Einseitige Anpassung ????

Diskutiere Einseitige Anpassung ???? im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; Hallo zusammen, möchte mal ein Thema anschneiden, auch wenn es einigen von Euch etwas provokant erscheint. Man liest hier soviel von den...
Wittayu

Wittayu

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Hallo zusammen,

möchte mal ein Thema anschneiden, auch wenn es einigen von Euch etwas provokant erscheint.

Man liest hier soviel von den Ehemännern, die Thaisprechen und -Kochen lernen (wollen), sich mit den Hintergründen der thailändischen Kultur/Geschichte/Politik sehr ernsthaft beschäftigen und auseinandersetzen.

Möchte mich da auch nicht ausschließen, denn schließlich ist man ja mit einer Thai verheiratet und hat ein großes Interesse daran.

Aber wie sieht es umgekehrt aus ??? Interessieren sich Eure Frauen auch für die deutsche Kultur/Vegangenheit/Politik/Gesellschaft etc. ??? Wie sieht es mit deutschen Essen aus ?? Läuft pausenlos nur TGN TV 5 ??? Besteht Interesse am Dorfleben oder lebt man nur in seiner kleinen Thaiwelt mit einem Freundeskreis aus der Heimat ???
Aus meiner Sicht ist die Anpassung meist nur einseitig, aber reicht das aus wenn man in Deutschland leben will ???
Wie hoch ist Anpassungsfähigkeit und Willen unserer Frauen ???

Gruß,
Wittayu
 
MichaelNoi

MichaelNoi

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Ein interessantes Thema,
ich habe da noch zuwenig Erfahrung, aber ich denke man muß darauf achten, dass die Anpassung der Ehefrau an hiesige Verhältnisse auch stattfindet. Ganz wichtig ist hier sicher die Sprache.
Mir geht es natürlich auch so, dass ich begierig alles wissenswerte über Thailand aufsauge und versuche mich ein wenig mit deren Kultur zu identifizieren...da muß man als Deutscher schon aufpassen, dass man nicht übertreibt und alles 150%tig macht.
Abre wie heißt es so schön : Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.
 
Jinjok

Jinjok

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Hallo Wittayu
Ich lerne zwar kein Thai, aber koche sehr gern so. Schon bevor ich meine Frau kennenlernte, habe ich mich an asiatischer Küche versucht (Japan) Vielleicht war daher auch der Kontakt (ICQ) so erfolgreich. ;-) Wir schauen auf TGN jeden Tag die Hauptnachrichten (VCR) und wenn am Wochenende mehr Zeit ist McDeang und Musik oder Tourismus-Programme. Genauso ist es mit dem deutschen TV, lokale Nachrichtensendungen und Tagesschau in der Woche und Reportagen oder mal einen Film am Wochenende. Sonst bleibt für TV eigentlich kaum Zeit. Gerade wenn das Wetter so bombig ist wie zur Zeit.

Über deutsche Geschichte hat meine Frau schon viel in TH an der Uni gelesen, aber auch jetzt beim Sprachkurs hatte sie ettliche Anreize bekommen noch mehr über das Internet zu suchen (lassen ;-) ). Am meisten interessiert sie sich aber für die schöne deutsche Natur. Zur lokalen Thaiwelt strebt sie eigentlich kaum - bisher keine Zeit.
Jinjok
 
Mang-gon-Jai

Mang-gon-Jai

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Jindi versucht sich intensiv anzupassen.
Sie versucht regelmäßig deutsch zu sprechen. Das machen wir ihr allerdings leider oft schwer, denn wenn es schnell gehen muß (bei uns muß immer alles schnell gehen) sprechen Mang-gon Noi und ich lieber Thai mit ihr.
Jindi ist in einem deutschen Judoverein.
Sie interessiert sich sehr für unsere Kultur, Sitten und Gebräuche und versucht vieles nachzuahmen. Dadurch entstehen oft recht lustige Situationen.
Für europäische Politik interessiert sie sich hingegen nicht.
Erstaunlicher Weise hat sie keinerlei Bedürfnis, Kontakte zu Thaibürgern in Deutschland aufzunehmen.
Sie ißt sehr gern europäische Küche, wobei allerdings auch bei deutschem Essen ‚Nam plaa’ auf dem Tisch steht.


Gruß

Mang-gon Jai
 
MenM

MenM

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good old europe
Da wir beiden "auslaender" in Deutschland sind is die sache bei uns etwas anderes. Aber ich bin seit laengere zeit schon in Dzermanie, meine frau erst seit 4 jahre. Sie hat mittlerweile Deutsch gelernt, arbeitet hier, hat ihr fuhrerschein in Belgien gemacht (wegen mir), guckt jeden Tag Deutsches fernsehen, ABER wenn wir uns ein film antuen dann auf English, weil wir beiden der meinung sind das im original-sprache die filme besser sind, allerdings fuer meine frau mit english unterschrift, was auch manchmal nicht schlecht is (auch fuer mich) wegen der aussprache manche moviestars (gelle Arnold)
Meine frau hat auch kein bedurfnis sich eine Thai-freundeskreis auf zu bauen. Sie hat also "locals" als freunden/freundinnen.
Was das essen angeht : sie hat gelernt kaffee zu trinken, ist auch nicht ungern ein brotchen, aber trotzdem braucht sie taeglich Thai Food, kann ich nachvollziehen, wenn ich Thai esse kann ich spaeter auch ein rosinenbroetchen als dessert vertragen :)
Das wars fuers erste,
demnachts fangen wir beiden wieder "neu" an in Luxemburg, :)
MFG
8-)
 
K

Kali

Gast
...meiner Meinung nach ist es bei dieser Frage wie mit den sonstigen Besonderheiten der jeweils anderen Nationalität und Kultur auch. Es lassen sich keine Verallgemeinerungen herbeizaubern, und die Bereitschaft zur Anpassung (Angleichung) hängt immer von den jeweiligen Bedürfnissen und Voraussetzungen ab.
Zu meiner konkreten Situation: meine Frau ist 46 Jahre alt – ich bin 57. Ich bin daran interessiert, Kultur und Hintergrund meiner Frau kennenzulernen. Ich stelle viele Fragen und bekomme immer mehr Antworten. Ich habe Gefallen an der Ernährung gefunden, weil sie meinem Bedürfnis nach weitgehend fettfreier Kost sehr nahe
kommt – und dazu noch sehr lecker ist. Dass die Chilli-Schärfe weder etwas für meinen Gaumen noch für meinen Magen ist, hat Suay voll akzeptiert. Sie wiederum hat eine Vorliebe für Brötchen, Marmelade, Wurst und Käse entdeckt.
Mir fällt das Erlernen einer total fremden Sprache erstaunlich leicht; Suay hat aufgrund der Tatsache, dass sie nie eine Schule besucht hat, naturgemäß große Schwierigkeiten damit. In ihrem Alter war es überhaupt ein riesiger Sprung hier in den Westen – im Gegensatz zu einer 25-Jährigen, die über einen gewissen intellektuellen Background verfügt und wesentlich offener für unsere – in ihren Augen vielleicht freiere – Verhaltensweisen ist.
Ich bin nie ein Karrieregeier gewesen und habe in meinem Alter zumindest das beruflich erreicht, was ich erreichen konnte. Von daher bin ich viel zuhause, weil, ich muss ja keine Karriere mehr machen – wobei ich vollen Respekt vor den Menschen habe, die einfach aus beruflichen Gründen viel unterwegs sein müssen -. Geschäftssinn habe ich auch nicht, von daher erstaunt mich Suay auch mit ihrer Sparsamkeit und der beim Einkauf an den Tag gelegten Zurückhaltung.
Ich hatte nie erwartet, mit ihr über die deutsche Arbeitsmarktpolitik diskutieren zu können oder die Osterweiterung der NATO. Ich bin allerdings beharrlich darin, wenn es um das Austragen von Konflikten geht; mittlerweile erzählt sie mir sogar ihre Träume, in denen sie ihr bisheriges Leben verarbeitet. Immerhin ist es mir gelungen, ihr mein Verständnis von 'Wahrheit' aufzupfropfen, das ihrem übrigens sehr nahe kommt. Ich erzähle ihr in schonungsloser Offenheit von meiner eigenen mitunter unrühmlichen Vergangenheit – wobei für sie anscheinend wirklich nur wichtig ist, was heute ist. Und, was sie heute sieht, gefällt ihr anscheinend.
Mir wäre es lieb, sie hätte vielleicht mehr Kontakt zu ihren Landsleuten; sie will es z.T. gar nicht, da sie die Einstellungen so mancher ihrer jüngeren Landsleute nicht mehr so ganz nachvollziehen kann.

So ließen sich noch viele Beispiele anführen. Doch ich gehe auch davon aus, dass es schon etwas spät ist, in ihrem Alter denselben Integrationsprozess in Gang setzen zu wollen, wie es ein Mensch von 25 oder 30 Jahren vielleicht tun würde. In meinem kleinen Bekannten- und Freundeskreis ist sie akzeptiert, aufgrund ihrer Fröhlichkeit immer gern gesehen.
Ich denke, wir werden auch hier einen Kompromiss finden. Ihre Deutsch-Kenntnisse werden sich im Verlauf der Zeit so vervollkommnen, dass sie sich notfalls im täglichen Leben auch einmal alleine zurechtfindet, wobei für Suay klar ist, dass sie, wenn mir etwas passieren sollte, in ihre Heimat zurückkehren wird. Doch dann wird sie wenigstens versorgt sein.
Für mich stellt sich die Perspektive, nach meiner Pensionierung für 4 – 5 Monate im Jahr in Thailand zu leben, den Rest in unserem schönen Lande.:)

Meine Wissbegierigkeit an Thailand kann man auch als intellektuelles Hobby bezeichnen. Wobei mein Interesse für den Buddhismus allerdings bereits vor 10 Jahren geweckt worden war. Für Suay ist es interessant und wichtig – so sagt sie – etwas vom 'Deutsch-Sein' zu erfahren und, dass sie ein zufriedenes ruhiges Leben führen kann, dass sie nicht alleine durchs Leben gehen muss.

Ich hatte es an anderer Stelle auch schon einmal so formuliert: während ich vermutlich über genügend Strategien verfüge, in einer so durchorganisierten Geschichte wie der unsrigen Hemisphäre zu überleben, so verfügt Suay über so viel praktische Intelligenz, dass wir beide in Thailand überleben könnten. (wie hieß es immer bei der Rollenbeschreibung für Männer und Frauen in D ? Ganz klar, die Männer kümmern sich um die Hungersnot in Obervolta, die Frauen um Küche, Kinder, Kirche.....);-D

Anpassung ? Ich sehe es mehr als gegenseitige Ergänzung zweier Menschen, die beide unter vollkommen verschiedenen Bedingungen aufgewachsen sind. Und, um es vielleicht auch einmal klar auszudrücken: würde ich in meinem sogenannten dritten Frühling aufgehen wollen, wäre sie sicher nicht die richtige Frau für mich. Doch gibt sie mir das Gefühl, durch ihre natürliche Sexualität, mich nicht täglich als Mann produzieren und beweisen zu müssen.
Und, was die 'Vergangenheit' meiner Frau betrifft: bis heute kenne ich nur Bruchstücke von dem, was in den fünfundvierzig Jahren in Thailand abgelaufen ist. Sie hat innerhalb der Familie viel arbeiten müssen, weil, als ungeliebtes Kind aus der ersten Beziehung ihrer Mutter war sie für jede Arbeit auch im Familienkreis gut genug. Warum sollte sie auch zur Schule gehen ? Irgendjemand musste ja auf die Geschwister und später auf deren Kinder aufpassen. Ihren Mann hatte sie kennengelernt, als sie im Alter von 16 Jahren eine Freundin für einen Besuch in den Knast in Udon Thani begleitete. Der saß da gerade auch eine 1 ½ jährige Strafe ab. Die beste Gelegenheit, sich der Verpflichtung zu harter Arbeit zu entziehen. Dass sie damit in die berühmte Traufe kam, nun, das konnte sie vorher nicht wissen.
Sie hat auch gemeinsam mit ihrem Mann in Bangkok, auf Phuket oder sonst wo auf dem Bau gearbeitet. Dass sie mit demselben Wasser, mit dem der Speis angerührt wurde, ihr Süppchen gekocht hatten, nur am Rande.
Nun die andere Alternative: sie hat gar nicht gearbeitet, sich nur gebläht und vielleicht doch ein paar Jährchen in der Bar oder sonstwo verdient. Sie ist nur auf Druck der Familie hier, um noch einen weiteren Sponsor für diese bei Laune zu halten. Ihre ganze Geschichte ist ein einziges Märchen, erzählt, um das große weiche Herz des Farangs bei Laune zu halten. Nun, dann wäre sie eine Schauspielerin par excellence, dann hätte sie den 'Oscar' verdient. Das mag ich nun nicht glauben, dagegen sprechen der krumme Rücken, die abgearbeiteten Hände und die gegerbte Gesichtshaut.
Aber, selbst, wenn sie als Prostituierte ihr Geld verdient hätte – was sollte mich das jucken (will jetzt auch nicht das überstrapazierte Glashaus bemühen); ich sehe sie, so, wie sie heute ist, und das gefällt mir.

Wie war das noch mit dem Topf und dem Deckel ? Nun, scheint was dran zu sein.........:smoke:
 
sunnyboy

sunnyboy

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@Kali, solltest echt deine Memoiren schreiben. Dein Stil gefällt mir.
Weiter so.
Gruß Sunnyboy
 
Wittayu

Wittayu

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Glashütten im Taunus
Schade, leider stellt sich nicht die von mir erwartete kontroverse Diskussion hier ein.

Nur die positiven Beispiele, wo es eine beidseitige Anpassung an den Ehepartner und dessen Sitten und Gebräuche gibt, werden aufgezeigt. Ich halte es für unerlässlich für das Gelingen einer Ehe, nicht seine Identität aufzugeben, trotzdem sich dem Ehepartner anzupassen, sich um eine weitere Kultur bereichern und seinen Horizont erweitern, nicht nur die Sprachkenntnisse. Benji und ich sehen die Kultur des jeweils anderen als interessante Ergänzung und haben dadurch immer wieder belebenden Diskussionsstoff.

Denke aber auch, dass es ausser den positiven Einstellungen der Vorposter das krasse Gegenteil gibt, nur leider wird es evtl. totgeschwiegen und man traut sich nicht aus Schamgefühl hier im Forum darüber zu schreiben. Dabei war der Len Pai Threat doch ein super Ansatz und niemand hat die Nase gerümpft, wenn sich einer als Betroffener geoutet hat. Fand das echt klasse.

Gruß,
Wittayu


PS: klasse geschrieben, Kali ...
 
I

Iffi

Gast
@Kali,
seeeehr sympatisches Posting. Das isses. Punkt.
 
sunnyboy

sunnyboy

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@wittayu, natürlich gibt es Negativbeispiele.
Die Frau eines Bekannten lebt jetzt seit ca. 11 Jahren in Deutschland, spricht kaum ein Wort deutsch (VHS war ihr zu schwer)
und verbringt ihre ganze Zeit ausschließlich mit ihren Thaibekannten.
Als meinen Bekannten einst fragte, ob denn seine Frau wisse in welchem Teil der Welt sie befindet, wurde dieses verneint.
Es interessiert meinen Bekannten aber auch nicht sonderlich ob sich seine Frau integriert, er spricht Thai und die Beziehung funktioniert.
Mehr ist für ihn nicht von Interesse.
Für mich wäre das nicht das Richtige, aber was solls so lange der Kollege zufrieden ist, geht es auch ohne Integration.
Das muß jeder mit sich selbst ausmachen, nur eine einseitige Aufage kultureller Werte sollte nicht erfolgen.
Gruß Sunnyboy
 
S

seven

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Franken
Ich kann da weniger von eigenen Erfahrungen reden, eher von den Familien, die ich so kennen gelernt habe.
Zwei dieser Familien könnten so wie sie sind auch ohne Probleme in Thailand leben. Es wird fast ausschließlich Thai oder sogar Lao (!!!) gesprochen, zu Essen gibt es fast nur Thai-Essen und im Wohnzimmer hängt der König und eine Buddha-Statue steht daneben. Hingegen können die Frauen nur schlecht Deutsch, sie haben ja auch kaum Möglichkeit die Sprache zu lernen, wenn jeder mit ihnen nur Thai spricht.

Ich habe aber keine Probleme damit, wenn sich eine Familie so einrichtet. Einer der Ehemänner hat mal gesagt, er macht das nicht zwangsweise, sondern weil er sich eher zur thailändischen Kultur, als zur Deutschen hingezogen fühlt. Ist das schlecht? Glaube ich nicht. Für diese Familie ist es anscheinend der richtige Weg. Das die Anpassung nur einseitig ist, kann ich auch in diesen Fällen nicht bestätigen. Schließlich ist das Leben für eine Thai in Deutschland mit gravierenden Veränderungen verbunden.
 
K

Kali

Gast
...natürlich gibt es Negativ-Beispiele: meine Schwägerin !!

...säuft, spielt, intrigiert, zockt ab und, und, und...
Lebt seit 11 Jahren in Deutschland, das sie absolut nicht interessiert; spricht ein Kauderwelsch aus Thai-Englisch-Deutsch, das jedem Sprachwissenschaftler die Haare aus der Nase treiben würde.:zorn:
und mein Schwager dasselbe in grün.................................:zorn:

Aber ich denke, es macht keinen Sinn, über andere zu schreiben - wenn es sie drückt, werden sie sich schon selbst melden.:smoke:
 
sunnyboy

sunnyboy

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@seven
Zitat:
Hingegen können die Frauen nur schlecht Deutsch, sie haben ja auch kaum Möglichkeit die Sprache zu lernen, wenn jeder mit ihnen nur Thai spricht.

Wer will kann auch, meist ist es aber das pure Desinteresse oder Faulheit, unter dem Motto irgendwann geht es sowieso zurück Richtung Thailand.
Gruß Sunnyboy
 
P

panida

Gast
@Kali
Wie ist der Kontakt zu deinem Schwager und deiner Schwägerin ?

@all
Bei mit hat sich wiedereinmal eine Frage eingeschlichen, die ich ohne eurer Hilfe nicht lösen kann.

Es wird immer von "Thai"-Frau und "Deutsch"-Mann geredet, kennt jemand eine Kombination aus "Thai"-Mann und "Deutsch"-Frau ?
Mir ist keine bekannt.

Ich kann mir vorstellen das hier die Intergration noch schwieriger sein muss.

Panida
 
W

woody

Gast
@Wittayu

Um die Diskussion krontroverser zu gestalten hätte man das Topic
vielleicht so nennen Können.

Fehlende Integration ?

In der Tat ist ein grosses Probleme, dass man auch nach langem Aufenthalt in D in vielen Fällen eine mangelnde Integration der thailändischen Frauen in unsere Gesellschaft feststellen kann.
Hierfür gibt es viele Gründe, einen möchte ich ansprechen, um die
Diskussion etwas anzuheizen.
Viele der Frauen bringen nur eine mangelnde Schul- und Allgemeinbildung mit und sind dadurch, beim Erlernen der deutschen Sprache total überfordert. Das Erlernen der Sprache ist aber Grundvoraussetzung für das 'sich Wohlfühlen' in einem neuen Land und auch unverzichtbar für eine Integration.

gruss
woody

Letzte Änderung: woody am 27.06.02, 17:37

Letzte Änderung: woody am 27.06.02, 17:38
 
Jinjok

Jinjok

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Dortmund
Hallo Panida
Deine Luk-Krueng-Kollegin hier im Forum hat eine solche Thai-Mann/Deutsch-Frau-Kombination als Eltern.
Jinjok
 
K

Kali

Gast
@panida,
wir sehen uns vielleicht alle zwei Monate.
Es ist allerdings nicht so einfach, wie es vielleicht scheint. Zu komplex. Da spielt auch die gemeinsame Vergangenheit der (Halb-)Schwestern in Thailand eine Rolle - und ein paar andere Dinge.
Gruß, Kali
 
Ampudjini

Ampudjini

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mittendrin
Hallo Panida :wink:, da bin ich schon

Klar gibt es gemischte Ehen mit vertauschten Geschlechtern! ;-D
Zur Anpassung kann ich nicht viel sagen, denn die Intention nach Deutschland zu gehen scheint in den mir bekannten Fällen eine andere gewesen zu sein. Denn wenn man zum Studieren in ein anderes Land fährt, zeigt man ja automatisch Interesse an einer fremden Kultur, sonst könnt man ja auch zu Hause bleiben.
Die Planung eine deutsche Frau kennenzulernen war sicher nicht da, aber so sinds halt, die jungen Leut... :lol:

Ich gebe zu, dass es nochmal einen Anpassungsunterschied zwischen in einem fremden Land alleine leben und in einem fremden Land mit einem Partner aus diesem Land leben, gibt.
Aber das is ne andre Geschichte ;-) und sicher nicht viel anders als bei thailändischen Frauen in Deutschland.

Gruss von Ampudjini, auch wenn ich nicht viel zum Thema beitragen konnte.
 
Ampudjini

Ampudjini

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mittendrin
Hallo nochmal,

hatte vergessen Panida zu fragen, warum du das:
[hr:37aa9b51cc]Ich kann mir vorstellen das hier die Intergration noch schwieriger sein muss.
[hr:37aa9b51cc]
meinst. Was ist der Grund dafür, dass Männer sich schlechter als Frauen anpassen können?
 
I

Iffi

Gast
@Woody,
da ja kontrovers angesagt ist.

Deutsch-Sprechen hat nichts, aber auch gar nichts mit Bildung zu tun.

Ich kenne Fälle in Köln, Wien, etc. you name it, wo der Göttergatte einfach von Anfang an Deutsch geredet hat, nämlich in Ermanglung von Englisch-Kenntnissen und unter permanenter Weigerung auch nur ein Wort Thai zu sprechen. Die Vier-Schuljahre-Damen sprachen alle durchweg nach EINEM Jahr perfekt Deutsch.

Lediglich eine sinnvolle Unterhaltung über den Genitiv oder Dativ ist nicht möglich. Aber was soll's. Über diese Dige unterhält man sich ja sowieso nur in Ermangelung von anderen erbauenden Themen.
 
Thema:

Einseitige Anpassung ????

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