ausbaden.

Sogar Ex-Präsident Gorbatschow, bestimmt kein Mann markiger Worte, hat in einem Interview erklärt, daß diese Aktion mit größter Wahrscheinlichkeit von den USA von langer Hand vorbereitet wurde.
 
Hippo

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Das ist ei reiner Eroberungskrieg Russlands geworden.
Georgien verspricht Waffenruhe - Putin will weiterkämpfen

Propaganda-Schlacht im Kaukasus: Georgiens Präsident Saakaschwili hat Forderungen der EU akzeptiert und eine Erklärung für eine Feuerpause unterschrieben. Russland dagegen will seine Militärkampagne bis zum "logischen Ende" fortführen - und bezichtigt die Georgier der Lüge.

Moskau/Tiflis - Es war eine diplomatische Geste: In Anwesenheit der Außenminister Frankreichs und Finnlands, Bernard Kouchner und Alexander Stubb, hat Micheil Saakaschwili eine Waffenstillstandsvereinbarung unterschrieben. Der Plan sieht eine Feuerpause aller Seiten sowie den Abzug jeglicher Truppen aus dem Konfliktgebiet unter internationaler Beobachtung und den Beginn politischer Verhandlungen vor.

Kouchner als Vorsitzender der EU-Ratspräsidentschaft und Stubb für die OSZE waren nach Tiflis gereist, um in dem Konflikt zwischen Georgien und Russland über die abtrünnigen georgischen Regionen Südossetien und Abchasien zu vermitteln.

Der schwierigste Teil der Reise steht Kouchner aber noch bevor, wenn er nach Moskau reist. Gegen Mittag kündigte der russische Premier Wladimir Putin an, man wolle den Einsatz in Südossetien zu seinem "logischen Ende" führen. Er betonte, trotz der Verlautbarungen aus Tiflis würden auch die georgischen Truppen weiter kämpfen.
Saakaschwili warf Russland eine seit langem geplante Invasion und die Behinderung internationaler Hilfslieferungen nach Tiflis vor. Inzwischen seien 500 russische Panzer und 25.000 russische Soldaten in Georgien. Moskau versuche, die demokratisch gewählte Regierung in Tiflis zu stürzen. Etwa 50 russische Bomber hätten in der Nacht georgische Städte und Dörfer unter Feuer genommen. Was nun geschehe, sei "der schlimmste Alptraum" für sein Land, sagte Saakaschwili. Zehntausende Georgier seien auf der Flucht. Russland betonte, dass es bei den Einsätzen nur um den Schutz der Bevölkerung in den abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien gehe.

Putin wiederum kritisierte gegen die USA und warf ihnen Parteilichkeit vor. Die Vereinigten Staaten hätten Georgien geholfen, Truppen aus dem Irak und aus Afghanistan abzuziehen und zurück in den Kaukasus zu bringen.
Die militärische Lage für Georgien wird immer schwieriger. Nach der Niederlage in Südossetien gerät das Militär des Landes auch im Konflikt um das zweite abtrünnige Gebiet Abchasien in die Defensive. Die Führung der von Russland unterstützten Separatistenrepublik teilte mit, dass die georgischen Truppen im oberen Kodori-Tal komplett umzingelt seien. Der Kommandeur der russischen Truppen, Sergej Tschaban, verlangte am laut der Nachrichtenagentur Interfax binnen weniger Stunden den Rückzug aller georgischen Kräfte aus der Sicherheitszone, die Georgier und Abchasier trennt. Von georgischer Seite wurde das Ultimatum sofort zurückgewiesen.
Interfax zufolge hat Russland seine Truppen in Abchasien bereits verstärkt. Es seien dort nun mehr als 9000 Fallschirmjäger und 350 Panzer stationiert, zitierte die Nachrichtenagentur einen russischen Militärvertreter. Damit solle verhindert werden, dass russische Friedenstruppen in eine ähnliche Situation wie in der südossetischen Hauptstadt Zchinwali gerieten. Nach einem Waffenstillstandsabkommen von 1994 darf Russland in Abchasien nur bis zu 3000 Soldaten stationieren.

Auch abgesehen von der Kouchner-Mission gehen die diplomatischen Bemühungen weiter. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy will am Dienstag ebenfalls nach Moskau reisen, um zu vermitteln. Das kündigte Kouchner in einem Interview mit dem Sender RTL an. Der Élysée bestätigte die Reise zunächst nicht.

Georgische Außenministerin trifft Nato-Generalsekretär

Die georgische Außenministerin Jekaterina Tkeschelaschwili wird am Dienstag mit Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer zusammentreffen. Tkeschelaschwili werde an einem Treffen hochrangiger Nato-Vertreter in Brüssel teilnehmen, sagte ein Sprecher der Militärallianz. Der Nato-Rat tritt am Dienstag auf Antrag Georgiens zu einer Sondersitzung zusammen. Den Diplomaten zufolge wird eine Erklärung erwartet, in der die territoriale Integrität Georgiens bekräftigt wird und Moskau und Tiflis zu einer friedlichen Lösung des Streits um die georgische Region Südossetien aufgefordert werden.
Als einer der ersten Vertreter der internationalen Gemeinschaft hatte De Hoop Scheffer Georgien und Russland am Freitag zu einem Ende der Gewalt gedrängt und direkte Gespräche gefordert.

Georgien strebt einen Beitritt in die Nato-Militärallianz an und wird dabei von den USA unterstützt; Russland lehnt dies ab. Auf dem Nato-Gipfel in Bukarest im April hatte die Mehrheit der 26 Bündnisstaaten einen raschen Beitritt Georgiens abgelehnt. Die Nato-Mitglieder verständigten sich jedoch langfristig auf eine mögliche Aufnahme des Landes.
Kurz vor einer Krisensitzung des Nato-Rats bekräftigte de Hoop Scheffer seine Besorgnis über das militärische Vorgehen Russlands. Er sei "weiterhin äußerst besorgt über den unverhältnismäßigen Einsatz von Gewalt und den Mangel an Respekt für die territoriale Integrität Georgiens", sagte eine Bündnissprecherin in Brüssel.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte erneut einen sofortigen Waffenstillstand. Der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg sagte in Berlin, die Kanzlerin habe erneut mit dem georgischen Präsidenten telefoniert. Ferner stimme sie sich ständig mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) über deutsche Initiativen ab.

Die Kampfhandlungen in der Kaukasusregion "zu Lande, zu Wasser und in der Luft" müssten sofort eingestellt werden, zitierte Steg die Kanzlerin, die sich gegenwärtig noch im Urlaub befindet. An diesem Freitag will sie den russischen Präsidenten Dmitri Medwedew in der russischen Stadt Sotschi am Schwarzen Meer treffen. Merkel forderte die verschiedenen Parteien auf, humanitäre Hilfe zuzulassen, an der sich Deutschland - auch finanziell - beteiligen wolle.
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ANGST IN GEORGIEN
Tausende fliehen aus Angst vor russischen Invasoren

In Georgien wächst die Angst vor einer Invasion der Russen. Nach einer Warnung der Behörden fliehen Tausende Menschen aus den Grenzregionen zu Südossetien. Berichten zufolge bringen die russischen Truppen Panzer und Raketenwerfer in Stellung.

Hamburg - Panik in Gori: Tausende Einwohner verlassen die Stadt an der Grenze zu Südossetien in aller Eile - nachdem das georgische Innenministerium eine offizielle Warnung herausgegeben und die Stadt für nicht mehr sicher erklärt hatte. Eine Invasion der Russen stehe möglicherweise bevor, hieß es in der Erklärung.
Die Anzeichen dafür sind aus georgischer Sicht jedenfalls deutlich. Russische Kampfflugzeuge haben am Montag nach georgischen Angaben Ziele am Rande der Hauptstadt Tiflis und des Schwarzmeerhafens Poti angegriffen. [highlight=yellow:da43088de1]Dutzende russischer Kampfjets hätten außerdem zivile Ziele in Gori attackiert[/highlight:da43088de1]. Gleichzeitig seien russische Panzer auf Gori vorgerückt. Diese seien zunächst jedoch von georgischen Soldaten zurückgedrängt worden. Ob man die Stadt halten könne, sei unklar.

Ein BBC-Reporter berichtet von chaotischen Szenen aus Gori. Der Verkehr auf der Hauptstraße nach Tiflis staue sich wegen der vielen Autos voller Flüchtlinge. In der Gegenrichtung seien nur Militärfahrzeuge und Krankenwagen unterwegs. Ständig seien heulende Sirenen zu hören, die Menschen seien in Panik.

Einem Bericht Onlineausgabe der britischen "Times" zufolge bringt die russische Armee Tausende Soldaten, Dutzende Panzer und Raketenwerfer in Stellung. Doch die Schuld für die Eskalation liegt aus russischer Sicht bei den Georgiern. Das Land habe seine Zusage eines Waffenstillstands gebrochen und die südossetische Hauptstadt Zchinwali erneut beschossen.
Der russische Generalmajor Marat Kulachmetow, Kommandeur der in Südossetien stationierten russischen Friedenstruppen, warf den georgischen Streitkräften vor, sie hätten russische Stellungen über Nacht mit schwerer Artillerie beschossen und auch Kampfflugzeuge eingesetzt. Nach russischen Angaben kam es am Sonntag zu einem Seegefecht im Schwarzen Meer, bei vier georgische Patrouillenboote versenkt worden seien, weil sie die russische Flotte bedroht hätten. Georgien wies dies zurück.

Nach russischen Angaben sind seit Beginn der Kämpfe am Freitag schon mehr als 2000 Menschen getötet worden. Bei den meisten Opfern soll es sich um Südosseten mit russischem Pass handeln. Eine unabhängige Bestätigung dieser Angaben liegt bisher nicht vor.
Auch in Abchasien schien sich der Konflikt nach einem russischen Ultimatum an georgische Truppen zuzuspitzen. Der Kommandeur der russischen Friedenstruppen in Abchasien, General Sergej Tschaban, forderte die georgischen Truppen am Rande dieser abtrünnigen Region ultimativ zur Niederlegung ihrer Waffen auf, wie der georgische Sicherheitsratschefs Alexander Lomaia erklärte. Andernfalls würden russische Soldaten von dort aus auf georgisches Territorium vorrücken. Abchasien hatte am Wochenende angesichts des Konflikts in Südossetien eine militärische Mobilmachung verfügt. Beide Regionen haben sich 1992 von Georgien abgespalten und werden von Russland unterstützt, international aber nicht anerkannt.

US-Präsident George W. Bush nannte die Gewalt in Georgien inakzeptabel und kritisierte das militärische Vorgehen Russlands als unverhältnismäßig. Die Europäische Union begann derweil eine Vermittlungsmission. Dazu trafen die Außenminister Frankreichs und Finnlands, Bernard Kouchner und Alexander Stubb, am Sonntagabend in Tiflis ein.
Kouchner führte am Montag Gespräche mit dem georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili, um ihm den EU-Friedensplan zu unterbreiten. Dieser sei "ganz einfach", sagte Kouchner dem Sender RTL. Unter anderem seien ein sofortiger und bedingungsloser Waffenstillstand vorgesehen sowie Hilfen für die Opfer der Kämpfe. Saakaschwili unterzeichnete daraufhin eine einseitige Erklärung zur Waffenruhe. Kouchner und Stubb wollten noch am Montag nach Moskau weiterreisen.
Im Uno-Sicherheitsrat warf der amerikanische Uno-Botschafter Zalmay Khalilzad Russland vor, sich Friedensbemühungen zu widersetzen und den Sturz Saakaschwilis anzustreben. Der russische Außenminister Sergej Lawrow habe US-Außenministerin Condoleezza Rice am Sonntagmorgen in einem Telefonat gesagt, dass Saakaschwili verschwinden müsse. Ziel sei offensichtlich ein "Regimewechsel" in Tiflis. Der russische Uno-Botschafter Witali Tschurkin beschuldigte derweil Georgien, den am Sonntag verkündeten Waffenstillstand nicht einzuhalten und permanent auf russische Friedenstruppen zu schießen.

ffr/AP/dpa/AFP
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Changnam43" said:
[highlight=yellow:748ebba0ab]Georgien will in die Nato, was Russland als Bedrohung betrachtet.[/highlight:748ebba0ab] Ü

[highlight=yellow:748ebba0ab]Der Staatschef durfte trotz aller Provokationen der Separatisten das Recht nicht in die eigene Hand nehmen. Das gewaltsame Vorgehen gegen Ossetien ist nicht zu rechtfertigen. Die Entscheidung bedeutete obendrein aber auch einen politischen Fehler. Und daraus versucht Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin nun Kapital zu schlagen.[/highlight:748ebba0ab]



"Gazeta Wyborcza" (Warschau): "Der Krieg in Südossetien ist eine Stunde der Wahrheit für Polen und Europa. Für Polen, weil wir Nato und EU durch unseren Beitritt auf Ereignisse im Kaukasus außerordentlich sensibilisiert haben. [highlight=yellow:748ebba0ab]Für Europa, weil es jetzt eine Chance hat, sich zu rehabilitieren für die jahrelange Politik, die darin bestand, die Augen für Probleme der Völker zu schließen, die ein Objekt der neoimperialen Politik Moskaus gewesen waren. Der Grund war die Erhaltung guter Kontakte zu Russland. (...) [/highlight:748ebba0ab]Der Moment ist günstig. Den EU-Vorsitz hat mit Frankreich ein großes europäisches Land, das niemals einen Hehl daraus machte, dass die EU zum Player in der Weltpolitik werden soll."



...... [highlight=yellow:748ebba0ab]Ganz offensichtlich kommt Russland nicht, um seine Brüder zu retten, sondern ergreift die Gelegenheit, um der Infrastruktur des wirtschaftlich ziemlich erfolgreichen Georgiens einen schweren Schlag zu versetzen. (...) Der Westen kann auf kurze Sicht wenig ausrichten, außer vielleicht Saakaschwili hinter verschlossenen Türen dafür zu rüffeln, dass er den Russen diesen Vorwand gab.[/highlight:748ebba0ab]



[highlight=yellow:748ebba0ab]"De Morgen" (Brüssel): "Die territoriale Integrität von Georgien muss respektiert werden. Und dass sich Abchasien und Südossetien als aufständische Provinzen betragen, gibt Russland nicht das Recht, sein Militär dorthin zu schicken. [/highlight:748ebba0ab]




[highlight=yellow:748ebba0ab]"Gandul" (Bukarest): "Der wehrlose Saakaschwili hat den Westen um Hilfe gebeten. Keine Großmacht hat diesen Appell beantwortet. Mehr noch, wahrscheinlich atmen die westlichen Staaten auf, erleichtert darüber, dass Georgien beim Nato-Gipfel in Bukarest kein grünes Licht (für einen Nato-Beitritt) bekommen hat. Denn sonst wären Frankreich, Deutschland und sogar Rumänien verpflichtet, das georgische Territorium im Fall eines russischen Angriffs zu verteidigen. [/highlight:748ebba0ab]

[highlight=yellow:748ebba0ab]


"Magyar Nemzet" (Budapest): "Die Verhältnismäßigkeit des jetzigen (russischen) Eingriffs kann infrage gestellt werden, ansonsten ist es aber eine ebensolche humanitäre Intervention wie jene der Nato 1999 im Kosovo gegen Jugoslawien. (...) Saakaschwili aber lebt in einer Welt, in der Doppelmoral die Norm ist, daher konnte er kaum kalkulieren. .................... Saakaschwili hat daher ein Eigentor geschossen."[/highlight:748ebba0ab]

son/dpa
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Tja,
da hat wohl einer hoch gepokert (Saawaschwili) und ist dabei die Zukunft seines Landes zu verspielen. Schade um all diejenigen, die die Handlungen dieses Idioten mit dem Leben oder verletzungen ausbadeb müssen.
Wette, in einem/zwei Monaten ist er in den USA oder in einem Land wo ihn die CIA unterbringen.
gruß
 
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Habe erfahren, daß im Falle der Ergreifung des Präidenten Saakaschwili durch die Sudosseten oder deren Verbündeten dieser mit der Todesstrafe zu rechnen hat. Berechtigung nimmt man aus dem Vorgehen der Allierten im Irak.
Zur Zeit beschießt die georgische Armee die längst verlorene Provinzhauptstadt. Die einseitig ausgerufene Waffenruhe wird von allen Seiten nicht eingehalten.
Die Zivilisten sind die wahren Opfer dieses Krieges.
 
Loso

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Man könnte eigentlich Russland bitten, in die NATO zu kommen. Dann wären wir schön aus dem Schneider.
 
Rooy

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Zitat : Samuianer[/b]@Rooy: Aufgrund deiner unverbluemt rueden Art, dich anderen Mitgliedern ihrer Meinung gegenueber zu aeussern, muss ich dir vorwerfen dich nicht ausreichend in die Thematik eingelesen zu haben, dann wuerdest du wissen das lamai nur auf einen , wie ueblich recht abgedrehten Post von kwcknarf reagiert hat.


Von mir haettest du mindestens ´ne Gelbe weg! Sieht ja so aus als haettest du gern deinen eigenen Konflikt = Rooy vs. Lamai!


Na komm sei mal nicht so kleinlich :-)
Ich habe gewiss besseres zu tun als ein "Konflikt gegen irgend jemanden" in einem Forum auszuleben! kwcknarf ist ja auch so ein Kandidat wo man sich fragt wie gross der Radius ist in dem er lebt!?
Wie auch immer, ich akzeptiere für mich als Europäer keinen Krieg in dem Zivilisten die keine Chance haben sich erfolgreich zu wehren von Militärs getötet werden!
Vorallem nicht von Staaten die in die EU wollen oder warum auch immer reingekommen sind!
Und wenn von dem ein oder anderen dann mal "witzig" rüber gebracht wird das es ja auf der Landkarte n`Pup ist und dieser Klingonen Kack, kann man schon mal sein persönliches Missfallen äussern!
Verfolge mal die News, nicht was Putin und Konsorten erzählen sonder die betroffene Bevölkerung! Tränen, Angst ... und versetze Dich in diese Situation!
Für die Betroffenen ist da nichts lustig!
Wenn ich dafür "Gelb" bekomme hab ich kein Problem!

Rooy
 
Conrad

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Mordor
Ist schon erstaunlich, die offensichtliche Medienmanipulation: Georgien greift Russland an, aber die bösen Russenpanzer stellen eine "massive Provokation" dar:

Gleichwohl, die Präsenz von Moskaus Armee stellt eine massive Provokation dar. Der erreichte Waffenstillstand erscheint in diesen Stunden fragil.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,571890,00.html

Wieder ein Beispiel für diese verblödete Pisa-Journaille, die alles verdreht und deshalb so einen Schrott produziert..

Da haben die dämlichen Georgier Russland angegriffen und wundern sich, dass sie jetzt als Verlierer dastehen...

Dieser Saakaschwili gehört in den Knast nach Den Haag, wo ihm der Prozeß gemacht werden sollte, lebenslänglich sollte für diesen Verbrecher auf jeden Fall drin sein...eigentlich hätte er das gleiche Schicksal wie Saddam Hussein verdient, aber vielleicht kommt das ja noch...

Wahrscheinlich hat er gedacht, ist ja nicht mehr so lange hin bis zu Genosse Stalins Geburtstag, da werfen wir mal die Stalinorgeln an und entbieten Moskau schon mal herzliche Stalinorgel-Grüße aus Georgien... :ohoh:

Das ist auch gut, da wird über einen Bombenangriff diskutiert, von dem man gar nicht weiß, ob er überhaupt stattgefunden hat:

SPIEGEL ONLINE: Medienberichte über Bombenattacken auf die BTC-Pipeline in Georgien sorgten gestern für Aufsehen. Schon vorige Woche musste die Ölröhre nach einem Feuer im osttürkischen Abschnitt geschlossen werden (mehr...). Ist die Pipeline in Gefahr?


Morningstar: Noch ist unklar, ob Bombenangriffe wirklich stattgefunden haben und ob echter Schaden entstanden ist.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,571732,00.html

Wer weiß, vielleicht hat ja der ganze Krieg gar nicht stattgefunden ? :nixweiss:
 
J

J-M-F

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hier mal eine mißglückte amerikanische propagandaaufführung im amitv von fox-news. da die augenzeugen nicht das erhoffte berichten, gibts werbung und die zeit ist um

ich hau mich fast weg vor lachen :lachen: :lachen: :lachen:


 
Thema:

Georgien überfällt Südossetien

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