Ich habe mich schon lange daran gewöhnt,dass die Ausländer in Deutschland andere Rechte und Pflichten haben,als wir Expats,die in Thailand mit Thai Ehefrau leben. Thailand ist kein Einwanderrungsland und wer dort länger geduldet wird,der hat die Schnauze zu halten und darf nicht auffallen sonders höstens nur genießen.
Also groß die "Fresse auf zu reißen", dass hatte ich eigentlich als Ziel meines Umzugs nach Thailand nicht vor Augen.
1. Klar Thailand geriert sich nicht als Einwanderungsland, siehe die Regeln zur work permit. Und auch im normalen Kontakt mit den Behörden ist der Alien zumeist so etwas von nicht-integriert, dass er selbst nach Jahren sich nicht auszudrücken weiß und sich insbesondere zu benehmen weiß.
2. Dies scheint bei vielen zu einem Bewußtsein der Ohnmacht zu führen und zu einer Duckmäuserei, die in Wirklichkeit die Kriterien einer Überanpassung erfüllt. Alles gerät aus dieser Perspektive der Verzweifelten zum unnötigen Tun.
3. Sehr selten findet man Leute, die versucht haben, einen anderen Weg zu gehen: Den Weg der Integration in die thail. Gesellschaft. Die haben dann in Jahren Beziehungen aufgebaut, die in Thailand wie ein "soziales Netz" wirken. Klar, dass man diese Lebensform der ganz bewußten Bildung von Beziehungsnetzwerken als "altmodisch" einstufen kann. Aber diese Lebensform ist halt noch hoch aktuell im Schwellenland Thailand.
4. Wenn man dafür auch Geld haben muß, dann setze man es halt gezielt ein. Nur derjenige, der keins mehr hat, weil er schon als arme Socke hier ankam, kann sich da noch beklagen.
5. Was hält also jemanden wirklich ab, auf mehreren Ebenen in Thailand sich zu vernetzen. Da sind dann sowohl Kontakte über die Wats wichtig wie "Social Parties", auf denen man auch Vertreter aus der thail. Politik und Gesellschaft trifft. Warum das alles von vornhinein ausschließen?