Geht man einmal auf ein Land Transportation Office, dann kann man sehr schön sehen, was der Thai bei einer Ausstellung oder einer Verlängerung eines Führerscheins vorlegen mu? Zumindestens Hausbuch und alten Führerschein. Damit wird im Computer die aktuelle Wohnanschrift gepflegt. Deshalb auch die Unterschrift auf der Kopie.
Ansonsten wurde schon geschrieben: Jegliche größere Anschaffung auf dem eigenen Namen. Moped, Auto etc.
Bei Banken kann es auch erforderlich werden, zur weiteren Ausweisung der Person, da ja im Reisepass - im Gegensatz zur thail. ID-Karte - keine Wohnanschrift vermerkt ist.
Es hat ein Ende mit dem Hinterherlaufen nach einem ti-juu - so heißt ja der Oberbegriff - in Orten mit einer Botschaft oder einem Konsulat. Wo dann auch noch Wohnsitzbescheinigungen in englischer Sprache erteilt werden, die dann wiederum keiner in der Amphoe lesen kann.
Letztlich ist diese rein in thail. Sprache ausgestellte Urkunde nicht nur statusgebend - weil ursprünglich hauptsächlich Hauseigentümer dieses haben wollten, obwohl die Bescheinigung nix mit Eigentumsfragen zu tun hat! - nein sie erweckt Freude und Zuneigung zum Farang dessen kompletter Name nun schon "einge-thait" vorliegt und nur noch abgeschrieben werden muß.
Summa: Das gelbe Hausbuch habe ich bei allen Behördengängen dabei. Zuletzt brauchte ich es wieder einmal als ich beim Landamt die übliche Erklärung abgeben mußte, dass das Geld, welches die Frau für den Landkauf hinblättern müsse, aus ihrem sog. Privatvermögen stamme. Das Hausbuch gehörte hier nur zur Komplettierung der persönlichen Angaben im Reisepass.
Man sieht, diese Urkunde, die "bis auf Weiteres" gilt, also zur Not auch ein Leben lang, ist so etwas von überflüssig.
