R
Rene
Gast
PHNOM PENH - Zum 30. Jahrestag der Machtübernahme der Roten Khmer hat Kambodscha der schätzungsweise zwei Millionen Opfer des Schreckensregimes gedacht.
Rund 200 Menschen entzündeten bei einer buddhistischen Zeremonie in Chhoeung Ek, einem der berüchtigsten "Killing Fields", vor einem mit Menschenschädeln gefüllten Turm Räucherstäbchen und brachten Opfergaben dar.
"Die junge Generation darf weder diesen Tag noch das Regime der Roten Khmer vergessen", mahnte Eng Chhay Eang, Generalsekretär der oppositionellen Sam-Rainsy-Partei.
Die "Steinzeitkommunisten" um Pol Pot hatten am 17. April 1975 die Hauptstadt Phnom Penh erobert und kurz darauf den grössten Teil Stadtbewohner zur Fronarbeit auf den Reisfeldern gezwungen.
Ziel der Roten Khmer war eine rein agrarische Gesellschaft, in der es kein Geld und keinen Besitz mehr geben sollte. Schon wer eine Brille oder Krawatte trug, galt als "bürgerlicher Intellektueller" und wurde hingerichtet.
Bis vietnamesische Truppen dem Regime im Januar 1979 ein Ende machten, war gut ein Viertel der Bevölkerung durch Exekutionen, Hunger oder Krankheit gestorben.
Pol Pot starb im April 1998 in seinem Dschungelversteck nahe der thailändischen Grenze. Keiner der Völkermörder wurde bislang vor Gericht gestellt. Fast alle der ehemaligen Roten Khmer leben unbehelligt irgendwo in dem bitterarmen Königreich.
Für die Finanzierung eines geplanten Sondertribunals unter Beteiligung der Vereinten Nationen fehlen noch mehr als 15 Millionen Dollar.
Quelle:
Weiss eigentlich jemand ob es immer noch kambodschanische Flüchtlingslager in THL gibt? Ich hab da irgendwann mal was drüber gehört.
Gruß René
Rund 200 Menschen entzündeten bei einer buddhistischen Zeremonie in Chhoeung Ek, einem der berüchtigsten "Killing Fields", vor einem mit Menschenschädeln gefüllten Turm Räucherstäbchen und brachten Opfergaben dar.
"Die junge Generation darf weder diesen Tag noch das Regime der Roten Khmer vergessen", mahnte Eng Chhay Eang, Generalsekretär der oppositionellen Sam-Rainsy-Partei.
Die "Steinzeitkommunisten" um Pol Pot hatten am 17. April 1975 die Hauptstadt Phnom Penh erobert und kurz darauf den grössten Teil Stadtbewohner zur Fronarbeit auf den Reisfeldern gezwungen.
Ziel der Roten Khmer war eine rein agrarische Gesellschaft, in der es kein Geld und keinen Besitz mehr geben sollte. Schon wer eine Brille oder Krawatte trug, galt als "bürgerlicher Intellektueller" und wurde hingerichtet.
Bis vietnamesische Truppen dem Regime im Januar 1979 ein Ende machten, war gut ein Viertel der Bevölkerung durch Exekutionen, Hunger oder Krankheit gestorben.
Pol Pot starb im April 1998 in seinem Dschungelversteck nahe der thailändischen Grenze. Keiner der Völkermörder wurde bislang vor Gericht gestellt. Fast alle der ehemaligen Roten Khmer leben unbehelligt irgendwo in dem bitterarmen Königreich.
Für die Finanzierung eines geplanten Sondertribunals unter Beteiligung der Vereinten Nationen fehlen noch mehr als 15 Millionen Dollar.
Quelle:

Weiss eigentlich jemand ob es immer noch kambodschanische Flüchtlingslager in THL gibt? Ich hab da irgendwann mal was drüber gehört.
Gruß René