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papa
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Vorsicht bei der Umschreibung des europäischen Führerscheins. Es heißt ja allgemein, man muss dafür auch einen internationalen Führerschein haben. Aber die Sache hat einen Haken: es gibt einen alten und einen neuen internationalen Führerschein, Thailand akzeptiert aber nur noch den neuen, das Modell von 1994 des Internationalen Führerscheins. Wem seine Heimatbehörde das Modell von 1969 ausgestellt hat, dessen Führerschein wird auf Basis des internationalen Führerscheins nicht umgeschrieben.
Es bleiben dann zwei Möglichkeiten:
- FS beglaubigt übersetzen und von der Botschaft legalisieren lassen, dann wieder vorlegen und ein paar kleinere Tests (Augen, Farben, Reaktion, etwas in der Art) absolvieren
- Vollständige Thailändische Führerscheinprüfung (praktisch und theoretisch) absolvieren. Man kann die theoretische Prüfung (ein Multiple Choice Test am Computer) auf englisch absolvieren, die gesamte Prozedur bis zur Ausstellung des Führerscheins mit Videovorträgen und Prüfungen ist in zwei Tagen zu schaffen.
Wenn man in Thailand wohnt, braucht man dazu eine Wohnortbestätigung der Immigrationspolizei, den Reisepass, das Gesundheitszeugnis, Passbilder und einen ausgefüllten Antrag, und am besten zwei oder drei Kopien von allem. Es kann auch nicht schaden, den europäischen und internationalen Führerschein dabei zu haben, mit Kopien, auch wenn die Führerscheine nicht umgeschrieben werden sollen. Ich habe jedenfalls Kopien des nationalen Führerscheins mit eingereicht.
Man muss dann einige Stunden lang Pflicht-Lehrvideos in englischer Sprache anschauen. Die Zeit sollte man nutzen, also zuschauen und zuhören. Mir haben die Videos beim Verständnis des thailändischen Straßenverkehrs geholfen.
Zusätzlich kann man sich ein Fragenkatalogbuch kaufen. Das Wichtigste kann man als erfahrener Autofahrer an einem Wochenende schaffen.
Die sprachlichen Anforderungen hinsichtlich der englischen Sprache im Test sind nicht hoch, und die Prüfungsfragen sind klar und sachlich, wie der gesamte Testablauf. Man sollte die Prüfung aber ernst nehmen, denn von 50 Fragen müssen 45 richtig beantwortet werden, da kann man sich nicht viele Fehler erlauben.
Es gab viele Ausländer, die den Test mit mir zusammen gemacht haben. Die meisten sind durchgefallen, größtenteils - so mein Eindruck - wegen mangelnder Vorbereitung (etliche Leute schienen während der Pflichtvideos zu schlafen oder haben ausgiebig mit ihren Telefonen rumgespielt usw.) oder wegen mangelnder Englischkenntnisse.
Man macht erst die Fahrprüfung, die meines Wissens ein Jahr lang gilt und darf dann - so wurde mir gesagt - die theoretische Prüfung so oft wie nötig wiederholen. Ich glaube, wenn der Andrang nicht zu groß ist, darf man jeden Tag wieder zur theoretischen Prüfung antreten, für die Praktische gibt es meines Wissens eine Wartezeit von 3 Tagen.
Ich habe die Motorrad- und Autoführerscheinprüfung abgelegt und musste dazu nicht nur zwei getrennte Fahrprüfungen, sondern auch zwei theoretische Prüfungen absolvieren, eine pro Fahrzeugklasse.
Man muss die Fahrprüfung im eigenen Fahrzeug absolvieren. Vor den Führerscheinstellen gibt es zwar manchmal Miet-Mopeds, aber nicht immer, und Miet-Autos habe ich nicht gesehen.
Wie auch auf der Immigrationsbehörde, ist der Andrang groß. Es empfiehlt sich, höflich und geduldig zu sein, denn die Leute arbeiten wirklich hart.
Einen Vorteil hat es noch, den Führerschein so zu machen - meine Frau sagte, die Beamten hätten ihr gesagt, dass dieser so erworbene Führerschein immer um 5 Jahre verlängert wird, während der umgeschriebene in Zukunft nur noch einjährige Verlängerungen kriegt. Wie gesagt, ich hab es nicht schriftlich gesehen, aber er scheint wohl so zu sein.
Es bleiben dann zwei Möglichkeiten:
- FS beglaubigt übersetzen und von der Botschaft legalisieren lassen, dann wieder vorlegen und ein paar kleinere Tests (Augen, Farben, Reaktion, etwas in der Art) absolvieren
- Vollständige Thailändische Führerscheinprüfung (praktisch und theoretisch) absolvieren. Man kann die theoretische Prüfung (ein Multiple Choice Test am Computer) auf englisch absolvieren, die gesamte Prozedur bis zur Ausstellung des Führerscheins mit Videovorträgen und Prüfungen ist in zwei Tagen zu schaffen.
Wenn man in Thailand wohnt, braucht man dazu eine Wohnortbestätigung der Immigrationspolizei, den Reisepass, das Gesundheitszeugnis, Passbilder und einen ausgefüllten Antrag, und am besten zwei oder drei Kopien von allem. Es kann auch nicht schaden, den europäischen und internationalen Führerschein dabei zu haben, mit Kopien, auch wenn die Führerscheine nicht umgeschrieben werden sollen. Ich habe jedenfalls Kopien des nationalen Führerscheins mit eingereicht.
Man muss dann einige Stunden lang Pflicht-Lehrvideos in englischer Sprache anschauen. Die Zeit sollte man nutzen, also zuschauen und zuhören. Mir haben die Videos beim Verständnis des thailändischen Straßenverkehrs geholfen.
Zusätzlich kann man sich ein Fragenkatalogbuch kaufen. Das Wichtigste kann man als erfahrener Autofahrer an einem Wochenende schaffen.
Die sprachlichen Anforderungen hinsichtlich der englischen Sprache im Test sind nicht hoch, und die Prüfungsfragen sind klar und sachlich, wie der gesamte Testablauf. Man sollte die Prüfung aber ernst nehmen, denn von 50 Fragen müssen 45 richtig beantwortet werden, da kann man sich nicht viele Fehler erlauben.
Es gab viele Ausländer, die den Test mit mir zusammen gemacht haben. Die meisten sind durchgefallen, größtenteils - so mein Eindruck - wegen mangelnder Vorbereitung (etliche Leute schienen während der Pflichtvideos zu schlafen oder haben ausgiebig mit ihren Telefonen rumgespielt usw.) oder wegen mangelnder Englischkenntnisse.
Man macht erst die Fahrprüfung, die meines Wissens ein Jahr lang gilt und darf dann - so wurde mir gesagt - die theoretische Prüfung so oft wie nötig wiederholen. Ich glaube, wenn der Andrang nicht zu groß ist, darf man jeden Tag wieder zur theoretischen Prüfung antreten, für die Praktische gibt es meines Wissens eine Wartezeit von 3 Tagen.
Ich habe die Motorrad- und Autoführerscheinprüfung abgelegt und musste dazu nicht nur zwei getrennte Fahrprüfungen, sondern auch zwei theoretische Prüfungen absolvieren, eine pro Fahrzeugklasse.
Man muss die Fahrprüfung im eigenen Fahrzeug absolvieren. Vor den Führerscheinstellen gibt es zwar manchmal Miet-Mopeds, aber nicht immer, und Miet-Autos habe ich nicht gesehen.
Wie auch auf der Immigrationsbehörde, ist der Andrang groß. Es empfiehlt sich, höflich und geduldig zu sein, denn die Leute arbeiten wirklich hart.
Einen Vorteil hat es noch, den Führerschein so zu machen - meine Frau sagte, die Beamten hätten ihr gesagt, dass dieser so erworbene Führerschein immer um 5 Jahre verlängert wird, während der umgeschriebene in Zukunft nur noch einjährige Verlängerungen kriegt. Wie gesagt, ich hab es nicht schriftlich gesehen, aber er scheint wohl so zu sein.




vielleicht weil es wenige Farangs gibt?