nur belüften ist halt nicht alles. wenn das wasser durch garnelenkot, abgestorbenen blättern, medikanteneinbringung etc. überbelastet ist dann kippt das system um, alles ist tot.
Das ist aber kein neues Problem...
Blätter sollten kaum vorkommen, da die Teiche von durchaus bis zu 5 Rai Grösse nicht unbedingt mitten in den Wald gesetzt werden.
Auch die Trennwege sind nur so breit wie es für die Maschinen erforderlich ist und definitiv nicht mit Bäumen bepflanzt...
Die Medikamente dienen zur Verhinderung von Krankheiten und werden analog zum Bildungsstand dann doch oft zu sorglos eingesetzt, was aber nicht heisst, dass dies in der Endphase des Wachstums, also dann wenn die Sauerstoffzehrung und Wasserbelastung am Grössten ist noch geschieht - in aller Regel sind die ersten Wachstumsmonate die kritischsten, am Ende zählt nur noch die Sauerstoffversorgung - die Wasserqualität beeinflusst höchstens den Geschmack und bis den jemand in Übersee bemängelt...
Deshalb würde ich z.B. zum privaten Verzehr bevorzugt Macrobrachium rosenbergii kaufen, dass sind die, die mit sehr langen blauen Scheren in der Kühltheke liegen. Nicht billig, aber definitiv nicht aus der katastrophal überbesetzten Küstenhaltung, da sie in reinem Süsswasser aufwachsen, meist in Kombikultur mit Tilapia/Pla nin.