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Fahrrad-Thailand

Diskutiere Fahrrad-Thailand im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; Klickzahlen und die Bereitschaft viel Geld auszugeben sagen tatsächlich wenig über Glaubwürdigkeit und Sachverstand eines Menschen ;-) Aber das...
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papa

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...they didn`t feel any shame to cycling here not really like in Thailand ...der Thai in dem Video, der ein Dosnoventa Fahrrad fährt, dessen Video von seinem Einsatz beim Criterium von über 14.000 Menschen angesehen wurde, hätte keine Ahnung, über die Fahrradverhältnisse in Thailand ?
Klickzahlen und die Bereitschaft viel Geld auszugeben sagen tatsächlich wenig über Glaubwürdigkeit und Sachverstand eines Menschen ;-) Aber das nur augenzwinkernd am Rande.

Von Shame und "arme-Leute-Verkehrsmittel" kann man jedenfalls in dem Landesteil, den ich kenne, angesichts des allgemeinen Booms und auch der massiven Förderung von höchster Stelle in den letzten Jahren realistischerweise nicht sprechen. Ich kann mir nur vorstellen, dass der Autor des Videos aus einer sehr abgelegenen Region stammt, in die der allgemeine Boom noch nicht vorgedrungen ist.

Ich glaube, es wird niemand bestreiten, dass Thailand auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Gestaltung der Verkehrswege noch Arbeit vor sich hat, und dass auch weitere Aufklärungsarbeit über den Umgang mit Fahrradfahrern besonders in Richtung der Mopedfahrer erforderlich sein wird. Die Autofahrer erlebe ich persönlich im allgemeinen gar nicht als besonders schlimm.

Die meisten Radler (und es ist inzwischen wirklich ein voll akzeptierter Breitensport) hier sind jedoch wohlhabende Leute, Ladeninhaber, Künstler, Lehrer, Schulleiter, Ingenieure, leitende Angestellte usw. oder die Ehefrauen solcher Leute. Niemand von denen schämt sich, Fahrrad zu fahren, und niemand sorgt sich um seine Sicherheit aus Gründen mangelnden Ansehens seines Verkehrsmittels. Fakt ist, nicht jeder kann sich so ein Fahrrad leisten. Ich kenne sogar Leute, für die das Fahrrad ein Statussymbol ist - die karren ihre neuen Luxusräder mit dem Pickup zum Radler-Treffpunkt und lassen sich dort bewundern (der Pickup parkt um die Ecke 8-))

Ausnahmen bestätigen die Regel, aber für den Landesteil, in dem ich mich auskenne, treffen die Aussagen aus dem Video und insbesondere Disainas Interpretation nicht zu. Wobei ich für die wenigen "klassischen" Fahrräder, die noch auf den Straßen sind, nicht sprechen kann. Ich weiß nicht, ob die manchmal Anfeindungen ausgesetzt sind. Der Herr mit dem Dosnoventa hätte jedenfalls bei uns in der Gegend ein hervorragendes Standing :D
 
Loso

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Sorry papa, aber du schreibst völlig an dem (ersten) von Disaina verlinkten Video vorbei. Der Boom betrifft Radfahren allein als Sport. Als Verkehrsmittel ist es definitiv als arm angesehen. Das kann man nicht in einen Topf werfen.
 
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papa

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Ich spreche tatsächlich hauptsächlich vom Sport, obwohl das Rad von einigen auch auf dem Arbeitsweg eingesetzt wird.

Der Autofahrer wird dem Radler aber selten ansehen, ob der gerade zur Arbeit fährt, oder Sport betreibt.
 
DisainaM

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Hm, der Thread ist 12 Jahre alt und das Bild passt nicht zu der Story...

Aber du hast sicherlich Recht, DisainaM, Fahrradfahren birgt gewisse Risiken, besonders in Thailand wo viele Betrunkene, Rücksichtslose und schlicht Belämmerte am Steuer sitzen. Leider hat es auch in dem geschilderten Fall wieder ein Opfer getroffen, dass sich besonders für diese umweltfreundliche Fortbewegungsmethode eingesetzt hat und damit wahrscheinlich eine wesentlich positivere Wirkung auf die Gesellschaft hatte als die Idioten am Steuer der Pickups.

Ich fahre persönlich viel lieber abseits der Straße Fahrrad und fühle mich im Dschungel sicherer als auf der Straße.

Cheers, X-pat
ich kann es nur nochmal verlinken,

kenne kaum jemanden in Chang Mai, der über Jahre mehr Erfahrung als Radfahrer gesammelt hat,
als er.

schade, das er im Forum zur Zeit nicht mitliesst.

Auf alle Fälle, - zum Thema Sicherheit als Fahrradfahrer in Thailand,

es ist lebensgefährlich, wenn er das so schreibt - meine Meinung.

Zu Benchakrit,
er fährt täglich mit dem Fahrrad die Strecke zu seinem Arbeitsplatz, dem Thairat Zeitungsverlag in Bkk (an der Vipaharedi Rd.).
Da die Strecke ohne Fahrradweg über weite Distanzen ausgestattet ist,
durch Einbahnstrassen, wo die Autos zweireihig oft im Stau stehen,
wo Motorrad-Taxifahrer schnell die Nerven verlieren,
und auf Fusswegen mit hoher Geschwindigkeit den Stau überbrücken, weil es für sie sicherer ist,
wo parkende Autos - jederzeit - die Tür öffnen und rücksichtslos in den fliessenden Verkehr hereinschwenken lassen,,
sodass in Bkk mittlerweile bestimmt jeder zweite Fahrradfahrer in eine sich öffnende Pkw-Tür herein gefahren sein dürfte,
wo die beteiligten Autofahrer sich in solchen Fällen nicht etwa, wie in Deutschland, entschuldigen,
sondern den Radfahrer beschimpfen,
dass er die Tür seines Wagens beschädigt habe, das Radfahrer eine Schande für das Land seien,
und man mit dem westlichen Nachäffen endlich Schluss machen müsste.
Letzteres ist Ausdruck eines Nationalismusses, der sich ebenfalls gegen behinderten-Parkplätzen richtet,
und der sehr plastisch begriffen werden kann, wenn man sich die Reaktion von Behinderten-Missbrauchs-Parkplatz-Parker ansieht und ANHÖRT.

http://www.nittaya.de/touristik-25/rollstuhlfahrer-sucht-infos-8862/index2.html#post1245569

http://www.nittaya.de/touristik-25/rollstuhlfahrer-sucht-infos-8862/index2.html#post1257283
http://www.nittaya.de/touristik-25/rollstuhlfahrer-sucht-infos-8862/#post1080851

Ausserhalb der Hauptstadt ist DAS die Realität


Seit 5 Jahren verändert sich Thailand, hier nachzulesen

Diskriminierung an Blindenschule

Das wird an vielen Stellen in der Gesellschaft deutlich.

--- Man macht den westlichen Blödsinn nicht mehr mit ---

Rollstuhl-Fahrspur wird zum Parken missbraucht | Pattaya Blatt

mit anderen Worten, Thailand braucht keine "schwachen Verkehrsteilnehmer" mehr.

Ob behindert oder zweirädrig, alles, was nicht im Auto sitzt, wird da niedergemacht.

Wer um die Welt radelt, und Thailand durchqueren will - in Thailand ist Schluss !

2013 Engländer
Britische Radler sterben bei Weltumrundung in Thailand - SPIEGEL ONLINE
2015 Chilene
Chilene radelte seit 5 Jahren um die Welt: Crash mit Truck! Mann stirbt bei Weltrekord-Jagd - News Ausland - Bild.de

Die Todesliste von Welttour umradler, die in Thailand endet ist sehr sehr lang,

mancher Pickup Fahrer scheint absichtlich reingefahren zu sein, einfach aus Ärger gegen Radfahrer.
 
Chumpae

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Chumpae
Ich muss jetzt mal eine Lanze fuer das Fahrrad in TH brechen und stimme @papa in vollem Umfang zu.Seit ein paar Jahren(und wie bereitsw von allerhoechster Ebene abgesegnet) entwickelt sich der Fahrradsport zu einem Riesending.Habe mir selbst eines gekauft-fuer mich mit allem Pipapo und zu einem vernuenftigen Preis.Ich freue mich heute schon drauf mit einigen Freunden in Chumpae wieder kraeftig in die Pedalen treten zu koennen.
Es tut sich da auch Einiges in der Anerkennung bei der Bevoelkerung und somit auch bei den Kraftfahrern.Wir werden dort immer freundlichst begruesst und oft grht der Daumen nach oben.Ruecksichtslose Kraftfahrer gibt es hueben wie drueben und die "jagen "zumindest keine Radfahrer, sondern pennen generell im Strassenverkehr.
Problem bei den Fahrten ist eigentlich nur, das man meistens nur die relativ gut ausgebauten Randstreifen in den 4-spurigen "Autobahnen"benutzen kann, um einigermassen entspannt fahren zu koennen.Rueste mich gerade in Italien mit entsprechender Kleidung mit entsprechender "Sichtbarkeit"aus.
Ich suche auch dirtveinen Club, weil ich denke, die kennen da einige gute 6nd sichere Strecken.
@loso-ich glaube aber eher, das bei Disis Video wohl doch eher der Sport (oder Protz) im Vordergrund steht-mit der Ausruestung radelt auch in DACH keiner auf den Markt oder auf die Arbeit.
Fuer mich erstaunlich ist immer wieder, das sich auf den Raedern sowohl in Italien als auch jetzt gerade in Nordnorwegen zusehen, Personen mit vielen Jahresringen auf dem Buckel bewegen und die Ausruestung locker mal den Preis einer Rolex ausmacht.
Wie gesagt-es bleibt bei mir ein interessantes Hobby-mehr nicht.Fuer die Typen, die hier mit dem Fahrrad bei Wind und Wetter am Nordkap rumradeln hab ich auch eher Kopfschuetteln uebrig.
@helli-als wir vor 2 Jahren mal im Norden rumgefahren waren, sind wir doch auch durch eine Stadt gefahren, wo fuer uns geradezu sensationell ein hrrvorragendes Netz von Fahhradwegen sichtbar wurde !!!!
 
Amsel

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DisainaM

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from a drink driving foundation partner in the campaign who said that the official figures don't add up to the real number killed.

The official figures are just those "killed at the scene" of accidents said Thaejing Siriphanit.

The reality is much, much worse.

He added there were also "reporting irregularities" as some offices producing figures don't work at the weekend and only report the latest deaths on Tuesdays.

The figures released so far this year make grim reading.

In the first six months of this year 6,712 people died at the scene of accidents nationwide. This compared to 5,308 in the same period in 2016.

That is 25% more deaths year on year.
interessant wäre, ob die Zahl der getöteten Radfahrer auch im Durchschnitt liegt,
also nur um 25% jedes Jahr ansteigt,

oder ob man Zahlen hat,
die darauf hindeuten,

das Leute bewusst in Radfahrer reinfahren,
und deshalb die Zahlen weitaus über 25 % liegen.
 
Loso

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Können so viele ja nicht sein, die sich als Schlachtvieh anbieten. Ist ja kein Zufall, dass sich ausgerechnet Weltenbummler dort das Grab geschaufelt haben.

Es tut sich da auch Einiges in der Anerkennung bei der Bevoelkerung und somit auch bei den Kraftfahrern.....
Wäre ja schön wenn es so ist. Geheuer wäre es mir im Moment noch nicht. Auf ländlichen Nebenstrecken und in einer von weitem schon sichtbaren Gruppe ist es sicherlich weniger gefährlich.
 
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papa

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Loso, natürlich wird es mit zunehmendem Geschwindigkeitsdelta immer gefährlicher, und dass die Unfallstatistik in Thailand allgemein nicht deutsches Niveau hat, wird niemand bestreiten. Nur Disainas Interpretation der Ursachen im Bereich Radunfälle lässt sich halt mit den von mir erlebten Fakten nicht in Einklang bringen.
 
Helli

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Das schaukelt sich halt teilweise gegenseitig auf in manchen deutschen Städten. Aggressiv sind Radfahrer in Münster, Amsterdam oder Kopenhagen eher nicht. In Berlin aber oft. Die sind (etwas pauschal) aber auch nicht wirklich für ihre Freundlichkeit bekannt.
Das sind bei uns allerdings mehrheitlich niederländische und belgische Touristen die ganz genau wissen, dass sie bei uns an der Mosel in fast allen Verkehrsbereichen Narrenfreiheit haben (was sie sich in ihren Heimatländern nicht leisten können)! Wir wollen doch kein Polizeistaat sein! Geld verdienen hat auch Vorrang!
 
Chumpae

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Chumpae
..... Auf ländlichen Nebenstrecken und in einer von weitem schon sichtbaren Gruppe ist es sicherlich weniger gefährlich.
Ehrlich gesagt, sind es gerade die "ländlichen Nebenstrecken", die mir Sorgen bereiten-denn dort fährt alles, was im normalen Straßenverkehr nicht mal ansatzweise die Fleppen kriegen würde und das will in TH was heißen.Es ist wie beim Autofahren in TH -Du mußt sehr konzentriert das Verkehrsgeschehen verfolgen und immer mit irgendwelchen Trotteln rechnen, mit dem Fahrrad ist dies ungleich komplizierter. Ich bin mal vor langer Zeit mit meiner Frau ihrer Cousine gefahren. Bis zu diesem Zeitpunkt war sie mir als gute Fahrerin bekannt. Doch bei dieser Fahrt hab ich mich in den Sitz gekrallt, da sie entweder nichts richtig sehen konnte(Drogen, Medikamente ???)oder aber ziemlich ausladend die gesamte Straßenbreite nutzte.Als Radfahrer stelle ich mir vor, das sie oder irgend so ein gleichgeschalteter Depp hinter mir auftauchen könnte.
 
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siamthai1

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Sorry papa, aber du schreibst völlig an dem (ersten) von Disaina verlinkten Video vorbei. Der Boom betrifft Radfahren allein als Sport. Als Verkehrsmittel ist es definitiv als arm angesehen. Das kann man nicht in einen Topf werfen.
morgen loso ! papa hat vollkommen recht ! du musst unterscheiden von den fahrrädern die die alten reisbauern fahren mit den sportlichen rädern die jetzt überall zu sehen sind. und diese fahrer der neuen räder von heute incl. helm brille und klamotten sind schon mittelklasse bis oberbere mittelschicht. mein nachbar hat für so eine ausrüstung mit fahrad fast 20000 baht ausgegeben,und er hat 2 davon. mit einem verkehrsmittel wie diesem, kann man definitiv nicht als arm angesehen werden. sieht man solche faradfahrer auf der strasse,weiss man sofort, das da geld dahinter steckt.damit will man auch zeigen was man hat. das jedenfalls ist mein eindruck. fahrad eines reisbauern ist nicht das fahrad eines thaichinesen. als verkehrsmittel wie du es beschreibst ist es auch für diese menschen nicht gedacht,und wird es auch nicht werden.die fahren mit sicherheit alle autos.aber ihre täglichen runden mit dem rad zu drehen ist schon ein muss.
 
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papa

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Ehrlich gesagt, sind es gerade die "ländlichen Nebenstrecken", die mir Sorgen bereiten ...
Auch, weil man neben dem Verkehr gut auf Schlangen achten muss, die die Straße überqueren ;-)
 
Ernest

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Ehrlich gesagt, sind es gerade die "ländlichen Nebenstrecken", die mir Sorgen bereiten-denn dort fährt alles, was im normalen Straßenverkehr nicht mal ansatzweise die Fleppen kriegen würde und das will in TH was heißen.Es ist wie beim Autofahren in TH -Du mußt sehr konzentriert das Verkehrsgeschehen verfolgen und immer mit irgendwelchen Trotteln rechnen, mit dem Fahrrad ist dies ungleich komplizierter. Ich bin mal vor langer Zeit mit meiner Frau ihrer Cousine gefahren. Bis zu diesem Zeitpunkt war sie mir als gute Fahrerin bekannt. Doch bei dieser Fahrt hab ich mich in den Sitz gekrallt, da sie entweder nichts richtig sehen konnte(Drogen, Medikamente ???)oder aber ziemlich ausladend die gesamte Straßenbreite nutzte.Als Radfahrer stelle ich mir vor, das sie oder irgend so ein gleichgeschalteter Depp hinter mir auftauchen könnte.
Wohnte mal für einige Monate in Bang Saray/Jomtien, für meine Rennrad-Ausfahrten in dieser Gegend habe ich mir tatsächlich einen Lenker-Rückspiegel ans Rad montiert um eine evtl. Gefahr (vor allem Minivans) von hinten zu minimieren. Bin danach noch für 6 Monate nach Laem Mae Phim, 25 km hinter Ban Phe in Richtung Chanthaburi, dort war der Einsatz eines Spiegels eher nicht nötig, je weiter man nach Chanthaburi kommt wird es ein regelrechtes Fahrrad Paradies mit sehr wenig Verkehr und überall Seitenstreifen bzw. Radwege für ausreichend Platz.
Seit der Fertigstellung unseres Hauses lebe ich zwischen Kabinburi und Sa Kaeo, und fahre dort sehr viel auf Nebenstraßen und ich fühle mich dort keineswegs unsicher, wobei man IMMER mit allen Sinnen auf dem Radl sitzen sollte.
Auch fahre ich hier in TH regelmäßig Mehrtagestouren und erlebe so einiges von anderen Verkehrsteilnehmern. Vollidioten und aggressive Autofahrer gibts hier genug und man weiß nie...Vorausschauend und defensiv fahren ist allzeit angesagt. Mehr können wir als Radfahrer leider nicht tun.
 
DisainaM

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es ist einfach das Fehlen von Fahrradwegen, was das Radfahren so gefährlich auf den Strassen macht,
sowie die Einstellung vieler Autofahrer,
das ein Radfahrer notfalls in den Graben hechten muss,
wenn der Platz fürs Auto nicht ausreicht.

Wer da als Radfahrer nicht Realist ist ...


Bangkok Post
 
DisainaM

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Das Körperfett eines Menschen ist ein verwertbares Schmiermittel für den Allrad eines SUV-Fahrzeuges,

aber es bleibt unklar,

ob das der Grund ist,

warum soviele betrunkende Pickupfahrer gerne in Fahrradfahrer reinfahren,
und sie von der Strasse mähen.

so wieder geschehen ...

............................................................................................................................................................................................................................


Pattaya - Die Polizei von Nong Prue und die Sawang Boriboon-Stiftung fuhren am Freitag um 7 Uhr morgens zu einem Unfallort auf der Pornprapha Nimit-Straße am Stausee.

Ein nicht identifizierter thailändischer Mann im Alter von etwa 40 bis 45 Jahren verstarb an der Sa Bua-Kurve neben dem Stausee.

Er hatte mehrere Verletzungen und ein "F1"-Fahrrad wurde in der Nähe der Leiche gefunden.

Auf der anderen Straßenseite war ein Toyota Tiger Pick-up mit Chonburi-Kennzeichen.

Der Fahrer war Kerkkiat, der laut Siam Chon News sehr betrunken war.

Er sagte, er habe auf dem Nong Prue-Markt gegessen und sei auf dem Heimweg in den Pong-Unterbezirk gewesen, als er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und den Radfahrer traf, der gerade trainierte.

Pol Capt Ongart Thumsut stellte fest, dass er einen Alkoholgehalt von 239 mg hatte und verhaftete ihn.


Pattaya: Betrunkener thailändischer Fahrer tötet Landsmann beim Training

Die Strecke kenn ich, sie ist nicht ungefährlich, weil die Strasse doch relativ schmal ist,
und wenn man aufgrund eines entgegenkommenden LKWs zu weit zum Strassenrand abkommt,
erlebt man folgendes;

direkt am Ende des Betonrandes sind relativ tiefe Spurrillen,
und wenn man mit den Vorderrad da rein kommt,
gelingt es nicht, da kontrolliert seitlich rauszusteuern,
weil der hohe Strassenbetonrand höher liegt, als die Innenseite der Vorderfelge,
sodass es nur klappt, wenn man ruckartig nach rechts lenkt, (um rauszukommen aus der Rille)
und dann sofort das ausbrechende Fahrzeug wieder auffängt, um nicht in den Gegenverkehr reinzuschwenken,
was bereits für nicht betrunkende Fahrer eine echte Herausforderung ist.

Sind dann noch Fahrradfahrer unterwegs,
muss man ehrlich sagen - es geht nicht,
die Infrastruktur vor Ort erlaubt ein sicheres Fahrradfahren nicht, es ist russisch Roulette.
 
Zuletzt bearbeitet:
K

KeLu

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Die Siam Country Rd. = Pornprapanimit Rd. hat dort einen 1,5m breiten, asphaltierten Seitenstreifen für Fahrräder und Mopedes. Und schmal ist die Straße dort auch nicht. Es gibt dort etliche Fahrrad- und Enduro-Verleifirmen. Nach der letztjährigen Einweihung des Fahrrad-Rundwegs um den Map Phrachan Stausee, "schießen" diese Fahrrad-Verleiher, in der Umgebung, "wie Pilze aus dem Boden".

Der PicUp-Fahrer war sturzbesoffen und wäre so oder so in der Kurve abgeschmiert. Der Radfahrer hatte wohl das Pech, im falschen Moment an der falschen Stelle zu sein!
 
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Fahrrad-Thailand

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