Tss, wir haben früher, d.h. vor 2000, in (West)Berlin Häuser, Mietshäuser gekauft, i.d.R. Vorderhaus mit ein oder zwei Seitenflügeln, manchmal noch mit Hinterhaus, pro m² Wohnfläche ca. 500 bis 800 DM. Diese haben wir dann saniert, Bäder rein, Heizungen rein, Gegensprechanlage mit Türschließung unten, eine Küche rein, Dachbalken oder auch nicht, je nach Zustand.
Da ist viel mit Polen und Ungarn gelaufen, am Ende sind Schlussechnungen hin- und hergeschoben worden, und 11% von den Sanierungskosten sind dann aufs Jahr auf die Miete umgelegt worden. Da konnte man ziemlich frei ziemlich viel Geld hin und her überweisen, es musste halt noch plausibel sein.
Oben drauf haben wir dann noch Dachwohnungen gebaut, was dann das fünfte oder sechste OG war, und wenn wir es besonders gut gemacht haben, haben wir Maisonetten drauf gesetzt, das waren dann fünftes und sechstes OG zusammen. Für diesen zusätzlichen Wohnraum gab es beachtenswerte Senatszuschüsse. Am Ende gab es dann Teilungserklärungen und nach einiger Zeit haben wir dann die Hütten als ETW weiter verkauft.
Damit konnte man Geld verdienen, aber nicht mit einem Zwei-Zimmer-Wohnklo, an dem man drei Jahre rumgeprokelt hat.