Geburt in Bangkok

Diskutiere Geburt in Bangkok im Ehe & Familie Forum im Bereich Thailand Forum; Hallo. Meine Freundin bekommt in kürze ihr Baby in Bangkok. Hat da schon jemand mal Erfahrung gemacht. Wir haben ein wie ich denke gutes Hospital...
B

brecht

Gast
Hallo.

Meine Freundin bekommt in kürze ihr Baby in Bangkok.
Hat da schon jemand mal Erfahrung gemacht.
Wir haben ein wie ich denke gutes Hospital ausgesucht.
Die Geburt auf nätürlichem Wege kostet uns 15000 Bärte findet ihr das Okay oder ist das zu teuer.Dabei sind 3 Übernachtungen im 2 Mann Zimmer.

Dann noch eine Frage zur Familienzusammenführung.

Was für Unterlagen braucht man dazu?
Und für einen Deutschen Pass reichen da ich meine Freundin und ein paar Fotos vom Baby.Ich muß nichts mehr zusätzlich mitbringen`?
Und was denket ihr bei der Familienzusammenführung wie lange dauert wohl die Wartezeit?

Seid ihr denn alle Verheiratet oder lebt eure Freundin hier und ihr habt ein Visum auf Familienzusammenführung gestellt.
Ich möchte nämlich erst später Heiraten und meine Freundin soll dann mit unserem Baby erst mal so kommen.


Danke für alles

Ben
 
J

Jaiyen

Gast
Hallo Ben,
habe leider keine wertvollen Infos fuer dich im Moment, meine Freundin ist aber Krankenschwester in Bangkok und ich werde sie spaeter mal fragen, was sie ueber die verschiedenen Krankenhaeuser weiss. Schliesslich ist sie ja selbst schwanger und wir muessen uns fuer ein Krankenhaus entscheiden (falls es nicht das sein soll in dem sie arbeitet).
Wo seid ihr denn zur Geburt angemeldet?

Alles Gute
Christian
 
C

Chak

Gast
Was ich da nicht verstehen, wieso Familienzusammenführung? Dürfte es jetzt nicht ziemlich schwierig werden, für deine Freundin überhaupt ein Visum zu bekommen? Schließlich ist es dann doch ziemlich unwahrscheinlich, dass sie überhaupt noch zurückkehrt mit dem Kind. Und Familienzusammenführung kannst du dann m.E. ja höchstens mit dem Kind beantragen.
 
B

brecht

Gast
Ja Chak was denkst du sie kommt ohne Kind hierher oder was?
Natürlich kommt sie mit Kind und dann dürfte das doch kein Problem sein mit der Familienzusammenführung.Wenn das Kind dann einen Deutschen Pass hat.


Grüße
 
C

Chak

Gast
Brecht, das meine ich doch. Deine Freundin bekommt doch gar kein Familienzusammenführungsvisum, da es gar keine Familie zum Zusammenführen gibt! Wenn dein Kind einen deutschen Pass hat, dann kann es natürlich einreisen, braucht aber ja auch kein Visum.
Oder was meintest du sonst mit Familienzusammenführung?
Verstehst du was ich meine?
 
T

Tilak1

Gast
Hallo Brecht!
Vielleicht kann ich Dir helfen.Bei mir war es so ungefähr das selbe,nur ich war schon mit meiner Frau verheiratet.ich musste (2000)zu meinem Einwohnermeldeamt wo ich dann selber ein Schriftstück gefertigt hatte, wo ich die Deutsch Botschaft in BKK darum bat, für meiner Tochter einen Deutschen Pass Auszustellen,mit dem hinweis,das dieser an meine Frau auszuhändigen sei,im zusammenhang mit einem Visum zur Familienzusammenführung.Diese Schriftstück musste beglaubigt werden.Hat alles ganz gut geklappt.(antrag wurde vorher eingereicht)Es kann natürlich sein ,das dies bei Dir Anders ist? TIP,Rufe die Botschaft an,die helfen Dir auf alle Fälle.

Ich wünsche Dir Viel Glück und nachträglich beste Glückwünsche zur Geburt Deines Kindes!!!!!! :bravo: :bravo: :bravo: :bravo:

Bis dahin Andreas :super:
 
T

Tilak1

Gast
Tschuldigung :nixweiss: Habe nicht richtig aufgepasst,die Geburt steht dann noch bevor!!SORRY

Beste Grüsse Andreas :super:
 
Jinjok

Jinjok

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Hallo Brecht
Da die Ehe ein schützenswertes Gut für unseren Gesetzgeber war, hat er die Familienzusammenführung auf den Weg gebracht. Familienzusammenführung bedeutet hier eigentlich Zusammenführung mit einem im Ausland getrenntlebenden Ehepartner. Das trifft aber IMO nicht für unverheiratet Paare zu.

Ich möchte auch bezweifeln, daß es sich für die Mutter ein Aufenthaltsrecht in Deutschland ableitet, weil sie das Kind von einem Deutschen bekommen hat. Ich befürchte sogar, daß sie nichteinmal mehr ein Touristenvisum bekommen wird, da die Rükckehrwilligkeit nach Thailand für die deutsche Botschaft in Frage steht.

Nach meiner Meinung führt der einzig gangbare Weg über eine Hochzeit. Ich lasse mich gern eines Besseren belehren und würde mich freuen, wenn es für Euch einen einfacheren Weg gäbe. Deine Ausländerbehörde kann Dir dazu aber kompetent Auskunft geben, denn letztlich entscheidet sie maßgeblich mit, wer sich hier niederlassen darf.
Viele Grüße
Jinjok
 
C

Chak

Gast
Schön Jinjok, dass du noch einmal mit anderen Worten gesagt hast, was ich bereits Brecht versucht habe klarzumachen. :super: ;-)

Ich will aber hier noch einmal deutlich sagen, dass du, Brecht, mein volles Mitgefühl hast, es aber wohl leider wesentlich schwieriger und langwieriger wird als gedacht. :-(
 
W

woody

Gast
Jinjok, das sehe ich anders.
1. Es ist das leibliche Kind von ihm, wer will ihm verwehren das Kind im Rahmen des Familiennachzugs nach D zu holen? Das kind hat ausserdem einen Anspruch auf die deutsche Staatsangehörigkeit.
2. Auch wenn die Eltern nicht verheiratet sind, kann man sie nicht von dem Kind trennen, dadurch leitet sich ein Aufenthaltsanspruch für die Mutter ab.

gruss woody
 
C

Chak

Gast
Woody, das sind aber nur Vermutungen bzw. deine Meinung.
Ich erinnere mich aber mal genau diesen Fall so gelesen zu haben, dass die ALB eben nicht deiner Meinung ist.
 
W

woody

Gast
Chak, wenn ein Elternteil Deutsche(r) ist hat das Kind Anspruch auf die dt. Staatsangehörigkeit, oder?
Ausserdem sind nicht alle Entscheidungen von Ausländerbehörden rechtmässig, man kann auch gegen unrechtmässige Entscheidungen klagen.
 
C

Chak

Gast
Wenn du meine vorherigen Posts gelesen hättest, hättest du festgestellt, dass ich genau das auch gesagt habe: Das Kind hat Anspruch auf die deutsche Staatsangehörigkeit und infolgedessen auf die Einreise.
Mit welcher Familie soll die Mutter dann zusammengeführt werden? Wenn das Kind mit ihr in Thailand ist, hat sie ja keine Familie in D.
Sicher, klagen kann man immer. Aber abgesehen davon dass ich keine Ahnung habe, wie aussichtsreich das wäre (weißt du mehr?), bezweifle ich dass das schneller geht als zu heiraten und dann eine Familienzusammenführung zu beantragen, und das Kostenrisiko dürfte allemal höher sein.
 
W

waanjai

Gast
Wenn's so läuft, wie geplant, wird das Kind als uneheliches Kind in Thailand geboren. Bekommt dort die Thai-Staatsbürgerschaft und Geburtsurkunde. Wem die Frau als Kindesvater bei dieser Anmeldung angibt, bestimmt sie. Durch schriftliche Vaterschaftsanerkennung, kannst Du das vermeiden.

Willst Du, dass sie nach Deutschland samt Kind kommt, wird sie nicht als Besucher kommen können. Wie bereits beschrieben. Also muss sie ein Heiratsvisum beantragen und das uneheliche Kind gleich mitbringen.

Da Deine Vaterschaft bekannt ist, brauchst Du das Kind später nicht zu adoptieren.
 
W

woody

Gast
Chak" schrieb:
....Mit welcher Familie soll die Mutter dann zusammengeführt werden? Wenn das Kind mit ihr in Thailand ist, hat sie ja keine Familie in D....
Die Mutter kann erst garnicht von ihrem Kind getrennt werden, aber das Kind hat Anspruch als Deutscher in D zu leben, daraus leitet sich die Aufenthaltsberechtigung der Mutter ab.
In der Regel langt es in solchen Fällen einen Rechtsanwalt zur Hilfe zu ziehen, oder mal selbst die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Ausländergesetz (AuslG-VwV) zu lesen, die den meisten Beamten auch nur lückenhaft bekannt ist.
Diese Allgemeine Verwaltungsvorschrift enthält Regelungen, Hinweise und Erläuterungen zur Ausführung des Ausländergesetzes und der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen sowie, soweit dies wegen des jeweiligen Sachzusammenhangs geboten ist, Erläuterungen zum Aufenthaltsgesetz/EWG und Hinweise auf Vorschriften anderer Gesetze im Sinne von § 1 Abs. 1 AuslG. Bei der Nummerierung verweisen die erste und zweite Zahl (fettgedruckt) auf den jeweiligen Paragraphen und Absatz des Ausländergesetzes. Paragraphenangaben ohne Anführung einer Gesetzesbezeichnung beziehen sich auf das Ausländergesetz
 
W

woody

Gast
Hallo Chak,
weil es so gut passt, hier ein kleiner Auszug aus der heutigen Rede Herzogs vor dem CDU-Parteitag:

Herzog sprach sich dafür aus, den besonderen Schutz der Ehe im Grundgesetz zu Gunsten von Familien mit Kindern abzuschaffen. Als das Grundgesetz 1949 Ehe und Familie unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung gestellt habe, sei nicht vorstellbar gewesen, dass Ehe und Familie eines Tages so weit auseinander fallen würden, sagte der frühere Bundespräsident.
Mittlerweile empfinde er es aber als ein zunehmend drängendes Problem, "dass wir uns heute aus verfassungsrechtlichen Gründen eine Eheförderungspolitik leisten müssen, wo die Konzentration aller Kräfte auf eine Familienförderungspolitik dringend notwendig wäre", sagte Herzog. "Warum sagen wir nicht, der Staat habe die Familie und die in ihr aufwachsenden Kinder zu fördern, nicht aber zwingend die Ehe? Das würde uns - selbst wenn dazu eine Verfassungsänderung nötig wäre - neue finanzpolitische Spielräume zu Gunsten von Familien mit Kindern eröffnen."
Herzog, obwohl konservativ ist da schon etwas weiter in seiner Denke als so mancher, von dem man es eigentlich erwartet, weil er doch mit einer Ausländerin verheiratet ist.
 
B

Bukeo

Gast
woody" schrieb:
Jinjok, das sehe ich anders.
1. Es ist das leibliche Kind von ihm, wer will ihm verwehren das Kind im Rahmen des Familiennachzugs nach D zu holen? Das kind hat ausserdem einen Anspruch auf die deutsche Staatsangehörigkeit.
2. Auch wenn die Eltern nicht verheiratet sind, kann man sie nicht von dem Kind trennen, dadurch leitet sich ein Aufenthaltsanspruch für die Mutter ab.

gruss woody
ich gehe auch davon aus, dass man die (stillende) Mutter, nicht so einfach vom Kind trennen kann.
Man müßte dann im Prinzip dem Kind verbieten, nach Deutschland zu kommen - in meinen Augen wäre es bei einer Ablehnung ein Fall für Amnesty.
 
C

Chak

Gast
woody" schrieb:
Herzog, obwohl konservativ ist da schon etwas weiter in seiner Denke als so mancher, von dem man es eigentlich erwartet, weil er doch mit einer Ausländerin verheiratet ist.
Woody, das ist doch nicht meine Meinung, sondern waren meine Befürchtungen. Vielleicht liest du wirklich mal etwas genauer nach, was ich wirklich gesagt habe.

Aber wenn wir schon dabei sind, langsam geht mir diese ewige Familienförderung, die überall gefördert wird ganz schln auf die Nerven. Aber das ist ein längeres Thema, für das wir mal ein Politik-Thema auf dem Stänkerboard aufmachen sollten.
 
W

woody

Gast
Hallo Chak

was mich an deinem Beitrag gestört hat, ist folgendes und nicht mehr:

Chak" schrieb:
....Mit welcher Familie soll die Mutter dann zusammengeführt werden? Wenn das Kind mit ihr in Thailand ist, hat sie ja keine Familie in D....
Dazu meine Auffassung:
Die Familie besteht in dem angesprochenen Fall aus Kind, Vater und Mutter auch wenn keine Ehe geschlossen wurde. Eine Familie erfährt durch unsere Verfassung einen besonderen Schutz, aus dem sich dann auch Aufenthaltsrechte oder Nachzugsrechte ableiten.

In dem von [highlight=yellow:566ac91f58]pbk :super: [/highlight:566ac91f58] geposteten link wurde die von brecht gestellte Frage durch RA Stancke ausreichend geklärt und wir können unser Gezackere bis zum nächsten Fall verschieben. :fertig:
 
Thema:

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