Auch das unterscheidet uns, Chak... ich habe in den vergangenen 5 Wochen alle Untersuchungen meines Schwiegervaters in 3 verschiedenen Krankenhäusern begleitet und kann keinen Unterschied in der ärztlichen Qualität oder in den Laborergebnissen zu D feststellen...ich habe deshalb kein Problem damit, auch in ein öffentliches Krankenhaus zu gehen...wenn es um eine ambulante Untersuchung geht....
bei stationären Aufenthalten möchte ich jedoch niemanden mit meinen Eigenheiten belästigen und habe in diesen Fällen ein Einzelzimmer..
letztendlich hat wohl niemand Einfluss darauf, wohin man im Notfall gebracht wird....wenn man z.B. bewusstlos ist.
Hm, Du warst in einem'Amphoe'- Krankenhaus. Das ist schon mal per se schlechter als ein Provinzkrankenhaus bestückt, von denen es 76 Stück in TH gibt.
Aber was zweifelsfrei sicher ist: Kein thail. Regierungskrankenhaus ist ein Match für die in DACH.
Und ja, Du verstehst ja nicht, was die Schwestern und Ärzte mit den einzelnen Patienten so reden.
Generell ist die Gangart des medizinischen Personals sehr rüde und die Patienten werden auch öfter mal beschimpft (meine Schwiegermutter kann ein Lied davon singen).
Meinem Schwager würden mal nach einer Operation Pillen in die Hand gedrückt, als er noch bewusstlos war. Als er dann aufwachte, lagen die Dinger übers ganze Bett und auf dem Fussboden verstreut.
Falls man ohne Angehörige um sich herum in einen staatlichen KKH stationär behandelt wird, so kann es durchaus sein, dass man nichts zu Essen bekommt, denn dieser "service" gehört nicht zur Leistung.
Ich selbst wachte nach einem Verkehrunfall in Roi-Et (gar nicht so weit weg von Nang Rong) in einem Regierungskrankenhaus auf - in einem 36-Bett Zimmer, das war die Knochenabteilung (ห้องกระดูก).
Die allgemeine Stöhnerei nachts werd ich nie vergessen. Wenn dann ein Patient nach der Nacht- Schwester gerufen hatte, dann wurde er angemotzt, von wegen, er solle die Klappe halten.
Sokrates, es sind weniger die Geräte, die den Unterschied zu D machen, sondern die Attitüde des medizinischen Personals.
Denen ist der Patient i.d.R. herzlich egal, Kunstfehler und Fehldiagnosen sind an der Tagesordnung, die Todesrate ist sehr hoch. Und das Schlimmste: Es kümmert keinen.
Eine Nichte meiner Frau hat eine Blinddarmoperation über sich ergehen lassen - die Operationsnarbe sieht aus wie eine Kriegsverletzung.