Familienzusammenführung

Diskutiere Familienzusammenführung im Behörden & Papiere Forum im Bereich Thailand Forum; Folgende Situation. Ich möchte meine Tochter (Lukkrueng 8 Monate) z.Zt. in Thailand lebend nach Deutschland holen. Habe von der Deutschen...
Silom

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Folgende Situation. Ich möchte meine Tochter (Lukkrueng 8 Monate) z.Zt. in Thailand lebend nach Deutschland holen.
Habe von der Deutschen Botschaft die Info, daß der Familienzusammenzug kein Problem darstellt.

Nun ein paar Fragen, die mir die Botschaft nicht ausreichend beantworten konnte.

Von Antragsstellung bis zum Visaentscheid vergehen ca. 6 - 8 Wochen. Der Antrag wird Anfang Mai gestellt, sodaß der Visaentscheid Ende Juni Anfang Juli bekanntgegeben wird.

Zu den Papieren muss ich u.a. eine Flugreservierung + KV abgeben. Für welchen Zeitraum wäre der günstigste Zeitpunkt den Flug zu reservieren? Nicht das das Reisebüro mit der Flugrechnung mahnt und der Entscheid steht noch aus.

Danke vorerst für nützliche Infos.
:wink:
 
E

ernte

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Flugreservierung war bei uns nicht notwendig. Wir haben das Ticket in TH gekauft, als wir sie abholen waren.
Alles andere lief über die AA - ging innerhalb von 4 Wochen.
Pass und Visaeinkleben hat die Oma vor Ort gemacht.
 
Silom

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@ Ernte, mir wurde von der Botschaft mitgeteilt, daß eine Flugreservierung notwendig ist. Ein Visaantrag kann nur angenommen werden, wenn alle Dokumente und Unterlagen eingereicht werden. An der Flugreservierung solls nicht scheitern.

Aber eine Frage hatte ich noch vergessen. Meine Tochter erhält einen dt. Reisepaß. Kann sie nur mit dem Reisepaß ausreisen, oder benötigt sie einen Thaipaß?
 
E

ernte

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Da muss ich passen - meine hatte nur einen Thaipass.
Aber eine reise Reservierung kannst du ohne hohe Kosten wieder umbuchen. Mach dich vorher schlau im Reisebüro.
 
C

chrissibaer

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Silom" schrieb:
Folgende Situation. Ich möchte meine Tochter (Lukkrueng 8 Monate) z.Zt. in Thailand lebend nach Deutschland holen.
Habe von der Deutschen Botschaft die Info, daß der Familienzusammenzug kein Problem darstellt.

Nun ein paar Fragen, die mir die Botschaft nicht ausreichend beantworten konnte.

Von Antragsstellung bis zum Visaentscheid vergehen ca. 6 - 8 Wochen. Der Antrag wird Anfang Mai gestellt, sodaß der Visaentscheid Ende Juni Anfang Juli bekanntgegeben wird.

Zu den Papieren muss ich u.a. eine Flugreservierung + KV abgeben. Für welchen Zeitraum wäre der günstigste Zeitpunkt den Flug zu reservieren? Nicht das das Reisebüro mit der Flugrechnung mahnt und der Entscheid steht noch aus.

Danke vorerst für nützliche Infos.
:wink:
Wenn es deine Tochter ist und du Deutscher, dann brauchst sie weder Visum noch Verpflichtungserklätung, KV, Ticketreservierung oder sonst irgend was. Wäre ja noch schöner. Lediglich einen Nachweis darüber, dass sie DEUTSCH ist. Z.B. in Form eines Reisepasses. Es ist auch kein "Familiennachzug", deine Tochter darf als Deutsche einfach nach D einreisen.

Bist du mit der Mutter verheiratet?

Falls nicht, such mal auf der Botschaftsseite nach Vaterschaftsanerkennung. Ist normalerweise unkompliziert, dauert aber seine Zeit und es fallen diverse Kosten für Übersetzungen und Legalisierung von Dokumenten an.

Falls ihr verheiratet seid fallen einige Dokumente weg, es wird geringfügig preiswerter aber auch nicht wirklich schneller.

Würde so mit 2-3 Monaten rechnen. Das liegt nicht an der Botschaft, die bearbeiten das recht flott, wenns eilig ist und alle Dokus vorliegen, gibts den Pass in 2-3 Tagen. Die thailändischen Ämter sind das schwache Glied in der Kette. Immer mal persönlich vorsprechen und nicht locker lassen.
 
Silom

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Danke Chrissibaer.
Ja das Visum wäre für die Mutter, mit der ich nicht verheiratet bin.

Dokumente von den Behörden kein Thema. Liegt alles vor.

Nur jetzt das Visa beantragen. Es wäre nur schade die KV zu beantragen und der Entscheid verzögert sich unerhofft.
 
T

Tramaico

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1. Fuer ein D-Visum (nationales deutsches Visum zwecks Erwerbs einer deutsche Aufenthaltsgenehmigung z. B. zum Zwecke der Familienzusammenfuehrung) wird weder Flugreservierung noch Krankenversicherung benoetigt. Welche Botschaft hat diese angebliche Aussage gemacht, dass dieses notwendig sei und falls es die Deutsche Botschaft in Bangkok war, wer dort?

2. Das Kind kann mit einem deutschen Reisepass ausreisen. Reist es wieder zurueck nach Thailand, bekommt es jedoch nur eine 30 Tage Aufenthaltsgenehmigung in den Pass gestempelt. Rein theoretisch muesste es danach das Land verlassen. Wird der deutsche Pass nach z. B. 60 Tagen dann erneut verwendet, haette das Kind 30 Tage overstay und muesste 30 x 500 Baht overstay bezahlen.

Um Schwierigkeiten vorzubeugen, empfiehlt sich somit eine Eintragung in ein thailaendisches Hausregister und danach mit diesem und der Geburtsurkunde die Beantragung eines thailaendischen Passes.

Ausreise aus Thailand nach Deutschland mit deutschem Pass, da es ja bei Thai-Pass ein Visum benoetigt wuerde und Einreise nach Thailand mit thailaendischem Pass. :wink:
 
Silom

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Tramaico" schrieb:
1. Fuer ein D-Visum (nationales deutsches Visum zwecks Erwerbs einer deutsche Aufenthaltsgenehmigung z. B. zum Zwecke der Familienzusammenfuehrung) wird weder Flugreservierung noch Krankenversicherung benoetigt. Welche Botschaft hat diese angebliche Aussage gemacht, dass dieses notwendig sei und falls es die Deutsche Botschaft in Bangkok war, wer dort?

Hallo @Tramaico. Danke für die Info. Neben Botschaft hatte auch das AA wegen Verpflichtungserklärung den Abschluß einer KV mir mitgeteilt. Auf Grund des nicht abgeschlossenen Falles möchte ich keine Angaben zur Botschaft machen.

2. Das Kind kann mit einem deutschen Reisepass ausreisen....
Um Schwierigkeiten vorzubeugen, empfiehlt sich somit eine Eintragung in ein thailaendisches Hausregister und danach mit diesem und der Geburtsurkunde die Beantragung eines thailaendischen Passes.
Soweit klar. Aber um einen Thaipaß zu erhalten, wird die Unterschrift beider Erziehungsberechtigte benötigt. In unserem Fall schier unmögich.
 
A

aalreuse

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Silom" schrieb:
Soweit klar. Aber um einen Thaipaß zu erhalten, wird die Unterschrift beider Erziehungsberechtigte benötigt. In unserem Fall schier unmögich.
Wieso? Muss der Ehemann bei der Passbeantragung dabei sein?Es wird doch nur die Unterschrift gebraucht... Wozu gibt es die Post?

Nach meinem Infos kann das Kind eines Thai/Deutschen Paares, wenn es in Thailand registriert ist und einen entsprechenden Eintrag im deutschen Pass hat, ohne Visum bis zu 6 Monate in TH bleiben.
 
Otto-Nongkhai

Otto-Nongkhai

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Silom,keine Thai Mutter,Vater,kein Thai Pass!
Beantrage fuer dein Kind einen Lao Pass,damit kannst du dann Thailand bereisen und ausfliegen.

PS.Wenn dein Kind in Thailand geboren wurde und noch dort ist reicht die Geburtsurkunde als Visaersatz und ist auch Ausreisebescheinigung.
Ein Kind,was nicht Thai ist,aber in Thailand geboren wurde kann in Thailand also ohne Visa und Pass bis zum Alter von 14 Jahren dort leben.
Was dann ist.... :nixweiss:
 
T

Tramaico

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Silom" schrieb:
Hallo @Tramaico. Danke für die Info. Neben Botschaft hatte auch das AA wegen Verpflichtungserklärung den Abschluß einer KV mir mitgeteilt. Auf Grund des nicht abgeschlossenen Falles möchte ich keine Angaben zur Botschaft machen.

Fuer die Antragsstellung bei der Botschaft wird keine Verpflichtungserklaerung, kein Flugreservierung, keine Krankenversicherung benoetigt. Geht der Visumseintrag bei der zustaendigen AA ein, wirst Du ja sowieso eine Einladung zur Vorsprache erhalten. Dann ist der Zeitpunkt, eine Krankenversicherung abzuschliessen, wenn die AB diese einfordert. Dann weisst Du naemlich ziemlich genau wann es tatsaechlich losgeht. Der Antrag ist da, in Bearbeitung und nun ja, die Zustimmung zur Visumserteilung kann auf datenelektronischem Wege innerhalb von einem Tag an die Botschaft uebermittelt werden. Im Regelfall stellt die Botschaft dann das Visum zwei, drei Tage spaeter aus, falls sie keine zusaetzlichen Auflagen von der AB vorgegeben bekommt. Sie koennte z. B. sogar vorgeben, dass die Mutter ueber rudimentaere Kenntnisse der deutschen Sprache verfuegt. Die Botschaft muss dann diesem nachkommen und darf von sich aus ohne die Erfuellung dieser Auflagen kein Visum erteilen.

1. Schritt somit nur den Visumsantrag mit den Grundvoraussetzungen fuer die Visumsantragstellung erledigen, so dass die Anfrage erst einmal zur AB nach D kommt. Alles weitere dann, von DIESEM Zeitpunkt an im Dialog mit der AB. "Erst das Kind taufen, wenn es geboren ist", dass heisst in Deinem Fall das geforderte erfuellen zur Einwilligung durch die AB, wenn der Antrag dort physisch vorliegt und Du eine Einladung zur Vorsprache bekommst. Eine Reisekrankenversicherung kannst Du innerhalb eines Tages abschliessen.

Soweit klar. Aber um einen Thaipaß zu erhalten, wird die Unterschrift beider Erziehungsberechtigte benötigt. In unserem Fall schier unmögich.
Dies ist der Fall bei einer deutschen Passbeantragung bei der Deutschen Botschaft, nicht aber in Bezug auf die thailaendischen Behoerden. Das Kind ist thai. Es ist unehelich und der Vater ist Auslaender und befindet sich im Ausland. Die thailaendischen Behoerden sind viel pragmatischer als die deutschen. Es wuerde sicherlich problematisch sein, wenn Du als Auslaender versuchst als einzelnes Elternteil einen thailaendischen Pass zu beantragen. Du bist als Auslaender nicht im thailaendsichen System erfassbar und auch wenn es ein Schlag in den Magen ist, fuer die thailaendischen Behoerden eigentlich voellig unbedeutend. Ja, es muss im Regelfall ein Vater in der Geburtsurkunde genannt werden, dass kann auch der Milchmann oder der Postbote sein. Eine Vaterschaftsanerkennung wie in Deutschland ist hier ohne grosse Bedeutung und die wenigsten thailaendischen Vaeter lassen ihre Rechte am Kind und das Sorgerecht tatsaechlich registrieren. Bin ziemlich sicher, dass die thailaendische Mutter fuer das thailaendische uneheliche Kind im Alleingang, ohne Deine Unterschrift, einen thailaendischen Pass beantragen kann. Im Notfall ist der auslaendische Vater einfach nicht erreichbar

Thailaendische Geburtsurkunde, Hausregister, Thai-ID der Mutter und zusammen mit dem Kind zur Pass-Stelle. Am besten zur Hauptstelle im Aussenministerium in Chaengwattana in Bangkok. 2-3 Tage nach Antragstellung ist der Pass abholbereit oder kann auch zur Mutter direkt an die Heimatadresse geschickt werden.

Haettest Du gedacht, dass sich die thailaendische Mutter sogar problemlos das alleinige Sorgerecht an Eurem Kind von Ihrem Amphoe bescheinigen lassen koennte? Zeugenbefragung wer fuer das Kind zur Zeit sorgt, Pruefung, ob Du als Vater jemals Deine Vaterschaft hast registrieren lassen bzw. das Sorgerecht angemeldet hast. Ist dieses nicht der Fall, bekommt die Mutter ein PorKor14 Dokument und ist von nun an nachweisbar alleinige Sorgeberechtige in allen Belangen in Thailand.

Hatte ja schon oefters erwaehnt, dass Thailand sehr pragmatisch ist. :wai:
 
Otto-Nongkhai

Otto-Nongkhai

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Nochmals eine Frage,Richart,das FZF-Visa fuer die Personensorge fuer ein Kind in Deutschland,da hat die Mutter doch einen einklagbaren Rechtsanspruch drauf.
Das AA darf keinerlei Bedingungen wie Sprachtest,Pruefung des Finanziellen stellen.
Die Infos habe ich aus einem Alien-Forum wo Deutsche Behoerdenexperten mitwirken.
Ist das so richtig?
 
T

Tramaico

Gast
Generell kann sich sicherlich keine Behoerde gegen das Zusammensein eines fuehrsorgbeduerftigen deutschen Kindes mit der leiblichen Mutter agieren, aber natuerlich kann eine AB einem das Leben schwer machen.

Hatte gerade die Situation, dass eine AB von einem dreizehnjaehrigen Kind ein A1-Zertifikat einfordert. Man vertrat die Meinung, dass das Kind sonst in Deutschland nicht mit den Lehrern kommunizieren koennte. Die AB's haben einen gewissen Ermessensspielraum und ohne deren Einwilligung zum Visum darf die Botschaft kein Visum erteilen.

Wir haben nun die Situation, dass weder Du, der deutsche Vater, noch Euer Kind sich derzeit in Deutschland aufhaelt. Somit findet ja keine echte FamilienZUSAMMENFUEHRUNG statt. Du hast Deinen Erstwohnsitz ja schon seit langem nicht mehr in D und die Frage stellt sich auch, ob das Kind ueberhaupt bereits bei den deutschen Behoeden angemeldet ist. Angenommen, Du als deutscher Vater wuerdest derzeit getrennt vom Kind in Deutschland leben, moechtest aber nicht von Deinem Kind getrennt sein und willst somit, dass es zu Dir nach Deutschland kommt. Da das Kleinkind auf die Fuersorge der Mutter angewiesen ist, waere eine Begleitung dessen durch die Mutter ohne Zweifel notwendig und muesste ohne wenn und aber bewilligt werden.

Ist die Mutter auf dieser Basis dann in Deutschland, benoetigt sie natuerlich eine Aufenthaltsgenehmigung und hierbei kann dann die AB eine Spirenzien machen. Forderung an der Teilnahme an einem Sprachkurs und erst einmal nur 3 Monate Aufenhaltsgenehmigung. Erneute Vorsprachen dann alle 3 Monate. Dass die Behoerde es schafft die Mutter letztendlich "rauszuekeln" ist zweifelhaft, aber nun ja, sie kannn Euch aber das Leben schwermachen. Ob es ihr gelingt, ist sicherlich dann wiederum eine Sache der Dickfelligkeit des Buergers.

Als koennte mir in Eurer Situation durchaus vorstellen, dass es doch gegebenenfalls doch dazu kommen koennte, dass der Otto auf die Palme geht. Also immer mit dem schlimmsten rechnen als zu optimistisch sein und sich dann freuen, wenn es doch nicht so dicke kam wie man urspruenglich dachte.

Deutsche ABs koennen sehr sehr sehr unterschiedlich sein. Die Erfahrungsskala reicht von Federkissen bis Spiessrutenlauf. :wink:
 
F

franky_23

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Tramaico" schrieb:
Generell kann sich sicherlich keine Behoerde gegen das Zusammensein eines fuehrsorgbeduerftigen deutschen Kindes mit der leiblichen Mutter agieren, aber natuerlich kann eine AB einem das Leben schwer machen.

Hatte gerade die Situation, dass eine AB von einem dreizehnjaehrigen Kind ein A1-Zertifikat einfordert. Man vertrat die Meinung, dass das Kind sonst in Deutschland nicht mit den Lehrern kommunizieren koennte. Die AB's haben einen gewissen Ermessensspielraum und ohne deren Einwilligung zum Visum darf die Botschaft kein Visum erteilen.
hier würde ich sagen, dass die ALB den Ermessensspielraum zuweit auslegt, denn die FZV bis 16 jährige wird u.a. dadurch begründet, dass die Sozialisation in der Schule, evt. auch in entsprechenden Integrationsklassen stattfindet.

Hilft nur eins sofort eine einstweilige Anordnung anstrengen.

Wir haben nun die Situation, dass weder Du, der deutsche Vater, noch Euer Kind sich derzeit in Deutschland aufhaelt. Somit findet ja keine echte FamilienZUSAMMENFUEHRUNG statt. Du hast Deinen Erstwohnsitz ja schon seit langem nicht mehr in D und die Frage stellt sich auch, ob das Kind ueberhaupt bereits bei den deutschen Behoeden angemeldet ist. Angenommen, Du als deutscher Vater wuerdest derzeit getrennt vom Kind in Deutschland leben, moechtest aber nicht von Deinem Kind getrennt sein und willst somit, dass es zu Dir nach Deutschland kommt. Da das Kleinkind auf die Fuersorge der Mutter angewiesen ist, waere eine Begleitung dessen durch die Mutter ohne Zweifel notwendig und muesste ohne wenn und aber bewilligt werden.
auch da argumentierst Du sehr behördenfreundlich und teils auch inhaltlich fraglich.

Ein Kind aus binationaler Ehe ist auch Deutsche(r) und hat somit das Recht jederzeit nach D zu fahren. Dass man ein Deutsches Kind nicht von der Mutter als primäre Bezugsperson trennen kann oder darf ist in D konsensfähig. Somit darf die Mutter mit einem D Kind jederzeit als Sorgeberechtigte nach D (Kind unter 16)


Ist die Mutter auf dieser Basis dann in Deutschland, benoetigt sie natuerlich eine Aufenthaltsgenehmigung und hierbei kann dann die AB eine Spirenzien machen. Forderung an der Teilnahme an einem Sprachkurs und erst einmal nur 3 Monate Aufenhaltsgenehmigung. Erneute Vorsprachen dann alle 3 Monate. Dass die Behoerde es schafft die Mutter letztendlich "rauszuekeln" ist zweifelhaft, aber nun ja, sie kannn Euch aber das Leben schwermachen. Ob es ihr gelingt, ist sicherlich dann wiederum eine Sache der Dickfelligkeit des Buergers.
immer nur 3 Monate wenn nach den ersten paar Mal nichts vorgefallen ist dürfte kaum gehen und als Behördenwillkür auszulegen sein.

Dies kann man den Behörden auch in einem freundlichen Ton vermitteln.
 
Otto-Nongkhai

Otto-Nongkhai

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Also immer mit dem schlimmsten rechnen als zu optimistisch sein und sich dann freuen, wenn es doch nicht so dicke kam wie man urspruenglich dachte.
Ja,Richart,so denke ich auch,war ja selbst lange bei einer Behoerde.
Wenn man also ein Visa auf FZF stellen wuerde,waere das Kind natuerlich zuerst in D,und das macht,mit Erlaubnis der Mutter und 50 % eigenen Sorgerecht wenig Arbeit.
 
strike

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Ich möchte in diesem Zusammenhang auch noch eine Frage los werden.

Wir haben für unserern Sohn letzte Woche im Konsulat Frankfurt die Geburtsanzeige gemacht.
Ätzend viele Papiere waren abzugeben, es scheint nun aber alles okay.
Soweit ich die Leute dort verstanden habe müssen wir die Geburtsanzeige des Konsulates der Amphoe vorlegen, um anschliessend einen Thaipass für den Kleinen zu bekommen.

Nun bekommt unser Sohn also zunächst einen deutschen Pass.
Und wir werden ein Touristenvisum (60 Tage) beantragen und im Juni nach TH fliegen.

Wenn er dann aus TH ausreist, muss er ja wieder seinen deutschen Pass verwenden, da er offiziell mit diesem eingereist ist und das weisse Stück Papier üblicherweise in TH verbleibt um seine Ausreise zu dokumentieren.

Heisst aber auch, dass er bei der nächsten Einreise nach TH mit dem Thaipass, den er wohl beim nächsten Aufenthalt in TH bekommt, nicht das Stück Papier im Pass hat, das seine Mutter jedes Mal bei der Einreise nach TH wieder abgibt, um ihre erneute Anwesenheit in TH zu dokumentieren.
Ehrlich, ich blick da nicht richtig durch.
Oder gibt er den Zettel aus dem deutschen Pass ab und füllt gleichzeitig den Zettel für den Thaipass aus?
Bekommt also sozusagen 2 Stempel ;-)

Wer kann hier Auskunft geben?
Danke.

Gruss,
Strike
 
Silom

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Hi Strike,
soviel ich mich erinnere, muß euer Kind dementsprechend in dem Hausbuch vermerkt sein.

Aber warum ist ein Thaipaß für Dein Vorhaben notwendig?
 
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Silom" schrieb:
Hi Strike,
soviel ich mich erinnere, muß euer Kind dementsprechend in dem Hausbuch vermerkt sein.

Aber warum ist ein Thaipaß für Dein Vorhaben notwendig?
Hi Silom,
wir möchten uns ersparen jedes Mal ein Visa für den Kleinen zu beantragen, wenn er länger als 30 Tage in TH bleibt.
Da hatten wir gedacht, dass uns ein thailändischer Pass für ihn hilft Nerven, Zeit und Geld zu sparen ;-)

Gruss,
Strike
 
Silom

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So ähnlich hatte ich es vermutet. Ich würde diese Strapazen auf mich nehmen. Wenn nicht unser Procedere lief wie folgt ab.

Es wird eine thail. Geburtsurkunde vom Konsulat/Botschaft ausgestellt. Mit dieser GU müßt ihr auf das Amphoe es wird in das Hausregister eingetragen. Anschließend auf die Paßstelle und den Reisepaß beantragen.
 
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Silom" schrieb:
........ Mit dieser GU müßt ihr auf das Amphoe es wird in das Hausregister eingetragen. Anschließend auf die Paßstelle und den Reisepaß beantragen.
Hi Silom,
das war mir soweit klar.
Meine Frage ist vielmehr: wie reist er denn aus und wie das nächste Mal ein?
Angenommen er bekommt seine thailändischen Pass Ende Juni.
Eingereist ist er ja mit dem deutschen Pass.
Bekommt er dann bei der Ausreise sowohl einen Stempel auf den Ausreisezettel mit den Daten des deutschen Passes und einen Stempel auf den Zettel mit den Daten des neuen thailändischen Passes um beim nächsten Mal auch mit diesem einreisen zu können?

Ich weiss, hört sich etwas konfus an.
Aber vielleicht wird ja jetzt klar, was ich meine.

Gruss,
Strike
 
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