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Marco
Gast
Eine Geschichte die das Leben schrieb! Teil XIV
Wenn die Glückshormone verrückt spielen!
In der Nacht konnte ich nicht einschlafen. Ich stand noch mal auf, öffnete ein Flasche Chang, setzte mich auf das Fensterbrett und schaute auf das nächtliche Bangkok hinab. Meine Hormone spielten verrückt. Vor wenigen Minuten hatten wir unser Liebesspiel beendet und ich war schon wieder spitz (heute würde mich das nicht mehr belasten, sondern freuen). Phet war schon eingeschlafen. Ich wollte sie nicht mehr wecken, so habe ich meinen Trieb unterdrückt. Trotzdem war ich einfach glücklich. Als naiver (noch grün hinter den Ohren) unerfahrener Reisender war ich vor zwei Wochen in Thailand angekommen. Ich habe in zwei Wochen sehr viel gelernt. Da man nur aus Fehlern lernen kann, habe ich dem zu folge viele Fehler begangen. Der Kulturschock hat mich zu beginn der Reise eher gestresst als entspannt. Das dauerte aber nur zwei Tage. Dann konnte ich mich ganz auf den Spass und die Erholung konzentrieren.
Und jetzt sitze ich hier, von Gefühlen ganz überwältigt. Kann Glück, Liebe und Frohsinn so gross sein, dass es weh tut, oder warum laufen mir die Tränen über die Backen
?
Um 09:00 läutete das Telefon. „Hallo, hier ist Phi Poh. Kommt runter, ich warte in der Lobby.“ Habt ihr das schon erlebt, dass Freundlichkeit und Führsorge lästig sein kann? Nach dem Frühstück sind wir mit Poh in das Ploenchit Einkaufszentrum gefahren. Ich hebe einige Souvenire gekauft. Als ich auch noch Kleider kaufen wollte, sagte Poh: „wir fahren nachher in ein anderes Einkaufszentrum. Dort sind die Preise besser und das Angebot grösser. Also ab nach Pratunam. Poh hatte wie immer recht. Die Auswahl schien unbegrenzt. Es reiht sich Kleidergeschäft an Kleidergeschäft. Ich habe Phet einige Kleider gekauft. Für mich habe ich nur Unterwäsche und T-Shirts gekauft.
Als wir im Pratunam zuhinterst angekommen sind habe ich mir überlegt, was wohl geschehen würde, wenn hier ein Feuer ausbricht. Ich habe das Denken relativ rasch eingestellt und einfach gehofft, dass während meiner Anwesenheit kein Feuer ausbricht
.
Jetzt hatten wir drei Hunger. Ich wollte wieder mal ghutiau (Nudelsuppe) essen. Poh brachte uns zu einem Restaurant. Ich wollte ihn nicht beleidigen, aber nachdem ich bezahlt hatte, sagte ich: „das nächste Mal essen wir bei einer Garküche. Ist viel billiger und ich bin nicht so anspruchsvoll.“ Vielleicht habe ich Poh beleidigt, aber von diesem Tag an sind wir immer in Restaurants oder Garküchen gegangen, die von normalen Thais besucht werden. Das Essen schmeckt mir sehr gut und ich hatte nie eine Magenverstimmung. Die Schwester von Poh hat Jahre später ein eigenes Restaurant in Patong eröffnet. Ich liebte es, von ihr bekocht zu werden. Leider musste sie ihren Laden wieder schliessen. Zu ihr sagte ich jeweils: „futtern wie bei Muttern
.“ Das ist kulinarisch gesehen das höchste Kompliment, das ich zu vergeben habe.
Nach dem Essen habe ich Poh gesagt, dass wir ein Taxi für die Reise nach Pattaya buchen müssen. „Ich werde das organisieren, der Freund meiner Cousine hat einen Pick-Up. Er bringt Euch nach Pattaya. Ich werde gleich zu ihm fahren und alles regeln. Wann wollt ihr fahren?“ „Morgen, gegen 10:00 wollen wir abfahren.“ „In Ordnung, morgen um 10:00 treffen wir uns in der Lobby.“
Der Nachmittag gehörte uns allein. Wir brachten die Einkäufe ins Hotel. Phet war müde. Sie wollte ein wenig schlafen. Dadurch, dass ich die halbe Nacht wach war, gefiel mir die Idee. Arm in Arm wollten wir einschlafen. Davon kann jedoch nicht die Rede sein (bin ja auch nur ein Mann
). Später haben wir dann doch geschlafen.
Abzocke und Abschied! In der nächsten Folge.
Wenn die Glückshormone verrückt spielen!
In der Nacht konnte ich nicht einschlafen. Ich stand noch mal auf, öffnete ein Flasche Chang, setzte mich auf das Fensterbrett und schaute auf das nächtliche Bangkok hinab. Meine Hormone spielten verrückt. Vor wenigen Minuten hatten wir unser Liebesspiel beendet und ich war schon wieder spitz (heute würde mich das nicht mehr belasten, sondern freuen). Phet war schon eingeschlafen. Ich wollte sie nicht mehr wecken, so habe ich meinen Trieb unterdrückt. Trotzdem war ich einfach glücklich. Als naiver (noch grün hinter den Ohren) unerfahrener Reisender war ich vor zwei Wochen in Thailand angekommen. Ich habe in zwei Wochen sehr viel gelernt. Da man nur aus Fehlern lernen kann, habe ich dem zu folge viele Fehler begangen. Der Kulturschock hat mich zu beginn der Reise eher gestresst als entspannt. Das dauerte aber nur zwei Tage. Dann konnte ich mich ganz auf den Spass und die Erholung konzentrieren.
Und jetzt sitze ich hier, von Gefühlen ganz überwältigt. Kann Glück, Liebe und Frohsinn so gross sein, dass es weh tut, oder warum laufen mir die Tränen über die Backen
?Um 09:00 läutete das Telefon. „Hallo, hier ist Phi Poh. Kommt runter, ich warte in der Lobby.“ Habt ihr das schon erlebt, dass Freundlichkeit und Führsorge lästig sein kann? Nach dem Frühstück sind wir mit Poh in das Ploenchit Einkaufszentrum gefahren. Ich hebe einige Souvenire gekauft. Als ich auch noch Kleider kaufen wollte, sagte Poh: „wir fahren nachher in ein anderes Einkaufszentrum. Dort sind die Preise besser und das Angebot grösser. Also ab nach Pratunam. Poh hatte wie immer recht. Die Auswahl schien unbegrenzt. Es reiht sich Kleidergeschäft an Kleidergeschäft. Ich habe Phet einige Kleider gekauft. Für mich habe ich nur Unterwäsche und T-Shirts gekauft.
Als wir im Pratunam zuhinterst angekommen sind habe ich mir überlegt, was wohl geschehen würde, wenn hier ein Feuer ausbricht. Ich habe das Denken relativ rasch eingestellt und einfach gehofft, dass während meiner Anwesenheit kein Feuer ausbricht
.Jetzt hatten wir drei Hunger. Ich wollte wieder mal ghutiau (Nudelsuppe) essen. Poh brachte uns zu einem Restaurant. Ich wollte ihn nicht beleidigen, aber nachdem ich bezahlt hatte, sagte ich: „das nächste Mal essen wir bei einer Garküche. Ist viel billiger und ich bin nicht so anspruchsvoll.“ Vielleicht habe ich Poh beleidigt, aber von diesem Tag an sind wir immer in Restaurants oder Garküchen gegangen, die von normalen Thais besucht werden. Das Essen schmeckt mir sehr gut und ich hatte nie eine Magenverstimmung. Die Schwester von Poh hat Jahre später ein eigenes Restaurant in Patong eröffnet. Ich liebte es, von ihr bekocht zu werden. Leider musste sie ihren Laden wieder schliessen. Zu ihr sagte ich jeweils: „futtern wie bei Muttern
.“ Das ist kulinarisch gesehen das höchste Kompliment, das ich zu vergeben habe.Nach dem Essen habe ich Poh gesagt, dass wir ein Taxi für die Reise nach Pattaya buchen müssen. „Ich werde das organisieren, der Freund meiner Cousine hat einen Pick-Up. Er bringt Euch nach Pattaya. Ich werde gleich zu ihm fahren und alles regeln. Wann wollt ihr fahren?“ „Morgen, gegen 10:00 wollen wir abfahren.“ „In Ordnung, morgen um 10:00 treffen wir uns in der Lobby.“
Der Nachmittag gehörte uns allein. Wir brachten die Einkäufe ins Hotel. Phet war müde. Sie wollte ein wenig schlafen. Dadurch, dass ich die halbe Nacht wach war, gefiel mir die Idee. Arm in Arm wollten wir einschlafen. Davon kann jedoch nicht die Rede sein (bin ja auch nur ein Mann
). Später haben wir dann doch geschlafen.Abzocke und Abschied! In der nächsten Folge.
ssst:
, up to you.“ Diese Taktik hat sie bis heute behalten. Up to you – ich entscheide, sie reklamiert. „Gehen wir noch mal nach Patpong?” „Wenn Du willst.“ Mit dem Taxi sind wir nach Patpong gefahren. Wir sind die Strasse ganz nach oben gelaufen und ich weiss nicht mehr, ob ich mehr auf den Markt oder auf die Bars mit den Frauen geachtet habe. Plötzlich hatte ich eine gute Idee. „Komm, wir gehen in eine Show. Das will ich mir mal ansehen
. Der Typ dahinten sagte, dass wir keinen Eintritt zahlen müssen.“ Schon stiegen wir die Stufen zu einer schummrigen Bar hoch. Kaum sind wir an einem Tisch abgesessen, kamen zwei Ladies und setzten sich zu uns. Beide unterhielten sich mit Phet. „Die wollen, dass du ihnen einen Drink spendierst.“ „Bist Du nicht eifersüchtig?“ „Nein, ich bin nicht eifersüchtig. Ich bin ja hier und passe auf.“ „Hast Du etwas dagegen, wenn ich diesen Ladies einen Drink offeriere?“ „Up to you :keineahnung: “ (da war es wieder, den Trick habe ich aber erst viel später erkannt).
?“ „Wenn das noch lange so weitergeht, kann kriecht die Schlange aus deren Mund
.“ Phet konnte sich kaum mehr halten vor lachen (sanouk maag maag). Als sie zur Toilette ging, kam meine Masseuse wieder an den Tisch. „You like I go with you?“ „Nein, ich habe kein Interesse und ich denke, dass Phet laut und deutlich gesagt hat, was Sache ist.“ “Schick sie weg. Sie ist nicht gut für Dich, mit mir wirst Du sehr viel mehr Spass haben. Ich komme mit Dir in Dein Hotel“ sagte es und hängte sich bei mir ein. Das hätte sie besser sein lassen. Denn genau in diesem Augenblick erschien Phet
. Sie sprach mit einer älteren Frau, die hinter der Theke stand. Jedes Etablissement hatte eine Mamma-San. Sie beaufsichtigt die Frauen. Die Maus, die sich mir an den Hals geworfen hatte, wurde zurückgepfiffen. Triumphierend kehrte Phet an unseren Tisch zurück. Innerlich war die jedoch erzürnt, das merkte ich, als sie demonstrativ ihren Arm um mich legte.
. Ich fragte Phet, um was es gehe. „Sie verlangen pro Drink 300 Baht und eine Zulage für die Show von 1000 Baht pro Person.“ Dann wandte sie sich wieder der alten Frau zu. Die zwei stritten heftig. Das verschaffte mir aber die nötige Zeit, um in Ruhe die Lage zu überdenken. Ich sprach die ältere Frau direkt an: „Ich will mit Ihnen nicht streiten. Rufen Sie bitte die Touristen Polizei. Wenn die sagt, dass der Preis gerechtfertigt ist, bezahlen wir das.“ Plötzlich änderte sich die Haltung der Mamma-San. Die Rechnung wurde nochmals überprüft, und plötzlich mussten wir nur noch 400 Baht (auch das war noch zu teuer, aber ich hatte die Schnauze voll) bezahlen.
. Selbstverständlich werde ich auch von St. Moritz aus meine Nase ins Forum stecken. Nur kann ich nicht weiter an der Geschichte schreiben. Für euch bedeutet das abwarten und Tee trinken. Da jetzt aber die fünfte Jahreszeit anbricht, habt Ihr sowieso besseres zu tun als meine Geschichte zu lesen.
. Ich bin sprachlos.
vorlieb.
.