Geld / German Women Not Good / We Are A Family

Diskutiere Geld / German Women Not Good / We Are A Family im Ehe & Familie Forum im Bereich Thailand Forum; Jetzt stellt sich für mich langsam auch die Frage, wie ich meine Freundin, die gerade in Thailand ist, mit Geld unterstütze. Gebe ich nichts...
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Harakon

Gast
Jetzt stellt sich für mich langsam auch die Frage, wie ich meine Freundin, die gerade in Thailand ist, mit Geld unterstütze. Gebe ich nichts, glaubt sie sicher (und das dann zurecht), daß ich geizig bin. Aber wo soll ich aufhören? Einen kleinen Betrag, bei dem die Transfergebühren höher sind als die überwiesene Summe? Natürlich ist es nicht leicht, eine angemessene Arbeit in Thailand zu finden. Und ich erarbeite in vier Stunden das, was sie in einem halben Monat verdient. Es ist also rechtens, wenn sie von mir erwartet, daß ich einen winzigen Teil meines "Reichtums" abgebe.

Trotzdem schleifen sich hier Strukturen ein, die ich bei keiner europäischen Partnerin geduldet hätte. Der leicht fordernde Unterton in den letzten E-Mails/am Telefon stimmt mich sehr nachdenklich.

Es geht hier übrigens um Summen, die für manchen geradezu lächerlich scheinen mögen. Selbst für mich, als Student mit Nebenjob und entsprechend niedrigem Einkommen, sind sie noch mehr als erträglich. Mir geht es hier darum, wie ich die Sache in Zukunft regeln soll. Um die Frage, wo ich aufhören soll. Ich bin ja schon zu Genüge gewarnt worden, daß Thai-Frauen einem nur zu gerne die große Last abnehmen, sich um das lästige Verteilen des Geldes zu kümmern.

Was geschieht, wenn ich meine Freundin tatsächlich sich selbst überlasse, solange sie in Thailand ist? Schließlich konnte sie sich ja auch selbst ernähren und ihre Wohnung bezahlen, als ich sie noch nicht kannte. Damals hat auch eine gemeinsame Wohnung mit anderen Frauen zusammen gereicht. Aber warum sollte sie verstehen, daß sie ihr ganzes Leben aufgeben soll, um in ein fremdes Land zu ziehen. Wenn der Mann, in den sie sich verknallt hat und zu dem sie ziehen möchte, nicht dazu bereit ist, vernünftig für sie zu sorgen. Warum sollte sie ihren ohnehin geringen Wohnkomfort einschränken, während ich hier sinnlos Geld für Telefonate nach Thailand verpulvere.

Ich glaube, daß es mir schwer fallen wird, noch einmal viel Energie in die Beziehung mit einer deutschen Partnerin zu stecken. Deren Egoismus geht mir ganz gehörig auf den Sack. Jetzt habe ich aber irgendwie Schwierigkeiten, mich nach so kurzer Zeit nicht mehr nur für mich selbst, sondern für eine Kleinfamilie verantwortlich zu fühlen. Und wenn die Berichte nicht, wie so oft, übertreiben, dann wird aus der Kleinfamilie ziemlich schnell eine Großfamilie. Mit Opas und Omas und Onkel und Tanten. Mütterlicherseits.
 

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I

Infatuatedfool

Gast
Harakon,
dein Posting kommt sehr offen, überrascht und zweifelnd rüber. Das macht Dich symphatisch.

Wie groß die Liebe auch sein mag, und obwohl manche so tun, als ob sie von einem Thaimädel auf ewig geliebt werden, ganz ohne Knete und total verarmt, gibt es ein überschreibendes Kriterium:

"He takes care of me."

und dazu gehört aus ihrer Sicht AUCH die verdammte Knete. Sehe es bitte nicht im Europäischen Sinne. Geld stinkt in Thailand nicht und wird als Teil Deiner Zuwendung betrachtet.

Nun hast Du nicht geschrieben, warum sie nach Geld fragt, aber Du erwähntest: kleine Summe.

Schick es mit WESTERN UNION, da ist die Kommission gering im Vergleich zum Bank Transfer und harre der Dinge, die da kommen werden. Kleine Summen, die Dich nicht umbringen sind OK.

Gruß IFFi 
 
T

ThomasH

Gast
Hi Herakon,

kann mich der Meinung von Iffi nur anschließen. Und Du hast es ja selbst in den letzten Absätzen sehr klar formuliert - genau das ist es. Du mußt Dir selbst darüber klar werden, ob Du bereit bist, die Verantwortung zu übernehmen oder nicht - darum dreht es sich meines Erachtens nach. Lass Dir keine grauen Haare wachsen, ob die Forderungen vielleicht immer größer werden. Das kann natürlich sein, aber ich denke Du würdest das abwehren können, mit dem nötigen Einfühlungsvermögen. Versuche vielleicht noch von Anfang an klare Strukturen reinzubringen, ihr klar zu machen, daß Du ihr gerne etwas unter die Arme greifst, aber daß Du halt auch Deine Miete, den Strom und und und zu bezahlen hast und Dir monatlich nur X Mark zum Leben übrig bleiben und Du ihr davon gerne etwas abgibst.
Ich hoffe das beste :-)
Ciao Thomas
 
C

Chainat-Bruno

Gast
Möchte mal eines Klarstellen.
Der Familie Geld zu überweisen ist doch nicht nur eine thailändische Angewohnheit. Auch in unseren Breitengraden werden die Eltern unterstützt, wenn ihre Altersrente schwach ist und die Kinder (ich sage hier Kinder, doch nicht jeder Nachwuchs denk noch an seine Eltern, wenn sie selbständig und gut verdienend sind) ein gutes Einkommen haben. Auch gibt es hier doch die Geldzahlungen an Geschwister, denken wir mal, dass ein jüngeres Geschwister am Studieren ist und der ältere Bruder oder die ältere Schwester einen guten Job haben.
Ich auf alle Fäle sehe dies immer wieder in meinem Umfeld.

Chainat-Bruno
 
Jinjok

Jinjok

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Hallo Harakon,

Auch von mir einige Gedanken zum Thema, obwohl ich da nicht aus eigener Erfahrung spreche weil meine künftigen Schwiegereltern beide eine Pension (Bank und Army) bekommen, aber ich habe schon viel in den Foren gelesen. Daher bin ich folgender Meinung:

Das Geld ihrer Schwester in D hat der Familie gezeigt was real möglich ist. Du kannst als Student da weit drunterbleiben, da Studenten in TH keine Zeit zum Geldverdienen haben, also 14 Semester BWL Studium usw is in TH nich drin. Tatsache ist auch, daß das was Du jetzt gibst, wird später als Grundlage gelten, was Du später mal zu zahlen hast.

Das Zahlen ist der große Balanceakt zwischen den deutschen Möglichkeiten, den TH Erfordernissen und den Begehrlichkeiten. Du kannst sicher (später) leicht jeden Monat 500 DEM an die Familie schicken. Aber warum sollen dann in D alle anderen Familienangehörigen arbeiten und in TH liegen alle anderen auf der faulen Haut und lassen es sich vom Farranggeld gutgehen. Das ist der Banlanceakt. So viel zu geben, daß sie nicht Notleiden müssen aber so wenig geben, daß sie noch den Antrieb haben, sich selbst um ihren Lebensunterhalt zu kümmern.

Das Problem gibt es stellenweise auch in D mit der Sozialhilfe. Da gibt es einige Leute, die damit ein ausreichendes Leben führen können und wollen und denen fällt nicht im Traume ein jeden Morgen um 5 aufzustehen und sich jeden Tag 9 Stunden lang plus Arbeitsweg abzuplacken.

Das war jetzt mehr auf die Familie gemünzt. Ich nehme an, aktuell gehts mehr um Deine Freundin selbst. Die Familie wird ja zur Zeit noch von Deiner zukünftigen TH-Schwägerin unterstützt und ist nicht auf Dein Geld angewiesen. Wenn ihr dann verheiratet seid, werdet Ihr Euch sicher eigigen wollen, wie die Last gerecht auf beide Schwestern verteilt wird, das heißt entsprechend den Einkommen Eurer beider Familien.

Wenn Du Dich aber jetzt fragst, ob Deine Freundin vielleicht ihr Geld mit einer Tätigkeit verdient mit der Du nicht leben kannst, ist das schon eine prinzipielle Frage über die Du Dir schnell klar werden solltest. Hat sie vorher nicht in Bars "gearbeitet", wird sie garantiert nicht damit anfangen, wo sie Dich hat.

Was die Überweisungsgebühren anbelangt, nimm sie als Kosten einfach hin (so gering wie möglich natürlich). Überweise nicht mehr Geld, nur weil es ökonomisch sinnvoller ist. Auch das Geld für 3 Monate auf einmal zu schicken wurde oft als erfolglos berichtet, da genauso schnell alle. Wenn Du jetzt als Student schon die großen Klötzer schickst (als welchem Grund auch immer), werden die Wünsche an Dich später automatisch immer größer.

TH gilt als das Land mit der höchstverschuldeten Bevölkerung. Aber nicht offiziell mit Kreditvertrag usw. Nein jeder Thai borgt beim Freund, Kollegen, Bruder, Nachbarn und so weiter ein paar 100 THB, ein gigantischer Ringtausch, der nie zurückgezahlt wird. Mit anderen Worten, da ist in TH immer einer von dem man was borgen kann, und wenn da einer ist, dann borgt man. Das ist so weit verbreitet und tief verwurzelt, daß man es getrost als Mentalität bezeichnen kann.

Die oft beklagten "nonperforming Loans" in der TH-Ökonomie haben ihre Wurzel im Kleinen, in dem gewohnheitsmäßigen Borgen ohne auch nur einen Gedanken zu machen, ob es auch die kleinste Chance gibt auch nur einen Teil davon zurückzuzahlen. Unter dem Hintergrund mußt Du Dich als neuentdeckte Geldquelle sehen. Gib, aber wisse, es wird nicht aufhören und die Standards die Du heute setzt wirst Du später aufrecht erhalten müssen.

Ich weiß nicht ob ich das jetzt exakt behalten habe, aber ich glaube das Statistische Jahrbuch von 99 sagte, im Isaan lebt eine 4 köpfige Famile von 7.500 THB in BKK von 12.000. Mit anderen Worten, schicke 500 DEM jeden Monat und Du ermöglichst einer ganzen Kleinfamilie ein sorgenfreies Leben als Frührentner. Es ist nicht die Frage etwas von Deine "Reichtum" abzugeben. Es ist die Frage, was bewirken ein paar Mark pro Tag bei einem Thai. Ich versuche die Zahlen im Rami noch mal zu finden.

Mit Gruß vom Jinjok
 
DisainaM

DisainaM

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Mein Tip,
schick ihr den Betrag in 2 Schecks, und schreib ihr, den 2. Scheck erst 1 Woche später einlösen.
Sinn ist, es bereitet eine Situation vor, wo Du später sagen kannst, Du hast keine Möglichkeit, zu helfen.

Problem für die Thai besteht darin, das sie nun in Thailand bei ihrer Familie, auf Forderungen schlecht NEIN sagen kann.

Darum, für das erste Mal, das Geld sollte nicht als easy comming, easy going angesehen werden, also die Geldübergabe verkomplizieren
(leichte (!) Kopfschmerzen erzeugen).

(Ansonsten, richte ihr beim nächsten Thailandurlaub ein gemeinsames Konto ein, wo Du einen festen Betrag für Notfälle deponierst, und teste so ihren Umgang mit Sicherheitsbeträgen)
 
Jinjok

Jinjok

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Aha, da hab ich mit den Zahlen also doch etwas daneben gelegen, die übrigens von 1997 waren, 1998 veröffentlich und 1999 von der Quelle zitiert wurden. Im Isaan warens 8.400 THB pro Monat, was eine 4köpfige Familie in Durchschnitt verdient. In BKK warens 29.700 THB. Wohlgemerkt, das ist das Geld, wovon der Durchschnitt aller Thai-Familien in der Region ihr komplettes Leben bestreiten können. Wenn Du das aufbessern willst, kann es nur ein Teil der Summe sein.

Hier kannst Du alles nochmal nachlesen:

Rami Thailand-Forum 3.Juni 2001

Mit Gruß vom Jinjok
 
C

Chainat-Bruno

Gast
Steffen
was mich bei diesen Zahlen von dir stark interessieren würde ist, wie dieser Durchschnitt berechnet wurde.
Wurde das gesammte Einkommen durch die Bevölkerung gedrückt oder wie. denn ich kann mir nicht vorstellen, dass das durchschnittliche einkommen einer 4 köpfigen Familie bei 8`400.-  Baht steht. Dann dürfte es ja nicht mehr Armenhaus of Thailand heissen. Ich kenne in der Centralregion Familien, die mit weniger sehr gut über die Runden kommen, natürlich ohne einen Farrang in der Familie.

Chainat-Bruno
 
Jinjok

Jinjok

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Bruno,

Beim Rami ist die Quelle vermerkt. Ich kann natürlich nichts garantieren, aber wenn Durchschnittsfamilienverdienst gesagt wird, werden sie alle von 1000 THB vom Bettler bis zum hohen Staatsangestellten einbezogen haben und dann alles auf eine Mutter, Vater, 2 Kinder-Familie heruntergerechnet haben. da ist klar das weniger mehr als der Durchschnitt verdienen und mehr weniger als der Durchschnitt zum Leben haben. Und alles vor 4 Jahren. Das wird heute höher liegen.

Mit Gruß vom Jinjok
 
H

Harakon

Gast
Weil´s sowieso schon spät ist, hau ich doch noch ne Antwort in die Tasten:

@alle: In erster Linie habe ich, während ich den Bericht geschrieben habe, die Gedanken in meinem Kopf geordnet. Das war wohl schon die größte Hilfe. Ein Tag (und auch eine relativierende E-Mail aus TH) später hört sich schon alles viel lockerer und weniger überfordernd an.

@Iffi: Ich glaube, daß die Frauen auf der ganzen Welt, also auch in Deutschland, darauf achten, daß ihr Partner den Lebensunterhalt sichern kann. Wenn sie allerdings sowieso nicht vorhaben, mit ihm über längere Zeit zusammen zu bleiben, spielt das natürlich keine so große Rolle mehr. Womit ich mir schon selbst widerspreche. Aber gerade von solchen Frauen habe ich im Moment die Nase voll. Egal, woher die kommt.

Wegen der Western Union werde ich mich wohl mal erkundigen. Bei meiner Bank hieß es 15 Mark plus das, was die Bank in TH verlangt. Und wieviel das ist, bin ich schon gespannt. Ich warte auf die Kontoauszüge...

@Jinjok und DisainaM: Ihr habt ein wichtiges Thema angesprochen... Ich formuliere es mal etwas um in die Frage, ob sie verantwortungsvoll mit der offenbar grenzenlosen (der Dispo reicht noch lange) Geldquelle wird umgehen können. Wir leben hier halt nunmal nicht von Tag zu Tag, sondern eher von Monat zu Monat. Und die Bank verteilt solange großzügig Kredite, bis es wirklich zu spät ist. Deshalb dürfen wir auch nicht alles ausgeben, was uns zur momentan Verfügung steht. Ich weiß nicht, wie weit ich solch eine Planung aus der Hand geben kann. (Ich rede hier von meinem Einkommen. Sollte meine Partnerin mal Geld verdienen, wird sie natürlich selbst bestimmmen, was damit geschieht.) Denn immerhin ist es wohl in Thailand (ich denke in Japan genauso) so üblich, daß die Frau komplett das Geld verwaltet, der Mann sorgt durch seiner Hände Arbeit lediglich dafür, daß es herein kommt.

Um zum Punkt zu kommen: Größere Beträge soll man vermeiden? Das ließe auf mangelnde Fähigkeiten im Umgang mit Geld schließen, sage ich jetzt einfach mal, der ich selbst nicht das größte Genie in dem Bereich bin. Dann bleibt wohl die Idee mit den Schecks, die solange nicht schlecht klappt, bis der Postbote draufkommt, was drin ist und es rausnimmt. Immerhin kann man ja auch wöchentlich nen Brief schicken und Bargeld reinlegen, was die Sache zusätzlich vereinfacht. Und gleichzeitig das Briefeschreiben fördert. Oder man bittet einen deutschen Freund in TH, regelmäßig bzw. bei Bedarf was zu überweisen. Die dritte Möglichkeit könnte sein, ein Konto in TH einzurichten und einen Dauerauftrag von dort aus zu starten.

Aber das sind alles Möglichkeiten, die für mich derzeit derart weit weg von der Realität sind, daß ich mich fast frage, warum ich mir jetzt schon Gedanken drüber mache. Aber diese Realität könnte mich schneller einholen, als mir lieb ist.

DisainaM: Das mit den "Kopfschmerzen erzeugen" ist natürlich Pflicht. Ich erwarte schlicht ein bißchen Anpassung an hiesige Gepflogenheiten. Ich muß mich ja nicht in jedem Punkt der Thai-Mentalität annähern. Wobei ich beim Nachdenken schon wieder merke, daß es gar nicht so leicht ist, typisch Thais, typisch Deutsche zu sagen. Das sind wohl eher allgemeingültige Verhaltensmuster/-regeln, egal woher das Problemkind kommt.

Jinjok: Durchschnittseinkommen sagt gar nichts aus meiner Meinung nach. Ein Student mit Bafög liegt in Deutschland weit unter der Armutsgrenze mit seinem Einkommen und ist dennoch noch lange kein armer Mensch.

Nachtrag: Jetzt hab ich doch wieder ne Stunde getippt. Dabei könnte ich den Schlaf gut gebrauchen. Mist.
 
G

Guest

Gast
Die Familie in Thailand unterstützen.... Haben die alten Eltern nicht auch ihr Leben lang gearbeitet ? Und haben sie sich nicht für das Alter Geld zurück gelegt ? Eine Rentenversicherung wie sie hier in Deutschland üblich ist, gibt es ausserhalb Europas so kaum. Um in Thailand einen guten Job zu bekommen, gibt es nur einen Weg und es ist der gleiche Weg, wie hier in Deutschland. Lernen, Lernen, Lernen, hart arbeiten und seine Arbeit so gut wie möglich machen. Das funktioniert in Thailand genauso wie hier. Grundvorausetzung für einen guten Job in Thailand (für eine/einen Thai) ist perfektes Englisch, Computerkenntnisse, Word ,Excel usw. Warum jemanden den Lebensunterhalt finanzieren ? Thailand ist kein armes Land. Von allen Staaten der Region steht Thailand noch am besten da. Mit einer guten Ausbildung kann man es auch in Thailand zu etwas bringen. Ich war seit 1986 zig mal da und kenne die Verhältnisse einigermaßen. Ich bin kein Entwicklungshelfer und wenn ich mich mit den Thai-Mädels da amüsiere, zahle ich selbstverständlich dafür. Sie machen´s halt alle nur wegen der Kohle. Weil sie sich nicht die Mühe machen, sich auf den Hintern zu setzen und zu lernen, gehen sie halt anschaffen. Das gibt´s ja hier in Deutschland auch. Die Mädels haben halt den Weg des Easy-Going gewählt, das funktioniert aber nur, solange sie jung sind und viele gehen bei diesem Job kaputt, fangen an zu trinken oder nehmen Drogen. Es geht halt immer nur um Geld. Ich hab meinen Spaß gehabt in Thailand. Ich hab dem Mädchen da Geld gegeben, kein Problem. Dann fliege ich wieder nach Deutschland, wo ich das Geld verdienen muß, für meinen nächsten Trip nach Thailand. Das war´s dann erstmal. Mit Liebe hat das wenig zu tun. Ich mag Thailand und die Thais sehr und werde in 3 Monaten auch wieder hinfliegen. Aber Geld von hier nach Thailand schicken ? Nee ! Die ganze Family finanzieren ? Nee ! Die können auch arbeiten, eine Ausbildung machen, dann kriegen sie auch mal einen guten Job und sind nicht auf andere angewiesen und müssen quasi betteln.
 
C

Chainat-Bruno

Gast
conrad
ich nehme mal an, dass du ausser in den bars und puffs rumsitzen noch nichts anderes von thailand gesehen hast, denn sonnst würdest du nicht so ne sch.... rauslassen.
Ausbildung, Ccomputer, Word, Excel, Englisch!
hei junge, mach die augen auf und träume nicht von deinem letzten duten fi**.
Mein Neffe hatte im letzten schuljahr einen computerkurs besucht, diesen kurs konnte er nur durch meione zuzahlung besuchen. doch was haben sie gelernt???  Nichts gescheites, windoof 3.?? haben sie sich angeschaut, die ersten buchstaben getippt und schluss. und dies in einem jahr wöchentlich 2x 2stunden.
die tochter unseres nachbarn in thailand geht seit 3 jahre jedes weekend (samstag und sonntag je 8 stunden) in den Computerweiterbildungskurs. veraltete geräte stehen da rum, das internetcafe in unserem kaff hat die besseren rechner.
von den verwendeten programmen in diesem wochenendekurs wollen wir gar nicht reden. so wie die nachbarstochter sagte, hatte sie in den wenigen stunden, in denen ich ihr im letzten urlaub etwas zeigte mehr gelernt als in einem jahr wochenendekurs.

mir reichts, denn es wird sowieso nichts bringen, hier noch mehr zu sagen.

c-b
 
Jinjok

Jinjok

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@ Harakon

Den Durchschnittsverdienst habe ich gebracht, um Dir die Relationen aufzuzeigen, in denen eine für deutsche Verhältnisse läppischer Betrag in TH steht.

In erster Linie sind es natürlich die Männer in TH die nicht mit Geld umgehen können, da die Frauen oft für die Familie mit allen Konsequenzen zu sorgen haben. Nicht nur für die eigenen Kinder. Da Deine Freundin ja noch keine eigene Familie gegründet hat, kannst Du hier nicht unbedingt auf diese Erfahrung bauen. Aber sie kann auch durchaus von ihren Eltern in der Beziehung gut erzogen worden sein.

Wer in eine Ehe in D das Geld verwaltet ist neben einer Prinzipienfrage auch eine pragmatische. In der Regel erledigt die Frau wohl die täglichen Besorgungen und gibt es somit aus, das heißt sie hat auch den Überblick über den kleinen Cashflow. Den großen Cashflow sollte mann eh zusammen besprechen, was aber auch nicht jeden Tag und Monat ansteht. Also kann es bei klaren Rahmenbedingungen kein Problem sein, die täglichen Ausgaben allein der Frau zu überlassen.

Allerdings sollte man einer Frau die direkt aus TH kommt nicht sofort das Konto mit 12T DEM Dispo unkontrolliert zur Verfügung stellen. Das sind sicher ungewohnte Summen für einen Thai, die auch zu einen gewissen Rausch führen könnten. Vertrauen ist gut - Kontrolle besser und mit der Zeit wird Mann, wenns läuft, sich auch beruhigt zurücklehnen können.
:-)

@ Conrad

Du postest hier im Forum für Thai-Deutsche Ehen und Beziehungen. Damit sind nicht Geschäftsbeziehungen zwischen Freiern und Prostituierten gemeint. Aber da Du hier zum ersten Mal postest, sei´s Dir auch nachgesehen.

Auch wenn´s Dich überrachen wird, da sind mehr Leute mit Thai in D verhaeiratet, die sie nicht in einer Bar aufgelesen haben, als Du denkst. Und wenn Du wirklich schon so lange TH kennst wie Du angibst, dann sind Deine Ausführungen kaum verständlich. Wohlgemerkt, TH beginnt gleich außerhalb Pattaya und nicht etwa dort.

English und PC-Wissen sind sicher eine gute Grundlage für heutige Teenager, jedoch für die Eltern unserer aktuellen Ehefrauen-Generationen hier im Board trifft das wohl nicht zu. Die Mehrheit dieser Eltern war in der Landwirtschaft beschäftigt. Da klingt es schon wie Hohn was Du schreibst. Nicht zuletzt was die Alterssicherung angeht. Traditionell ist die Altersicherung das Kind. Da die Söhne ihrern Eltern die "Schuld der Erziehung und der Aufziehens" mit einem mehr oder weniger langen Aufenthalt im Temple vergüten können, ist das den Töchtern nicht möglich.

Die Töchter tun das, inden sie für die Eltern sorgen. Das ist Tradition. Die allerwenigsten Thai um die 60 haben eine Kapitallebensversicherung oder Aktienfonds angespart, von denen sie heute leben können. So eine weltfremde Forderung habe ich in noch keinem TH-Forum gelesen.
:-)
Von Dir als Sextourist erwartet keiner ernsthaft, daß Du die Familien der Prostituierten in Deiner Zeit in D unterstützt. Das hast Du hinreichend bei Deinem Aufenthalt in Pattaya, Phuket oder Patpong getan. Hier geht es um Lebensgemeinschaften oder Ehen. Jeder (hier) weiß, daß eine Ehe mit einer Thai fast immer bedeutet, daß die Frau für die Eltern zu sorgen hat. Ausnahmen gibt es nur selten, wenn die Eltern nicht mehr leben, oder diese finanziell unabhängig sind.

Mit Gruß vom Jinjok
 
G

Guest

Gast
Ich bin sicher nicht unbedingt der klassische Sextourist. Ich war auch noch nie in Pattaya und werde da mit Sicherheit auch nie hinfahren. In den letzten Jahren war ich, nachdem ich im Norden war und in Bangkok und auf Ko Samet immer auf Ko Samui. Prostitution scheint sich in Thailand in den letzten 10 Jahren zum Volkssport entwickelt zu haben, das gibt es in diesen Dimensionen in keinem anderen Land der Welt. Gerade die Entwicklung auf Ko Samui in den letzten 15 Jahren ist geradezu erschreckend. Chaweng Beach, um das "Green Mango" herum hat sich zur Patpong Road Ko Samuis entwickelt. Ich kann mich noch gut an das vor 12 Jah-ren so populäre Lied "Farrang where you go last Night, you go Patpong, you like Thai-Girl" erinnern. Damals hat man noch drüber gelacht, es bezog sich halt auf Bangkok. Wenn ich mir Ko Samui jetzt ansehe.... Ich werd mir wohl bald ne andere Insel suchen. Die Story von Hara-kon.... Er ist wohl hier in Deutschland und sie in Thailand. Ich war mal mit einer Thai zu-sammen und hab sie nach Deutschland geholt. Hatte sie im Green Mango kennen gelernt, auf Ko Samui. Sie wohnt bei ihrer Schwester, die am Chaweng Beach einen kleinen Frisiersalon hat. Die Kay, die ich dann nach Deutschland geholt habe, hat mir bei unserem Abschied hoch und heilig versprochen mir treu zu sein, bis sie in Deutschland ist. Als sie hier war, habe ich durch Zufall Zugang zu ihrem Mail-Account bei Hotmail bekommen. In den 7 Wochen, als ich nach Deutschland geflogen bin und sie in Thailand blieb, hat sie es mit mehrenen Typen getrieben, während ich Trottel hier in Deutschland jeden abend allein zu Hause gesessen habe und an sie gedacht habe. Ich hab ihr auch Geld geschickt für die 7 Wochen, sie hätte nicht anschaffen gehen müssen.

Sie war der Typ Frau, dem ich niemals zugetraut hätte, so ein raffiniertes Biest zu sein. Es ist die klassische Abzock-Story, die mir passiert ist und obwohl ich Thailand-Erfahrung habe und mich sogar in Thailand ein befreundeter Restaurant-Besitzer durch die Blume gewarnt hatte und mich Freunde hier in Deutschland für verrückt erklärt hatten, bin ich drauf reingefallen. Hat mich viel Geld gekostet, die Frau. Was viel schlimmer war, waren die wochenlangen De-pressionen, durch die ich mich durchkämpfen mußte.

Es ist halt alles einen Zacken härter geworden in Thailand. Die Währungskrise vor einigen Jahren usw. Die Thais waren immer schon sehr geldgierig und ich war nie kleinlich oder gei-zig. Ein Englisch-Buch zum Lernen kostet in Thailand nicht viel. Gutes Englisch eröffnet in Thailand aber jobmäßig ganz andere Möglichkeiten. Die Thais wollen sich alles möglichst einfach machen, das kann man ja verstehen. Aber Thailand hat einen sehr schlechten Ruf und der kommt nicht von ungefähr. Ich sage nicht, daß es mit einer Thai-Frau immer schief gehen muß. Es gibt ja hier im Forum anscheinend einige funktionierende Beziehungen mit Thai-Frauen. Aber die Gefahr, daß es schief geht ist nunmal sehr groß. Ich sehe die Geschichte mit Harakon mit sehr großer Skepsis.

Ich bin nie nur wegen den Thai-Frauen nach Thailand geflogen. Ich mag das einfache Leben in einer Holzhütte direkt am Strand, wie ein Hippie...... Ich bin kein fieser fetter Sextourist, ich hasse diese Typen. Die tauchen aber auf Ko Samui nicht auf, das ist wohl mehr Pattaya, aber da werd ich, wie gesagt, nie hinfahren. Schaut´s Euch halt an. www.scene-berlin.com und macht Euch selbst ein Bild. Durch die Geschichte mit Kay bin ich halt nur wieder auf den Boden der Tatsachen zurück gekommen. Es war eine harte Landung. Es muß halt jeder selber wissen, was er macht. Aber die Gefahr, die totale Enttäuschung zu erleben ist nunmal sehr groß.
 
J

Joel

Gast
Conrad
Es ist verkehrt,die thailändische Ökonomie mit der westeuropäischen zu vergleichen.Aufgrund des fehlens eines sozialen Auffangnetzes haben sich in Thailand traditionelle Verantwortungszustände erhalten,sprich,vor allem in den ärmeren Gebieten,werden die Eltern durch die Kinder unterstützt(ist bei uns auch mal so gewesen).
Den richtig großen Sprung von der Reisbauerntochter zur hochbezahlten Informatikerin schafft fast keine und wenn ,dann nur durch geziehlte Förderung von Ausserhalb(z.B.durch die im Ausland verheiratete Schwester).
Selbst,die von dir gerühmten Barmädels haben eine Chance auf gute Ausbildung nie gehabt,just for fun wird es keine machen,aber im Gegensatz zu unseren Breitengraden,ist auch diese Arbeit ein Stück Eigenverantwortung.

Sollten Familienmitglieder meiner thailändischen Frau finanzielle Hilfe benötigen,werde ich natürlich auch nach meinen Möglichkeiten handeln(ist bisher noch nicht vorgekommen),gleiches würde ebenfalls gelten,wenn ich mit einer Europäerin liiert wäre.
Ich halts eigentlich ganz einfach,bin ich vor Ort sehe ich an was es mangelt,ob es nun eine fast kaputte Waschmaschine,der defekte Fernseher oder das leckende Dach ist,wenn es mir wichtig erscheint und im Bereich des Machbaren ist,trage ich die Kosten für evtl.Reparaturen oder Neuanschaffungen,ganz im Sinne meiner Frau.

Ferner kann ich mit Bestimmtheit sagen,dass auch ich Hilfe erwarten könnte,würde es zu irgentwelchen Problemen,auch finanzieller Art,kommen.Es ist alles ein Nehmen und Geben,in für uns als Europäer,ungewohnter freundschaftlicher Art,es wird auch nichts aufgerechnet,es ist so...und mir gefällts.

Joel
 
C

Chainat-Bruno

Gast
conrad,
diese gegenden, wo du aufgezählt hast sind reine touristenorte und unterscheiden sich nicht von pattaya. wie kann man sich nur von etwas ein urteol machen, wenn man es nicht kennt.
ich könnte mir auch vorstellen, dass deine freundin verdammt gail ausgesehen hat, die du nach deutschland geholt hattest. und du dachtest, du bist der supermann, die braucht keinen anderen schw..... mehr. selber schuld kann ich nur sagen.

chainat-bruno
 
Jinjok

Jinjok

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@ Conrad

Na sieste, ich wußte doch, daß hinter Deinem Posting auch eine Geschichte steckt. Nun hast du genau das erlebt, was das Klischee vom unbedarften Thai-Neuling sagt. Du hast nach so vielen Urlauben in TH doch noch eine Menge Lehrgeld in doppelter Hinsicht gezahlt. Das macht Deine Aussagen etwas verständlich, aber richtiger werden sie damit dennoch nicht.
:-)
Zum Einen kann man anhand einer gemachten Erfahrung nicht ein ganzes Land messen. Wohl aber die getrost einen Großteil der Entertainment-Branche in den Tourie-Gebieten. Auch in Pattaya arbeitet nicht jeder im horizontalen Gewerbe. Also auch dort kann man außerhalb der Beer Bar Mädchen treffen, die davon träumen, mit den "reichen Farrang" nach Hause zu gehen und das gleiche Leben zu führen. Daß viele von diesen Mädchen von (nicht zuletzt Deutschen) Urlaubs-Millionären, -Generaldirektoren, -Mercedesfahrern etc. geblendet und betrogen werden, kommt sicher genauso häufig vor, wie der betrogene Liebeskasper.

Ich war noch nicht auf Ko Samui, aber allem Anschein nach muß wohl bald gelten was für Pattaya gilt, dort ist nicht mehr TH. Die Veränderungen dort sind dramatisch, aber sie vollziehen sich nicht in TH so, sondern der Touristenboom macht das mit der Insel. Dort zieht es die geldgeilsten und skrupellosesten der Thais hin. Verallgemeiner es bitte nicht auf den Rest des Landes. Auch heute ist 80% des Landes und der Einwohner ländlich. Wenn Du mal mit einer Thai ihr Heimatdorf besuchst, wirst Du sicher etwas anderes erleben.

Mit Gruß vom Jinjok
 
P

Psion

Gast
@Jinjok

heisst das in deinem letzten Posting der Farang hat in jedem Fall zu zahlen ganz gleich ob die Eltern nun Erwerbstätig bzw. „Bedürftig“ sind oder nicht nur um zu beweisen was für einen guten Fang die Tochter gemacht hat? ( Fang - Farang ?????? ;D )

Weiterhin ist es ja nicht so das du nur die Eltern sondern auch die Brüder, Schwestern, Schwäger etc. mit deinem Beitrag unterstützt (direkt oder indirekt).

Es liegt ja in der Thaimentalität verwurzelt dass man das Geld sofort ausgibt wenn man welches hat. Kommen also regelmässige Zahlungen, weshalb sollte man sich selbst abmühen. Gibt man zuwenig heisst es geizig, gibt man soviel damit es zum leben reicht wird nichts mehr hinzuverdient, weshalb auch.
Kleines Beispiel: Im Isaan kommt eine 4-köpfige Familie mit ca. 6000 BHT im Monat aus, unterstützt du nun sagen wir einmal mit 4000 BHT, muss man ja nur noch 2000 BHT zuverdienen ...........:P
An jeder kleinen Anschaffung etc. wirst du natürlich beteiligt.;)



Psion


P.S. Ich kenne einige „Frührentner“
 
G

Guest

Gast
Tja, ich hab mein Lehrgeld bezahlt. Ist auch nicht so schlimm. Die Frau hätte hier bei mir ein gutes Leben haben können. Ich fahre übrigens keinen Mercedes (das war mal), ich fahre Smart. Und ich habe nicht vor, jemals nach Thailand überzusiedeln. Ich mache in Thailand Urlaub und habe nicht vor, der totale Thailand-Experte zu werden (wie Chainat-Bruno). Ich hab der Frau die Wahrheit über mich gesagt, daß ich halt nicht reich bin aber eben auch nicht arm. Klar bin ich selbst schuld, ich werd deswegen nicht aus dem Fenster springen. Aber alles durch die Rosarote Brille zu sehen, bringt´s auch nicht. Thailand hat seine Schattenseiten. Ich flieg im Dezember wieder für 4 Wochen nach Ko Samui und werd sicher wieder in meiner Holzhütte am Strand leben. Und wahrscheinlich wird mir in irgend ner Disco wieder ne tolle Frau begegnen. Aber wenn die mich fragt "Can you bring me to Germany ?", ich weiß nicht, wie ich dann reagieren werde. Wahrscheinlich werde ich den großen Lachkrampf kriegen und ihr erzählen, was mir passiert ist.
 
Jinjok

Jinjok

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@ Psion

Zur Mentalität habe ich ja ganz oben schon geschrieben, da stimme ich mit Dir zu. Nur gilt das wieder nicht für alle. Meine Schweigermutter in spe hatte für ihre Brüder mit zusorgen, da sie als Bankangestellte das beste Gehalt hatte und mußt 3000 THB abdrücken. das war viel geld vor 10...20 Jahren. Aber sie hat ihre Kinder so erzogen, daß sie für sich selbst sorgen können und wollen. So habe ich auch keine Sorgen, was das anbetrifft.

Klar ist auch, wenn Du nur die Eltern unterstützt, daß sie alles weiterreichen, was sie nicht selbst (ver)brauchen. das machen alle Eltern. Auch deshalb war mein erstes Posting in diesem Thread mit dem Tenor: Gib, aber achte sehr auf die Relationen (Balanceakt). Ein Balanceakt ist es auch wenn keine Not vorliegt, aber erwartet wird, daß Du soviel Kohle rüberwachsen läßt, daß sie es genauso gut haben wie Du. Das kannst Du genauso sehen wie hierzulande, der eine Bruder Hilfsarbeiter ist und der andere Hochfinanzjongleur. Entweder gleicht letzterer etwas aus, oder beide werden sich nicht mehr viel zu sagen haben.
;-)
Ich will mich aber nicht um die Antwort drücken. Ich sage nein, nicht zahlen, wenn Du in deren Haus zu Besuch kein schlechtes Gewissen haben mußt, weil der alte TV nur noch einen Sender flimmern kann, das Essen immer aus dem Foodshop geholt werden muß, weil der Kühlschrank vor einem Jahr kaputt ging etc. verstehst Du was ich meine?

Mit Gruß vom Jinjok
 
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