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Farangs in Thailand

Diskutiere Farangs in Thailand im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; @Iffi ...uups, daran hatte ich garnicht gedacht...;-)
DisainaM

DisainaM

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@ MadMac,

während sich in den ostdeutschen Klein und Großstädten diese Vorurteile noch stärker halten, macht die enorme Ausdünnung auf dem Land manche Jung Bauern, die keine Frau finden, die Alternative, entweder keine Frau oder eine Ausländerin, Platz für eine neue Toleranz in den Köpfen.

Von daher bin ich fest überzeugt, das sich aus dieser Not ein Wandel in den Köpfen ergeben wird.


---------



Zur Frage Thais und Hautfarbe

Das beschriebene Problem, das sich hellhäutige Thais nicht von einem dunkelhäutigen Amerikaner unterrichten lassen wollen, stellt viele Sprachschulen vor das Problem, stellen sie einen schwarzen Ami ein, dann wechseln die Kids die Schule.

Wer diagonal gegenüber dem Nana Hotel, auf der anderen Seite der Sukumvit in eine Nebenstrasse verschwindet, befindet sich auch in einem Strassenspot, der von Afrikanern bewohnt wird.
Da sich die Thais hier völlig gewaltfrei verhalten, würde ich auch nie den Begriff Rassismus für richtig halten.
Ein Schwarzer wird nicht schlechter behandelt, wie ein weisser Behinderter.
Ein ausländischer Schwarzer wird nicht besser behandelt, wie ein thailändischer Schwarzer.
Auch der Pater, der in den 80 Jahren in Pattaya viele ausgesetzte schwarze Kinder aufgezogen hatte, konnte all diesen Kindern von schwarzen GIs und Thailänderinnen einen Platz in der Gesellschaft zuführen. Daher muß man die totale Gewaltlosigkeit betonen.

Wie soll man sich selber verhalten ?
Manchmal wird es manchen Urlaubern in Thailand bewußt, das auch ein schwarzer Thai einen höheren gesellschaftlichen Stand hat, als ein Farang, der ja überhaupt kein Thaiblut in seinen Adern hat.
Wird man dann von dieser Person noch besonders schlecht behandelt (Radfahrer Effekt /nach oben geduckt, nach unten treten), dann zieht man sich wohl schnell wieder aus dem Ort zurück.

Habe da sehr unterschiedliche Erfahrungen.
 
MadMac

MadMac

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@all

In diesem Zusammenhang...Tiger Woods ist auch ein schwarzer Thai. Wie passt sowas ins Bild? Naja, ihm wird es egal sein. Aber den "hellen" Thais muss er doch ein Dorn im Auge sein. Die Welt ist schon schraeg....

Gruss,
Mac
 
K

KLAUS

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Hi DisainaM,
ich verstehe ja Dein Motiv, den Rassismus in TH kleinzureden, als verbale Diskriminierung OHNE Gewalt.
Nur, da Frage ich mich, welche Informationsquellen benutzt Du fuer Deine gewaltfreie Strategie?
Liest Du nichts ueber die Gewalt ueberall gegenueber den Minderheiten, egal, welcher Hautfarbe?
Da werden ganzw Doerfer im Norden gebranntschatzt, , die Polizei und Staatsbeamten stacheln das Volk noch auf, statt es abzuhalten von Gewalt.
Da werden reihenweise und immer wieder Auslaender gemordet, weil sie ploetzlich ueberfluessig sind, es sind ja nur Burmesen...!!(meisst dunkler Hautfarbe)
Ist das KEIN Rassismus, was ist es dann.
Auch die Diskriminierung von Minderheiten ist Rassismus, meine ich und es gibt keinen Grund, das fuer TH kleinzureden, meine ich,
dazu gibt es taeglich viel zu viel Elend hier fuer diese Minderheiten, ich spreche in diesem Zusammenhang sogar von Staatsrassismus, anders kann ich das nicht sehen.
Das sind fakten, die Jedem, der hier mit offenen Augen durch TH geht, nicht verborgen bleiben koennen.
Und ich darf sagen, meine Beispiel hier in der Kuerze angeschnitten, sind die Spitze des Eisberges...!!
Schaut moch tiefer in die gesellschaft und ihr erkennt den wahren Charakter des Landes, ueberall und in viewlen anderen Sutuationen ebenfalls, da gibt es viel zu tun an veraebderung, mir fehlt der Glaube, dass dies in absehbarer Zeit Veraenderung erfahren kann,
eher fuerchte ich Schlimmeres,
der Tourist erlebt hier und das kann nicht anders sein im Normalfall
eine "Heile Welt" fern jeder realitaet, aber wir, die wir hier leben, koennen die Augen davor nicht verschliessen, ich jedenfalls nicht.
Gruss Klaus
 
Jinjok

Jinjok

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Hallo Klaus und DisainaM
Auch hier schein mir wieder das Posting über das Wesen der Wahrheit zu passen. Bevor wir jeder über unser eigenes Verständnis vond er Wirklichkeit (des Rasissmusses) schreiben, müssen wir den Begriff einmal definieren, damit wir die geleiche Diskussionsgrundlage haben. Sonst passiert genau das was Buddhadasa Bhikkhu sagte, jeder redet über das selbe, meint aber etwas anderes, weil in seinem Verständnis die Wahrheit eine ganz andere ist.
mfg jinjok
 
X

xenusion

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Hallo Klaus
Rassismus kann es doch per definitionem nicht sein, wenn es sich um eine Erscheinung zwischen Menschen gleicher Rasse handelt. Ich denke, der Begriff Fremdenhass (oder Fremdenangst, Xenophobie) ist hier zutreffender. Damit sind soziobiologische Ursachen ausgeschlossen. Es handelt sich um eine gesellschaftliche Erscheinung, die man in den meisten historischen und aktuellen Kulturen nachweisen kann. Bei kleinen Völkern dient es der Selbstbehauptung gegen eine drohende Übermacht, bei grossen Völkern dient es der Unterdrückung eben dieser.
Ob die Fremdenangst nützt oder schadet, wäre zu untersuchen. Die Grosse Chinesische Mauer als ein Produkt der Fremdenangst (es gibt andee Deutungen) ist m.W. praktisch nutzlos gewesen. Die Mongolen hingegen sind sicher nicht gerade aus Fremdenfreundlichkeit bis nach Europa geritten.
Wenn illegale Arbeitskräfte aus Myanmar in Thailand für niedrigste Löhne die Drecksarbeit machen, stört das niemanden. Wenn sie mit dem angesparten Geld zurück nach Hause zu ihren Familien wollen, lauert ihnen die thailändische Polizei auf und raubt sie aus. Das hat nichts mit o.g. Erscheinungen zu tun, das ist einfach nur krimineller Machtmissbrauch.
Die Burmesen hingegen sind stolz darauf, gebildeter und nicht so "verhurt" wie ihre thailändischen Nachbarn zu sein.
Jedes Völkchen pflegt seine klischees.

Es grüsst
Xenu
(der mit Xenophobie nix am Hute hat.)
 
DisainaM

DisainaM

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hallo Klaus,

ich muß Jinjok da recht geben, man müßte erstmal das Wesen der Dinge auseinanderklamüsern.

Mit den Vorfällen, die Du im Norden ansprichst, hast Du völlig recht, das passiert, nur würde ich behaupten, das hellhäutige Burmesen ebenso davon betroffen sind, wie dunkelhäutige.
Als was kann man Ausschreitungen gegen Burmesen bezeichnen, werden sie getötet, weil sie Burmesen sind, oder vielleicht, weil sie rechtlose Nicht-Thais sind, die am Ende ihrer Arbeit um den Lohn betrogen werden, beziehungsweise vorher oft ausgeraubt werden.
Ich bin mir im Hinblick auf die Burmesen nicht sicher, ob der Grund ihrer Tötung ein wirtschaftlicher Vorteil für die Täter ist, oder ob dies passiert, weil hier arbeitslose thailändische Wanderarbeiter einfach ihre billigere Konkurenz loswerden will, oder ob es der von Dir geschilderte Fremdenhass ist.

Als in den 80 Jahren aus Vietnam Wellen von Boatpeople die Nachbarländer überschwemmten, kam es ja in manchen Ländern zu unschönen Vorkomnissen, wo bei den Ortsansässigen einfach das Ende der Toleranz erreicht worden war. Als durch die Konkurenzsituation der Neuankömmlinge das eigene Überleben in Frage gestellt wurde, zogen Horden von Dorfbewohner mit Buschmessern los, und schlachteten neuankommende Vietnamesen (Alte, Frauen, Kinder - alles) im Wasser ab.
Dies passierte in mehreren Südostasiatischen Ländern, und ist daher nicht eine Frage einer bestimmten Religionszugehörigkeit.
Wir erleben jüngst in Indonesien die Vorfälle, wo Christen und Moslems sich gegenseitig abschlachten. Jahrzehntelang konnten sie friedlich in ihren Gebieten zusammenleben, aber seit eine 'Schmerzgrenze' erreicht ist, liegen die Nerven blank. Meistens geht es dabei wirklich um die wirtschaftliche Grundlage des Überlebens, und hat damit keinen rassistischen Hintergrund.

Die Situation der Bergvölker stellt sich wieder anders dar.
Da gibt es die Fälle, wo aus wirtschaftlichen Gründen Umsiedlungsvorhaben umgesetzt werden sollen, weil örtliche Provinzfürsten durch die Vergrößerung ihres Anbaugebietes profitieren würden.
Hier kommt es leider häufig zu Gewaltverbrechen., aufgrund der Profitgier der Großbauern.
Weiter gibt es die Fälle, wo Drogenbekämpfungseinheiten mit den Bergvölkern, die größere Opiumpflanzungen haben, nicht gerade ziemperlich umgehen, und dabei sich vereinzelt jüngere Männer herausnehmen, an denen sie ein Exempel statuieren.
Auch hier sind leider Verbrechen die Folge von staatlichen Überreaktionen.

Neben diesen Gewaltvorkommen gibt es natürlich auch ein kulturelles Erziehungsprogramm.
Der Denkansatz aus thailändischer Sicht ist dabei, das viele Bergvölker, wenn sie in ihrer Kultur belassen werden, zum Aussterben verurteilt sind, und dabei zu einer Zookultur für Touristen verkommen.
Aus diesem Grund wird versucht, die Kinder aus den Stämmen möglichst früh abzukoppeln, damit sie Thaisprache und Schrift erlernen, damit sie in die Gemeinschaft assimiliert werden können.
Kulturerhalt oder Assimilation ist daher oft der Streit.


Wenn wir also von der Frage sprechen, wie geht die Thaigesellschaft mit ihren dunkelhäutigen Mitgliedern um, bin ich persönlich der Überzeugung, das sie dies gewaltfrei tut, da die von Dir geschilderten Fälle aus meiner Überzeugung nicht aufgrund der Hautfarbe passieren.
 
T

Torsten

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@DisainaM - Ohne mich groß in die Diskussion einmischen zu wollen, zwei kleine Anmerkungen:

1. Ist es denn nur eine Frage, ob man sich zwecks "Ausmerzung" schlechter "Kulturaspekte" einmischen muss, oder stellt sich den potentiell Angesprochenen nicht viel mehr die Frage nach den tatsächlichen Erfolgsaussichten des von ihnen geforderten Einflussverhaltens?

2. Irgendwie kommen doch tatsächlich immer wieder Stichworte, die auch schon mal "Dikigoros" gebracht hatte. In diesem Thread waren es die "Hackordnung" in Thailand sowie die "Abschlachtungen" von Boatpeople. Warum gab/gibt es eigentlich immer nur einen kollektiven "Aufschrei", wenn so etwas aus der Feder von "N.D." kam?




Letzte Änderung: Torsten am 06.04.02, 13:44
 
Jinjok

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@Torsten
Warum gab/gibt es eigentlich immer nur einen kollektiven "Aufschrei", wenn so etwas aus der Feder von "N.D." kam?
Weil er es nur dazu benutzte, um seine Liturgie vom abgrundschlechten Thai zu untermauern. Das war verbaler Rassismus und erzeugte naturgemäß unter den Freunden von Thais Gegenwind.
 
T

Torsten

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@Jinjok - Aha!
 
DisainaM

DisainaM

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hallo Torsten,

natürlich sind manche Versuche von Farangs, etwas zu ändern, ähnlich wie Steine, die man ins Wasser wirft.
Am Anfang gibts Wellen, und nachher beruhigt sich alles wieder.

Es ist wohl auch mehr eine Frage, die viele für ihren eigenen Frieden stellen.


Zum Abschlachten;
wir erleben dies ja gerade wieder in Indonesien, wo die Stimmung langsam zum Siedepunkt kommt.
Es ist neben der Frage des gegenseitigen Respektes auch eine Frage, wer 'Eingesessener' ist, und wer 'Zugereißter' ist.
Stell Dir vor, eine Insel mit einem christlichen Bevölkerungsstamm hat 5.000 Einwohner.
Durch eine Umsiedlung kommen nun von einer Nachbarinsel immer mehr moslemische Nachbarn, bis diese plötzlich auf der Insel die Mehrheit darstellen, und nun im 'Bürgermeisteramt' über die Inselpolitik bestimmen.
Werden die Alt-Eingesessenen plötzlich entrechtet, beginnt der Kessel langsam zu kochen.

Das ablaufende Geschehen hat nichts mit einer bestimmten Kultur oder einem bestimmten Volk zutun, sondern es ist ein normales Muster, das man in der Biologie den Ratteneffekt nennt, wo die Ratten in einer zuengen Kiste ab einem Punkt anfangen, über sich selber herzufallen.
 
sunnyboy

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Zum Thema Rassismus in Thailand fällt mir folgende kleine Begebenheit ein: Wurde einst in BKK, von Schwarzafrikanern nach dem Weg gefragt und es ergab sich eine längere Unterhaltung. Meine thailändische Begleiterin war entsetzt, wie ich mit den Knaben unterhalten könnte.
Nach meiner Frage ob sie ein Problem mit Schwarzen hätte, kam nur die Antwort, dass sie Schwarze halt nicht leiden könnte. Weiteres Hinterfragen blieb sinnlos.
Manche Dinge sind halt so, da muß nicht groß wissenschaftlich werden.
Gruß Sunnyboy
 
K

KLAUS

Gast
Hi @ll,
ich kann nicht auf alle meinem Beitrag folgende Postings eingehen,
deshalb versuche ich das etwas zusammenfassend zu machen, um auf die eine oder andere Frage einzugehen.
Zur Defibition "Rassismus" scheint es mir nicht zu reichen diese an einer "Dunkelhaeutigkeit" festzumachen, das scheint mir zu einfach und eher aus Sicht der Europaeer gedacht.
Der thailaendische Rassismus macht sich nicht nur an der dunklen hauty fest, denke ich mal, sondern er wirkt gegenuebert vielen fremden Minderheiten im Lande, sowohl gegenueber tatsaechlich oder vermeintlich "Fremden".
Die angesprochenen Projekte fuer die bergvoelker, ich kann mir nicht helfen, ich sehe sie nicht!
Vielleicht kann mir Jemand konkret sagen, wo, in welchem Umfang und
wie das stattfindet?
Auch die Gefahr, dass die (z.B.)oder einige Bergstaemme zu reinen Touristenattraktionen "verkommen" kann ich nicht nachvollziehen im Zusammenhang mit der Sprachvermittlung und anderen Projekten,
vielmehr ist es doch so, dass , um nur ein Beispiel zu nennen, die "Long Neck" eine Gruppe der Karen in Maehongson, sozusagen aus Burma rangekarrt und geduldet werden, weil sie als Touristenattraktion
zur enormen Gewinnabschoepfung ausgenutzt werden!
Und trotzdem, schaut Euch die aerbaermliche Schule des Dorfes an, wo EIN Lehrer in einer einraeumigen Bambushuette "Bildung" vermittelt, dabei koennte , wuerde man die eingenommenen Gelder dem Dorf geben, dort eine mehrklassige , mit allem ausgestattete Schule stehen, nur, weder die behoerden, die mitverdienen an dem Elend, noch sonstige Verantwortliche kuemmert das Schicksal der menschen, das siejt dann so aus, dass die Familie, welche ihrem Kind(Tochter) diese "Goldenen Ringe" um den hals haengt eine monatliche Kopfpraemie zahlt, dadurch geht es dieser Familie besdsser, als es ihnen gehen wuerde in Buma, jedoch elend genug um immer wieder eine neue generation zu Familienversorgung mit Ringen zu bestuecken, wenn es denn so etwa 3 Kinder/Jugendliche/Erwachsene in der Familie gibt, hat ein nachkommendwes Maedchen die Chamce von den Ringen verschont zu bleiben, SO, sieht die thailaendische Bergvolk"Kultur/Bildungsaktion" aus
Das ist Diskri,,inierend, menschenunwuerdig, krimminell und auch ein Stueck Rassismus, wobei wir wieder bei diesem Begriff waeren, der hier ja strittig gehandelt wird, fuer mich (persoenlich) ist Rassismus all das, was damit zu tun hat, wenn MINDERHEITEN, egal welcher Hautfarbe, diskrimminiert und verfolgt, ja vernichtet und permanent unterdrueckt werden!!
Ich kann akzeptieren, das andere hier das nicht als Rassismus sehen, aber als was dann??
Ist es Behoerden u. Volkskrimminalitaet, den es sind KEINE Einzelfaelle, weder in der Vergangenheit moch Heute,
ist zu erklaeren nur mit Geldgier, Machtanspruch, oder auch eine Art "Herrendenken"?
Und ist es nicht auch eine Art "Innerer" Rassismus,
wenn die Bevoelkerung Bangkoks die Bevoelkerung aus dem Isan als Minderwertig betrachtet und BEHANDELT?
Man kann es nennen,wie man will, es ist kennzeichnend fuer eine zunehmend verkommende und verkrimminellende Gesellschaft insgesamt, da fuegen sich dann die anderen Bausteine der verkommenden Gesellschaft gut mit ein.
Fragen sollte man sich, wo fuehrt dieser Weg hin!?
Vielleicht noch eine Anmerkung zu den Bergvoelkern und deren Kindern:
Ich frage mich, wenn doch angeblich der Staat die Kinder der Bergvoelker mit Bildung?Thaisprache versorgt, wozu es dann zunehmend privater Initiativen Bedarf, um Kindern aus Bergdoerfern, meisst und gerade die abgelegenen in Stadtnahen Kinderheimen die einige Bildungschance zu geben?
Die vor kurzem begonnene "Kampagne: LEHRER auf Elefanten", ist doch nur eine vorruebergehende, nicht wirkungsvolle Show des Staates, helfen kann diese Aktion nicht, Bildung bringen auch nicht, also was soll das?
Ich hoffe, meine klaren Worte werden als das verstanden was sie ein sollen,
klare und mahnende Widerspiegelung der Realitaet,
mir geht da nicht um Wortklaerungen primaer, mir geht es um die Wirklichkeit fuer die Minderheiten , besonders hier im Norden, denn HIER lebe ich und sehe , was passiert.
Gruss Klaus



Letzte Änderung: KLAUS am 07.04.02, 12:59
 
Ampudjini

Ampudjini

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mittendrin
Rassismus:

a) (meist ideologischen Charakter tragende, zur Rechtfertigung von Rassendiskriminierung, Kolonialismus o.Ä. entwickelte) Lehre, Theorie, nach der bestimmte Menschentypen oder auch Völker hinsichtlich ihrer kulturellen Leistungsfähigkeit anderen von Natur aus überlegen sein sollen.

b) dem R. entspechende Einstellung, Denk-, und Handlungsweise gegen Menschen (bestimmter) anderer Rassen oder auch Völker


Das sagt der DUDEN dazu.
 
Jinjok

Jinjok

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Hallo Ampudjini

Der Duden ist natürlich naheliegend als Basis für Fachsimpeleien in deutscher Sprache. Man sieht Du bist noch in der Übung.

Übrigens :wink: Herzlich Willkommen im Forum


Aber auch was LungTom dazu gepostet hat, fand ich sehr gut als Anhaltspunkt:

Rassismus liegt immer dann vor, wenn bestimmte Merkmale von Menschen (z.B. Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht usw.) mit bestimmten Eigenschaften gekoppelt werden (z.B. wenn von der Herkunft auf die geistige, sexuelle oder kriminelle Energie o.ä. geschlossen wird ) und durch diese Konstruktion eine Abwertung praktiziert wird.
Zitat aus: (AG-SOS-Rassismus NRW)
Letzte Änderung: Jinjok am 08.04.02, 20:59
 
K

KLAUS

Gast
Hi,
na dann ist ja alles klar, wenn man die Dudendefinition
auf Thailand uebertrtaegt, dann ist hier ein sehr schlimmer Rassismus anzutreffen, in Praxis und Theorie!!
damit waere das ja geklaert...
Gruss Klaus


Letzte Änderung: KLAUS am 09.04.02, 04:39
 
I

Iffi

Gast
Selbst auf die Gefahr hin, als Prediger in der Wüste zu gelten, hier noch einmal:

Der Duden ist eine westliche Erfindung. Die Definition der Begriffe entsprechen dem westlichen Denken, Kultur und Erfahrungen.

Wer ihn als allgemeingültig betrachtet, leidet, höflich gesagt, an Übermut.

Die Art und Weise, mit der Thais Fremden begegnen, wobei es sehr darauf ankommt, woher sie kommen,(die Thais und die Fremden)kann man nicht einfach mit uns bekannten und belasteten Begriffen bezeichnen.

Ich wünschte mir ein gerütteltes Mass an weniger westlicher Überheblichkeit. Wir sind nicht der Nabel der Welt, wie so mancher denken mag.

Damit meine ich nicht, das dieses Thema überflüssig ist. Was die Thais über andere Leute denken, ist schon ein faszinierendes Gebiet.
 
K

KLAUS

Gast
Hi Iffi,
Du schreibst:
"Die Art und Weise, mit der Thais Fremden begegnen, wobei es sehr darauf ankommt, woher sie kommen,(die Thais und die Fremden)kann man nicht einfach mit uns bekannten und belasteten Begriffen bezeichnen."

Kannst Du diese , Deine Meinung naeher erlaeutern und begruenden??
Sicher ist, dass es "Werteunterschiede" gibt, die der "westlichen" und die der "asiatischen", wird vielfach behauptet,
nur,
was ich meine,
ist es nicht eher so, dass sich die einzelnen Kulturen eine eigene
Bewertung zulegen, um die Defizite in ihrer Kultur zu verdecken und zu beschoenigen?
Rassismus, bleibt meiner Meinung nach,
immer Rassismus,
egal, wo er auftritt in der Welt.
Sicher gibt es Unterschiede, aber das Ergebnis fuer die Betroffenen
ist doch immer das Gleiche, denke ich,
ob nun ein Auslaender in D zusammengeschlagen wird,
oder ein Bergdorfbewohner aus gleichen oder aehnlichern rassistischen Motiven
ist doch fuer den Betroffenen jeweils unerheblich, fuer mich auch.
Der Unterschied liegt vielleicht in diesem beispiel darin, dass ein Rassist in D verfolgt wird fuer sien Taten und vor Gericht kommt,
und hier in TH sind es halt meisst die Behoerden selber, welche die Taeter sind.
das zu bewerten nach kulturellen Masstaeben,
lasse ich mal aussen vor, und warte auf Erklaerungen aus anderer Sicht, meine Sicht habe ich ja deutlich gemacht,
meine persoenliche Ansicht...
Gruss Klaus
 
DisainaM

DisainaM

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Themenstarter
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Ort
Hannover
Vorallem kann vielleicht jemand erklären, wie ein Rassismus aussehen soll, wenn nun ein Thai mit dunkler Hautfarbe behandelt wird, als ein Mensch einer tieferen Kaste, dann ist das Verhalten der Menschen geprägt durch ein Kastendenken.

Darum die Frage :

Ist Kastendenken Rassistisch ?

Die zweite Frage; wenn nun eine westliche Kultur die Folgen des Kastendenkens ablehnen, ist dies dann ein kultureller Faschischmus, weil sie ihre eigenen Werte verabsolutieren, und sie auf andere Kulturen übertragen ?
 
I

Iffi

Gast
OK, meine Schuld.

Jetzt sind wir wieder beim Rassismus und Faschismus.
Grosse Worte für Thaikindergarten Vorurteile, die sie einfach unreflektiert bis ins Erwachsenenalter mitnehmen. Was die "Offiziellen" betrifft, gehts ja sowieso nur um Vorteile und hemmungslose Bereicherung, unter denen die Unterpreviligierten leiden müssen.

Mein Ausweichmanöver ist mir gehörig misslungen. Entschuldigung.
Hab eben keinen verstärkten Trieb, mich mit solch grossen Worten auseinander zu setzen.

Nichts für Ungut
 
Thema:

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