Die nationalen Heiratsmärkte sind sehr geschlossen..
gibt es dafür Zahlen? Wie diese Sichtweise überhaupt im Längsschnitt nachweisbar? Oder gibt es einen Trend? Wie ist der Heiratsmarkt innerhalb Deutschlands. Wurden auch die Ehen bei einemPartner mit Migrationshintergrund in D berücksichtigt, oder wurdendiese alle eingedeutscht? Sind die Heiratsmärkte eher im Umbruch?
Wer dagegen eine Partnerin aus Thailand oder Russland hat, der wird argwöhnisch betrachtet - als habe er sie sich quasi gekauft, weil er keine Deutsche abbekommen habe
Wird hier ein Meinungsbild der Öffentlichkeit wiedergegeben? Wo sind die Zahlen die dies belegen? BMI als Maß für Zugehörigkeit zueiner anderen sozialen Gruppe? Berliner Verhältnisse als Maß fürdie ganze förderale Bundesrepublik?
IhreUntersuchung stützt sich auf vorliegende Daten, aber auch auf Befragungen von Berliner Ehepaaren, die dem Muster entsprechen.
Das bedeutet, man selektiert die Paare nach dem Motto ich will dasaussagen was eh schon jeder dahersagt? Was ist mit Muster gemeint?
Ganzviele von diesen Partnerschaften entstehen zufällig:
ist die nicht ein starkes Indiz gegen all die Argumente? Gibt esdeshalb viele binationale Beziehungen, weil es einfach wesentlichmehr binationale Kontakte zu bestimmten Ländern und Gruppen gibt.Wie soll man bei Zufälligkeiten auf eine soziologische relevanteAuslese schließen?
Ein Beispiel für die wissenschaftlichen Fakten?
- Wenn sie unattraktiv sind, können sie dort möglicherweise eine Frau finden,
- schlanke und junge Frau suchen, dann finden Sie die eher auf dem Heiratsmarkt eines ökonomisch schwächeren Landes.
- wenn etwa der Mann sagt, die thailändische Kultur gefalle ihm besser. Diesen Punkt habe ich allerdings nicht untersucht.
- Es gibt aber einen hohen Zusammenhang zwischen dem Body-Mass-Index und der Einschätzung der Körperform als attraktiv.
- und nachdem die Ehe in die Brüche ging, landen sie auf einem Heiratsmarkt, der abgegrast ist
- Ich vermute, das ist - jedenfalls in Berlin - ein bisschen so ein Yuppie-Phänomen.
- Es geht ja auch immer um Geschmack, den ich in einer Studie aber nicht abfragen kann ...Nach Pierre Bourdieu könnte man vermuten
- Deswegen würde ich nie sagen, Polt hat recht. Man kann aber sagen: Männer, die eine Frau aus Thailand heiraten, sind genau das, was Sie beschrieben haben. Sie sind möglicherweise unterprivilegiert.
Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter für Soziologie nimmt für eine Studie und ein Buch nur ein Berliner Klientel für die eigene Datenrecherche. Wieviele Personen er untersuchte sagt er nicht.
Komisch, denn im nittaya treiben sich doch meist Deutsche mit ordentlichem Berufsabschluss rum. Einige gehören als Beamte zum nicht unterprivilegiertem Bürgertum, …
Warum geht niemand davon aus, dass einige eine bestimmte Vorstellungvon einer Frau haben und einfach die dt. Wallküren und Emanzen alspartnerschaftsunfähig ansehen. Somit ist dies dann kein abgegrasterHeiratsmarkt, sondern einer mit falschem Angebot. Am längsten nacheiner Frau gesucht, wenn sie schon mal eine Beziehung hatten. Würdedies nicht eher bedeuten, dass diese Männer nach einer gescheitertenBeziehung nicht blauäugig sind, einfach stark selektieren bis siewissen was ihnen vermutlich besser bekommt?
Bei dem BMI wird da ein dt. Maßstab verwendet. Sumoringer gelten ineinigen Kreisen als angesehen.
Wie der Buchautor ja meint es geht immer um Geschmack, den er nichtprüfen kann. Andere Soziologen veröffentlichten schon Ergebnisse,dass die ersten Sekunden über Attraktivität entscheiden. Wird danicht ein sehr sehr wichtiges Kriterium ausgeklammert?
Dann als Ergebnis. Man kann sagen: Männer, die eine Frau ausThailand heiraten, sind genau das was Sie beschrieben haben. Sie sind
möglicherweise unterprivilegiert.
Gibt eine größere Strafe für einen wissenschaftlicherenMitarbeiter? Sagt da der Fragesteller nicht genau das aus was dieStudie ist. Eine unnütze, untaugliche Arbeit, da man nur darüberspekulative Ergebnisse erhält? Seit wann es die FAZ sooo nötig, so einen Quatsch zu veröffentlichen?