Finanzamt fordert Geld von Auslandsrentnern

Diskutiere Finanzamt fordert Geld von Auslandsrentnern im Politik und Wirtschaft Forum im Bereich Thailand Forum; Wenn es einen "Fortschritt" bei der Deutschen Rentenversicherung (früher LVA oder BfA) in den letzten Jahren gegeben hat, dann doch den: Deutsche...
waanjai_2

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Wie schaut das aber aus, wenn Letztere aufgrund fehlendem/abgemeldetem Wohnsitz nicht in DL ausgezahlt werden (koennen)?
Wenn es einen "Fortschritt" bei der Deutschen Rentenversicherung (früher LVA oder BfA) in den letzten Jahren gegeben hat, dann doch den: Deutsche Renten koennen an den Rentenempfänger zu jedem von ihm benannten Konto überwiesen werden. Früher war das ja so, dass Renten nur innerhalb D überwiesen wurden. Jetzt kann man wählen, ob die DRV die Rente direkt in Mongolei überweisen soll oder nicht.

Es bestimmt nicht der Standort der Filiale Deiner Bankverbindung die Frage, welches Land die Rente besteuern darf. Das wird allein vom DBA (Doppelbesteuerungsabkommen) festgelegt, welches im Falle des Th-D Abkommens die Einnahmearten, die Thailand besteuern kann, enumerativ festlegt.
Darin steht: Renten Thailand, Pensionen: Deutschland.

Natürlich immer für den Fall, dass der Rentenempfänger in Thailand und nirgends sonst wohnt/lebt. Jeder kann schließlich heutzutage irgendwo in der Welt ein Konto haben, ohne deshalb Staatsbürger des Landes der Bankfiliale zu werden.
Die Abmeldung aus D ist entscheidend.
 
MadMac

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Ging ja hier nicht nur um Rente oder Pension, sondern um mehre verschiedene Einkommensarten. Und das kannst' nicht so einfach in einen Topf schmeißen...
 
waanjai_2

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Ging ja hier nicht nur um Rente oder Pension, sondern um mehre verschiedene Einkommensarten. Und das kannst' nicht so einfach in einen Topf schmeißen...
Nicht ich tue dies, sondern D tut dies.
Staatliche Rentenauszahlungen sind in Thailand zu versteuern, so der Empfänger dort lebt.
So gut wie alles andere- also insbesondere Pensionen, aber auch Zusatzrenten, sonstige Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung etc. - wird in den Topf geworfen, den D weiterhin besteuern darf. Der Eintopf-Gedanke fasziniert übrigens D. Am liebsten moechte D nämlich das DBA mit Thailand wieder rückgängig machen.
 
Joerg_N

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Eigentlcih richtig wenn die Renten die ins Ausland ransferiert werden trotzdem in Deutschland steuerpflichtig sind.

Es ist ja nur ein Umlageverfahren - zahlen also die die gerade arbeiten.

Der Rentner hier zahlt von seiner Rente ja wenigstens noch Mehrwertsteuer - Steuer auf Benzin, und und und,

das Geld was ins Ausland geht wäre ja total weg, ist doch ein wenig unfair.
 
MadMac

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das Geld was ins Ausland geht wäre ja total weg, ist doch ein wenig unfair.
Wenn ich keine Leistung des Staates in Anspruche nehme (kann), da ich im Ausland lebe, dann ist es wohl auch ein wenig vermessen, dafuer von Seite des Staates Abgaben zu verlangen. Das ist unfair.
 
Joerg_N

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Wenn ich keine Leistung des Staates in Anspruche nehme (kann), da ich im Ausland lebe, dann ist es wohl auch ein wenig vermessen, dafuer von Seite des Staates Abgaben zu verlangen. Das ist unfair.
Wenn man dann aber zurückkommt darf man auch nicht von der staatlichen Hängematte aufgefangen werden
ansonsten wäre es unfair
 
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sombath

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Umlageverf. hin oder her , ist ja egal .
Bisher wurden die Beiträge zur Rentenvers. versteuert ( wird ja gerade geändert ) , dh , die Rentner
haben ihre Steuer bereits bezahlt .
Außerdem hat natürlich auch MadMac mit seiner Bemerkung recht .

Sombath



Eigentlcih richtig wenn die Renten die ins Ausland ransferiert werden trotzdem in Deutschland steuerpflichtig sind.

Es ist ja nur ein Umlageverfahren - zahlen also die die gerade arbeiten.

Der Rentner hier zahlt von seiner Rente ja wenigstens noch Mehrwertsteuer - Steuer auf Benzin, und und und,

das Geld was ins Ausland geht wäre ja total weg, ist doch ein wenig unfair.
 
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Die Steuer haben aber auch die Rentner gezahlt die nicht auswandern
 
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sombath

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Ja , ist schon klar .
Ich bin Rentner der hier in D. lebt und habe auch nicht vor auszuwandern .
Aber jeder kann selbst entscheiden was er tut und wo er lebt .

Sombath



Die Steuer haben aber auch die Rentner gezahlt die nicht auswandern
 
MadMac

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Wenn man dann aber zurückkommt darf man auch nicht von der staatlichen Hängematte aufgefangen werden
ansonsten wäre es unfair
Sicher, diese Konsequenz wuerden aber sicher die Meisten gern in Kauf nehmen, die den Schritt ins Ausland machen.
 
Joerg_N

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Aber jeder kann selbst entscheiden was er tut und wo er lebt .

Sombath
Natürlich, da spricht ja nichts dagegen,

es geht halt um die Höhe des Geldes was man dem auswanderen Rentner hinterherschickt,
soll er nicht einen Teil des Geldes zurücklassen von dem Geld ?

Wenn einer aus einer Gemeinschaft austritt in dem er stirbt - wird doch auch das Geld an die Hinterbliebenen weiter gegeben,

warum nicht auch an die Solidargemeinschaft aus der er Austritt - also für diese Gemeinschaft sozusagen "gestorben" ist .


ps. Ich würde sicher auch das ganze Geld "mitnehmen" wenn ich später mnal das Land verlassen sollte -
sehe es jetzt einfach nur zweischneidig
 
kcwknarf

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Wenn man dann aber zurückkommt darf man auch nicht von der staatlichen Hängematte aufgefangen werden
ansonsten wäre es unfair
Deutschland zwingt einen ja dazu, bei einer Rückkehr sofort in die Krankenversicherung aufgenommen zu werden. Und Sozialleistungen werden einem ja auch nicht verweigert. Liegt also nicht am Heimkehrer, wenn der deutsche Staat zwar auf der einen Seite teure Geschenke verteilt, auf der anderen Seite seine Bürger (selbst wenn sie im Ausland leben) bis aufs Hemd ausnehmen. Daher mein Vorschlag: Steuern und Sozialleistungen abschaffen. Dann hätten wir eine faire Gesellschaft, weil dann wirklich jeder sehen muss, wo er bleibt, aber eigene Leistungen auch selbst behalten darf, die er dann gerne und freiwillig bedürften Menschen spenden würde.
 
Joerg_N

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Dann hätte ein Kind aus armen oder einfachen Verhältnissen aber sehr wenig Chancen,

ein armes intelligentes Kind mit Keuchhusten hätte weit weniger Chancen als ein "blödes"
aus einer reichen Famillie.

Damit wären wir sicher wieder im Altertum.

Mann müsste Erbschaft verbieten - so das jeder bei null anfängt - das wäre eher Chancengleichheit
 
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sombath

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Der Teufel steckt halt wie immer im Detail .
Bei der Steuer reden wir über die gesamte Bevölkerung , bei der Rente nur über die Beitragszahler .
Meine Frau " ist aus der Gemeinschaft ausgetreten " , sie ist leider verstorben .
Von ihren Rentenbeiträgen ist NICHTS geblieben und es wurde auch nichts zurück gegeben .
Leider ist die Solidargemeinschaft nur ein Teil der Bevölkerung !
Die Rente ist nun mal keine Pension , die Rentenhöhe wird zum großen Teil durch die Höhe der
eingezahlten Beiträge bestimmt .
Leider wird das immer mehr durch versicherungsfremde Leistungen , durch Gesetze der pensionsberechtigten
Politiker
verwischt .

Sombath

Natürlich, da spricht ja nichts dagegen,

es geht halt um die Höhe des Geldes was man dem auswanderen Rentner hinterherschickt,
soll er nicht einen Teil des Geldes zurücklassen von dem Geld ?

Wenn einer aus einer Gemeinschaft austritt in dem er stirbt - wird doch auch das Geld an die Hinterbliebenen weiter gegeben,

warum nicht auch an die Solidargemeinschaft aus der er Austritt - also für diese Gemeinschaft sozusagen "gestorben" ist .


ps. Ich würde sicher auch das ganze Geld "mitnehmen" wenn ich später mnal das Land verlassen sollte -
sehe es jetzt einfach nur zweischneidig
 
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Da habe ich aber große Zweifel !
Jeder der geht , geht auch mit dem Wissen , daß einem der deutsche Staat im Falle eines Falles ,
nicht verhungern läßt .

Sombath


Sicher, diese Konsequenz wuerden aber sicher die Meisten gern in Kauf nehmen, die den Schritt ins Ausland machen.
 
waanjai_2

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Hmmm, ich durchschaue noch nicht ganz die Vorstellungen von "sozialer Gerechtigkeit" hinter einigen Anmerkungen. Ich nehme mich einmal als konkretes Beispiel.

Krankenversicherung:
Ich habe mein ganzes Berufsleben einer solidarischen KV angehoert. Habe in jener Zeit als zunächst noch Junger, später dann als nur Gesunder fleißig für die Krankheitskosten der Kranken gezahlt. Nun verlasse ich D, ziehe um nach Thailand.
Es wäre Bloedsinn in der dt. Krankenversicherung zu bleiben, denn die darf generell nicht für Behandlungen im Ausland bezahlen. Also trete ich aus. Alle Vorbedingungen für eine spätere, evtl. vollen Wiedereintritt in die KV ("Anwartschaften") habe ich erfüllt. Sollte ich den Schritt zurück nsach D machen wollen, dann trete ich wieder ein und darf auch ab dem 1. Tag wieder solidarisch einzahlen. Irgendwelche Probleme damit?

Steuern:
Ic habe mein ganzes Berufsleben Steuern bezahlt. Nach dem progressiven Tarif, also hauptsächlich nach Leistiungsfähigkeit. Früher wurden ja mit Steuern hauptsächlich die äußere und innere Sicherheit bezahlt. Also Sodaten und Polizisten der verschiedendsten Art. In den letzten Jahren werden aber aus Steuereinnahmen zunehmend auch Sozialleistungen gezahlt -z.B. Wohngeld. Habe also jahrezehntelang anderer Leute ihr Wohngeld finanziert. Jetzt ziehe ich um, und muß ggfs. für all das, was ich dem thail. Staat koste, auch hier in Thailand zahlen. Irgendwelche Probleme damit?

Rentenversicherung:
Habe mein ganzes Berufsleben in die gesetzl. RV eingezahlt. Werde es auch noch bis zum Eintreten des gesetzl. Rentenalters so tun. Nun ziehe ich um und werde dann die Rente in Thailand überwiesen bekommen. Das Geld, was ich bekommen werde, habe ich als Anspruch erworben. Nie hat einer gesagt, dass man Renten oder Pensionen nur in dem Land erhalten koennte, wo man die Ansprüche erarbeitet hat. Der Gedanke, dass man nicht gern Konsumenten verliert, ist recht neu. Ist ja eigentlich so etwas wie Kapitaltransfer, wie die Überweisungen der "Gastarbeiter" nach Hause.
Will man moeglichst viel Kapital im eigenen Land behalten, dann muß man einmal damit beginnen, den Leuten zu erklären, warum sie im eigenen Land bleiben sollten. Weil es dort so schoen kalt sei? Weil das Leben dort immer unbezahlbarer wird? Immmer lebensunwürdiger wird?
Ja, da wäre die Politik einmal gefragt.
 
MadMac

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Jeder der geht , geht auch mit dem Wissen , daß einem der deutsche Staat im Falle eines Falles ,
nicht verhungern läßt .
Ich habe vor mehr als 10 Jahren alle Bruecken abgebrochen, und mir ist es absolut wurscht, was der deutsche Staat macht. Keine Steuern, keine Ansprueche.
 
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Ich habe for mehr als 10 Jahren alle Bruecken abgebrochen, und mir ist es absolut wurscht, was der deutsche Staat macht. Keine Steuern, keine Ansprueche.
Das ist dann auch eine gesunde Einstellung
 
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Bezieht man Pension oder
Betriebsrente oder
sonstige regelm. Einkünfte,
dann obliegt die Besteuerung dieser Einnahmen auch weiterhin D. DBA D-TH hin oder her oder hin und zurück.
Das gilt aber nur für Betriebspensionen, Rolex bezieht aber eine vom deutschen Staat.
 
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Chak

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Was ich sagen will, Aufloesung des Wohnsitzes klingt zwar hilfreich, wird aber nicht Deine Probleme so einfach aus der Welt schaffen. Auf Anwaelte wuerde ich hier auch nix geben, hab selbst zuviel Scheisse erlebt. Am Besten in internationalen deutschen Auswandererforen suchen, wo viele Leute in einer aehnlichen Lage stecken und Erfahrungen machen (Thailand ist diesbezueglich evtl. zu klein, vielleicht in Richtung USA/Canada suchen).
Mit Steuern zu Anwälten zu gehen ist sicherlich keine gute Idee, das sehen auch die meisten Anwälte so, deshalb haben wir auch einige als Mandanten. Sich das selbst zsuammen zu pfriemeln, zumal aus den Informationen aus Foren, ist aber sicherlich auch nicht immer zielführend.
 
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